Das Warten hat ein Ende - Throne of Glass geht weiter!
Selbstlos, mutig und verliebt in Celaena – all das war Chaol Westfall, Anführer der königlichen Leibgarde. Doch diese Zeiten sind vorbei. Das gläserne Schloss liegt in Schutt und Asche, Celaena ist nun Aelin Ashryver, rechtmäßige Königin von Terrasen, und Chaol selbst so schwer verletzt, dass er für immer gezeichnet sein wird. Seine einzige Chance auf Heilung liegt in Antica, der mächtigen Hauptstadt des südlichen Kontinents und Sitz der berühmten Schule für Heilerinnen. Während Aelin sich gegen den drohenden Krieg mit dem dunklen König wappnet, bricht Chaol nach Antica auf. Doch was er dort entdeckt, wird ihn nicht nur für immer verändern, es kann auch die Rettung für ganz Erilea bedeuten.
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»Das Reich der sieben Höfe«
»Crescent City«
Am Anfang hatte ich tatsächlich keine große Lust, diesen Teil zu lesen, weil ich wissen wollte wie es mit Aelin und den anderen weitergeht und ich noch nicht sonderlich mit Chaol warm geworden bin.
Aber ...
Am Anfang hatte ich tatsächlich keine große Lust, diesen Teil zu lesen, weil ich wissen wollte wie es mit Aelin und den anderen weitergeht und ich noch nicht sonderlich mit Chaol warm geworden bin.
Aber wow, ich bin wirklich sehr froh, diesem Teil gelesen zu haben. Wie in jedem Teil bisher, war die Geschichte im 1.Teil wieder sehr Slow-paced und hat sich etwas gezogen und hat erst im 2.Teil erst richtig an Fahrt aufgenommen.
Nichtsdestotrotz war es dadurch nicht schlecht.
Nesryn und ganz besonders Chaol haben diese Zeit für ihre persönliche Entwicklung gebraucht. Auch die neuen Charaktere waren sehr interessant, besonders die, die man schon vorher kurz kennengelernt hat und die jetzt eine richtige Rolle in der Handlung bekommen haben.
Vor allem Yrene habe ich sehr ins Herz geschlossen.
Auch das neue Land war unfassbar interessant und die ganzen neuen Sachen zum Plot, mit denen ich zum Teil absolut nicht gerechnet hätte.
Meine Meinung:
Wenn ich ehrlich bin habe ich mich eine ganze Zeit lang davor gedrückt diesen Teil zu lesen, weil ich mich geärgert habe, dass die eigentliche Hauptperson (Aelin) gar nicht darin vorkommt. ...
Meine Meinung:
Wenn ich ehrlich bin habe ich mich eine ganze Zeit lang davor gedrückt diesen Teil zu lesen, weil ich mich geärgert habe, dass die eigentliche Hauptperson (Aelin) gar nicht darin vorkommt. Ich habe mich gefragt, wie die Autorin ganze 800 Seiten nur über Chaol füllen möchte. Ich hatte sogar überlegt das Buch beim Lesen der Reihe ganz auszulassen.
Als ich mich dann doch dazu durchgerungen habe das Buch gelesen, hat es mich positiv überrascht. Nach einiger Zeit hat man die Protagonisten liebgewonnen und mit ihnen mit gefiebert.
Schreibstil:
Grundsätzlich bin ich kein Fan davon, wenn die Erzählfigur immer wieder wechselt. Das sorgt bei mir oft dafür, dass ich mich beim Lesen ärgere, wenn die Perspektive ändert. Ich bin mir darüber im Klaren, dass die Autorin versucht die Spannung zu steigern oder einen Cliffhanger nachzuahmen. Trotzdem sorgt es bei mir nur dafür, dass ich mich nach einiger Zeit in die Geschichte der anderen Erzählfigur eingewöhnt habe und mich auch dann wieder ärgere, wenn sie sich ändert…
Fazit:
Trotz meiner Abneigung zu den Erzählstil hat Sarah J. Maas es mal wieder geschafft mich in ihren Geschichten gefangen zu nehmen und ich habe das Buch gerne verschlungen.
