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Veröffentlicht am 17.08.2022

Das siebte Mädchen

Das siebte Mädchen
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Das siebte Mädchen von Stacy Willingham ist ein solider Debütroman der Autorin. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und fand es ganz nett. Die Sprecherin Julia Nachtmann hat einen guten Job geleistet. ...

Das siebte Mädchen von Stacy Willingham ist ein solider Debütroman der Autorin. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und fand es ganz nett. Die Sprecherin Julia Nachtmann hat einen guten Job geleistet. Auch die Story war gut gedacht und interessant. Doch leider war es für mich stellenweise zu langatmig und auch zu vorhersehbar.

Chloë ist Psychologin hat aber mit ihren eigenen Geistern der Vergangenheit zu kämpfen. Vor 20 Jahren verschwanden in ihrer Heimatstadt im ländlichem Louisiana 6 Mädchen. Deren Leichen wurden nie gefunden, aber die 12 jährige Chloë hat im Schlafzimmer ihrer Eltern den Schmuck der Mädchen gefunden. Daraufhin wird ihr Vater verdächtigt und schließlich gibt er die Morde zu. Jetzt 20 Jahre später scheint es einen Nachahmungstäter zu geben. Wieder verschwinden Mädchen. Ein Mädchen ist bei Chloë Patientin. Für Chloë beginnt eine Zeit der Ungewissheit und Angst. Ist es ein Nachahmungstäter oder ist der wahre Täter noch frei?

Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Es gibt einen soliden Spannungsbogen der mal mehr mal weniger zu spüren ist. Ich habe gut in das Hörbuch rein gefunden. Allerdings gab es Anfangs einige Längen, die für mich unnötig gewesen sind.

Das Buch ist aus der Sicht von Chloë geschrieben und man spürt ihre Unsicherheit und ihre Ängste. An manchen Stellen ist der Rückblick in die Vergangenheit nicht ganz klar abgegliedert. So war ich manchmal etwas verwirrt von was gerade gesprochen wird. Ich denke dass dies im Buch besser gegliedert sein wird.

Leider war mir Chloë auch nicht ganz so sympathisch. Sie ist etwas eigensinnig und wirkt teilweise paranoid. Ich hätte sie gerne manchmal geschüttelt und ihr den Kopf zurechtgerückt.

Die Autorin baut den ein oder anderen Twist mit ein um den Leser auf eine neue Spur zu bringen. Dies gelingt ihr eigentlich ganz gut. Doch konnte sie mich nicht ganz von dem wahren Hintergründen ablenken.

Ein solider Krimi und ein guter Debütroman, aber noch mit Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 11.08.2022

Das Grab im Moor

Das Grab im Moor
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Das Grab im Moor von Val McDermid ist mein erstes Buch der Autorin, aber der fünfte Fall ihrer Karen Pirie Reihe. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können gut separat gelesen werden. Mich persönlich ...

Das Grab im Moor von Val McDermid ist mein erstes Buch der Autorin, aber der fünfte Fall ihrer Karen Pirie Reihe. Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können gut separat gelesen werden. Mich persönlich konnte das Buch nicht ganz überzeugen. Allerdings finde ich die Idee von Cold Case Fällen klasse. Mir fehlte hier etwas die Spannung und mir war der Täter zu schnell bekannt, aber für die Auflösung dauerte es noch ewig.
1944, der Krieg geht allmählich dem Ende zu. In den schottischen Highlands heben zwei Männer in einem Torfmoor zwei tiefe Gräber aus um dort zwei wertvolle Motoräder zu vergraben um sie nach dem Krieg wieder auszugraben. Mehr als siebzig Jahre später sucht eine der Enkelinnen im Hochmoor nach dem Motorrädern. Doch sie findet in einem der Gräber nicht nur ein Motorrad sondern auch eine Leiche. Diese ist noch recht gut erhalten. DCI Pirie rutscht durch Zufall in den Fall hinein. Schnell stellt sich heraus, dass die Leiche noch recht kurz in dem Grab liegt. Doch wer ist der Tote und warum liegt er neben den vergrabenen Motorrädern?
Der Schreibstil ist recht flüssig und leicht. Ich bin gut in das Buch rein gekommen. Der Krimi ist solide aufgebaute und verbindet einen gemütlichen Krimi mit der Spannung eines Thriller und doch fehlte mir das gewisse etwas. Oft gab es nüchterne Aufzählungen und Streitereien bzw Verwicklungen innerhalb des Dezernats die mich einfach nervten und nicht zum Fall beitrugen. Für Leser der Reihe mag dies vielleicht dazu gehören, für alle anderen wirkt dies nur nervig und langweilig. Dadurch wurde die Story unnötig in die Länge gezogen. Auch war recht schnell klar wer der Täter und was dahinter steckte klar. Dies nahm mir die Spannung des Lesens und die letzten gut 200 Seiten zogen sich in die Länge. Es gab nicht wirklich was neues zu dem Cold Case Fall. Also hat die Autorin einfach noch einen zweiten Cold Cases Fall und einen aktuellen dazu getan um es spannender zu machen. Doch dies wirkte leicht überladen und seitenfüllend.
Die Autorin schafft es aber die schottische Gegend und den britischen Humor gut wieder zu geben. So fühlte ich mich in die schottischen Moore versetzt. Die Personen waren auch sehr authentisch beschrieben. So konnte man sich alles gut vorstellen.
Es war ein interessantes und teilweise Spannendes Buch mit einigen Längen, aber sehr solide ohne große Überraschungen.

