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Veröffentlicht am 04.04.2026

schöner Fantasyauftakt

Royal Houses – Haus der Drachen
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Inhalt:
Als Kind wurde Kerrigan auf den Stufen des Hauses der Drachen ausgesetzt. Ihr Vater ist ein Fae-Prinz, und ihre Mutter war menschlich. Ihr Leben lang hat Kerrigan mit der Verachtung umgehen müssen, ...

Inhalt:
Als Kind wurde Kerrigan auf den Stufen des Hauses der Drachen ausgesetzt. Ihr Vater ist ein Fae-Prinz, und ihre Mutter war menschlich. Ihr Leben lang hat Kerrigan mit der Verachtung umgehen müssen, die in einer Welt herrscht, in der die Fae regieren und Menschen und Halb-Fae wenig Rechte haben. Doch eines Tages bekommt sie die Chance, einen Platz in der Hohen Gesellschaft zu erhalten. Denn gegen alle Regeln und Gepflogenheiten soll sie am Drachenturnier teilnehmen. Es werden fünf Drachen bereit sein, sich zu binden. So viele wie seit einhundert Jahren nicht mehr. Die Konkurrenz ist erbarmungslos. Und besonders hart kämpft der Prinz des grausamen Hauses der Schatten, um die jahrhundertelange Verbannung seines Hauses zu rächen …

Meinung:
Dieses Buch besticht schon von seiner Aufmachung. Selbst unter dem Schutzumschlag ist es schön bedruckt. In den Innenklappen gibt es Illustrationen von Alandria und Kinkadia. Das finde ich immer sehr schön, so kann man sich diese komplexe Welt besser vorstellen. Am Anfang der Geschichte finden wir auch ein Glossar über die zwölf Häuser und ihre Magie. Auch die kleinen Drachen als Kapitelzierden fand ich gut gewählt.
Der Schreibstil von K.A. Linde ist sehr atmosphärisch und fesselte einen schon von der ersten Seite an. Wir lesen die Geschichte überwiegend aus Kerrigans Sicht. Das ermöglicht einen tiefen Einblick in ihre Emotionen und lässt sie einen besser verstehen. Überhaupt ist Kerrigan eine sehr starke Persönlichkeit, die sich für ihre Freunde einsetzt. Nach und nach wird das komplexe Worldbuilding detailliert beschrieben und mit den Illustrationen am Anfang hat man alles bildlich vor Augen. Ab und zu musste ich mir die Zeichnungen zwischendurch anschauen, da mich die vielen Namen und Begriffe manchmal etwas verwirrt haben. Es blieb immer sehr spannend, auch wenn es ruhigere Passagen gab. Die Romance zwischen Kerrigan und Fordham, dem Schattenprinzen, stand nicht im Vordergrund, aber man merkte bei ihren Szenen schon das Knistern. Diese Mischung hat sehr gut gepasst und ich denke, in den nächsten Bänden wird Romance einen größeren Anteil bekommen. Auch die Nebencharaktere hatten ihren eigenen Charme. Themen wie Freundschaft, Loyalität oder auch Diskriminierung, da Kerrigan ja nur eine Halbfae ist, waren gut eingearbeitet. Das Bonuskapitel lässt einen sehnsüchtig auf den Folgeband warten.
Ab und zu bin ich zum Hörbuch gewechselt und ich fand die Sprecherin sehr angenehm.

Fazit:
Royal Houses ist ein toller Auftakt zu einer Fantasyreihe, der mir durch das Drachenthema und den Weltenbau sehr gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

toller britischer Krimi

Betreutes Morden
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Inhalt:
Als sie ins Seniorenheim Sheldon Oaks einzieht, ist Carol selig: endlich ihre eigenen vier Wände. Endlich Freiheit. Denn die letzten 35 Jahre hat sie im Gefängnis verbracht. Wegen siebenfachen ...

Inhalt:
Als sie ins Seniorenheim Sheldon Oaks einzieht, ist Carol selig: endlich ihre eigenen vier Wände. Endlich Freiheit. Denn die letzten 35 Jahre hat sie im Gefängnis verbracht. Wegen siebenfachen Mordes. Carol ist Serienmörderin. Na ja, war Serienmörderin. Jetzt ist sie im Ruhestand. Und froh, in Sheldon Oaks etwas für sie gänzlich Neues zu finden: Freundschaft. Bis genau vor Carols schönem neuen Balkon jemand ermordet wird. Dummerweise wimmelt es in ihrem neuen Freundeskreis nur so von ehemaligen Ermittlern, die sich flugs an die Arbeit machen. Denn wer wird als Erstes verdächtigt? Carol natürlich. Wenn sie ihre neu gefundene Freiheit und ihre Freunde behalten will, muss sie ihre Unschuld beweisen. Und zwar schnell.
Eine Innenministerin, ein Kriminalkommissar, eine Pathologin und eine Serienmörderin im Seniorenheim – Bühne frei für Carol und ihre Ermittlungstruppe der besonderen Art!

