Cover-Bild Kissed – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
Band 4 der Reihe "Wicked-Reihe"
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  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Fantasy
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 09.12.2019
  • ISBN: 9783453320512
Jennifer L. Armentrout

Kissed – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit

Sonja Rebernik-Heidegger (Übersetzer)

Er ist kalt, herzlos, tödlich. Sein Name lässt Fae und Menschen zugleich erzittern: der Prinz. Verfolgt von den Schatten seiner Vergangenheit, ist alles, was Caden will, Rache. Rache an jenen, die ihn gefangen nahmen und mit einem dunklen Zauber in einen nie endenden Albtraum zwangen. Doch es gibt eine Person, die ihm helfen kann: Brighton. Nur hat die unschuldige junge Frau die Grausamkeit des Prinzen einst mit eigenen Augen erlebt. Niemals wird sie mit ihm zusammenarbeiten! Als Brighton hinter Cadens eisiger Fassade den Mann erkennt und das Feuer spürt, das zwischen ihnen brennt, beginnt sie zu wanken. Zu spät? Ein mächtiger Feind ist aus der Anderwelt zurückgekehrt, um den Prinzen erneut in das Monster zu verwandeln, das er einst war ...

Zwei wundervolle Geschichten aus der Welt von »Wicked« in Sonderausstattung mit besonderer Veredelung.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2020

das Beste vereint

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Ich habe nur vereinzelt von Bookstagramern von der Wicked-Triologie gehört - und da waren die Bewertungen nur mittelmäßig. Das kann schon mal vorkommen. Ich selbst bin der Überzeugung, dass es sich nicht ...

Ich habe nur vereinzelt von Bookstagramern von der Wicked-Triologie gehört - und da waren die Bewertungen nur mittelmäßig. Das kann schon mal vorkommen. Ich selbst bin der Überzeugung, dass es sich nicht lohnt, Fortsetzungen und Spin-Offs zu lesen, wenn schon die Hauptreihe einen nicht schwärmen lässt und vom Sessel geworfen hat. Für alle, denen es genauso geht: Ihr müsst, MÜSST für dieses Buch eine Ausnahme machen.
Dieses Buch hat mich vom Gegenteil überzeugt. Es war eine wirklich gute Entscheidung dieses Spin-Off zu lesen, obwohl ich die Trilogie aufgrund der schlechteren Bewertungen nicht gelesen habe.
In diesem einen Band stecken die Leidenschaft, Gefühle und Hingabe von einer ganzen Reihe.
Von Anfang an bis zum Schluss haben mich die Handlung, aber manchmal auf einfache Begriffe an andere Bücher erinnert. Die Anderwelt als Begriff hat mich sehr an die gleichnamige Reihe (ein Pan-Spin-Off) von Sandra Regnier erinnert, die Einteilung dieser Welt in Sommer- und Winterhof wiederum an „Das Reich der sieben Höfe“ von Sarah J. Maas. Genauso wie die Begebenheit, dass es eine böse Königin gab. Bei der mies gelaunte Fae namens Faye ist ein weiteres gleichnamiges Buch in meinem Kopf aufgeploppt. Es scheint wirklich so, als wären meine Lieblingsbücher in einem einzigen vereint worden.
Weil ich, wie bereits gesagt, ohne große Erwartungen an dieses Buch getreten bin, hatte es einen umso größeren Effekt. Ich hatte zwar anfangs etwas Probleme mit dem Setting klarzukommen, weil doch einige Fragen aufgekommen sind, die nicht beantwortet wurden. Gestört hat mich auch, dass die prickelnde Beziehung/Verbindung (wie auch immer man es nennen will) von dem dunklen Prinz und Brighton, die im Klappentext und in Inhaltsangaben angepriesen wurde, sich so langsam entwickelt hat. Man hat zwar deutlich gespürt, dass da etwas ist und dass seine Motive definitiv nicht die waren, die er einen glauben lassen hat… trotzdem hätte ich mir eine schneller Entwicklung gewünscht. Es gab anfangs ja eine kleine feurige Kostprobe der Chemie zwischen den beiden, leider hat dann aber das Hauptgericht auf sich warten lassen. Die Tiefgründigkeit zwischen den beiden hat mir leider das ganze Buch hindurch gefehlt, aber ich glaube, das war so gewollt. Immerhin hat das Buch ja an einem sehr unerwarteten Punkt aufgehört. Das Ende war selbst nach dem turbulenten zweiten Buch/Teil innerhalb des Buches überraschend. Allgemein muss ich sagen, dass mir der zweite Teil besser gefallen hat als der erste Teil.
Achtung, jetzt kommen Spoiler!!
Ich persönlich habe keinen Unterscheid zwischen Caden als Prinz und König gesehen. Es war ja nie so, als hätte er seine Intention, seine wahren Motive gegenüber Brighton offenbart. Er war zwar auch nie so „kalt, herzlos, tödlich“ wie er in manchen Inhaltsangaben beschrieben wird, ein Engel war er aber auch nicht. Obwohl er doch aufrichtig schien, seine Verlobung gelöst hat und zu Brighton stehen will, traue ich dem Frieden nicht. Vor allem nicht nach der Offenbarung auf der letzten Seite. Ich kann mir nicht vorstellen, wie er darauf reagieren wird, Brighton von seinen ehrlichen Motiven überzeugen will, gleichzeitig seinen Hof schützen und es seinem Volk recht machen will. Ich bin überzeugt, dass es weder sein Hof, noch Brighton im leicht machen wird. Vor allem nicht, nach dem er sie so verletzt hat (ich würde ihn zappeln lassen) und sie so extrem unter Aric gelitten hat. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt.

