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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2025

Ein Cocktail zum Genießen

Der Barmann des Ritz
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„In diesem Krieg, der mittlerweile Frieden heißt, fühlt Frank Meier sich zwischen zwei Welten hin und her geworfen, die nebeneinander existieren und sich nie begegnen: der Welt drinnen, im Ritz, mit ihrem ...

„In diesem Krieg, der mittlerweile Frieden heißt, fühlt Frank Meier sich zwischen zwei Welten hin und her geworfen, die nebeneinander existieren und sich nie begegnen: der Welt drinnen, im Ritz, mit ihrem Überfluss, ihrem Komfort und ihren Raubtieren, und der Welt draußen, einer Welt des Hungers, der Kälte und der Erniedrigung.“

Frank Meier ist das Leben als Barkeeper in Fleisch und Blut übergegangen. Während rund um ihn die Welt im Chaos versinkt, verharrt er eisern hinter dem Tresen, mixt seine Drinks und unterhält die Gäste, selbst wenn diese sich gravierend ändern. Die Pariser Elite wird durch deutsche Soldaten ersetzt, das lockere Geplänkel von Zensur und Unbehagen überschattet. Gegen alle Widrigkeiten steuert die Belegschaft des Ritz‘ durch die unsicheren Zeiten. Die Zukunft ist unklar, ebenso die Dauer der deutschen Besatzung. Ist es angebracht, den momentanen Siegern zu schmeicheln oder sollte der Nationalismus aufrechterhalten werden? Wie weit dürfen rebellische Gedanken zugelassen werden, ohne verbotenes Terrain zu betreten? Ist es angebracht, Werke von Scott Fitzgerarld zu verbreiten und wie weit ist den Arbeitskolleginnen und Kollegen zu trauen? Wie weit geht Loyalität und wann beginnen Gerüchte Leben zu zerstören?

Die Situation in ganz Frankreich beschäftigt auch die Belegschaft des Ritz‘, aber die Fassade bleibt bestehen. Mit kühler Feder beschreibt Philippe Collin die Gedanken und Gefühle von Frank Meier, der durch den emotional zurückhaltenden Schreibstil geradezu greifbar nahe scheint. Immer ermöglichen Kapitel in Tagebuchform einen Blick hinter die gefasste Fassade des Barkeepers, zeigen die Ängste und Emotionen, die in seinem Job keinen Platz haben. Trotz der zurückhaltenden, beschreibenden Art, die hervorragend zu diesem Protagonisten passt, gelingt es dem Autor, einen enormen Spannungsbogen aufzubauen. Das Mitfiebern mit einzelnen Personen ist zwar gelegentlich schwierig, aber der stetig wachsende Druck auf das Ritz und auf Frank Meier erzeugen eine enorme Anspannung, die das Tempo der Geschichte vorantreiben. Mit fortschreitendem Krieg wird die Lage immer angespannter, die Luft immer dünner und Franks geheime, jüdische Abspannung ziehen die Schlinge um ihn immer fester, während die Tage des Krieges gezählt sind.

„Das gesamte Land galoppierte Richtung Zukunft, die auf jeden Fall strahlend und sonnig sein würde. Niemand in New York oder in Paris konnte am Horizont die Wälder von Verdun erahnen, die bald verwüstet wären, niemand konnte sich vorstellen, dass die westlichen Nationen einander im Nebel und im Schlamm der Ardennen grausam abschlachten würden.“

Der Barmann des Ritz ist ein faszinierendes Buch, das einen, für mich, völlig neuen Blickwinkel auf die Zeit des 2. WK wirft. Dieser Konflikt, in dem Frank Meier steckt, hat mich fasziniert. Von außen betrachtet, lebt er ein wahrlich luxuriöses Leben, während andere an der Front sterben, auf der Straße leben oder in Kontentrationslager gesteckt werden. Aber auch an ihm geht der Krieg nicht narbenlos vorbei. Die stetige Angst vor der Entdeckung seiner wahren Abstammung, der Spagat zwischen dem Alten und dem Neuen, der Zwispalt zwischen Liebe und Pflicht. Frank Meier hatte nicht das schlimmste Schicksal und hat durchaus vom Krieg profitiert, aber er hatte auch seine Schattenseiten für ihn, die in dessen heiteren Fassade keinen Platz haben dürfen.

Dieses Buch ist eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne in vergangenen Zeiten verschwinden. Es ist keine Unterhaltungslektüre sondern beleuchtet das schillernde Leben des Ritz zu einer Zeit, in der jeder neue Morgen mit großen Unsicherheiten verbunden war, in der jedes Gespräch das Letzte gewesen sein könnte, in der dennoch der Schein bewahrt werden sollte, um die Dunkelheit, die die Welt befallen hat, wegtrinken zu können.