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Veröffentlicht am 05.08.2022

Tiere des Regenwalds

SUPERLESER! Tiere des Regenwalds
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Tiere des Regenwald aus der SUPERLESER! Reihe ist ein tolles und lehrreiches Kindersachbuch. Gerade für Erstleser ist dieses Buch gut geeignet. Es hat eine tolle große Schrift, kurzen Sätzen, es ist gut ...

Tiere des Regenwald aus der SUPERLESER! Reihe ist ein tolles und lehrreiches Kindersachbuch. Gerade für Erstleser ist dieses Buch gut geeignet. Es hat eine tolle große Schrift, kurzen Sätzen, es ist gut Gegliedert und durch die Silbentrennung können die Kinder das Buch gut und leicht lesen.
Das Buch lebt durch die Kombination aus tollen großen Bildern, Sachtexten und einem Erzählenden Stil. Uns hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht. Unser Sohn hat das Buch sowohl alleine sehr schnell und gut gelesen und verstanden als auch das gemeinsame Lesen hat uns Spaß gemacht. Er ist jetzt kein Erstleser mehr, aber ein echter Tier und Bücher Fan. Er liest sehr viel und gerne, egal welchen Schwierigkeitsgrad sie haben.
Das Buch vermittelt Wissen auf einfache Weise und kindgerecht. Mir persönlich hat der Hinweis gefehlt warum einige Tierarten so stark bedroht sind und sogar kurz vorm Aussterben sind. Nur der kleine Hinweis das Regenwälder durch Feuer zerstört werden reichte mir persönlich nicht aus.
Was uns auch gut gefallen hat war das Rätsel am Ende des Buches. Dadurch kann man sich selber prüfen ob man das Buch aufmerksam gelesen hat.
Für Erstleser ist dieses Buch sehr gut geeignet. Ein tolles kindgerechtes Sachbuch mit einfacher Sprache und Wissen für klein und groß.

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Veröffentlicht am 31.07.2022

Fischbrötchen und Schokoküsse

Fischbrötchen und Schokoküsse
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Fischbrötchen und Schokoküsse von Jane Hell ist der vierte Teil ihrer Fördeliebe Reihe. Ich habe bisher kein anderen Teil der Reihe gelesen und kann daher sagen, dass man das auch nicht muss. Das Buch ...

Fischbrötchen und Schokoküsse von Jane Hell ist der vierte Teil ihrer Fördeliebe Reihe. Ich habe bisher kein anderen Teil der Reihe gelesen und kann daher sagen, dass man das auch nicht muss. Das Buch ist in sich abgeschlossen und hat seine eigene Handlung. Da ich die anderen Teile noch nicht kenne, sind sie erstmal auf meine Wunschliste gewandert. Denn die Autorin hat mich mit diesem Teil mit genommen und begeistert. Ich liebe leichte Wohlfühlromane in denen es auch mal turbulent zugeht. Und genau das findet man hier. Eine leichte Lektüre mit Auf und Abs.