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Veröffentlicht am 18.02.2020

Brighton die Krieger Prinzessin

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Kissed - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit von Jennifer L. Armentrout aus dem Hause Heyne. Dankeschön für das Rezensionsexemplar

Die ganze erste Reihe Wicked, Tron, Brave fand ich unglaublich gut. ...

Kissed - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit von Jennifer L. Armentrout aus dem Hause Heyne. Dankeschön für das Rezensionsexemplar

Die ganze erste Reihe Wicked, Tron, Brave fand ich unglaublich gut. Umso mehr hat es mich gefreut zu hören dass es weitergeht mit der Reihe, zwar nicht mit Ivy sondern mit Brighton. Ich fand sie schon in den folge bändern sehr sympathisch und habe mich gefreut das sie ihre eigene Geschichte bekommt.

Der Klappentext passt nicht ganz zum Inhalt des Buches, zumindest für mich.
Brighton ist ein Mitglied des Ordens seit der Geburt an schon. Doch statt einer Kriegerin ist sie nur für Recherche zwecke und Verwaltung verantwortlich im Orden. Sie kümmert sich liebevoll um ihre Mutter die einst von den Fae entführt und Misshandelt wurde. Sie dachte sie hat das grausamste in ihrem Leben schon erlebt, doch sie wird eines besseren belehrt. Und seit dem grauenvollen Abend, will sie nur eins Rache um jeden Preis. Doch da hat sie die Rechnung ohne den Prinzen gemacht, denn sie verfolgen nicht nur den selben Plan sondern auch dieselbe Person, beide dürsten nach Rache. Eine zusammenarbeiten zwischen den beiden scheint aussichtslos, oder doch nicht?
 
Brighton ist liebevoll, hilfsbereit und eine Herzens guter Mensch sehr sympathisch als Charaktere. In diesem Buch erleben wir sie auch aus einer anderen Perspektive. Sie ist entschlossen und jeden Preis ihre Rache zu bekommen. Sie Kämpft , Verführt und kommt endlich aus ihrer komfortzone raus, setzt sich gnadenlos durch und nimmt kein Blatt vor dem Mund. Sie lässt sich auch nicht vom Prinzen aufhalten der ihr ständig dazwischen funkt, dadurch kommen sie sich sehr nah.

Der Prinz er ist kalt, herzlos, tödlich. Sein Name lässt Fae und Menschen zugleich erzittern so wird er beschrieben, so kam er mir persönlich nicht rüber. Er hat was Elegantes Majestätische an sich warmherzig und tödlich zugleich, man fühlt sich in seiner nähe wohl.

Tink wieder zu sehen war wundervoll, ich habe den kleinen Kerl vermisst. Ich hätte mir mehr Szenen mit ihm gewünscht man hat gemerkt die Autorin war da sehr bemüht in so oft es geht im Buch vorkommen zu lassen.

