Cover-Bild Cassia & Ky – Die Ankunft
Band 3 der Reihe "Cassia & Ky"
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 600
  • Ersterscheinung: 27.11.2014
  • ISBN: 9783596195923
Ally Condie

Cassia & Ky – Die Ankunft

Stefanie Schäfer (Übersetzer)

WENN JEMAND STIRBT, DEN DU LIEBST – WÜRDEST DU DEN RETTEN, DER IHN GETÖTET HAT?
Das fulminante Finale über die Liebesgeschichte von Cassia & Ky beschert den Leserinnen ein unvergessliches Leseerlebnis.

Stell dir vor, du konntest fliehen – vor dem System, das dir befohlen hat, wie du leben und wen du lieben sollst. Unter Lebensgefahr hast du deine Liebe wiedergefunden – eine Liebe, die das System töten wollte.
Jetzt willst du das System besiegen, doch dafür musst du zurück. Zurück in dein altes Leben. Zurück zu einem Geheimnis, das tief in dir verborgen ist.
Es wird alles verändern.
Dein Leben.
Deine Liebe.

In den zerklüfteten Schluchten der Canyons hat Cassia nicht nur ihre große Liebe Ky wiedergefunden– sondern auch die Erhebung, eine Untergrundbewegung, die das System stürzen will. Als sich beide der Erhebung anschließen, müssen sie sich jedoch trennen. Ky wird auf einem Stützpunkt in einer Äußeren Provinz zum Piloten ausgebildet und Cassia in die Hauptstadt beordert. Dort trifft sie auf Xander, der als Funktionär für die Gesellschaft arbeitet. Kann sie sich ihm anvertrauen? Als eine tödliche Seuche ausbricht und die gesamte Bevölkerung zu vernichten droht, muss Cassia eine Entscheidung treffen …

***Noch spannender, noch überraschender und noch dramatischer!***

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2017

Ein recht guter Abschluss, wenn die Möglichkeiten auch nicht voll ausgeschöpft wurden

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Das Cover:
Das Cover mit dem Schutzumschlag ist ganz in weiß gehalten. Man sieht leichte Kreise, wie Seifenblasen. In der Mitte steht Cassia, den Rücken zu uns gewandt, in einem roten Kleid. Sie hat die ...

Das Cover:
Das Cover mit dem Schutzumschlag ist ganz in weiß gehalten. Man sieht leichte Kreise, wie Seifenblasen. In der Mitte steht Cassia, den Rücken zu uns gewandt, in einem roten Kleid. Sie hat die Kugel, die sie gefangen gehalten hat, zerbrochen und steht nun aufrecht und in Freiheit. Für das Ende der Trilogie ein tolles Cover, allerdings ist das deutsche Cover etwas zu farblos. Die Kraft der roten Farbe sticht nicht so wundervoll hervor, wie das des amerikanischen Covers, das auch hier wieder übernommen wurde.

Die Geschichte:
Nachdem Cassia und Ky in ‘Die Flucht’ wieder zueinander gefunden haben, werde sie auch schon bald wieder getrennt, nachdem sich die beiden und Xander der Erhebung angeschlossen haben. Diese setzt Cassia als Sortiererin, Ky als Pilot und Xander als Funktionär/Arzt ein. Außerdem ist Cassia als Archivistin tätig. Alle drei sind nun getrennt und warten darauf, dass sich der Steuermann endlich zeigt und die Übernahme der Gesellschaft beginnt. Cassia merkt unterdessen, dass sie nicht resistent gegen die rote Tablette ist. Sie vergisst… Und Xander lernt als Fuktionär eine Frau namens Lei kennen, die ihren Partner schon lange vermisst. Die Beiden kommen sich näher. Ky hingegen denkt an Cassia und gilt mit Indie (bekannt aus ‘Die Flucht’) als einer der besten Piloten. Es dauert eine Weile, und es muss viel passieren, doch dann zeigt sich der berüchtigte Steuermann. Und er hat Großes vor, denn eine Seuche ist ausgebrochen, die alle Menschen angreift, die nicht immunisiert wurden. Auch Ky ist betroffen. Der Steuermann will die Seuche besiegen und nimmt Cassia, Xander und Ky mit seinem Luftschiff in die Berge mit, wo sie ein Heilmittel finden sollen. Xander macht sich auch sogleich an die Arbeit. Doch dann beginnt die Seuche zu mutieren und schlimmere Ausmaße zu nehmen.

