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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2020

Ein Leseclub exclusiv für Männer

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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In der Ehe von Gavin und Thea kriselt es gewaltig und Gavin ist mehr als überfordert und versucht alles um Thea vom Gegenteil als dem Ende der Ehe zu überzeugen.
Seine Freunde haben Mitleid mit Gavin und ...

In der Ehe von Gavin und Thea kriselt es gewaltig und Gavin ist mehr als überfordert und versucht alles um Thea vom Gegenteil als dem Ende der Ehe zu überzeugen.
Seine Freunde haben Mitleid mit Gavin und nehmen ihn als neues Mitglied in ihrem Secret Book Club auf.
Die Männer lesen und diskutieren Liebesromane damit sie ihre Frauen besser verstehen können.
Gavin ist davon nicht so ganz überzeugt und doch versucht er mit dieser Lektüre Thea zu überraschen auch wenn er an den Erfolg nicht so ganz Glauben kann.

Über diesen Roman hatte ich viel Gutes aber auch viel Negatives gelesen und so wollte ich mir Selbst ein Bild von der Geschichte machen und habe völlig unvoreingenommen mit dem Lesen begonnen.
Wie es beim Genre Liebesroman üblich ist, steht auch hier das Happy End von Anfang an fest und der steinige Weg dahin ist das spannende.
Mir ist der Einstieg ins Buch recht leicht gefallen und so hatte ich den Roman auch innerhalb kürzester Zeit gelesen gehabt.
Den Erzählstil den die Autorin gewählt hatte empfand ich als sehr angenehm zu lesen und da die Handlung auf die zwei Handlungsstränge von Gavin und Thea aufgebaut war ergab alles ein völlig rundes Bild für den Leser.
Gavin fand ich von Anfang an sympathisch und man konnte regelrecht fühlen wie schlecht es ihm geht und wie wer versucht seine Ehe zu retten konnte man sehr gut nachvollziehen. Gut diesen Buchclub fand ich irgendwie skurril, aber man weiß ja nie was es nicht alles gibt.
Thea dagegen ging mir wirklich mehr als nur einmal auf die Nerven und sie war mir inklusive ihrer Schwester viel zu voreingenommen was ich nur furchtbar fand, so hat es auch ewig gedauert bis ich wenigstens etwas mir warm wurde.
Man konnte dem Handlungsverlauf immer sehr gut folgen und so waren auch die Entscheidungen die im Verlauf des Romans getroffen wurden immer nachvollziehbar für mich als Leserin.
Der Spannungsbogen war bis zum Schluss richtig stramm gespannt, so wurde es während der Lektüre nie langweilig oder langweilig beim Lesen.
Die verschiedenen Figuren des Romans empfand ich alle so detailliert beschrieben, so dass ich mir diese problemlos während des Lesens vorstellen konnte.
Für mich waren die Handlungsorte etwas blass geblieben, man konnte sich zwar etwas darunter vorstellen aber man konnte sich zwar etwas darunter vorstellen aber wirklich klar hatte ich nicht vor Augen beim Lesen.
Alles in allem hatte ich zwar unterhaltsame Lesestunden verbracht, wobei mich die Handlung aber nicht zu 100% überzeugen konnte und deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 01.06.2020

Rückkehr in die Provence

Das Glück ist lavendelblau
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Als Penelope vom Unfall ihrer Oma erfährt zögert sie nicht lange und verlässt sofort Berlin um in die Provence zu reisen. Für Penelope kommt diese Flucht gerade recht, denn so muss sie sich nicht mit ihrem ...

Als Penelope vom Unfall ihrer Oma erfährt zögert sie nicht lange und verlässt sofort Berlin um in die Provence zu reisen. Für Penelope kommt diese Flucht gerade recht, denn so muss sie sich nicht mit ihrem Leben auseinandersetzen und sie kümmert sich liebevoll um die Person.
Ganz langsam fügt sich für Penelope alles in die richtige Richtung und sie fühlt klar was sie möchte nur in Liebesdingen ist nicht sich noch nicht Sicher.

