Roman - Der SPIEGEL-Bestseller verfilmt als Serie mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle
„800 Thriller-Seiten vom Feinsten, auf denen Elsberg es versteht, ein erschreckendes und erschreckend realistisches Bild eines Blackouts zu zeichnen.“ ntv.de
An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt …
Von Bild der Wissenschaft zum spannendsten Wissensbuch des Jahres 2012 gekürt — »Elsberg flicht vier Handlungsfäden zu einem atemberaubenden Spannungsstrang zusammen.«Lesen Sie auch den aktuellen Thriller von Marc Elsberg: °C - Celsius! Ein Klimathriller, der alles auf den Kopf stellt.Außerdem erhältlich:BLACKOUT als Premiumausgabe – mit einer exklusiven Kurzgeschichte von Marc Elsberg und weiteren Extras! ZERO: Sie wissen, was du tust HELIX: Sie werden uns ersetzen GIER: Wie weit würdest du gehen? Der Fall des Präsidenten
Mir ging es wie den meisten anderen Lesern und habe auch die gleichen Aussagen von einigen Bekannten gehört. Der Anfang war zwar interessant, besonders wenn man in der Energiebranche ...
mit 3.5 Sternen
Mir ging es wie den meisten anderen Lesern und habe auch die gleichen Aussagen von einigen Bekannten gehört. Der Anfang war zwar interessant, besonders wenn man in der Energiebranche tätig ist, jedoch wurde man noch nicht gefesselt. Doch nach ca. 200 Seiten nimmt das Buch richtig fahrt auf. Man erschrickt über das Verhalten der Menschen und fragt sich gleichzeitig selbst wie man in so einer Situation reagieren würde. Ich hatte richtige Gänsehaut.
Deshalb kann ich nur empfehlen: Lasst euch nicht abschrecken, haltet durch es lohnt sich.
Ich habe das Buch ganz schön lange vor mich hergeschoben. Einerseits ist es ein rechter Klopper, andererseits dachte ich: Stromausfall, was kann daran schon interessant sein?
Tatsächlich ist daran jede ...
Ich habe das Buch ganz schön lange vor mich hergeschoben. Einerseits ist es ein rechter Klopper, andererseits dachte ich: Stromausfall, was kann daran schon interessant sein?
Tatsächlich ist daran jede Menge interessant. Obwohl ich wie jeder andere Westeuropäer den ganzen Tag von Strom abhängig bin, bin, nein, war ich bis zu diesem Zeitpunkt genauso ignorant, was diese Tatsache angeht. Mir war nicht bewusst, dass ein Stromausfall, der länger als die üblichen zehn Minuten dauert, so einen extremen Rattenschwanz an zuerst Unanehmlichkeiten, später sogar tödliche Gefahren nach sich ziehen kann. Das beginnt mit dem Problem, dass man nicht mal mehr die Toilettenspülung bedienen kann, endet dann aber auch noch lange nicht mit den Atommeilern, die nicht mehr gekühlt werden können und somit jeden Moment in die Luft gehen können. Von den menschlichen Dramen, die sich abspielen, ganz abgesehen.
Nimmt man jetzt keine "natürliche" Katastrophe dazu, die diesen Stromausfall auslöst, sondern eine zu allem entschlossene, terroristische Gruppe, ist das weltweite Chaos vorprogrammiert. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und das ist genau das, was in diesem Buch passiert.
Elsberg hat dafür anscheinend sehr viel recherchiert. Das ist natürlich lobenswert, denn man hat die ganze Zeit das Gefühl, der Mann weiß, worüber er schreibt. Manchmal jedoch hätte man es wohl auch lieber gesehen, wenn er eben nicht alle seine Erkenntnisse verarbeitet hätte - nicht, weil es so unerträglich gewesen wäre, sondern weil es sich immer und immer wieder ... ja, eben wiederholt. Und ob der Protagonist in dem Fall ein Angestellter eines französischen, deutschen oder belgischen Atomkraftwerkes oder einer politischen Behörde ist, ist im Endeffekt echt belanglos, denn die Reaktionen sind doch mehr oder weniger dieselben.
Ich beanstande gar nicht mal so die vielen vorkommenden Personen. Wenn wir ehrlich sind, waren eh nur ein Dutzend von denen wichtig, und wer sich keine Dutzend Leute merken kann, dem ist eh nicht zu helfen. Ich kritisiere vielmehr, dass die relevanten Leute zu wenig wichtige Lesezeit bekamen. Daher auch diese extrem vielen Seiten, meines Erachtens nach hätte man das Ganze tatsächlich um locker 200 Seiten kürzen können, ohne Wesentliches fallen zu lassen.
Trotzdem: Ein Buch, über das ich immer noch gelegentlich nachdenke, und vor allem eines, das meine Auffassung von Strom und diversen Abhängigkeiten tatsächlich geschärft hat. In dem Sinne: echt wertvoll.
Ein Stromausfall in ganz Europa. Innerhalb von ein paar Stunden versagen in vielen Ländern europaweit die Stromnetze, und niemand kann den Stromausfall erklären oder beheben. Aber nicht nur der Strom ist ...