Meine Meinung:
Nach dem recht langatmigen und für mich auch teilweise langweiligen zweiten Band der Cassia & Ky Reihe ist ‘Die Ankunft’ für mich auf jeden Fall spannender. Endlich geht es um die Erhebung, die die Gesellschaft zerschlagen will. Dass die drei Hauptprotagonisten schon am Anfang des Buches getrennt sind, ist schade, aber noch okay. Sie haben sich verändert. Fürs erste ist Xander als Funktionär tätig. Er tauft u. a. die neugeborenen Kinder mit ihrem Namen. Dabei lernt er Lei kennen, die mir am Anfang nicht so sehr sympathisch erscheint, nachher jedoch sympathischer wird. Xander weiß, dass die Seuche nicht gefährlich ist, da die Erhebung alle Kranken heilen kann. Doch wie das Ganze ausgeht, hat keiner geahnt. Was ich jedoch schade finde ist die Tatsache, dass es die meiste Zeit um die Seuche geht. Eigentlich geht es um kaum was anderes, und so hätte das Buch ‘Die Krankheit’ oder ‘Die Seuche’ heißen müssen. Von einer wirklichen ‘Ankunft’ kann ich nicht wirklich was erkennen. So hat mir das Buch ganz gut gefallen. Es war spannend ich durfte mithoffen, dass alles wieder gut wird. Das Ende ist für mich nicht unbedingt zufriedenstellend. Irgendwie erfahren wir nichts mehr von der Gesellschaft und wie die Erhebung die Macht übernimmt. Gut, teilweise ist das erklärbar, wenn man die Zusammenhänge versteht, aber ich war trotzdem nichts zufrieden. Meiner Meinung nach wurde nach einer Ersatzlösung gesucht, die dann so hingewurschtelt wurde. Für mich war es trotz allem ein recht gutes Buch, dessen Geschichte jedoch leider ziemlich in die Länge gezogen wurde.

Meine Bewertung:
Ein recht guter Abschluss, wenn die Möglichkeiten auch nicht voll ausgeschöpft wurden. Ich vergebe vier Sterne.

Veröffentlicht am 26.10.2016

Leider nachgelassen

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Cassia&Ky Die Ankunft – Ally Condie

Das Buch liest sich aus der Sicht der Hauptpersonen Cassia, Xander und Ky, es wechselt mit den Kapiteln. Es ist in normal lange Kapitel gehalten. Dies ist Band 3 von ...

Cassia&Ky Die Ankunft – Ally Condie

Das Buch liest sich aus der Sicht der Hauptpersonen Cassia, Xander und Ky, es wechselt mit den Kapiteln. Es ist in normal lange Kapitel gehalten. Dies ist Band 3 von 3.Es ist eine Dystopie.

Der Text ist leicht zu lesen und verständlich geschrieben. Ein schöner Schreibstil. Besonders gefällt mir, das an den Seiten jeweils der Name der Person steht aus dessen Sicht man gerade liest. Die Protagonisten sind realistisch beschrieben, deren Gedankengänge kann man grösstenteils nachvollziehen. Die Veränderungen die die jeweiligen Protagonisten durchleben sind deutlich dargestellt. Der Steuermann war leider nicht so gut beschrieben, und für mich ein Phantom.

Die Story besteht aus mehreren Etappen, durch verschiedene Ereignisse. Anfangs sind die 3 getrennt von einander, und somit erfährt man was in den verschiedenen Bereichen passiert. Mit gefällt dies ganz gut, da man „rundum“ Details mitbekommt und nicht nur von einer Seite. Allerdings habe ich bei gewissen Erklärungen einiger Sachen irgendwann schlappgemacht, und nur noch Bahnhof verstanden. Genauso wie der Steuermann bei mir für Verwirrung sorgte, erst weiss keiner wer er ist, dann hört man nur seine Stimme und sieht glaub ich seine Augen und auf einmal ist er als Person da, aber gar nicht beschrieben.. Irgendwann bin ich in der Story verloren gegangen, und sie hat mich auch nicht mehr so angesprochen wie die ersten 2 Teile. Dennoch ist ein guter Abschluss gekommen.