Ich habe Chaol und Nesryn gerne auf ihrer Reise begleitet und habe mich für Chaol gefreut, dass er die Chance hatte sich selbst zu finden, da er sich einmal im Leben nicht ausschließlich über sein Königreich identifizierte (obwohl es für ihn trotzdem eine große Rolle spielte). Außerdem habe ich auch Nesryn und einige neue Charaktere besser kennen und lieben gelernt. (Bald wird es schwierig den Überblich über all die involvierten Charaktere zu behalten )
Die Geschichte ist gut geschrieben und hat immer wieder etwas Neues parat. Natürlich ist sie auch besonders am Ende so spannend geschrieben, dass ich es kaum erwarten kann den nächsten Teil zu lesen.
𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Ehrlich gesagt, war ich dem sechsten Band von Throne of Glass anfangs sehr skeptisch. Mehr als 800 Seiten, die ausschließlich um die Reise rund um Chaol und Nesryn zum Südlichen Kontinent ...
𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈
Ehrlich gesagt, war ich dem sechsten Band von Throne of Glass anfangs sehr skeptisch. Mehr als 800 Seiten, die ausschließlich um die Reise rund um Chaol und Nesryn zum Südlichen Kontinent handelt...? Für mich pure Folter nach den Ereignissen des vorherigen Bandes.
Doch ich wurde positiv überrascht durch die Andersartigkeit dieses Bandes und schließlich mochte ich ihn genauso gerne, wie die anderen Teile!
𝑺𝒄𝒉𝒓𝒆𝒊𝒃𝒔𝒕𝒊𝒍
Auch hier wirft Sarah J. Maas einen mit ihrem einzigartigen Schreibstil um und zieht einen regelrecht in den Bann. Durch ihre detaillierten Beschreibungen erweckt sie das Gefühl selbst Teil des Ganzen zu sein und alles hautnah selbst mitzuerleben.
𝑪𝒉𝒂𝒓𝒂𝒌𝒕𝒆𝒓𝒆
Chaol und Nesryn sind bereit aus vorherigen Bänden bekannt.
Obwohl mir Chaol in den vorherigen Teilen immer unsympathischer wurde, schaffte es Sarah J. Maas meine Meinung nochmals vollkommen zu ändern! Im Laufe der Geschichte erfährt man immer mehr Details über Chaol, sowie seine Hintergrundgeschicht und Beweggründe und fängt an ihn nach und nach besser zu verstehen. Mit ihm verfolgt man eine wirklich interessante Reise voller Leid, Schmerz und Schatten der Vergangenheit. Und für mich war es sehr faszinierend seine Entwicklung mitzuerleben.
Nesryn, die mir zunächst recht schleierhaft war, lernt man ebenfalls näher kennen, wodurch sie mir immer sympathischer wurde. Schließlich konnte sie mich mit ihrer doch sehr toughen Art und ihrem Zusammenspiel mit Sartaq und seinen Gefolgsleuten überzeugen.
Aber auch sämtliche neue Charaktere treten erstmals auf, darunter auch Yrene, die zu eine meiner Lieblingsfiguren in dem Buch wurde. Sie ist eine wirklich unglaubliche Frau - ehrlich, willensstark, mutig, aber auch stur. Auf ihre ganz eigene Weise ist sie stark und total bewundernswert, sodass sie einfach eine Heldin für sich ist! Aber auch die anderen Nebencharaktere beweisen Vielseitigkeit und machten die Geschichte einfach vollkommen.
𝑯𝒂𝒏𝒅𝒍𝒖𝒏𝒈
Die Story an sich war sehr erfrischend im Vergleich zu den Vorgängern. Im Gesamten war deutlich weniger Action und Spannung anfangs vertreten, was das Buch aber keineswegs langweilig machte, sondern im Gegensatz seinen ganz eigenen Charme somit hatte. Die ganze Atmosphäre war sehr harmonisch und ich liebte es einfach! Wobei der Südliche Kontinent und dabei vor allem die Stadt Anticia es mir sehr angetan haben. Die Geschichte von Chaols Heilungsprozess mithilfe von Yrene, aber auch die Abenteuer von Nesryn waren sehr angenehm zu lesen. Aber natürlich begeisterte mich Sarah J. Maas auch mit unvorhersehbaren Wendungen, emotionalen Tiefpunkten und ein Ende, was es absolut in sich hatte!
𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕
Ein weiterer gelungener Teil der Throne of Glass Reihe, der auf seine eigene Weise besonders und mit seiner erfrischenden Art und Andersartigkeit im Vergleich zu seinen Vorgängern überzeugt!
Der verwundete Krieger oder auch der Chaol Band^^ Dabei eins vorweg, es geht nicht nur um Chaol, sondern auch um Nesrin die ihn begleitet und um Yrene, die beste Heilirin. Aus der Perspektive der drei ...
