Cover-Bild Das Institut
(16)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Horror
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 768
  • Ersterscheinung: 12.10.2020
  • ISBN: 9783453441064
Stephen King

Das Institut

Roman - Die Buchvorlage zur Serie
Bernhard Kleinschmidt (Übersetzer)

Kinder für einen geheimen Krieg – der neue große Stephen King

In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Sie befinden sich im Vorderbau des Instituts. Luke erfährt, dass andere vor ihnen nach einer Testreihe im »Hinterbau« verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes neuen Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an Flucht, damit er Hilfe holen kann. Noch nie zuvor ist jemand aus dem streng abgeschirmten Institut entkommen.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2025

Wow!

0

Wow, was für ein Buch! Es lag schon eine ganze Weile auf meinem SUB und ich habe mich immer etwas gesträubt es zu lesen, denn es ist mit über 700 Seiten kein Kurzroman. Aber es hat mich wirklich umgehauen ...

Wow, was für ein Buch! Es lag schon eine ganze Weile auf meinem SUB und ich habe mich immer etwas gesträubt es zu lesen, denn es ist mit über 700 Seiten kein Kurzroman. Aber es hat mich wirklich umgehauen und ich bin sehr schnell durchgekommen. Leider hat mich das Ende bzw. Die letzten 150 Seiten nicht ganz überzeugen können, sodass es ganz knapp an einer 5* Bewertung vorbei ist.
Es geht um den 12 jährigen Luke, der wird entführt und seine Eltern ermordet. Er wacht in seinem eigenen Zimmer auf, aber es sieht nur so aus wie sein Zimmer. In der Realität ist es in einem Institut gefangen, dass Tests an unschuldigen Kindern macht und so nimmt die Geschichte seinen Lauf. Wir begleiten Luke während seiner Zeit im Institut und erleben unvorstellbares. Mein zweiter Stephen King und ich bin begeistert, ich verstehe mittlerweile warum dieser Autor so berühmt ist und freue mich schon auf weitere seiner Werke. Das Institut kann ich jedem empfehlen der ein bisschen Science fiction und Thriller mag.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.11.2021

Erschreckend und bewegend

0

Der zwölfjährige Luke wird gekidnappt und ins „Institut“ verschleppt. Es handelt sich um eine streng geheime und überwachte Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit übernatürlichen Fähigkeiten. Die gefangenen ...

Der zwölfjährige Luke wird gekidnappt und ins „Institut“ verschleppt. Es handelt sich um eine streng geheime und überwachte Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit übernatürlichen Fähigkeiten. Die gefangenen Kinder werden Tests unterzogen und dann weiter in eine Abteilung gebracht, aus der es kein Zurück mehr gibt. Luke schließt sich mit einigen anderen Kindern zusammen und beschließt einen Fluchtweg zu suchen.

Es war das erste Buch, welches ich von Stephen King gelesen habe und dementsprechend war ich sehr neugierig, ob ich ebenfalls ein Fan von diesem Autor werde, wie so viele andere. Und tatsächlich war ich von der Geschichte sehr angetan. Mir war bereits bekannt, dass King einen ausholenden und detaillierten Schreibstil hat und auch hier habe ich das gemerkt. Doch langweilig war es zu keiner Zeit, obwohl ich zugeben muss, dass mir der Roman eher länger vorkam.

Die Idee an sich von dem Institut finde ich sehr interessant und auch gut umgesetzt. Bis zur letzten Seite habe ich gerätselt, wie es wohl ausgehen wird. Es war spannend und auch gefühlvoll, denn was die Kinder durchmachen müssen, ist schwer zu verdauen. Wie sie damit umgehen und wie die einzelnen Charaktere sich entwickeln, ist nachvollziehbar und hat mich oft getroffen.

Gleich zu Beginn werden viele Personen vorgestellt, die alle ihren Hintergrund haben und nicht bei allen ist gleich klar, warum diese Leute vorgestellt werden. Nach und nach ergibt sich ein Bild und alles findet logisch zusammen. Doch bis dahin musste ich mich bemühen die Übersicht zu behalten um die Figuren nicht zu verwechseln.

