Luckiest Girl Alive von Jessica Knoll
IHR PERFEKTES LEBEN. IST EINE PERFEKTE LÜGE
Ani FaNelli müsste die glücklichste Frau der Welt sein: Sie hat einen glamourösen Job, trägt die neueste Designerkleidung und wird in wenigen Wochen ihrem ...
IHR PERFEKTES LEBEN. IST EINE PERFEKTE LÜGE
Ani FaNelli müsste die glücklichste Frau der Welt sein: Sie hat einen glamourösen Job, trägt die neueste Designerkleidung und wird in wenigen Wochen ihrem gut aussehenden, reichen Verlobten auf einer sündhaft teuren Hochzeit das Jawort geben.
Anis Leben ist perfekt. Fast.
Denn Ani hat ein Geheimnis. Ein dunkles, brutales Geheimnis, das sie seit ihrer Jugend verfolgt. Jetzt hat es sie eingeholt. Und es droht, ihre perfekte Bilderbuchwelt für immer zu zerstören.
Wenn man den Klappentext und auch den Verlag berücksichtigt würde man wohl eher an einen New Adult/Romance Genre denken, dem ist aber eindeutig nicht so.
Ani FaNelli kurz Ani genannt, ist verlobt mit einem reichen Mann der dazu noch einen sehr bekannten Nachnamen trägt und das wohl auch der Teil des Mannes ist der Ani am meisten reizt. Ani ist süchtig danach perfekt rüber zu kommen. Leider war sie mir von Anfang an unsympathisch, durch ihren Mager- und Markenwahn. Sie denkt nur mit der richtigen Figur, dem passenden Outfit und der dazu passenden Handtasche von noblen Designern wird man in der Welt anerkannt. Auch Ihre Freundin Nell wirkt oberflächlich und die Freundschaft hat keine große Bedeutung für beide. Anis sexuelle Vorlieben werden am Rande erwähnt, sie steht auf Schläge und etwas Gewalt, sobald man von ihrer Vorgeschichte erfährt ist dies aber so gar nicht mehr verständlich.
Die Hälfte des Buches ist Vorgeschichte und erst danach erfährt man langsam warum Ani zu diesem oberflächlichen, nach Ruhm suchenden Menschen wurde. Ihr dunkles Geheimnis war eine große Überraschung mit der wohl wirklich niemand gerechnet hätte, aber auch hier fehlt mir leider die Emotion und aus dieser Geschichte wäre noch viel herauszuholen gewesen.
Der Schreibstil ist manchmal schwierig, es sind immer wieder kurz Sprünge in die Vergangenheit, die manchmal für mich schwer verständlich waren. Die Kapitel sind sehr lange und dazwischen wird oft zwischen Vergangenheit und Gegenwart gesprungen. Das machte es für mich oft etwas verwirrend.
Das Ende ist für mich zu kurz gehalten, als Leser möchte man dann doch noch erfahren wie es weitergeht mit Ani und ihrem Leben.