Der verwundete Krieger oder auch der Chaol Band^^ Dabei eins vorweg, es geht nicht nur um Chaol, sondern auch um Nesrin die ihn begleitet und um Yrene, die beste Heilirin. Aus der Perspektive der drei wird die Geschichte erzählt und wie es bei Frau Maas so ist, kommen noch jede Menge Nebencharaktere dazu.
Ich muss gestehen, ich habe die anderen schon vermisst. Trotz, dass ich Chaol sehr mag und gerne über ihn gelesen habe. Auch den südlichen Kontinent fand ich interessant, aber manchmal waren es mir zu viele Beschreibungen. Auch fand ich den Handlungsstrang um Nesrin nicht so interessant, was aber daran liegt, dass ich sie schon in Band 4 nicht so mochte.
Dafür mochte ich Yrene und Chaol sehr und habe ihre Szenen gerne gelesen. Richtig toll fand ich die Aha Momente, es gab da ein paar Sachen, damit hätte ich nie gerechnet und von einem Buch überrascht zu werde, wenn man schon so viele gelesen hat, ist einfach richtig cool.
Von mir gibt es 4,5 Sterne, weil ich manche Passagen etwas langweilig fand.
Das Cover fügt sich stimmig in die Reihe ein und vermittelt sofort den Eindruck eines eher introspektiven, charakterfokussierten Bandes. Die Gestaltung wirkt kraftvoll, aber weniger dynamisch als bei anderen ...
Das Cover fügt sich stimmig in die Reihe ein und vermittelt sofort den Eindruck eines eher introspektiven, charakterfokussierten Bandes. Die Gestaltung wirkt kraftvoll, aber weniger dynamisch als bei anderen Teilen – passend zu Chaols persönlicher Reise und dem ruhigeren Ton der Geschichte.
Inhalt:
Im sechsten Band der Throne of Glass-Reihe verschiebt sich der Fokus deutlich: Statt Aelins epischer Schlachten begleitet man vor allem Chaol Westfall und Yrene Towers, ergänzt durch Perspektiven von Nesryn Faliq und Sartaq.
Nach dem dramatischen Ende von Band fünf breitet sich hier eine ungewohnte Ruhe aus. Chaols körperliche und seelische Heilung steht im Mittelpunkt, eingebettet in die faszinierende Kulisse des südlichen Kontinents Antica.
Sarah J. Maas überzeugt erneut mit starkem Worldbuilding: Antica, seine Kultur, die Torres Cesme und die politischen Verflechtungen sind atmosphärisch, detailreich und erweitern das bekannte Universum um spannende Facetten. Neue Charaktere – allen voran Yrene – bringen frischen Wind in die Handlung.
Gleichzeitig fühlt sich der Band stellenweise wie ein Einschub an, der den Haupthandlungsstrang unterbricht. Die fehlende Auflösung des Cliffhangers aus Band fünf kann frustrierend sein, auch wenn die neuen Erkenntnisse über Mave, die Wyrd-Schlüssel und die Valg-Dämonen wichtig für die Gesamtgeschichte bleiben.
Meinung:
Der Band hat mich positiv überrascht. Obwohl Chaol zuvor nicht zu meinen Lieblingsfiguren gehörte, fand ich seine Entwicklung hier authentisch und berührend. Die Beziehung zu Yrene wächst behutsam und glaubwürdig, und ihre Dynamik gehört zu den stärksten Elementen des Buches.
Die wechselnden Perspektiven sorgen für Spannung, besonders Nesryns Abenteuer und ihre Begegnung mit Sartaq erweitern die Welt auf gelungene Weise. Kampfszenen, politische Intrigen und neue Allianzen halten die Handlung lebendig, auch wenn das Tempo insgesamt ruhiger ist.
Einige Längen sind spürbar, und ohne Celaena/Aelin fehlt ein Stück der gewohnten Energie. Dennoch entfaltet der südliche Kontinent einen eigenen Zauber – farbenreich, mythisch und atmosphärisch dicht.
Fazit:
Der verwundete Krieger ist ein starker, wenn auch ungewöhnlicher Teil der Reihe. Er punktet mit tiefgehender Charakterentwicklung, beeindruckendem Worldbuilding und neuen, liebenswerten Figuren. Auch wenn der Band nicht nahtlos in den Erzählfluss der Hauptreihe passt und der Fokus auf Aelin fehlt, liefert er wichtige Bausteine für das große Finale.