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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2026

Magisch schöne Malstunden!

Disney Malen nach Zahlen - Familie
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Ich bin leider keine begabte Malerin, male aber trotzdem sehr gerne Malbücher aus und empfinde es als gute Möglichkeit, um runterzukommen und nebenbei vielleicht noch ein Hörbuch zu hören.
Das Buch spricht ...

Ich bin leider keine begabte Malerin, male aber trotzdem sehr gerne Malbücher aus und empfinde es als gute Möglichkeit, um runterzukommen und nebenbei vielleicht noch ein Hörbuch zu hören.
Das Buch spricht direkt durch das schöne Cover an – ich meine, wer mag Lilo und Stitch nicht? Es fühlt sich robust und sehr wertig an, und die Größe A4 finde ich in diesem Fall perfekt: nicht zu klein und auch nicht zu groß. Die Seiten fühlen sich wirklich dick an, sodass man keine Angst haben muss, das man mit etwas durchmalt. Man muss aber trotzdem aufpassen, das man passende Stifte verwendet und keine Stifte mit Alkohol. Darauf wird auch im Vorwort hingewiesen.
Die Motive sind sehr abwechslungsreich und ich mag, das man bei vielen gar nicht sieht, was es werden soll. So kann man sich beim Malen sehr gut überraschen lassen, wenn nach und nach das Motiv sichtbar wird. Möchte man vorher schon wissen, wie das Ergebnis aussehen wird, befindet sich ganz hinten auch eine Übersicht. Die Umsetzung finde ich optimal.
Einziges Manko: man braucht viele, sich teils sehr ähnliche Farben. Hier wird ein Standard-Filzstift-Set also auf jeden Fall nicht ausreichen. Lässt man sich darauf ein, kann man auf jeden Fall viele schöne Malstunden mit dem Buch haben.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Absolut fesselnd und gelungen!

Das Signal
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Obwohl der Name der Autorin mir ein Begriff war, hatte ich noch nie ein Buch von ihr gelesen. Aber dieser Klappentext schrie so hundertprozentig nach mir, dass ich es einfach lesen musste. Der Schreibstil ...

Obwohl der Name der Autorin mir ein Begriff war, hatte ich noch nie ein Buch von ihr gelesen. Aber dieser Klappentext schrie so hundertprozentig nach mir, dass ich es einfach lesen musste. Der Schreibstil ist durchgehend flüssig und einfach zu lesen.
Viola habe ich von Anfang an total gut verstehen können und ich konnte mich auch sehr gut in sie hineinversetzen. Ihre Verzweiflung über die plötzlichen Veränderungen in ihrem Leben war sehr gut beschrieben. Generell fand ich die medizinischen Aspekte nach dem Unfall sehr authentisch, und sie wirkten auf mich als medizinischen Laien gut recherchiert.

Einige andere Charaktere hätten für mich besser ausgearbeitet sein können, und gerade Adam blieb etwas zu blass für meinen Geschmack. Dasselbe gilt für ihre Ehe: Von Anfang an erschien sie mir etwas substanzlos.

Ganz besonders gerne mochte ich die Thematik mit den Trackern: Ich bin dem Wolf, der Spinne und so weiter wahnsinnig gerne gefolgt und fand das Tracken wirklich spannend!

Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass sich die Geschichte im Kreis drehte und etwas mehr Handlung vertragen könnte. Aber selbst an diesen Stellen habe ich noch gerne weitergelesen.
Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn es für mich recht früh vorhersehbar war. Insgesamt hatte ich trotz ruhigerer Passagen durchgehend Lesefreude und kann das Buch wirklich empfehlen!

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Locker-leichte Romance mit liebenswerten Figuren

Terms of Attraction 1. The Knockout Contract
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Laut Klappentext klang es nach einer sehr lustigen Ausgangssituation, und ich war sehr neugierig auf die Umsetzung.

Die Medizinstudentin Lainey war mir direkt sehr sympathisch und auch ihre Freundin Jemma ...

Laut Klappentext klang es nach einer sehr lustigen Ausgangssituation, und ich war sehr neugierig auf die Umsetzung.

Die Medizinstudentin Lainey war mir direkt sehr sympathisch und auch ihre Freundin Jemma gefiel mir gut. Auf der anderen Seiten haben wir Parker, den Box-Champion, und auch er war sehr gut gezeichnet. Die Charaktere waren liebenswert und sowohl Lainey als auch Parker hatten ihre Stärken und Schwächen, das mochte ich sehr gerne.

Der Schreibstil ließ sich sehr gut lesen, und es hat Spaß gemacht, den beiden Charakteren und ihren Problemen zu folgen. Letztendlich ging es auch viel darum, sich selbst und seinen Platz im Leben zu finden, allerdings in einer locker leichten Atmosphäre. Die Tropes One Bed, Slow Burn und vor allem Fake Dating waren sehr gut umgesetzt.