Luke ist ein Genie. Nichtsdestotrotz gelingt es ihm schnell Freunde zu finden, denn er hat keine angeberische oder besserwisserische Ader an sich. Er ist mutig und wird gezwungen im Laufe der Ereignisse seine Kindlichkeit abzulegen. Trotzdem bleibt sein Auftreten realistisch, denn immer wieder wird der Leser daran erinnert, dass es sich um ein Kind handelt. Die Nebencharaktere sind ebenso gut ausgearbeitet und haben alle Merkmale, die den Figuren Tiefe verleiht.

Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet. Es war regelrecht explosiv und hat mich auch bewegt. Es wurde nicht idealisiert, sondern erschien mir passend und echt.

Fazit:
Ein spannendes und bewegendes Buch über heldenhafte Kinder. Ein detailreiches und erschreckendes Szenario und nach meinem Geschmack ein paar Personen zu viel, was die Übersicht manchmal erschwert hat. 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.08.2021

Er hält, was er verspricht

0

Hach, war das toll! „Das Institut“ ist für mich der erste King-Roman seit Jahren, der sich wieder richtig nach Stephen King angefühlt hat. Seine großen Stärken hat der Meister des Horrors ja in seinen ...

Hach, war das toll! „Das Institut“ ist für mich der erste King-Roman seit Jahren, der sich wieder richtig nach Stephen King angefühlt hat. Seine großen Stärken hat der Meister des Horrors ja in seinen Geschichten, die sich um Kinder drehen, ob es nun „Es“ ist oder „Die Leiche“. Immer wieder gelingt es ihm, seine jungen Protagonisten plastisch, authentisch und sympathisch darzustellen.

Und das zeigt sich auch in diesem Roman. Man fiebert mit Luke mit, wenn er entführt und in eine völlig fremde Umgebung zu völlig fremden Menschen gebracht wird, man fiebert mit, wenn er unter den Insassen neue Freunde findet und langsam wieder Mut fasst, und man fiebert genauso mit, wenn er seinen Fluchtplan entwickelt und diesen in die Tat umzusetzen versucht.

Dabei besticht „Das Institut“ einmal mehr mit King-typischen Stärken: Die authentischen, kurzweiligen Dialoge sind wie immer ein Lesevergnügen. Auch die Figuren, die man einfach nur ins Herz schließen kann, überzeugen mit Komplexität und Glaubwürdigkeit. Und die spannende Story mitsamt dem unheimlichen und mysteriösen Setting tun ihr Übriges dazu, den Roman zu einem Pageturner zu machen. Dabei kommt bei immerhin 768 Seiten keinerlei Langeweile auf. Der Meister weiß einfach, wie er mit den richtigen Worten Stimmung erzeugt und seine Leser in den Bann schlägt.

Nicht alles, was im Institut geschieht, wird komplett aufgeklärt, manches bleibt im Dunkeln, aber das stört nicht im Mindesten. Dafür ist der packende Stil einfach zu gut und dafür entschädigen die unheilvolle, stimmige Atmosphäre, in die ich vollends eingetaucht bin. Da kann ich mich nur zufrieden zurücklehnen und den nächsten King, der für dieses Jahr angekündigt ist, herbeisehnen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.11.2020

Spannend und innovativ

0

Das Leben des zwölfjährigen Lukes dreht sich um alles, was die Welt ihm zu bieten hat. Er ist hochbegabt und wissbegierig und wird noch als Kind an zwei Universitäten gleichzeitig angenommen. Doch plötzlich ...