Mari ist 25 und lebt noch bei ihren Eltern in München. Als diese sie bitten auszuziehen und sie plötzlich ihre Arbeit verliert, ist Maris Leben aus den Fugen geraten. Ihre Freundin Anni hat ein tolles Angebot für sie. Mari soll in Eckernförde die Verwaltung eines Gutes übernehmen. Frau Larssens malerischer Hof liegt etwas außerhalb direkt am Strand. Wenn die Verwaltung nicht so chaotisch und der Großneffe von Frau Larssen nicht so sprunghaft wäre, könnte Mari das Leben dort genießen.

Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Der Schreibst ist flüssig und spritzig. Das Buch versprüht Charme, Witz, Liebe und Mut. Schon von der ersten Seite war ich mitten im Buch drin. Jane Hell schreibt sehr bildhaft und lebendig. So konnte ich die Orte, Personen und Begebenheiten gut vorstellen und vor meinem inneren Auge sehen. Gerne wäre ich mit Mari am Strand eingeschlafen.

Mari war mir Anfangs nicht ganz so sympathisch, einfach aus dem Grund das sie mir mit Mitte 20 noch sehr naiv und kindisch vorkam. Aber sobald sie ihre Ängste überwunden hatte wurde sie immer mutiger, reifer und sympathischer. Tim-Ove war mir lange Zeit zu undurchsichtig und ich ahnte das er was zu verbergen hat. Aber auch er wurde zum Ende immer sympathischer.

Es ist ein netter, leichter Sommer-, Liebesroman den man gut lesen kann.

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Veröffentlicht am 19.07.2022

Das Geheimnis des Winterhauses

Das Geheimnis des Winterhauses
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Das Geheimnis des Winterhauses von Sarah Lark verbindet die Gegenwart mit der Vergangenheit und das unter einer malerischen Kulisse. Die meisten Bücher der Autorin habe ich recht gerne und schnell gelesen. ...

Das Geheimnis des Winterhauses von Sarah Lark verbindet die Gegenwart mit der Vergangenheit und das unter einer malerischen Kulisse. Die meisten Bücher der Autorin habe ich recht gerne und schnell gelesen. Diese gehört nicht unbedingt dazu. Es war mir zu vollgestopft, zu langatmig und teilweise waren die Protagonisten echt nervig.
Durch Zufall erfährt Ellinor das sie nicht blutsverwandt mit der restlichen Familie ist. Ellinors Urgroßmutter wurde adoptiert und dies wurde über Jahrzehnte geheim gehalten. Ellinors Neugier ist sofort gepackt und sie will unbedingt mehr über ihre Familiengeschichte erfahren. Schnell findet sich der Weg nach Dalmatien und von dort aus nach Neuseeland. Je mehr Ellinor über die Vergangenheit erfährt umso mehr gerät ihre Gegenwart ins Wanken.
Ich habe mich diesmal echt schwer getan mit dem Buch. Es ist quasi in drei Teilen geschrieben. Man erlebt die Gegenwart mit Ellinor. Als Erzählung wird die Zeit in Dalmatien geschildert. In Tagebuch-, und Briefform die unterschiedlichen Ereignisse in Neuseeland. Jedes mal wird in der Schriftart und Größe variiert. Mich persönlich konnte diesmal keine Zeit wirklich fesseln. Die Geschichten waren Groschenroman artig, Klischeehaft und die Protagonistinnen waren vor allem unreif, naiv und verblendet. Am liebsten hätte ich sie alle einmal durchgeschüttelt. Ab ca. der Hälfte des Buches war mir schon klar wohin es am Ende steuern wird. Da brachten zwei Enthüllungen zum Ende hin auch keine große Überraschung mehr. Den Epilog fand ich dann auch etwas übertreiben und unrealistisch. Eine Frau die vor kurzen noch in Lebensgefahr schwebte reist plötzlich ganz gesund von Wien nach Neuseeland? Sorry das ist einfach zu viel des guten.
Was der Autorin wieder gut gelungen ist, war die Landschaftliche Beschreibungen. So hat man sich in die Weinberge Dalmatiens und ins Leben nach Neuseeland versetzt gefühlt. Allerdings war mir am Anfang zu wenig Wien Feeling da. Da hätte das Buch auch in einem x-beliebigen Land oder Stadt spielen können. Die Protagonisten waren mir alle recht unsympathisch und zu unausgearbeitet. Sie wirkten nicht besonders anziehend.
Dieses Buch hat mir leider nicht besonders gefallen. Ich bin von der Autorin besseres gewohnt.

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