Auf diesem Debütroman von Pauline Mai war ich sehr gespannt, da dieser Roman mich allein schon aufgrund des Klappentextes angesprochen hat.
Familien- und Liebesgeschichten lese ich einfach am liebsten und da ich genauso ein Omakind wie Penelope bin bzw. war konnte ich es nicht erwarten mit dem Lesen zu beginnen.
Mir ist der Einstieg in den Roman leider nur sehr schwer gefallen und obwohl mir die Handlung wirklich gut gefallen hat wurde ich bis zum Schluss nie so ganz war mit dem Roman was ich wirklich Schade finde.
Der gesamte Roman wurde aus der Sicht von Penelope erzählt wobei er aber nie zu einseitig war da auch die anderen Figuren des Romans in Gesprächen zu Wort kamen und so alles eine völlig runde Geschichte wurde.
Penelope hat gerade zwei nicht so schöne Erlebnisse hinter sich und als dann der Anruf aus der Provence kommt macht sie sich gleich auf den Weg. Obwohl der Anlass schlimm ist lebt Pepe in der Provence auf und besinnt sich wieder auf das was sie kann und auch liebt.
Irgendwie wurde ich mit Pepe nie so richtig warm woran es lag keine Ahnung und das obwohl ich mich so sehr auf das Buch gefreut hatte.
Man konnte dem Handlungsverlauf immer recht gut folgen und auch wenn ich nicht jede Entscheidung die getroffen wurden nachvollziehen konnte so konnte ich sie verstehen.
Obwohl der Spannungsbogen sehr straff gespannt war, gab es doch die eine oder andere Stelle wo mir so persönlich etwas zu langatmig war, aber dies ist ja auch immer Ansichtssache.
Die Handlungsorte des Romans waren alle mit sehr viel Liebe zum Detail für die Leser beschrieben und so konnte man sich alle problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Auch die Figuren des Romans waren sehr anschaulich beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens vorstellen konnte.
Alles in allem habe ich mit diesem Roman schöne Lesestunden verbracht auch wenn ich länger als normal für das Buch gebraucht habe um es zu Lesen.
Nach längerer Überlegung vergebe ich vier von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 24.05.2020

Wenn die Liebe auf den Strand fällt

Die Liebe fällt nicht weit vom Strand
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Sophie lebt und arbeitet in Hamburg. Beruflich macht sie nicht das was sie möchte, aber sie hat sich damit arrangiert und leibt ihre Träume als Hobby aus.
Als sie dann aber ganz unerwartet die Karriereleiter ...

Sophie lebt und arbeitet in Hamburg. Beruflich macht sie nicht das was sie möchte, aber sie hat sich damit arrangiert und leibt ihre Träume als Hobby aus.
Als sie dann aber ganz unerwartet die Karriereleiter hochklettert lernt sie Nick kennen und zu ihm fühlt sie gleich eine besondere Verbindung auch wenn Sophie nicht aus ihrer Haut kann.

Schon allein der Buchtitel hat mich sehr neugierig gemacht und da das Cover ansonsten auch sehr ansprechend gestaltet war habe ich voller Neugier mit dem Lesen begonnen.
Zu Beginn des Romans war ich mir noch nicht so ganz Sicher ob es sich um einen Unterhaltungsroman handelt oder mehr in Richtung „Drama“ geht, doch je weiter ich im Roman vorankam umso wohler habe ich mich mit der Geschichte gefühlt.
Sophie hat eine ganz große Leidenschaft die sie seit ihrer Schulzeit erfüllt und doch aht sie beruflich einen ganz anderen Weg eingeschlagen. Auch ist Sophie sehr leicht beeinflussbar was ihr Freund sehr zu seinen Zwecken ausnutzt und sie manipuliert wie er sie haben möchte.
Gut hat mir gefallen wie der Roman vollständig aus der Sicht von Sophie erzählt wurde, wobei es aber nicht einseitig war da auch die anderen Figuren in Gesprächen zu Wort kamen und alles zusammen ein völlig rundes Bild für den Leser ergab.
Man konnte dem Handlungsverlauf immer sehr gut folgen und auch wenn mir Sophie zeitweise gehörig auf die Nerven ging konnte ich doch alle Entscheidungen die getroffen wurden nachvollziehen.
Auch der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt, man konnte nie ganz Sicher sein wie alles weitergeht und ob es auch wirklich ein Happy End geben wird.
Die Figuren des Romans konnte man sich alle anhand ihrer Beschreibungen sehr gut während des Lesens vorstellen.
Mit Sophie habe ich längere Zeit meine Probleme gehabt, aber als ich sie besser kennenlernte hatte ich sie schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt.
Alle Handlungsorte waren sehr detailliert beschrieben, so konnte man sich die verschiedenen Orte sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Alles in allem hatte ich sehr unterhaltsame Lesestunden mit dem Roman verbracht, irgendwie konnte er mich aber nicht vollständig überzeugen und deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 22.05.2020

Liebe mit Hindernissen

Cool Kisses - Aus Liebe zum Spiel
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Sam war von Anfang an klar, dass sie am College ihre neue Freiheit genießen möchte auch wenn ihr ihr Sport Eishockey sehr fehlen wird. Aber dann kann sie es doch nicht sein lassen und geht zum Auswahltest ...

Sam war von Anfang an klar, dass sie am College ihre neue Freiheit genießen möchte auch wenn ihr ihr Sport Eishockey sehr fehlen wird. Aber dann kann sie es doch nicht sein lassen und geht zum Auswahltest der neuen Eishockeyspieler für das Team.
Die Jungs sind darüber gar nicht begeistert und Jayden fühlt sich mit Sam in der Mannschaft am wenigstens wohl und deshalb heckt die Mannschaft einen Plan aus damit Sam das Team verlässt.