Was mich in der Geschichte gestört hat war das zu lange hin und her zwischen Brighton und dem Prinzen/König. Er warnt Sie vor den gefahren, Sie wiederum ignoriert es auf Kindische Art und das ging über mehrere Kapitel so. Die Winter Fae waren diesmal viel grausamer und brutaler.

Das Buch sehr Spannend, mit einem hauch Leidenschaft und die unerwarteten Ereignisse lassen einem die zeit vergessen. Am Ende gibt es einen Cliffhanger, ich hoffe man muss nicht zulange auf die Fortsetzung warten

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Veröffentlicht am 24.12.2019

Spannender, witziger, emotionaler, brutaler - eine bessere Version der Wicked-Reihe!

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Obwohl mich die Wicked-Reihe nach einem unspektakulären Band 1, einem recht peppigen Band 2 und einem eher mittelmäßigen Finale nicht unbedingt begeistert hatte und leider absolut nicht an meinen Favoriten ...

Obwohl mich die Wicked-Reihe nach einem unspektakulären Band 1, einem recht peppigen Band 2 und einem eher mittelmäßigen Finale nicht unbedingt begeistert hatte und leider absolut nicht an meinen Favoriten von Jennifer L. Armentrout -"Dark Elements"- herankam, musste ich natürlich weiterlesen und der Spin-Off-Reihe noch eine Chance geben. Zum einen wollte ich unbedingt Ivy, Ren und Tink wiedersehen, auf der anderen Seite war ich total gespannt, wie sie es schaffen will, den Bösewicht schlechthin zum Love-Interest zu machen.


"Brighton?"
Ich versuchte verzweifelt, die Tatsache zu ignorieren, dass mein Name aus seinem Mund mich an stürmische Sommernächte denken ließ, und drehte mich ein letztes Mal zu ihm herum, obwohl mein Verstand mir zuschrie, es nicht zu tun. Ich konnte nichts anders. Mein Blick glitt über sein Gesicht, und ich unterdrückte ein Seufzen. Er war der mächtigste, tödlichste Fae von allen, und dieses Wissen minderte meine Faszination für seine männliche Schönheit nicht im Geringsten."




Doch beginnen wir wie immer mit dem Cover. Auch wenn die Gestaltung nicht wirklich outstandig besonders ist, gefällt mir die warme braune Farbe, sowie die feine Oberfläche des silbernen Flügels, das als Hauptmotiv abgedruckt ist. Zusammen mit dem leuchtenden Pink und der schön geschwungenen Schrift ergibt sich eine runde Gestaltung, die gut in die Reihe passt. Die New-Orleans-Karte in der vorderen Lasche ist diesmal nicht ganz so hilfreich da die Handlung größtenteils in anderen Stadtteilen oder in nicht abgedruckten Gebäuden spielt. Im hinteren Teil des Umschlages ist nochmal ein Rückblick auf die drei Teile der Trilogie gedruckt. Nachdem ich "Wicked" (=böse) als eher mäßigen Titel gesehen habe, "Torn" (=zerrissen) schon viel besser zum Inhalt passte, "Brave" wieder nicht unbedingt die einfallsreichste und außergewöhnlichste Wahl war, bin ich mit "Kissed" sehr zufrieden. Obwohl ich zu Beginn deswegen die Augen gerollt hatte, musste ich bald feststellen, dass der Titel doch einen überlegteren Hintergrund hat, als gedacht.


Erster Satz: "War man ein schlechter Mensch, wenn man seine Freundin vollkommen, zu einhundert Prozent beneidete?"