Das Cover gefällt mir, die Schriftart des Titels lädt zur Aufmerksamkeit. Das Bild ist ebenso passend, das Mädchen steigt aus ihrer zerbrochenen Welt.

Fazit&Empfehlung Zu allererst, ich finde es super,das an den Seiten der jeweilige Name der Person steht, aus dessen Sicht man gerade liest! Kann leider nicht mehr mit Teil 1+2 mithalten, was ich schade finde. Ich war teilweise ziemlich verwirrt (vielleicht waren es zu viele Beschreibungen oder Details). Mittendrin verlor mich die Geschichte etwas, ich denke da das Abenteuer oder die Spannung fehlt. Ich will jetzt nicht sagen, dass keine Spannung da war, es war einfach eine andere. Mir fehlte etwas. Dennoch empfehle ich es weiter an die Teil 1+2 Leser.

Mein gesamt Urteil der Reihe, mir gefiel es die Reihe zu lesen, Spannung war nicht zu wenig, das Ende ist gut und auch abgeschlossen, zwar würde es interessant sein, wie es in der „neuen“ Welt nun aussieht, aber ich glaube es könnte nicht mehr an die Teile heranreichen. Ein Epilog wäre vielleicht noch gut gewesen mit 2 oder 5 Jahre später.
Alles in allem eine gute gesamt Story, die sich weiterentwickelt hat.

Ich vergebe 4 Sterne.

Veröffentlicht am 26.08.2020

Passend zu den Vorgängern, irgendwas passt einfach nicht

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Cassia und Ky sind also nun wieder beieinander. Beide wollen sich nun der Erhebung anschließen. Doch dort werden sie auch direkt wieder getrennt. Ky soll Flieger werden und Cassia wieder in der Gesellschaft ...

Cassia und Ky sind also nun wieder beieinander. Beide wollen sich nun der Erhebung anschließen. Doch dort werden sie auch direkt wieder getrennt. Ky soll Flieger werden und Cassia wieder in der Gesellschaft arbeiten. Dort findet sie auch Xander wieder. Dieser arbeitet für als Funktionär, aber im geheimen auch für die Erhebung. Die Erhebung selber will nun die Gesellschaft stürzen indem sie ein Virus ausbreiten lässt. Doch dieser entwickelt sich zu einer Seuche und die Gesellschaft droht mehr Gefahr als vorher geplant.

Meine Meinung: Ich wollte die Trilogie wirklich gerne zuende lesen, weil ich schon vorab davon angezogen wurde. Im Gegensatz zu Band zwei steigerte sich die Spannung hier auch wieder. Dennoch fand ich den Band und die Trilogie im Gesamten nicht wirklich überzeugend. Ich habe es gerne gelesen, doch irgendwas hat mir gefehlt. Doch zu Band drei: ich fand es schön das auch hier Xander mehr zur Geltung kam und so eine weitere Perspektive und noch mehr Einblicke in alle dazugehörigen Geschehnisse entstehen konnte. Dennoch hatte das Buch irgendwie einen anstrengenden Touch. Zunächst wurde man wieder in die neuen Begebenheiten eingeführt, dann erlebte man das Leben der drei Protagonisten, der Ausbruch des Virus und dann der Seuche. Am Ende dann der Part in dem ein Heilmittel gesucht werden musste. Besonders dies empfand ich als sehr langwierig. Immer und immer wieder musste etwas im Weg stehen. Den ganzen Prozess der Geschichte hätte man wirklich kürzer fassen können.

Abschließend kann ich sagen das mir die Trilogie irgendwie gefallen hat, aber ich kann nicht sagen wieso. Vielleicht liegt es daran das ich es einfach vorher schon mögen wollte. Daher für vielleicht weniger wohlwollende Leser nur bedingt geeignet.

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Veröffentlicht am 12.03.2019

Leider nicht ganz überzeugend

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Cassia und Ky haben sich beide der Erhebung angeschlossen, auch Xander gehört dem Widerstand an. Während Ky als Pilot aktiv ist, wurde Cassia wieder in die Hauptstadt geschickt, um dort als Sortiererin ...


