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Veröffentlicht am 24.05.2026

Toll

Zornige Brandung
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Bei Zornige Brandung hatte ich von Anfang an dieses typische Gefühl, das Nina Ohlandts Bücher bei mir oft auslösen: Die Nordsee wirkt gleichzeitig wunderschön und bedrohlich. Genau diese Mischung aus rauer ...

Bei Zornige Brandung hatte ich von Anfang an dieses typische Gefühl, das Nina Ohlandts Bücher bei mir oft auslösen: Die Nordsee wirkt gleichzeitig wunderschön und bedrohlich. Genau diese Mischung aus rauer Natur, düsterer Stimmung und unterschwelliger Gefahr macht den Krimi für mich so atmosphärisch. 🌊⚡

Die Geschichte baut ihre Spannung eher langsam auf, aber genau das funktioniert hier richtig gut. Statt ständig neue Schockmomente einzubauen, lebt das Buch von Geheimnissen, Misstrauen und dieser unangenehmen Ahnung, dass irgendetwas eskalieren wird. Die Brandung im Titel passt perfekt zur Stimmung — alles wirkt, als würde sich langsam etwas zusammenziehen, bis es irgendwann kracht.

Besonders mochte ich wieder die Küstenatmosphäre. Nina Ohlandt beschreibt das Meer, das Wetter und die Einsamkeit so bildhaft, dass man sich sofort mitten in dieser norddeutschen Landschaft fühlt. Dadurch bekommt der Krimi fast etwas Melancholisches.

Die Figuren fand ich angenehm glaubwürdig. Niemand wirkt komplett glatt oder perfekt, viele schleppen eigene Probleme und alte Verletzungen mit sich herum. Gerade dadurch entstehen auch die stärkeren emotionalen Momente der Geschichte.

Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass sich manche Passagen im Mittelteil etwas gezogen haben. Wer sehr schnelle Thriller liebt, könnte das Buch vielleicht zu ruhig finden. Für mich hat aber genau dieses langsam-bedrohliche Erzählen zur Atmosphäre gepasst.

Der Schreibstil liest sich flüssig und ruhig, ohne künstlich dramatisch zu wirken. Statt großer Action entsteht die Spannung eher im Kopf — und das fand ich hier deutlich stärker.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Nordsee Krimi

Schwarze Dünen
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Schwarze Dünen hat für mich genau dieses typische Nina-Ohlandt-Gefühl ausgelöst: raues Nordsee-Setting, unterschwellige Spannung und dieses konstante Gefühl, dass hinter der ruhigen Küstenlandschaft etwas ...

Schwarze Dünen hat für mich genau dieses typische Nina-Ohlandt-Gefühl ausgelöst: raues Nordsee-Setting, unterschwellige Spannung und dieses konstante Gefühl, dass hinter der ruhigen Küstenlandschaft etwas Dunkles verborgen liegt. 🌊

Was ich an dem Buch besonders mochte, war die Atmosphäre. Die Dünen, das Wetter, die Einsamkeit — alles wirkt beim Lesen fast greifbar. Gerade diese norddeutsche Melancholie macht ihre Krimis für mich stärker als viele lautere Thriller. Die Spannung kommt hier weniger durch extreme Action, sondern eher durch Geheimnisse, Misstrauen und dieses langsame Entwirren der Wahrheit.

Der Fall selbst hat mich ziemlich schnell neugierig gemacht, weil man lange nicht genau einschätzen kann, wem man eigentlich trauen sollte. Viele Figuren wirken, als würden sie etwas verschweigen, und genau das hält die Spannung konstant oben.

Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Ermittlungsarbeit und persönlichen Konflikten. Die Charaktere wirken nicht wie perfekte Krimihelden, sondern eher wie Menschen, die selbst genug mit ihrer Vergangenheit oder ihren Problemen kämpfen. Dadurch fühlt sich vieles emotional greifbarer an.

Was man allerdings mögen muss: Das Tempo bleibt eher ruhig. Manche Leser:innen könnten sich vielleicht mehr Wendungen oder schnellere Spannung wünschen. Ich fand aber gerade dieses langsame, bedrückende Erzählen passend zur Geschichte.

Der Schreibstil war wieder sehr atmosphärisch und bildhaft. Beim Lesen hatte ich ständig grauen Himmel, Wind und leere Strände im Kopf — fast wie ein richtig guter Küstenkrimi im Fernsehen.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Spannend

Tiefer Sand
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Bei Tiefer Sand mochte ich sofort diese typisch raue Stimmung, die Nina Ohlandt einfach richtig gut schreiben kann. Man merkt schon nach wenigen Seiten: Das wird kein schneller Actionthriller, sondern ...

Bei Tiefer Sand mochte ich sofort diese typisch raue Stimmung, die Nina Ohlandt einfach richtig gut schreiben kann. Man merkt schon nach wenigen Seiten: Das wird kein schneller Actionthriller, sondern eher ein ruhiger, atmosphärischer Küstenkrimi, bei dem die Spannung langsam unter die Haut geht. Genau das mag ich an ihren Büchern. 🌊📖

Die Nordseekulisse funktioniert hier wieder unglaublich gut. Dünen, Wind, einsame Strände — alles wirkt gleichzeitig schön und irgendwie bedrückend. Dieses Gefühl, dass unter der ruhigen Oberfläche ständig etwas Gefährliches lauert, zieht sich durch die ganze Geschichte.