Wir steigen mit einer Art Prolog in die Geschichte ein, in dem die Protagonistin Brighton, die wir schon aus den drei anderen Bänden kennen, auf dem Nachhauseweg von einem Treffen mit Ivy und Ren von Fae überfallen wird. Sie überlebt den Angriff nur knapp - ihre Mutter, Merle, stirbt. Dann springt die Handlung zwei Jahre nach vorne und wir treffen eine ganz andere Brighton: getrieben von Ruhelosigkeit und dem Verlangen auf Rache, zieht sie jede Nacht verkleidet hinter dickem Make-Up, Perücken und kurzen Kleidern durch die Nachtclubs von New Orleans und versucht die Fae aufzuspüren, die ihr gewohntes Leben damals beendet hatten. Dass sie auf einer ganz heißen Spur ist, wird ihr klar, als sich Caden, der Prinz des Sommerhofs in ihre Suche einmischt. Wer ist der uralte Fae Aric, den er sucht und welche Rechnung hat er noch mit ihm zu begleichen? Kann sie dem atemberaubenden Prinz trauen, der unter dem Bann der Königin ihre beste Freundin Ivy entführt und beinahe die Welt der Menschen zerstört hat? Und warum fühlt sie sich so von ihm angezogen? Obwohl ihr niemand etwas zutraut und sie im Orden nur noch als bessere Sekretärin gilt, macht sie sich auf die Suche nach dem uralten Fae und gerät in eine grausame Falle...


"Du bist kein Geist. Du könntest niemals einer sein - nicht, solange du so hell leuchtest wie die Sonne."


Der erste Teil der Spinn-Off-Reihe ist von Beginn an eine Spur düsterer und ernster als die Wicked-Reihe. Die Handlung spielt zwei Jahre nach Ivys und Rens Kampf gegen die Königin Morgana, die versuchte, die Welt der Menschen zu zerstören. Nur mit viel Glück, Mut, Opfer und der Hilfe der Sommer-Fae konnte das Schlimmste verhindert und die Königin in die Anderwelt verbannt werden. Die beiden Prinzen Fabian und Caden verblieben auf der Erde und waren von ihrem Bann befreit. Prinz Fabian ist ja bekanntlich mit unserem Lieblings-Brownie Tink liiert und Caden … der sinnt nach Rache für alles, was Morgana und ihre Helfer ihm angetan haben. Die deutsche Ausgabe fasst die beiden englischen Novellen "The Prince - A Wicked Novella" und "The King - A Wicked Novella" zu einem Band zusammen, sodass eine klare Zweiteilung der Geschichte spürbar ist. Der erste Teil konzentriert sich vor allem auf das Kennenlernen der beiden Protagonisten und ihre Beziehung zueinander. Die Prioritäten zwischen Handlung und … Sonstigem sind also ziemlich klar gesteckt und es vergeht kaum eine Seite, auf der Caden nicht zumindest mal erwähnt wird. Aber da jede Seite ohne Caden eine langweilige Seite ist, ging das in Ordnung Der zweite Teil startet mit einigen Wiederholungen und beiläufigen Erklärungen, die man natürlich nicht braucht, wenn man beide Teile in einem Buch vereint hat. Hier tritt die Lovestory zugunsten von einigen actionreichen Szenen und vielen neuen Erkenntnisse ein wenig in den Hintergrund und auch die Erotik wird hier deutlich zurückgeschraubt.


"Spielt das denn wirklich eine Rolle? Welchem Hof sie angehören? Macht das einen Unterschied?", fragte er herausfordernd. "Ja tut es." Es musste so sein."


Zusammengenommen ergeben die zwei Novellen einen wirklich überzeugenden ersten Teil einer Spinn-Off-Reihe, die wie eine bessere Version der Wicked-Reihe daherkommt: spannender, witziger, emotionaler, brutaler. Jennifer L. Armentrout bringt mich mit humorvollen Anspielungen zum Lachen, mit prickelnder Liebe zum Schmachten, mit epischen Kämpfen zum Mitfiebern und mit schockierenden Wendungen und Cliffhangern zum Fluchen. Auch wenn ein gewisser Abschnitt im hinteren Teil sehr an ein bereits bekannter Abschnitt aus Ivys Leben erinnert und auch sonst kaum Neues kommt (Herummachen in Clubs, Sitzungen des Ordens, Zusammenkünfte auf dem Sommerhof und Kämpfe in dunklen Hinterzimmern), hat "Kissed" eine mitreißende Dynamik, die ich in den anderen Teilen ein wenig vermisst hatte.