Im Vergleich zu meinem letzten historischen Roman, Abgrund von Robert Harris, bediente sich der Autor dieses Werkes einer vollkommen anderen Erzählstruktur und Sprache. Für die Geschichte, die sie erzählt, ist sie ideal und ein absoluter Lesegenuss.

„Die kursiv geschriebenen Teile stammen direkt aus dem Buch.“

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Zwei Genies am Werk

Holmes & Moriarty
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Sherlock Holmes ist mal wieder einem Fall auf der Spur. Unterstützt wird er dabei, wie so oft, von seinem guten Freund, Dr. Watson, der wie immer pflichtbewusst, den Leser/die Leserin auf dem Laufenden ...

Sherlock Holmes ist mal wieder einem Fall auf der Spur. Unterstützt wird er dabei, wie so oft, von seinem guten Freund, Dr. Watson, der wie immer pflichtbewusst, den Leser/die Leserin auf dem Laufenden hält. Die zuerst einfach wirkende Geschichte entwickelt sich zu einem verzwickten Fall, der nicht nur Holmes‘ gesamtes detektivisches Genie auf den Plan ruft, sondern auch seinen erbittertsten Gegenspieler: Professor Moriarty. Dieser folgt seinem eigenen Geschäft, begleitet stets von seinem ruchlosen Scharfschützen Moran. Unaufhaltsam verwebt das Schicksal ihre beiden Pfade, bis sie schließlich vor der Entscheidung stehen, gegen ihre Prinzipen und Natur, zusammenzuarbeiten. Die Zukunft der Menschheit, wie sie bis dahin existierte, liegt in ihrer Hand. Können sie ihre Unterschiede überwinden?

Handlungsstrang und Schreibstil

Gareth Rubin lässt beide Seiten gleichermaßen zu Wort kommen, und das sprichwörtlich. Abwechselnd erzählen Doktor Watson und Colonel Moran die Geschichte. Kapitel für Kapitel nähern sich ihre Pfade an und das Tempo der Geschichte verdichtet sich.

Der Schreibstil des Autors erinnert stark an die alten Klassiker von Sir Arthur Conan Doyle. Seine Art und Weise, zu beschreiben trägt den Leser/die Leserin zurück in das Jahr 1889. Die dunklen Gassen voll mit dichtem, Londoner Nebel, das Klappern der Pferdekutschen, die hohen Zylinder auf den Köpfen der Männer, der Gestank der Zeit – all dies erscheint vor dem Leser/der Leserin, so deutlich zeichnet Gareth Rubin das Bild seiner Welt und bringt damit Sherlock Holmes wieder ein Stück weit zurück in die Gegenwart.

Fazit

Sherlock & Moriarty ist eine Liebeserklärung an einen der größten und bekanntesten Detektive, die die Welt je kannte. Der Fokus liegt dabei nicht zwingend auf der berühmten Spürnase, sondern beleuchtet vor allem die Unterschiede in den Denkweisen der beiden Konkurrenten. Moriarty, dessen Genie dem von Holmes in keiner Weise nachsteht, rückt ebenfalls in das Zentrum und wird auf eine beinahe unheimliche Art beinahe sympathisch.
Für alle, die Sherlock Holmes lieben, ist dieses Buch eines, dessen Reise es absolut wert ist.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Politik ist ein Kuhhandel zwischen Bettlern

Die Schatten der Solaren Union
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„Politik ist ein Kuhhandel zwischen Bettlern“

Diese Worte legte John Pielmeier dem von Ken Follett erschaffenen Priester Waleran Bigod in der Verfilmung von „Die Säulen der Erde“ in den Mund. Der vom ...

„Politik ist ein Kuhhandel zwischen Bettlern“

Diese Worte legte John Pielmeier dem von Ken Follett erschaffenen Priester Waleran Bigod in der Verfilmung von „Die Säulen der Erde“ in den Mund. Der vom Ehrgeiz Zerfressene nutzt jeden Weg, um an die Macht zu kommen und, was noch wichtiger ist, auch dort zu bleiben.
Dieselbe Skrupellosigkeit, dieselbe Mentalität bildet das Kernstück dieses Buches.

„Die Schatten der Solaren Union“ ist gespickt mit politischen Intrigen, von Machtgier und von fehlgeleiteten Idealen.
Die Geschichte beginnt mit der Wahl um die interstellare Präsidentschaft. Von Anfang an wackelt das sensible Gerüst der bestehenden Koalition, an dem die Konkurrenten weiterhin kräftig sägen.