Cassia und Ky haben sich beide der Erhebung angeschlossen, auch Xander gehört dem Widerstand an. Während Ky als Pilot aktiv ist, wurde Cassia wieder in die Hauptstadt geschickt, um dort als Sortiererin zu arbeiten.
Die Erhebung hat einen Plan: Eine Seuche soll die Gemeinschaft von innen aufmischen, um den Sturz herbeizuführen. Anfangs läuft alles wie geplant, doch dann verändert sich plötzlich der Virus, er mutiert und die verzweifelte Suche nach einem Heilmittel beginnt…

Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Cassia, Ky und Xander erzählt. Da alle drei an verschiedenen Orten im Einsatz sind, ist für viel Abwechslung gesorgt: Ky ist mit Indie als Hubschrauberpilot im Einsatz und kommuniziert nur über die Archivare und kleine unregelmäßige Briefe mit Cassia; Xander ist erst als Funktionär der Gesellschaft und später, als die Seuche ausbricht, als Arzt im Einsatz. Cassia ist als Sortiererin unterwegs, aber später auch für die Archivare aktiv. Auch sie entwickelt sich weiter und fängt an, eigene Werke neben den 100 erlaubten zu kreieren. Dieses Part fand ich ganz schön: Was für uns selbstverständlich ist, nämlich das Kreativsein, entdeckt Cassia erst wieder für sich!

Allerdings gab es auch viele Kritikpunkte. Der erste: Es fehlte der rote Faden. Vor allem am Anfang des Buches ist alles sehr durcheinander und die Handlungen um die drei Protagonisten scheinen eher willkürlich. Als sich die Handlung mehr um die Seuche dreht, wird etwas klarer, wo Ally Condie hin will, aber gegen Ende, wird dann alles wieder etwas wirr….Denn später tritt dann auch der Steuermann ins Geschehen ein. Auch sein Verhalten fand ich nicht so richtig nachvollziehbar, vor allem warum man den dreien plötzlich misstraut, nicht 100%tig hinter der Erhebung zu stehen.
Generell plätscherte das Geschehen teilweise so vor sich hin und obwohl viele Dinge geschehen, die man gut als Höhepunkte der Geschichte ausbauen hätte können, hat dies Ally Condie meiner Meinung nach versäumt.
Das Ende war in Ordnung, hat mich aber auch nicht richtig mitreißen können ?
Romantische Momente waren eher rar, auch weil die drei die meiste Zeit getrennt unterwegs waren.

Fazit: Der abschließende Teil der Cassia & Ky Reihe konnte mich leider nicht richtig mitreißen und überzeugen.

Veröffentlicht am 05.11.2017

Der finale Band der Cassia & Ky Trilogie – Gute Handlung, die auf weniger Seiten besser zur Geltung gekommen wäre

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Klappentext:
Wenn jemand stirbt, den du liebst – würdest du den retten, der ihn getötet hat?
Stell dir vor, du konntest fliehen – vor dem System, das dir befohlen hat, wie du leben und wen du lieben sollst. ...

Klappentext:
Wenn jemand stirbt, den du liebst – würdest du den retten, der ihn getötet hat?
Stell dir vor, du konntest fliehen – vor dem System, das dir befohlen hat, wie du leben und wen du lieben sollst. Unter Lebensgefahr hast du deine Liebe wiedergefunden – eine Liebe, die das System töten wollte.

Jetzt willst du das System besiegen, doch dafür musst du zurück. Zurück in dein altes Leben. Zurück zu einem Geheimnis, das tief in dir verborgen ist.
Es wird alles verändern.
Dein Leben. Deine Liebe.

In den zerklüfteten Schluchten der Canyons hat Cassia nicht nur ihre große Liebe Ky wiedergefunden – sondern auch die Erhebung, eine Untergrundbewegung, die das System stürzen will. Als sich beide der Erhebung anschließen, müssen sie sich jedoch trennen. Ky wird auf einem Stützpunkt in einer Äußeren Provinz zum Piloten ausgebildet und Cassia in die Hauptstadt beordert. Dort trifft sie auf Xander, der als Funktionär für die Gesellschaft arbeitet. Kann sie sich ihm anvertrauen?
Als eine tödliche Seuche ausbricht und die gesamte Bevölkerung zu vernichten droht, muss Cassia eine Entscheidung treffen …

Gestaltung:
Passt perfekt zu den beiden Vorgängern! Ich finde es einfach innovativ, dass bei dieser Reihe über die Cover und die Gestaltung der Bücher die Geschichte wiedergespiegelt und nacherzählt wird. Während Cassia auf dem Cover des ersten Bandes noch in der Blase saß, auf dem Cover des zweiten Bandes dabei war sich zu befreien, ist sie nun auf dem finalen Cover dabei aus der Blase zu schreiten. Tolle Idee!