Das Leben des zwölfjährigen Lukes dreht sich um alles, was die Welt ihm zu bieten hat. Er ist hochbegabt und wissbegierig und wird noch als Kind an zwei Universitäten gleichzeitig angenommen. Doch plötzlich ändert sich sein Leben gewaltig. Er wacht eines morgens im Institut auf und trifft auf einige andere Kinder. Sie alle haben etwas gemeinsam: Sie verfügen geringfügig über telepathische oder telekinetische Fähigkeiten und sind somit von großem Interesse für die Leiter des Instituts. Die Kinder sind mit ihrem neuen Zuhause allerdings gar nicht zufrieden und im Laufe der Zeit festigt sich immer mehr der Wunsch, aus dem Institut zu fliehen…

Das Institut war nicht mein erstes Stephen King Buch und dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen. Glücklicherweise wurde ich nicht enttäuscht. Das Buch ist sehr detailliert und doch so flüssig geschrieben, dass man sich die Handlung und die Umgebung unglaublich bildlich vorstellen konnte. Für mich fühlte sich die Geschichte so lebhaft an, dass ich teilweise in einen richtigen Lesewahn verfallen bin. Ich fühlte mich, als wäre ich mittendrin. Die Charaktere, insbesondere die Kinder, erhalten durch den Schreibstil eine greifbare Tiefe und man hat zu jeder Zeit mit ihnen mitgefühlt und mitgelitten.
Allerdings fehlte mir in diesem Buch ein wenig der Horror-Anteil. Es war definitiv spannend und zwischendurch ist mir beim Lesen auch ein Schauer über den Rücken gelaufen, insgesamt war mir das aber zu wenig. Ich verstehe, dass es trotzdem ein Horror-Buch ist, weil alleine die Vorstellung, dass das Beschriebene auch in der Realität existieren könnte, wirklich gruselig ist. Ich hatte aber mit einer anderen Art von Horror gerechnet und wurde diesbezüglich etwas enttäuscht.
King macht in diesem Buch das Unmögliche möglich. Die Geschichte handelt zwar von übernatürlichen Fähigkeiten, dennoch ist es in diesem Fall gar nicht so fernab von der Realität. Und das macht das Ganze so interessant.
Ich persönlich fand das Ende ein wenig enttäuschend und vorhersehbar, jedoch nicht in seinen Einzelheiten. Es hat mir also von der ersten bis zur letzten Seite Spaß gemacht zu lesen.
Wichtig ist, sich von den ersten Kapiteln nicht abschrecken zu lassen. Ich konnte zu Beginn auch wenig damit anfangen, aber wer schon einmal etwas von King gelesen hat weiß, am Ende macht alles einen Sinn.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2025

Langweilig

0

Irgendwo an einem geheimen Ort in Main/USA steht das Institut. Hier werden Kinder gefangen gehalten. Kinder mit paranormalen Fähigkeiten. Das Institut ist schon ziemlich in die Jahre gekommen, aber das ...

Irgendwo an einem geheimen Ort in Main/USA steht das Institut. Hier werden Kinder gefangen gehalten. Kinder mit paranormalen Fähigkeiten. Das Institut ist schon ziemlich in die Jahre gekommen, aber das Konzept scheint zu funktionieren. Wozu sie hier eingesperrt sind, erschließt sich den Kindern erst nach und nach. Zudem werden Tests an ihnen durchgeführt, sie bekommen Spritzen und werden in einem Wassertank bis zur Bewusstlosigkeit untergetaucht. Die Pfleger und Ärzte in diesem Institut sind grausam und unbarmherzig. Und doch ist da dieser Junge, der sich nicht fügen will.
Puh, an diesem Buch habe ich jetzt bestimmt zwei bis drei Jahre gelesen. Immer wieder habe ich es monatelang weggelegt, um es dann doch irgendwann wieder hervorzuholen. Ich habe schon viel von Stephen King gelesen und mochte es fast immer. Aber das hier war einfach episch. Die Geschichte war überladen mit ewig langen Dialogen und Beschreibungen, die nichts mit der Handlung zu tun hatten. Von den gut 750 Seiten dümpelten 600 gemächlich vor sich hin. Der Showdown brachte dann endlich Spannung und Action, zog sich aber auch noch einmal 150 Seiten weiter hin. Wahrscheinlich hätte ich es einfach abbrechen sollen, aber dass liegt irgendwie nicht in meiner Natur und nun kann ich wenigstens sagen: Es hat mir nicht gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere