Cover-Bild Emerdale 1: Two Sides of the Dark
Band 1 der Reihe "Emerdale"
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 24.02.2022
  • ISBN: 9783522507080
Alexandra Flint

Emerdale 1: Two Sides of the Dark

Romantisch, wild, gefährlich: Mitreißende Romance-Dystopie

»Eine packende Mischung aus rasanter Action und gefühlvoller Liebesgeschichte, die in einem Moment deinen Atem stocken lässt und im nächsten dein Herz berührt. Ich kann euch nur raten: Lest dieses Buch!«

Lena Kiefer, Spiegel-Bestseller-Autorin


Ein Mädchen auf der Flucht. Ein gefallener Hollywood-Star. Eine unmögliche Liebe.  

Als Taylor in Los Angeles auf Jo trifft, fühlen sie sich vom ersten Moment an zueinander hingezogen: Jo, der gescheiterte Schauspieler, der bei einem Unfall ein Bein verloren hat, und Taylor, aufgewachsen in Emerdale, einem auf Genmanipulation spezialisierten Forschungslabor, und nun auf der Flucht. Beide wollen ihre Vergangenheit hinter sich lassen und ein neues Leben beginnen. Doch je näher sich Taylor und Jo kommen, desto größer wird auch die Gefahr, in der sie beide schweben. Denn Emerdale ist Taylor dicht auf den Fersen und will nicht nur sie vernichten, sondern auch alle, die sie liebt …

//Dies ist der erste Band der »Emerdale«-Reihe. Alle Romane der mitreißenden Dilogie im Planet!-Verlag:

Band 1: Two Sides of the Dark

Band 2: One Side of the Light//

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.03.2022

Zu genau richtigen Teilen geheimnisvoll, spannend und romantisch!

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"Two Sides of the Dark" ist mein erstes Buch von Alexandra Flint, welche ich bisher nur als Bloggerin von Instagram kenne. Neben meinem Motiv, meine Bloggerkollegin zu unterstützen, habe ich das Buch auch ...

"Two Sides of the Dark" ist mein erstes Buch von Alexandra Flint, welche ich bisher nur als Bloggerin von Instagram kenne. Neben meinem Motiv, meine Bloggerkollegin zu unterstützen, habe ich das Buch auch wegen des spannend klingenden Klapptextes und (ich geb´s ja zu) wegen des wunderschönen Covers angefragt. Die Geschichte um Taylor und Jo ist zu genau richtigen Teilen geheimnisvoll, spannend und romantisch, gefällt mir unterm Strich also wirklich gut. Leider konnte ich es aber nicht ganz so sehr lieben, wie ich gewollt hatte...

Beginnen wir doch aber erstmal mit dem Cover. Der Titel, "Two Sides of the Dark", steht in weißen Großbuchstaben vor einem goldenen Muster aus verschlungenen Kreisen, aus denen einzelne Stücke ausgebrochen und durch DNA-Doppelhelices ersetzt wurden. Der Hintergrund wird von einer schmutzig-blauen, rissigen Betonwand gebildet, welche in Kombination mit den Lichtreflexen im Titel und dem goldenen Hauptmotiv die Science-Fiction-Elemente der Dilogie repräsentiert. Positiv anzumerken ist zudem, dass das verschlungene Motiv auch jeden der 30 Kapitelanfänge ziert. Auch zwei weitere Extras in der Gestaltung möchte ich Euch nicht vorenthalten. Dass eine Playlist vorn im Buch abgedruckt ist, ist mittlerweile keine Seltenheit mehr. Die Autorin hat jedoch jedem einzelnen Kapitel einen eigenen Song zugeordnet, der die Stimmung oder das Thema im Kapitel wunderbar widerspiegelt. Ich habe etwa in der Hälfte angefangen, beim Lesen tatsächlich in die Songs reinzuhören und kann das wirklich nur weiterempfehlen! Zusätzlich sind am Ende des Romans ein Glossar und ein Personenverzeichnis angefügt. Von solchen Extras bin ich immer ein großer Fan, hier hätte ich beides aber nicht dringend benötigt, da Alexandra Flint zum einen ihre Welt sehr gut erklärt und wir zum anderen noch nicht mit vielen komplizierten Informationen überschüttet werden, die ein solches Verzeichnis notwendig machen würden.


Erster Satz: "Ich wette mit euch, sie werden mich wieder gegen Avan antreten lassen."