Das lag vielleicht auch zu einem gewissen Grad am Zusammenspiel der beiden Charakteren, auch wenn diese es leider immer noch nicht mit anderen ihrer Reihen (zum Beispiel mit Layla und Roth aus "Dark Elements") aufnehmen können. Brighton ist eine Kämpferin, auch wenn ihr keiner Stärke zutraut, versteckt sie sich nicht hinter einem starken Retter und geht Nacht für Nacht alleine auf die Jagd nach den Fae, die ihre Mutter getötet haben. Dass sie immer wieder aufsteht, weitermacht und sich durch wenig aus der Ruhe bringen lässt macht sie mir sehr sympathisch, auch wenn sie diesen typischen "OMG-ich-bin-so-hässlich"-Komplex hat, den wohl alle YA-Protagonistinnen haben müssen (seufz). Mit ihrer Kämpfernatur, ihrem Sarkasmus und ihren Komplexen mutiert sie leider ein wenig zum Durchschnitts-Armentrout-Charakter, der zeitweise sehr stark an Ivy erinnert. Sympathisch, stark, witzig und mit einem Trauma aus der Vergangenheit, ist sie leider ein bisschen stereotyp und nicht sooo spannend. Sehr viel mehr holt hier Caden heraus. Der unheimlich gutaussehende, geheimnisvolle Prinz des Sommerhofs, ist eindeutig cooler als Ren und die beiden in Verbindung sind einfach toll!


"Warum nennst du mich so? Sonnenschein?"
"Weil ich dich einmal lächeln gesehen habe, und es war, als würde endlich die Sonne aufgehen."
Das war einfach wow.
"Und deine Haare erinnern mich an ihre goldenen Strahlen", fuhr er fort."


Mein absoluter Lieblingscharakter Tink war natürlich auch wieder mit von der Partie. Wir lernten den kleinen Racker als etwa 30 Zentimeter großen Wicht mit einem Temperament für zwei Meter kennen, der gerne all seine kriminelle Energie darauf richtet, Ivys Amazon-Passwörter zu knacken, Cornflakes-Packungen zu klauen, seltsame Orgien mit Trollpuppen zu veranstalten und die Harry-Potter-Filme durch zu suchten. Hier zieht er teilweise bei Brighton ein, als Ivy und Ren auf (Hochzeits-!!!) Reise sind und mischt auch bei ihr die Bude ein wenig auf. Mit seiner verrückt-liebenswerten Art und seinen seltsamen Konversationen mit Fabian konnte er viele Situationen auflockern.

Der Schreibstil ist wie gehabt: auch der schlimmste Mord und Totschlag hält Jennifer L. Armentrout nicht davon ab, uns mit einem humorvollen Unterton ab und zu zum Lachen zu bringen. Zwischen all den romantischen, actionreichen und erschreckenden Szenen nimmt sie mit ihrem treffenden Humor vielen Problemen die Spitze und macht die Geschichte trotz ihrer Schwächen unglaublich unterhaltsam. Wir bekommen es hier wieder mit einer Menge wohlplatzierter Anspielungen auf Disney- Filme, "Harry Potter", "Der Herr der Ringe", "Twilight", "Supernatural" und "The Walking Dead" vorgesetzt. Cadens und Brightons Sarkasmus, ihre Zweideutigkeiten, die vielen Insiderwitzen und vor allem die unglaublich lustigen und auch oft peinlichen Konversationen haben mir zusätzlich praktisch ein Dauergrinsen ins Gesicht tapeziert. Wortgewandt, witzig, dabei voller Andeutungen, Metaphern und mit grandiosen Beschreibungen von Gegebenheiten, Ereignissen, Emotionen und magischen Elementen führt sie uns durch die Geschichte, sodass die 500 Seiten wie im Flug vergehen.


"Nach dem Angriff hattest du keine Angst mehr. Du wolltest nicht mehr unsichtbar sein. Du hast dafür gesorgt, dass man dich sieht und hört. Du stehst für dich selbst ein. Du lebst. Sie haben dir eine Menge genommen, Brighton. Deine Mutter. Deine Zufriedenheit. Aber für mich sieht es so aus, als hättest du auch eine Menge bekommen. Nicht von ihnen, aber von dir selbst."