Die wechselnden Perspektiven zwischen Lainey und Parker haben noch etwas mehr Abwechslung hineingebracht, sodass ich die beiden Charaktere und ihre Handlungen besser nachvollziehen konnte. Insgesamt war es eine süße, lustige Romance, die ich sehr gern gelesen habe.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Wenig Spannung, eher schwacher Hoover

Woman Down
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Colleen Hoover ist im letzten Jahr zu einer meiner Lieblingsautor*innen geworden und nach Verity musste daher auch ihr neues Romantic-Suspense Buch bei mir einziehen. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr ...

Colleen Hoover ist im letzten Jahr zu einer meiner Lieblingsautor*innen geworden und nach Verity musste daher auch ihr neues Romantic-Suspense Buch bei mir einziehen. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig und lässt sich wahnsinnig gut lesen.

Wir lernen die Autorin Petra Rose kennen, die mit einer Schreibkrise und den Folgen eines heftigen Shitstorms zu kämpfen hat. Und das sehr detailliert: die ersten etwa 100 Seiten drehen sich fast ausschließlich darum. Obwohl ich das Thema prinzipiell ansprechend finde, empfand ich diesen Teil als deutlich zu langgezogen.

Erst danach kommt langsam Bewegung in die Handlung, und wir begegnen Nathaniel Saint, der für Petra sehr schnell eine Art Muse wird. Leider blieb Nathaniel für mich durchgehend unnahbar und unsympathisch. Meist kann man die Gedanken und Gefühle von Petra sehr gut nachvollziehen, sie sind sehr gut und nahbar beschrieben, was aber natürlich nicht heißen muss, das man sie mag oder ihr Handeln gutheißt.

Den Romantikaspekt habe ich überhaupt nicht gefühlt – von Liebe ganz zu schweigen. Stattdessen habe ich dann verzweifelt auf den Thriller-Aspekt gewartet. Dieser kam dann, dümpelte vor sich hin, war hervorsehbar und konnte mich überhaupt nicht überzeugen.

„Woman down“ ist für mich kein Romantic Thriller. Ich würde es eher als einen Abstecher in Dark Romance einordnen, wobei auch das meiner Meinung nach nicht wirklich gut gelungen ist.

Das Buch konnte trotzdem fesseln und ließ sich gut lesen, und die Gedanken und Gefühle von Petra fand ich sehr gut beschrieben. Trotzdem blieb auch sie für mich letztlich schwer greifbar, und keiner der Charaktere wird mir lange in Erinnerung bleiben.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Starke Charaktere treffen eher ruhige Spannung

This Story Might Save Your Life
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Der Klappentext entspricht absolut meinem Geschmack und hat sofort Lust auf mehr gemacht. Die Geschichte beginnt direkt mit dem Verschwinden und damit total spannend, und durch den flüssigen Schreibstil ...

Der Klappentext entspricht absolut meinem Geschmack und hat sofort Lust auf mehr gemacht. Die Geschichte beginnt direkt mit dem Verschwinden und damit total spannend, und durch den flüssigen Schreibstil war ich sofort gefesselt.

Das Buch ist aus Bennys Sicht in der Gegenwart geschrieben. Zusätzlich erhalten wir Kapitel mit dem Manuskript von Joy, in denen sie von ihrer Vergangenheit erzählt. Diese Erzählweise fand ich sehr gut, da sie Abwechslung reingebracht hat. Außerdem erfährt man so, was in der Vergangenheit passiert ist. Die Kapitel, in denen es um den Podcast geht, mochte ich auch sehr gerne, und gerade der Titel des Podcasts hat mich zum Schmunzeln gebracht.

Mir hat sehr gut gefallen, dass die Charaktere alle sehr authentisch waren: Jeder hatte Stärken und Schwächen, hat zeitweise richtig und falsch gehandelt, und dadurch hat sich alles einfach sehr echt angefühlt. Das war wirklich stark gemacht.

Man erfährt sehr viel über die Beziehungen zwischen den Charakteren, das muss man mögen. Für mich gab es einige Längen im Buch, sodass ich stellenweise das Gefühl hatte, dass es nicht richtig vorangeht. Es gab jedoch eine konstante, gleichbleibende Grundspannung, sodass ich immer weitergelesen habe. Ich hätte mir nur gewünscht, dass es zwischendurch etwas spannender wird.

Das hätte ich mir besonders für die Auflösung gewünscht. Es war zwar vieles unvorhersehbar und die Plot-Twists waren jeweils sehr gut, meiner Meinung nach wurden sie aber nicht mit der nötigen Dosis Spannung „verkauft“. Ich hatte gegen Ende kein Herzklopfen, sondern eher Aha-Momente, sodass es mich nicht umgehauen hat.

Das Buch hat mich trotz einiger Längen sehr gut unterhalten und mir wirklich schöne Lesestunden beschert, sodass ich es sehr gerne weiterempfehle!

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