Obwohl mich sowohl der Klappentext, als auch die Leseprobe faszinierten, war ich anfangs skeptisch. Science-Fiktion ist ein eher unbekanntes Territorium für mich und die zahlreichen Namen und deren Beziehungen zueinander, stellten Anfangs eine gewisse Herausforderung für mich dar.

Aber, einmal über der Schwelle, ist es wie ein Mahlstrom. Die Ereignisse überschlagen sich und immer schneller bröckelt die scheinheilige Fassade. Niemand hat eine weiße Weste, alle verschweigen das wahre Ziel.
Menschen und Schicksale werden zu Schachfiguren auf dem Spielbrett der Macht. Verlogene Versprechen, rhetorische Hetze und taktische Lügen bringen die Bevölkerung zum Brodeln.

Der Autor erschuf in seinem Buch eine Star-Wars-ähnliche Situation, in der die Menschen den Sprung in das Weltall geschafft haben und, wie Menschen nun mal sind, wollen sie auch Interstellar gesehen ein enormes Reich gründen, an dessen Spitze jemand die gesamten menschlichen Zivilisationen vereinen soll. Auch in diesen Konstellationen gibt es territoriale Ungleichheiten, Kampf um Ressourcen und unterschiedlichste Ethnische Ansichten.

„Im Schatten der Solaren Union“ ist ein Buch, welches, trotz rasantem Tempo und Einstieg, etwas braucht, um zu fesseln. „Der Zweck heiligt die Mittel“, so das Motto (fast) aller Beteiligten, was es zu Beginn schwer macht, eine verständliche Beziehung zu den Charakteren aufzubauen. Dann aber wird es zu einem Buch, das einen nicht mehr los lässt, das mit seinem enormen Tempo zum Weiterlesen animiert und auf jeden Fall auf die Fortsetzung hoffen lässt.
Und dann ist da noch die Sache mit der Vanille…

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Wenn das Schicksal brennt

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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Kurz zum Inhalt

Sehnsüchtig erwartet Aemyra den Tag, an dem sich ihr Schicksal endlich erfüllen sollte. Von der Königsfamilie unbemerkt, arbeiten sie und ihr Zwillingsbruder Adarian in der städtischen ...

Kurz zum Inhalt

Sehnsüchtig erwartet Aemyra den Tag, an dem sich ihr Schicksal endlich erfüllen sollte. Von der Königsfamilie unbemerkt, arbeiten sie und ihr Zwillingsbruder Adarian in der städtischen Schmiede, stets darauf bedacht, ihre wahre Abstammung zu verbergen. Denn sie sind ebenfalls von königlichem Blut und Aemyra ist tatsächlich die rechtmäßige Erbin des Thrones. Tag für Tag sehnt sie sich nach dem Moment, an dem sie endlich das erhält, was ihr zusteht.

Ein gespaltenes Land

Erisocia, das Land, in welchem diese Geschichte beheimatet ist, wird in fünf Königreiche aufgeteilt: Tìr Uisge, Tìr Teine, Tìr Sgàile, Tìr Adhair und Tìr Ùir. Sie unterscheiden sich vor allem durch ihre magischen Fähigkeiten, die manche Gesegnete beherrschen können und die auf die elementaren Kräfte zurückzuführen sind. Diese haben auch die Möglichkeit, sich an magische Wesen zu binden und ihre Kräfte so zu verstärken und zu stabilisieren. Doch die alte Magie wird durch das Aufkommen einer neuen Religion bedroht, die das herrschende Matriarchat gegen männliche Herrscher austauschen will und skrupellose Jagd auf alle Menschen macht, die in der Lage sind, die Elemente zu beherrschen.

Schreibstil und Spannungsbogen

Die Autorin bedient sich einer ausdrucksreichen Sprache, ohne zu blumig zu werden. Klare Sätze, die nicht ins unendliche abdriften sowie die innere Unruhe von Aemyra, die deutlich herauszulesen ist, sorgen für ein unterhaltsames Leseerlebnis und zu einem Buch, welches bereits nach wenigen Seiten so stark fesselt, dass es kaum aus der Hand zu legen ist. Die Charaktere sind authentisch und greifbar, die Handlungen dieser sukzessive greifbarerer und verständlicher. Die Autorin versteht es, die Hintergründe des Konfliktes gezielt zu erläutern, ohne langatmig zu werden. Stets erhält der Leser/die Leserin genügend Informationen, um bei den folgenden Szenen mitfiebern zu können, ohne jedoch mit Fakten zugeschüttet zu werden.