Besonders stark fand ich die psychologische Spannung. Der Fall entwickelt sich eher schleichend, aber gerade dadurch wurde es für mich immer unangenehmer und intensiver. Nina Ohlandt setzt viel mehr auf Atmosphäre, Geheimnisse und zwischenmenschliche Konflikte als auf brutale Schockmomente.

Die Figuren wirkten auf mich glaubwürdig, weil niemand komplett perfekt oder eindeutig ist. Viele tragen alte Verletzungen oder Schuldgefühle mit sich herum, und genau das macht die Geschichte emotional stärker als einen typischen „nur Ermittlungs“-Krimi.

Was man allerdings mögen muss: Das Tempo ist eher ruhig. Wer dauernd Plot-Twists oder Action erwartet, könnte das zwischendurch etwas langsam finden. Ich persönlich fand aber gerade dieses langsame Aufbauen der Spannung passend zur Küstenatmosphäre.

Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und sehr bildhaft. Beim Lesen hatte ich ständig grauen Himmel, Wind und das Meer im Kopf fast wie bei einer norddeutschen TV-Krimiserie, nur emotional dichter.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Spannend, düster und voller Nervenkitzel

Letzte Stunde Tod
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Okay, das Buch hat mich wirklich überrascht. Ich dachte erst, es wird einfach ein typischer Thriller mit „falscher Verdächtiger“ Story aber die Atmosphäre war viel unangenehmer und intensiver als erwartet. ...

Okay, das Buch hat mich wirklich überrascht. Ich dachte erst, es wird einfach ein typischer Thriller mit „falscher Verdächtiger“ Story aber die Atmosphäre war viel unangenehmer und intensiver als erwartet. Am meisten hat mich dieses konstante Gefühl von Unsicherheit gepackt. Max gerät immer tiefer in eine Situation, die komplett außer Kontrolle läuft, und irgendwann wusste ich selbst nicht mehr, wem man eigentlich noch trauen kann. Dieses leichte Paranoia-Gefühl zieht sich richtig durch das Buch. Der Thriller startet ziemlich schnell. Kein ewiges Vorgeplänkel, sondern direkt Spannung. Besonders die Stalking-Elemente fand ich teilweise echt creepy, weil sie eher psychologisch funktionieren als über brutale Gewalt. Max war für mich kein „cooler“ Thriller-Hauptcharakter, sondern eher jemand, der sichtbar überfordert ist und genau dadurch wirkte er realistischer. Man merkt richtig, wie ihn die Situation psychisch kaputtmacht. Der Schreibstil ist direkt, flüssig und temporeich. Insgesamt fand ich das Buch atmosphärisch stärker als viele andere Thriller, die nur auf Schockmomente setzen. Hier lebt vieles von Stress, Angst und diesem Gefühl, langsam die Kontrolle zu verlieren. Wenn man psychologische Thriller mit Stalking-Mindgame-Vibes mag, könnte das richtig gut funktionieren. Ein tolles Buch :)

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Spannung pur

Die Touristin
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Mit Die Touristin erschafft Jess Ryder einen fesselnden Psychothriller, der gekonnt mit Misstrauen, Geheimnissen und unterschwelliger Spannung spielt. Schon von den ersten Seiten an liegt eine unruhige ...

Mit Die Touristin erschafft Jess Ryder einen fesselnden Psychothriller, der gekonnt mit Misstrauen, Geheimnissen und unterschwelliger Spannung spielt. Schon von den ersten Seiten an liegt eine unruhige Atmosphäre über der Geschichte, die einen ständig daran zweifeln lässt, wem man wirklich vertrauen kann. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die eigentlich nur Abstand vom Alltag sucht, doch schnell in ein Netz aus Lügen, Beobachtungen und dunklen Geheimnissen gerät. Was zunächst wie eine harmlose Reise beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einem nervenaufreibenden Spiel voller Unsicherheit und psychologischer Spannung. Besonders gelungen ist die bedrückende Atmosphäre. Jess Ryder versteht es, Orte und Situationen so zu beschreiben, dass man die unterschwellige Gefahr förmlich spürt. Die Handlung baut sich langsam, aber intensiv auf und hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht. Die Figuren wirken vielschichtig und glaubwürdig. Gerade weil nicht immer klar ist, welche Absichten sie wirklich verfolgen, entsteht ein ständiges Gefühl der Unruhe. Dieses psychologische Spiel macht den Roman besonders packend. Der Schreibstil ist flüssig, modern und sehr atmosphärisch. Die kurzen Kapitel und überraschenden Wendungen sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Die Touristin ist ein spannender Psychothriller voller Geheimnisse, Misstrauen und unerwarteter Wendungen. Perfekt für alle, die nervenaufreibende Geschichten mit dichter Atmosphäre und psychologischer Spannung lieben.

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