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Veröffentlicht am 18.01.2026

Auch im dritten Teil der Serie begegnet der Leser wieder vielen unfassbaren Kreaturen

Anwälte und andere Monster
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Der Monsteranwalt Daniel Becker bekommt es auch im dritten Teil der "Monsteranwalt-Serie" wieder mit einer Vielzahl unglaublicher Kreaturen zu tun. So persönlich waren die Auseinandersetzungen mit dem ...

Der Monsteranwalt Daniel Becker bekommt es auch im dritten Teil der "Monsteranwalt-Serie" wieder mit einer Vielzahl unglaublicher Kreaturen zu tun. So persönlich waren die Auseinandersetzungen mit dem Übernatürlichen jedoch noch nie, denn nicht nur sein Ruf als Monsteranwalt eilt ihm voraus (wodurch er zum Rechts-Vertreter eines dicken, nackten Amor-Verschnitts wird), sondern auch seine "Erfolge" bei der Eliminierung übersinnlicher Geschöpfe in der jüngsten Vergangenheit. So wird der Monsteranwalt selbst zur Zielscheibe eines extrem gefährlichen Hexenmeisters, der ihm mit Hilfe seines Hexenzirkels nach dem Leben trachtet. Und nicht nur ihm, sondern auch anderen Personen und Geschöpfen, die ihm lieb und teuer sind. Der Showdown scheint unvermeidlich...

Das dritte Buch der "Monsteranwalt-Reihe" ist im Vergleich zu den beiden Vorgängern ungleich brutaler, chaotischer und stellenweise etwas drüber. Trotzdem besticht auch dieser Band mit einer großen Portion Humor und hintergründiger Schläue. "Anwälte und andere Monster" ist sehr unterhaltsam und für Leser, die Humor. gepaart mit einer gehöriger Portion Fantasy mit Elementen eines Horrorthrillers mögen, äußerst lesenswert.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Eine echte Perle des "goldenen Zeitalters" des englischen Krimis

Eingeschneit mit einem Mörder
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Massiver Schneefall im England der 1930er Jahre sorgt vor allem auf dem Land für unpassierbare Straßen und zwingt eine illustre Auswahl völlig unterschiedlicher Charaktere gemeinsam eine längere Zeit, ...

Massiver Schneefall im England der 1930er Jahre sorgt vor allem auf dem Land für unpassierbare Straßen und zwingt eine illustre Auswahl völlig unterschiedlicher Charaktere gemeinsam eine längere Zeit, abgeschnitten von der Umwelt, in einem kleinen, jedoch gut ausgestatteten Landgasthof zu verbringen. Man arrangiert sich zunächst recht gut miteinander, aber schon bald sorgt der Fund einer Leiche für Unruhe unter den Eingeschlossenen. Das Misstrauen steigt - erste Ermittlungen der Anwesenden und der Polizei ergeben, das einige der Gestrandeten tatsächlich durchaus ein Motiv für den Mord haben. Als weitere merkwürdige Vorgänge die Eingeschneiten weiter aufschrecken und für Verunsicherung sorgen, nehmen die Ermittlungen so manche spannende Wendung...

Molly Thynnes' Buch "Eingeschneit mit einem Mörder" ist ein wunderbar zu lesender, nun wieder neu aufgelegter Krimi aus den 1930er Jahren. Seine Entstehung fällt in das "Goldene Zeitalter des englischen Krimis" und erinnert in Stil und Storyline stark an die Bücher von Agatha Christie, die sich die frühzeitiger geschaffenen Bücher von Molly Thynne wohl durchaus als Vorbild für ihre eigenen Storys genommen hat.

Auf jeden Fall sehr lesenswert - nicht nur für Liebhaber klassischer englischer Krimis.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Wir sind alle Wissenschaftler

Das Heureka-Prinzip
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Der Autor Chad Orzel möchte mit seinem Buch "Das Heureka-Prinzip" aufzeigen, dass wissenschaftliche Arbeits- und Forschungsmethoden gar nicht so kompliziert und abgehoben sind wie man häufig glaubt. Jeder ...

Der Autor Chad Orzel möchte mit seinem Buch "Das Heureka-Prinzip" aufzeigen, dass wissenschaftliche Arbeits- und Forschungsmethoden gar nicht so kompliziert und abgehoben sind wie man häufig glaubt. Jeder Mensch wendet im Alltag mehrfach täglich wissenschaftliche Arbeitsmethoden an ohne sich darüber im Klaren zu sein.