Fazit

A Fate Forged in Fire ist eine Fantasygeschichte, die für Liebhaber dieses Genre auf jeden Fall eine Reise wert ist. Sie besitzt alles, was so ein Buch haben sollte: eine sympathische Heldin, die sich mit ihrem Temperament mehr als einmal in Schwierigkeiten bringt, ein Schicksal, dem sie nicht entrinnen kann, ein Konflikt, welcher das Land in unversöhnliche Lager teilt, aber auch Verluste, Siege und Kompromisse, die dem Ganzen die benötigte Würze verleihen. Das alles, ohne abgedroschen oder langweilig zu werden.

A Fate Forged in Fire ist ein typisches Buch des Genres Fantasy und dabei so erfrischend und wunderbar zu lesen, dass die letzte Seite schneller kommt, als erwartet.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Risse der Realität

If We Were Gods
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Olivia kann es nicht fassen: als eine von wenigen Auserwählten war sie in der Arcanen Academy aufgenommen worden. Endlich hat sie die Möglichkeit, tiefer in die Risse der Welt einzutauchen. Neben ihre ...

Olivia kann es nicht fassen: als eine von wenigen Auserwählten war sie in der Arcanen Academy aufgenommen worden. Endlich hat sie die Möglichkeit, tiefer in die Risse der Welt einzutauchen. Neben ihre Freude und Ehrfurcht, die sie beim Blick auf die Akademie erfüllt, mischt sich bald auch die Furcht. Bisher war es ihr nie gelungen, ein Teil von etwas zu sein. Diesmal, so schwor sie sich, würde es anders sein. Doch war sie tatsächlich bereit, sich über jegliche Regeln hinwegzusetzen, nur um dazuzugehören?

Die Welt der Spalten

Lara Große entwickelt eine Welt, die vollkommen anders ist. Die Realität, die wir kennen und unser eigen nennen, ist durchzogen von Rissen, die bis zum Ursprung alles Lebens hinabreichen können. Aufgebaut wie eine Zwiebel verbergen sich Schicht um Schicht die Elemente, aus denen die Welt besteht: Wind, Erde, Feuer und Wasser bilden den Anfang, gefolgt von Metallen usw. Jede dieser sogenannten Ebenen ist durchzogen von Runen, die eine gewisse Eigenschaft des Elementes repräsentieren, welches damit beeinflusst werden kann. Nur wer die Rune selber findet, kann sie auch anwenden. So werden Schritt für Schritt junge Menschen dazu ausgebildet, die bekannte Realität zu verändern.

Zum Schreibstil und Charaktere

Lara Große verwendet eine einfache, bildhafte Sprache, die es möglich macht, diese ungewöhnliche Welt greifbar zu machen. Ihre Charaktere sind typische Teenager. Die gesamte Geschichte wird aus Olivias ich-Perspektive beschieben, was der Welt, wie wir sie als Leser und Leserin erleben, sofort einen subjektiven Anstrich verleiht. Während es Milo und Saxa sofort auf ihre positive Liste geschafft haben, wird Nasir, zum Beispiel, stets mit einem Anflug von Misstrauen verbunden.

Fazit

„If We Were Gods“ ist ein Fantasieroman, der einmal anders ist. Während in der Akademie lediglich die Grundlagen gelehrt werden, pirschen sich die Studentinnen und Studenten durch die unterschiedlichen Schichten und sammeln, wie bei einem Computerspiel, ihre Runen und verweben sie zu komplexen Zirkeln. Ich muss gestehen, dass es eine Weile gedauert hat, bis ich so halbwegs verstanden habe, was sie da eigentlich machen. Das tatsächliche Ziel ist mir immer noch etwas schleierhaft. Zumindest vom Rest der Akademie, denn Olivias Lehrgruppe hat sich ja ein ganz bestimmtes gesetzt. Etwas gewöhnungsbedürftig war für mich auch die Sicht einer typischen Teenagerin, die nicht nur ihre Freunde mit ihrem Bauchgefühl findet, sondern auch alles riskiert, nur um ein Teil einer Gruppe zu sein. Ungewöhnlich, aber äußerst realistisch, selbst wenn manche Entscheidungen und Gedanken von Olivia lediglich Kopfschütteln bei mir hervorriefen, war es nicht so, dass sie für mich unerklärlich waren.

Alles in allem ist es ein tolles Buch, das besonders durch eine neuartige Art der Magie als auch einem fantastischen Cover sofort ins Auge sticht.

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