Ein Stromausfall in ganz Europa. Innerhalb von ein paar Stunden versagen in vielen Ländern europaweit die Stromnetze, und niemand kann den Stromausfall erklären oder beheben. Aber nicht nur der Strom ist weg. Es fließt auch kein Wasser mehr und Autos können nicht mehr tanken. Später fallen die Telefon- und Internetsysteme aus.
Ein Mann aus Italien glaubt etwas gefunden zu haben, ihm wird aber erst nicht zugehört. Später kann er die Behörden dennoch davon überzeugen, dass es sich bei den Angriffen auf die Stromnetze um einen Hackerangriff handelt. Auch wenn man weiß, wodurch alles zusammengebrochen ist, wird das Leben der Bevölkerung zu einer Katastrophe. Eine Katastrophe, die lange, zu lange anhält.
Einfach nur spannend und doch auch etwas unheimlich. Als ich angefangen habe das Buch zu lesen, wusste ich nur, dass es um einen europaweiten Stromausfall und dessen Folgen geht. Marc Elsberg beschreibt aber viele Dinge, die geschehen, sehr genau, wodurch man wirklich darüber nachdenkt, wie man selber in der Situation handeln würde. Man kann das Handeln der Menschen verstehen, die immer weniger oder gar kein Essen mehr haben und einfach am Verzweifeln sind. Man kann die Angst der Menschen durch die Buchseiten hindurch spüren.
Die Geschichte spielt an vielen Orten und umfasst auch viele verschiedene Charaktere. Man kann sich gut zurecht finden, da jedes Kapitel mit der Stadt anfängt, in der man sich nun befindet. Zu Beginn fiel es mir aber schwer, mit den ganzen Namen klarzukommen, da es zum einen sehr viele waren, und dann auch noch teilweise für mich ungewohnte. Dennoch haben die Namen alles auch wieder realer wirken lassen, da der Name dem Herkunftsland des Charakters angepasst war. So gab es zwar auch deutsche Namen, aber eben auch italienische, schwedische oder französische Namen.
Es fasziniert mich, da Elsberg für diesen Roman wirklich Recherchen betrieben und unter anderen auch mit Fachleuten über das Thema gesprochen hat. Natürlich weiß ich nicht, und ebenso wenig auch Marc Elsberg, wie die Geschichte wirklich ablaufen würde, wenn es zu so einem großflächigen Stromausfall kommen würde, aber einfach nur der Gedanke daran, wie viele Dinge dann ausfallen würden, ist beängstigend.
Mein Vater hat mir dieses Buch empfohlen und ich dachte nicht, dass es mir gefallen würde, aber das tat es. Ich bin ehrlich es ist kein Highlight und der Schreibstil gefiel mir auch nicht besonders, aber ...
Mein Vater hat mir dieses Buch empfohlen und ich dachte nicht, dass es mir gefallen würde, aber das tat es. Ich bin ehrlich es ist kein Highlight und der Schreibstil gefiel mir auch nicht besonders, aber die Informationen und die Nachricht, die dieses Buch den Lesern mitteilt, ist unfassbar spannend. Wenn man an einen großen Stromausfall denkt, vernachlässigt man so viele wichtige Bereiche, an die man gar nicht denkt. Es ist ein wichtiges Thema, aber es wurde meiner Meinung nach nicht perfekt umgesetzt. Dennoch 3,5 von 5 Sternen
Ich würde behaupten, dass jeder Bücherwurm – und sei es nur durch Erzählungen, Stöbern in der Buchhandlung oder durch direkte Empfehlungen – in Berührung mit Marc Elsbergs „Black Out“ gekommen ist. So ...
Ich würde behaupten, dass jeder Bücherwurm – und sei es nur durch Erzählungen, Stöbern in der Buchhandlung oder durch direkte Empfehlungen – in Berührung mit Marc Elsbergs „Black Out“ gekommen ist. So auch ich, denn unabhängig voneinander haben mir mehrere Leute davon berichtet und als ich dann noch eine sehr gute Rezension zu dem Buch auf YouTube gesehen habe, da konnte ich nicht mehr anders. Jedoch kann ich vorab schon mal sagen, dass es mich nicht zu 100% überzeugen konnte.
Wir befinden uns zu Anfang dieser Geschichte in Italien während eines kalten Wintertages. Und als würde die grausame Kälte nicht ausreichen, bricht in ganz Italien das Stromnetz zusammen. Manzano, ein Italiener, welcher in einer kleinen Mietswohnung wohnt und nicht wenige Hacker-Fähigkeiten besitzt, findet schnell heraus: Hier sind Hacker am Werk. Obwohl ihm zuerst niemand glauben will bleibt er hartnäckig und als dann auch noch in anderen Teilen von Europa das komplette Stromnetz zusammenbricht wird Manzano doch von Interpol ausfindig gemacht. Aber nicht nur das, es geschehen noch viel mehr Dinge in dieser Geschichte, auf welche ich nur bedingt näher eingehen möchte.