Meinung:
Ich war sehr gespannt auf diesen britischen Krimi, weil ich den trockenen Humor sehr mag. In den Innenklappen gibt es eine schöne Illustration der Seniorenresidenz und vorn einen Überblick über Carols Freunde, die Hobbyermittler. Sie erinnern mich ein bisschen an den Donnerstags-Mordclub. Geschrieben ist dieser Krimi in der allwisssenden Erzählform, sodass wir von allem und jeden die Geschichte erfahren, was zwar nicht unbedingt meine liebste Erzählart ist, hier aber gut zum cosy crime passt. Der wunderbar flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel ließen einen schnell durch die Seiten fliegen. Ich liebe den britischen Humor, mitunter skurril und meistens auch ein bisschen schwarz. Viel zu oft musste ich schmunzeln und auflachen. Die Spannung stieg ziemlich schnell an. Carol hatte trotz ihrer Vergangenheit meine volle Sympathie und für mich machte gerade ihre „moralisch graue“ Seite den Charme aus. Auch das Zusammenspiel mit ihren, meist sympathischen, Mitbewohnern fand ich ganz gut umgesetzt. Sehr schön fand ich auch die Auflösung und dass unsere Hobbydetektive in Freundschaft zusammenfanden.

Fazit:
Betreutes Morden hat mich köstlich unterhalten und ich bin gespannt auf weitere Fälle von Carol und ihren Freunden.

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Veröffentlicht am 05.02.2026

ein toller Auftaktband

Nightweaver
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Meinung:
Zuerst mal ist dieses Buch optisch ein echtes Highlight: die dunkle Gestaltung, der blaue Lackeffekt, der tolle Farbschnitt. Und auch in den Innenklappen befinden sich jeweils Illustrationen zum ...

Meinung:
Zuerst mal ist dieses Buch optisch ein echtes Highlight: die dunkle Gestaltung, der blaue Lackeffekt, der tolle Farbschnitt. Und auch in den Innenklappen befinden sich jeweils Illustrationen zum Stammbaum von Asters Familie und einer Weltkarte.
Der Schreibstil der Autorin hat mir so gut gefallen, sie schreibt einnehmend, sehr detailliert und erzeugt eine unfassbar greifbare und düstere Atmosphäre.
Mit Beginn des Buchs werden wir gleich mitten in den Kampf geworfen, bei dem Aster und ihre Familie gefangen genommen werden, dementsprechend ist der Piratenpart der Geschichte relativ klein gehalten. Man bekommt direkt einen Haufen Namen und Begriffe entgegengeworfen und auch wenn ich kurz gebraucht habe, um hier einen Überblick zu behalten, hat mir die Story sofort Spaß gemacht.
Da wir das Geschehen in Ich-Perspektive aus Sicht von Aster erleben, konnte ich sie am besten greifen und verstehen. Sie sehnt sich zurück aufs Meer, will aber auch ihre Familie nicht im Stich lassen und ich mochte sehr, wie ihre Gefühle dargestellt wurden. Auch ihre Familie ist ein toller Haufen, sie sind vielschichtig und man spürt, wie sie zusammengehören. Die Nightweaver, die Aster zu Anfang alle für böse hält, lernen wir schrittweise kennen und man merkt, dass es mehr als eine Art gibt und nicht alle gleich sind. Will als Love Interest war permanent eine gute Seele. So nett, dass ich wirklich an ihm gezweifelt habe. :D
Das Setting fand ich großartig. Der Weltenbau, die Einblicke in die Herrschaft und Politik, die Nightweaver und ihre Magie und der historische Touch der Städte – wirklich toll.
Die Spannung brauchte etwas, bis sie stetig zunahm. Anfangs wurde noch etwas viel von der Welt erklärt, aber mit den ersten Wendungen war ich gefesselt und gerade das Ende habe ich absolut nicht kommen sehen. Ich bin so gespannt, wie es für Aster und die anderen weitergeht.

Fazit:
Nightweaver ist ein düsterer und überzeugener Auftakt der Trilogie, der mich besonders dank seines tollen Worldbuildings und der spannenden Fantasy fesseln konnte.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

spannender Thriller, packende Twists

Safe Space
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Inhalt:
Sadisten, Psychopathen, Serienmörder - die forensische Psychologin Anna Salomon weiß um die dunklen Abgründe der menschlichen Natur. Sie gilt als Ausnahmetalent in der Behandlung von Straftätern ...

Inhalt:
Sadisten, Psychopathen, Serienmörder - die forensische Psychologin Anna Salomon weiß um die dunklen Abgründe der menschlichen Natur. Sie gilt als Ausnahmetalent in der Behandlung von Straftätern und ist bekannt dafür, die undurchdringlichsten Fassaden zu durchschauen. Doch niemand ahnt, was sich hinter ihrer eigenen verbirgt. Denn ausgerechnet in den Mauern eines Hochsicherheitsgefängnisses jagt Anna ihrer ganz persönlichen Heilung hinterher. Auf der Suche nach der Wahrheit ist sie bereit, alles zu riskieren. Nur: Sie ist nicht die Einzige, die ein gefährliches Spiel spielt. Jemand spielt mit - der Einsatz ist Annas Leben ...

Meinung:
Dieses Buch hat mal ein für mich ganz anderes Setting als üblich. Anna, eine forensische Psychologin, will in einem Hochsicherheitsgefängnis arbeiten, um mehr über das Verschwinden, höchstwahrscheinlich sogar Mord, an ihrer Schwester Sina zu erfahren. Wir lesen die Geschichte aus verschiedenen Sichten. Zum einen gibt es da Anna, unsere Hauptprotagonistin, die ihre Story in Ich-Perspektive erzählt. Dann lernen wir Leon kennen, einen Versicherungsangestellten, dessen Story immer wieder Parts aus seiner Vergangenheit erzählt. Und dann gibt es noch die Einträge in ein Tagebuch. Hier erfahren wir, wie es Sina vor ihrem Verschwinden ging. Die verschiedenen Sichten tragen viel zum Verständnis der Handlung bei, wobei ich die vielen Wechsel bei Leon manchmal recht schwierig fand, auch wenn sie wichtig waren. Ich mochte es sehr, wie die einzelnen Erzählstränge am Ende zusammengelaufen sind. Anna ist eine sehr vielschichtig dargestellte Persönlichkeit. Während ihrer Arbeit muss sie sich mit den psychischen Problemen der Gefangenen befassen, und hat doch selber mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen. Diese Zerrissenheit wird ganz authentisch und sehr emotional dargestellt. Der Schreibstil der Autorin ist auch sehr flüssig und gut zu lesen. Dank der vielen verschiedenen Hinweise konnte man immer sehr gut miträtseln, zb was es mit den Botschaften auf sich hatte. Ich will gar nicht so viel verraten, weil da wirklich tolle Plottwists dabei waren, die mich vor allem am Ende sehr überrascht haben. Die Spannung nimmt Kapitel um Kapitel mehr zu. Anfangs fand ich es noch ein bisschen ruhig, aber nach einer Weile wollte ich es kaum zur Seite legen. Und das Finale ist wirklich großartig aufgelöst worden und lässt einem mit einem wtf zurück.

Fazit:
Mit Safe Space hat Sarah Bestgen einen packenden Thriller geschrieben, der mich vor allem mit seinem ungewöhnlichen Setting und fesselnden Wendungen begeistert hat.

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Veröffentlicht am 16.10.2025

Große Liebe

To Tempt a God
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Meinung:
Was war dieses Buch gut! Okay, es ist von Anna Benning, der Klappentext klang mega und es ist wunderschön gestaltet, also konnte es nur gut sein. Aber ich wurde wirklich absolut begeistert von ...

Meinung:
Was war dieses Buch gut! Okay, es ist von Anna Benning, der Klappentext klang mega und es ist wunderschön gestaltet, also konnte es nur gut sein. Aber ich wurde wirklich absolut begeistert von der Story.
Annas Schreibstil ist fesselnd und lässt spielend leicht Bilder im Kopf entstehen. Wir werden mit Aurora direkt in ihre Welt geworfen und erfahren Stück für Stück mehr, wie das Leben und die Unterdrückung durch die Götter dort aussieht. Der Aufbau und vor allem das Worldbuilding fand ich fantastisch, die Kombi mit den Göttern und das Himmelslicht als teures Gut waren super.
Als Aurora an den göttlichen Hof berufen wird - was quasi ihr Todesurteil wäre - erkunden wir mit ihr die ihr fremde Welt der Götter und hier konnte man sich so gut einfach hineinfallen und mitreißen lassen. Der Plot war packend und spannend und gerade einige Twists am Ende haben mich kaum Luft holen lassen.
Aurora als Protagonistin war eine tolle starke Persönlichkeit, die für ihre Menschen einsteht und so einiges einstecken muss. Colden war mir anfangs sehr geheimnisvoll, man merkt direkt, dass er eigene Ziele verfolgte und irgendwann hatte er sich einfach in mein Herz geschlichen.
Aber können wir bitte über den fiesen Cliffhanger reden? Band 2 kann nicht schnell genug kommen.

Fazit:
To tempt a God ist mein neues Lieblingsbuch von Anna Benning. Bildgewaltig, mit vielschichtigen Charakteren und einen unfassbar tollen Worldbuilding hat es mich komplett begeistert.

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