Wenn Menschen in ihrem Alltag etwas interessant finden und es beobachten, denken sie anschließend über das Beobachtete nach und ziehen bestenfalls Schlüsse daraus. Hat man dann interessante Schlüsse gezogen, überprüft man diese gerne, indem man weitere Beobachtungen macht, die die eigenen Schlüsse bestätigen oder widerlegen. Oftmals spricht man dann im Folgenden mit anderen Menschen über die eigenen Beobachtungen, die Schlüsse und die bestätigenden/widerlegenden Beobachtungen und tauscht sich mit Interessierten aus.

All diese Verhaltensweisen (Beobachten, Nachdenken, Bewerten, Überprüfen, Berichten, Diskutieren) sind bereits wissenschaftliche Forschungsmethoden in Anwendung, nur dass sie auf alltägliche Begebenheiten angewendet werden und nicht auf z.B. hochkomplizierte physikalische Prozesse. Doch egal ob Briefmarkensammeln, Kreuzworträtsel, Teamarbeit oder Sport - die Parallelen zu wissenschaftlicher Arbeit wie Astronomie und Biologie sind eindeutig erkennbar und werden von dem Autor in diesem Buch anschaulich ausgebreitet.

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Veröffentlicht am 06.11.2025

Spannender Krimi inklusive Reise in die Vergangenheit

Miss Emily und die Schatten der Vergangenheit
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Emily Tremaine ist eine emanzipierte Frau, die selbstbewusst ihr Leben meistert und Diskussionen um die Rechte von Frauen nicht aus dem Weg geht. Damit eckt sie im männerdominierten England des beginnenden ...

Emily Tremaine ist eine emanzipierte Frau, die selbstbewusst ihr Leben meistert und Diskussionen um die Rechte von Frauen nicht aus dem Weg geht. Damit eckt sie im männerdominierten England des beginnenden 20. Jahrhunderts natürlich an und wird von ihrer traditionsbewussten Mutter aus London ins ländliche Cornwall auf das Landgut ihres Onkels "abgeschoben".
Dort ist es zwar ruhiger, aber die quirlige Emily weiß sich beschäftigen und ihren Onkel mit ihren für Frauen in dieser Zeit nicht schicklichen "Abenteuern" zu beunruhigen.
Kurz vor dem Weihnachtsfest muss Emily diesmal jedoch im traditionellen "Sinne" funktionieren - das englische Königspaar hat seinen Besuch auf dem Sitz der Tremaines angekündigt und soll gebührend empfangen werden.
Plötzlich geschehen einige merkwürdige Dinge und Unfälle. Als auch noch ein Toter hinzukommt ist es mit der Ruhe und Beschaulichkeit endgültig vorbei. Emily beginnt sich die Sache gemeinsam mit dem Vikar der örtlichen Kirchengemeinde näher anzusehen und deckt dabei ein unglaubliches Familiengeheimnis auf.
Die Autorin Rebecca Michelle nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit und spielt dabei geschickt mit bekannten Klischees um die englische Gesellschaft des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Story weist zwischenzeitlich einige Längen auf, ist aber sehr lesenswert geschrieben und für die Leser, die historische Krimis mögen, sehr zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Außergewöhnlicher Krimi im alten Stil

Die Oxford-Tragödie
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Ein gewaltsamer Todesfall unter der Lehrerschaft des altehrwürdigen, zur Oxford Universität gehörenden St. Thomas College sorgt für Entsetzen und Unverständnis unter den Universitätsangehörigen. Besonders ...

Ein gewaltsamer Todesfall unter der Lehrerschaft des altehrwürdigen, zur Oxford Universität gehörenden St. Thomas College sorgt für Entsetzen und Unverständnis unter den Universitätsangehörigen. Besonders den Vizepräsidenten und Seniortutor Francis Wheatley Winn lässt dieses grausame Verbrechen nicht los. Er beginnt gemeinsam mit dem österreichischen Gastdozenten Ernst Brendel, der sich in seiner Heimat bereits einen Namen als Experte für die Auflösung undurchsichtiger Verbrechen gemacht hat, Ermittlungen anzustellen. Das Problem - scheinbar jeder, der als Täter in Frage kommt, hat ein stichfestes Alibi - oder überhaupt kein Motiv...

Der Autor J.C. Masterman pflegt in "Die Oxford- Tragödie" einen altmodischen, aber sehr gut zu lesenden Schreibstil mit einem Erzähler in der Position einer dritten Person, die zwar selber ermittelt, aber das ganze Geschehen von außen betrachtet. Ungewöhnlich, aber sehr lesenswert - zumal die Atmosphäre der traditionsreichen Universität mit all ihren Regeln und Verhaltensmustern den Schauplatz sehr interessant macht. Absolut lesenswert.

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