Meine Meinung:
Im Gegensatz zu den weit verbreiteten, eher negativ gestimmten Stimmen zu diesem Band, fand ich ihn gar nicht so schlecht, aber aus dem Stuhl gehauen hat er mich auch nicht. Ich fand, dass „Die Ankunft“ sich im soliden Mittelfeld befindet, ein Buch, das einfach im guten Durchschnitt liegt.

Anstrengend war bei Cassia und Ky Band drei einfach, dass Cassia so viel nachdenkt und reflektiert. Das macht sie wirklich über alles und jeden und dann seitenlang. So wird der ganze Roman recht langatmig. Diese „Nachdenkerei“ hat auch einfach von der Handlung abgelenkt, sodass man (wenn denn endlich was spannendes passierte) erst einmal stark nachdenken musste, bis man sich wieder erinnert hat, was denn eigentlich wesentliches passiert ist. Durch das viele (unnötige) Gerede (was auch bei Ky und Xander teilweise nicht ausblieb) leidet der rote Faden der Handlung wirklich sehr. Man hätte den 600 Seiten Wälzer locker auf gute 350 Seiten runter kürzen können. Der Handlung wäre das sicher zugutegekommen (zumal sie ohnehin keinen Stoff für 600 Seiten bot, sondern gut in den 350 Seiten Rahmen gepasst hätte, ohne diese ganze Ausschmückerei). Die Handlung AN SICH hat mir jedoch gefallen, es bleiben keine Fragen offen, alle Fäden werden zusammen geführt und das Ende ist stimmig.

Gut gefallen hat mir, dass diesmal nicht nur aus Cassias und Kys Perspektive berichtet wurde, sondern auch aus Xanders. Für mich war seine Perspektive und seine Erlebnisse wirklich das Interessanteste am ganzen Roman. So berichten die drei Protagonisten immer abwechselnd von ihren Erlebnissen und der Leser befindet sich dann auch jedes Mal an anderen Orten (eben genau an denen, an denen sich die jeweiligen, gerade erzählenden Figuren aufhalten).

Durch diesen sich zwischen den Figuren abwechselnden Perspektivwechsel gab es aber auch eine „kleine Überraschung“. Mitten im Buch war auf einmal eine weiße Seite. Ich war zunächst verwundert darüber, aber dann erschloss sich mir der Sinn. Ky wurde an einer Stelle im Buch bewusstlos, sodass immer, wenn er erzählt hat weniger Sätze auf einer Seite standen (teilweise konnte er sie auch nicht „zu Ende denken“). Als er dann das Bewusstsein verloren hat, stand da einfach nur eine weiße Seite, mit der Kapitelzahl und Kys Namen, aber keinerlei Gedanken. Diese Darstellungsart hat mir wirklich besonders gut gefallen, da man sich so tiefer mit dem Inhalt auseinandersetzt und Kys Gedankenwelt einfach wirklich „am eigenen Leib“ nachvollzieht und erlebt (auch wenn ich erst irritiert über die leere Seite war).

Fazit:
Der Abschlussband der Cassia und Ky Reihe ist keine atemberaubende Explosion, die den Leser packt und berauscht – aber für Fans der Reihe durchaus lesenswert. Es gibt einen runden Abschluss der Geschichte, den man jedoch auch auf weniger Seiten hätte darlegen können und vor allem mit weniger Reflexionen und Gesprächen. „Die Ankunft“ punktet durch die passende Gestaltung, die Perspektivwechsel mit der netten Idee der „optischen Darstellung“ der Gedanken und der Handlung (also die, die man findet, wenn man die Langatmigkeit ignoriert).
3,5 von 5 Sternen!