Das Ende ist mal wieder auf die typische Armentrout´sche "haha-du-dummer-Leser-hier-hast-du-einen-krassen-Cliffhanger-jetzt-komm-damit-klar-und-zerbreche-dir-darüber-den-Kopf-bis-der-nächste-Teil-rauskommt"-Art, für die ich sie wirklich hassen könnte. Aber nur fast, denn dafür habe mich bei dieser Geschichte viel zu oft mit breitem Grinsen auf meinem Bett gesessen und mir gewünscht, in die Geschichte eintauchen zu können. Jetzt warte ich sehr gespannt darauf, dass der nächste Teil der Spinn-Off-Reihe erscheint, der im Englischen schon unter dem Titel "The Queen - A Wicked Novella" angekündigt wurde.


Fazit:


Ein wirklich überzeugender erster Teil einer Spinn-Off-Reihe, die wie eine bessere Version der Wicked-Reihe daherkommt: spannender, witziger, emotionaler, brutaler. Jennifer L. Armentrout bringt mich mit humorvollen Anspielungen zum Lachen, mit prickelnder Liebe zum Schmachten, mit epischen Kämpfen zum Mitfiebern und mit schockierenden Wendungen und Cliffhangern zum Fluchen.

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Veröffentlicht am 17.12.2019

Es wird wieder spannend

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Das Cover passt sehr gut zu den vorherigen Teilen, ist jetzt allerdings nicht mein liebstes Cover - die silberne Verzierung sieht jedoch wieder hübsch aus.

Auch in diesem Buch konnte die Autorin mit ihrem ...

Das Cover passt sehr gut zu den vorherigen Teilen, ist jetzt allerdings nicht mein liebstes Cover - die silberne Verzierung sieht jedoch wieder hübsch aus.

Auch in diesem Buch konnte die Autorin mit ihrem Schreibstil voll und ganz überzeugen, denn er sit wie gewohnt flüssig, sehr gut und schnell zu lesen, spannend und man ist einfach sofort im Geschehen drin. Die Kapitel sind aus der Sicht von Brighton geschrieben, wodurch man sich gut in sie hineinversetzen und meist ihre Gefühle und Handlungen nachvollziehen kann.

Brighton kennt man von aus den vorherigen Teilen und auch da fand ich sie ziemlich interessant, auch wenn man nicht besonders viel über sie wusste. Ich mochte ihren Charakter eigentlich sehr gerne, da sie alles tun würde, um ihr Ziel zu erreichen - allerdings muss ich auch sagen, dass sie mir an vielen Stellen deutlich jünger vorkam, als sie eigentlich ist. Besonders habe ich mich gefreut, dass man in diesem Teil endlich mehr über den richtigen Caden erfährt. Aber auch die Hauptcharaktere der anderen drei Teile tauchen wieder auf.

Insgesamt wieder mal ein wirklich spannendes Buch, dass sich unglaublich schnell und gut lesen lässt, aber an manchen Stellen auch etwas sehr vorhersehbar war, nur beim Ende war ich überrascht und bin gespannt, wie es weiter geht. Zudem hoffe ich, dass man noch ein bisschen mehr über die verschiedenen Charaktere erfährt.

Veröffentlicht am 25.07.2020

Leider etwas enttäuschend

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Ich finde das Cover wieder mal richtig schön gestaltet mit den vielen kleinen Detail.
Ich hatte hohe Erwartungen an diese Geschichte und konnte mir am Anfang noch nicht vorstellen, wie die Story aus einer ...

Ich finde das Cover wieder mal richtig schön gestaltet mit den vielen kleinen Detail.
Ich hatte hohe Erwartungen an diese Geschichte und konnte mir am Anfang noch nicht vorstellen, wie die Story aus einer anderen Sichtweise weitererzählt werden soll. Dies fand ich allgemein an diesem Buch auch nicht so extrem gelungen, weil die Story meiner Meinung viel besser zu Ende hätte gehen können.
Die Liebesgeschichte fand ich jedoch wieder mal emotional und fand die beiden waren einfach super süß zusammen. Sie haben gegen viele Widerstände zu kämpfen und natürlich funktioniert nicht immer alles so, wie es soll.
Ich mochte besonders Brighton, da sie eine starke junge Frau ist, die nicht so recht weiß, wo ihr Platz auf der Welt ist und wie sie ihre Fähigkeiten am besten einsetzt.
Der Schreibstil war flüssig und gut, sodass man dieses Buch leicht lesen konnte.

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