Es ist nämlich so, dass wir nicht nur Manzano verfolgen, nein, wir verfolgen sehr viele verschiedene Sichten: Interpol, Manzano, Journalisten, usw. und verschiedene Charaktere die mit irgendjemanden aus der Geschichte verwandt sind tauchen auch ab und an auf. Natürlich machen diese Sichtwechsel die Geschichte aus, denn das hält die Spannung am Leben. Denn dadurch können wir einen großen Teil von Europa überblicken und spüren erst einmal das gesamte Ausmaß der Katastrophe. Denn nicht nur, dass die Leute nicht mehr ihren Lichtschalter oder ihren Fernseher bedienen können – nein, sie können auch nicht mehr Spülen, Duschen, Kochen, die Kassensysteme in den Supermärkten funktionieren nicht mehr. Also kurz gesagt: die Kassierer und Kassiererinnen müssen alles im Kopf rechnen, die Menschen tätigen Hamsterkäufe, werden Aggressiv und wollen ihr „Überleben“ sichern, denn niemand weiß: Wie lange bleibt der Strom weg?
Man macht sich über so etwas überhaupt keine Gedanken: Wie werden die Atomkraftwerke gekühlt wenn kein Strom da ist? Wir wird der Treibstoff aus dem Boden gepumpt, wenn eine Tankstelle ohne Strom ist? Wie werden die Patienten im Krankenhaus oder anderen Kliniken am Leben erhalten, wenn sie sich gerade auf der Intensivstation, im Operationssaal unter Narkose oder in einer Behandlung befinden? Was machen Schwangere Frauen, welche gerade ihr Kind auf die Welt bringen und dringend ärztliche Hilfe benötigen – was machen die Menschen die erste Hilfe benötigen generell? Es kann ja kein Notruf abgesetzt werden. So viele Fragen habe ich mir während des Lesens gestellt und die häufigste Frage, welche mir in den Sinn kam: Wieso wird so viel Wert auf die Abläufe von Interpol, der Regierung etc. gelegt, wieso wird so viel Technisches erzählt?
Natürlich, für viele mag dieses Buch grandios sein, aber ich lese nun mal lieber Geschehnisse von normalen Menschen, eben gerade wie eine Frau ihr Kind bekommt, wenn es keinen Strom gibt und im Krankenhaus niemand mehr ist. Das passiert in diesem Buch nicht, aber ich hätte es interessant gefunden. Oder was passiert mit den Forschungslaboren, in welchen Tiere gehalten werden? Die Menschen kommen ja ohne Verkehrsmittel meist nicht mehr auf die Arbeit, was in diesem Buch auch ein großes Thema ist: Wie kommen Personen von A nach B.
Ich möchte das Buch keinesfalls schlecht reden – definitiv nicht, jedoch ist meine Meinung: In dieser Geschichte wurde auf die „falschen Sachen“ (meine Ansicht) Wert gelegt. Also natürlich es war spannend und unterhaltsam, gar keinen Frage, aber mir hätten weniger Technik und weniger Regierungs- und Interpolerzählungen gereicht. Ich muss mich zwar nicht rechtfertigen, aber ich lese gerne Geschehnisse in welchen aktiv was passiert, was mich vielleicht auch schockt und mir Angst einjagt, das gab es für mich hier aber so gut wie gar nicht. Natürlich dachte ich oft: Oh scheiße, hoffentlich passiert mir das nie. Und ich habe mich auch unwohl gefühlt, aber das mir ein wenig Angst den Rücken hoch gekrochen ist, das war leider nicht der Fall.
Was mich jedoch zwei Mal sehr krass gestört hat, waren die Entscheidungen von Manzano, also wirklich. Zum mindest eine der zwei Szenen die mich gestört haben, da dachte ich mir: Wie dumm kann ein Mensch sein? Es tut mir Leid, dass ich das direkt so sagen muss, aber ich habe wirklich geglaubt ich sei auf einmal im falschen Buch gelandet.
Mal davon abgesehen hat mich die Geschichte aber unterhalten und ich habe einen guten und realistischen Eindruck in die Welt ohne Stromversorgung bekommen. Ich verstehe den Hype um dieses Buch wirklich gut, jedoch ist es, wie gesagt, für meinen Geschmack eben nicht ausreichend gewesen oder besser gesagt: Es wurden nicht die Themen aufgegriffen, welche mich Interessiert hätten.
Abschließend kann ich aber sagen, das Buch ist lesenswert, also wenn ihr mal einen Einblick in solch eine Thematik haben wollt, dann ist dieses Buch wirklich locker und leicht zu lesen, Vor allem kann Marc Elsberg auch sehr eindrücklich, bildlich, realistisch und verstehend beschreiben. Auch die technischen und physikalischen Sachen konnte er dem Leser wirklich gut verdeutlichen und leicht erklären. Also, dass Buch ist wirklich ein kurzweiliger und locker geschriebener Thriller mit einer heftigen Thematik.