Da ich es immer wieder aufs neue Liebe einen Liebesroman zu lesen wurde ich auf diesen Roman hier aufmerksam und da der Klappentext eine sportliche College Romanze versprach habe ich mich auf die Lektüre sehr gefreut.
Mir ist der Einstieg ins Buch sehr leicht gefallen und so hatte ich es auch innerhalb von zwei Tagen gelesen gehabt.
Gut gefallen hat mir, dass die Handlung auf die zwei Handlungsstränge von Sam und Jayden aufgebaut war, so hat man die Gefühlswelt von Beiden mitbekommen und es war so auch eine völlig runde Geschichte für mich als Leserin.
Sam spielt Eishockey eine Sportart die eigentlich nur den Männern vorbehalten ist und ja sie muss kämpfen um überhaupt ihren Platz im Team zu erhalten, nur sie hat nicht mit der Verbohrtheit des männlichen Geschlechts gerechnet. Jayden fühlt sich von Anfang an zu Sam hingezogen und doch heckt er mit dem Team einen Plan aus wie es ihnen gelingt damit Sam von Selbst geht. Das dumme daran ist nur, dass Jay nicht mit seinen Gefühlen gerechnet hat.
Man konnte dem Handlungsverlauf die ganze Zeit sehr gut folgen und so waren alle Entscheidungen die mit der Zeit getroffen wurden wirklich immer nachvollziehbar.
Auch der Spannungsbogen hat nie nachgelassen, so konnte man sich immer überlegen wann wohl die Bombe platzen wird und wie es dann zum Happy End kommen wird.
Man konnte sich die verschiedenen Handlungsorte nur anhand ihrer Beschreibungen sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen während des Lesens.
Ebenso empfand ich auch die verschiedenen Figuren des Romans mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so hatte ich keine Probleme mir diese beim Lesen vorzustellen.
Sam hatte ich recht schnell in mein Leserherz geschlossen gehabt nur bei Jay war ich mir lange nicht so Sicher was ich von ihm halten soll.
Alles in allem aht mir der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich habe gar nicht bemerkt wie schnell die Zeit verflogen ist.
Für das Buch vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 20.05.2020

Eine ganz besondere Schule am Meer

Die Schule am Meer
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Im Sommer 1925 reist Anni Reiner zusammen mit ihren Kindern nach Juist um dort zusammen mit ihrem Mann und weiteren Mitstreitern „Die Schule am Meer“ zu gründen.
Viele auf Juist wissen nicht was sie von ...

Im Sommer 1925 reist Anni Reiner zusammen mit ihren Kindern nach Juist um dort zusammen mit ihrem Mann und weiteren Mitstreitern „Die Schule am Meer“ zu gründen.
Viele auf Juist wissen nicht was sie von dieser unkonventionellen Schule halten sollen und so muss die Schulgemeinschaft viele Hindernisse überwinden.

Ich persönlich lese wirklich sehr gerne Romane die auf wahren Begebenheiten basieren. Hier bei diesem Roman dachte ich lange Zeit, es wäre nur die Schule und der Rest der Handlung wäre dann fiktiv, aber dem ist gar nicht so. Viele der Figuren haben wirklich auf Juist gelebt und sich in den Schulalltag eingebracht, andere Figuren waren dann fiktiv und haben sich auch gut in die Geschichte eingefügt.
Von der ersten Seite an habe ich mich sehr schwer getan in die Geschichte mich einzufinden und zu 100% ist mir dies Leider nicht so ganz gelungen.
Zum einen habe ich mich mit dem Erzählstil sehr schwer getan und die vielen wechselnden Handlungsstränge haben mich mehr als einmal im Lesefluss gehindert.
Auch fand ich es erschreckend wie recht die Nation in den 1920er Jahren schon war, da ich dies so dann doch nicht erwartet hätte und ja einiges an der Schule bzw. in der Ausübung empfand ich fast schon befremdlich und das sage ich obwohl ich in der Waldorfschule war und dort einiges erlebt habe.
Obwohl es mir manchmal etwas schwer gefallen ist konnte man dem Handlungsverlauf schon folgen, nur mit vielen der getroffenen Entscheidungen war ich nicht einverstanden auch wenn es damals eine andere Zeit war.
Der Spannungsbogen war wirklich bis zum Schluss gespannt und ja mit einigen Ereignissen hätte ich so nun doch nicht gerechnet.
Die wirklich vielen Figuren des Romans konnte man sich alle durch die sehr detailgetreuen Beschreibungen während des Lesens vorstellen.
Hier hatte ich während der ganzen Lektüre keine Lieblingsfigur war ich ehrlich Schade finde.
Man konnte sich alle Handlungsorte recht gut vorstellen und es gab ja auch noch einen Lageplan wo man die genaue Lage der Gebäude der Schule sehen konnte.
Leider bin ich bis zum Schluss nicht wirklich mit dem Roman warm geworden und so habe ich Lange überlegt wie viele Sterne ich vergebe und habe mich letztendlich für drei Sterne entschieden.

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