Alexandra Flints brandneue "Emerdale"-Dilogie beginnt mit einem Prolog, der das Ende des Lebens, der Protagonistin markiert, wie sie es kennt: Als die Regierung das geheime Forschungsprojekt Emerdale, wo mithilfe von genetischen Veränderungen Generationen von Supersoldaten herangezogen werden sollen, nach einigen Rückschlägen schließen will, kann die junge Taylor gerade noch fliehen. Zusammen mit einem der führenden Ärzten, der sein gelungenstes Forschungsergebnis nicht aufgeben wollte, wagt sie einen Neuanfang in Los Angeles. Auch Schauspieler Jonathan muss sich schlagartig neu orientieren, als er bei einem Unfall sein Bein verliert. Als die beiden sich an einem elitären Privatcollege über den Weg laufen, funkt es sofort zwischen ihnen. Doch Taylor muss ihn auf Abstand halten, denn Emerdales Häscher sitzen ihr im Nacken und sie hat am eigenen Leib erfahren müssen, dass sie vor nichts zurückschrecken...

Trotzdass die Autorin hier eine spannende und mitreißende Geschichte erzählt, die übernatürliche Fantasy- mit dystopischen Science-Fiction-Elementen und einer sanften Liebesgeschichte mixt, bleibt die Handlung hier insgesamt noch zu einfach und lässt an einigen Stellen Potential liegen. Das beginnt damit, dass hier leider an mehreren Stellen bekannte Elemente des Genres auftauchen, weshalb mich vor allem die beiden Figuren und deren Beziehung nicht wirklich emotional berühren konnte, auch wenn die beiden grundsätzlich sehr sympathisch gestaltet waren. Mit Taylor haben wir hier eine typische Special-Snowflake, welche nicht nur durch ihre übernatürlichen Kräfte und ihre Ausbildung zur Supersoldatin vom Durchschnitt abweicht, sondern auch noch innerhalb Ihresgleichen, innerhalb der Dales, durch besondere Fähigkeiten, Resistenzen und Bedeutung hervorsticht. Zu sehen, wie sie verzweifelt versucht, sich nach Jahren in einer Forschungseinrichtung in der normalen Welt zurecht zu finden und dabei nicht weiß, wem sie trauen kann, hat zwar viel Spaß gemacht, mit ihrem teilweise naiven und gefühlsbetonten Verhalten, das den ständig erwähnten messerscharfen Verstand mit dem IQ von 191 etwas zweifelhaft erscheinen lässt, ist sie aber nicht in jeder Situation glaubwürdig.


Taylor: "Ich war nicht wie sie und würde es vermutlich auch niemals sein. Dafür hatte ich zu viel erlebt, gesehen, getan. Dafür saß mir zu viel im Nacken. Ich war eine verdammte, tickende Zeitbombe. Und irgendwann würde ich hochgehen."


Unser zweiter Ich-Erzähler Jo passt perfekt in die Rolle des gefallene Playboys, der nach einem Unfall erkennt, wie bedeutungslos sein Leben war und durch die Begegnung mit einem ganz besonderen Not-Like-The-Other-Mädchen zur Liebe bekehrt wird. Die ständigen Betonung, dass Jo Taylor toll findet, auch wenn er bislang kein Mädchen ein zweites Mal angesehen hat, haben mich dabei ein wenig genervt. Toll ist hingegen, dass hier mal die Geschlechterrollen vertauscht sind. Statt mal wieder von einer Frau zu schreiben, die sich in einen mächtigen, mysteriösen Fremden verliebt, welcher sie regelmäßig abweist, um sie nicht in seine Probleme mithineinzuziehen, hat Alexandra Flint den Spieß umgedreht und mit Taylor den Part der geheimnisvollen, starken Soldatin, die den schwächeren, gehandicappten Jo vor ihrer gefährlichen Welt beschützt muss weiblich gemacht. Der Wechsel der Rollen bringt frischen Wind und lässt uns die üblichen Rollenverteilungen nochmal hinterfragen. Witzigerweise habe ich nach dem Prolog, in dem wir Taylors Flucht aus Emerdale erleben, automatisch einen männlichen Protagonisten vor Augen gehabt (Stereotypen, der ambige Name und mein unaufmerksames Lesen des Klapptexts lassen grüßen). Erst im ersten Kapitel (genaugenommen beim Satz "ich zupfte am kurzen Saum meines schwarzen Kleides"😂) bemerkt, dass Taylor ja die weibliche Protagonistin ist (ups).


Jo: "Die Zeit schien stillzustehen. Gedanken lösten sich auf, machten diesem bittersüßen Verlangen Platz, das jede einzelne Zelle meines Körpers ausfüllte. Hätte ich gekonnt, dann wäre ich für immer in diesem Augenblick abgetaucht und niemals wieder an die Oberfläche gekommen. Wäre in Taylors Nähe ertrunken, völlig berauscht von den unzähligen Gefühlen, die in mir brodelten. Aber Augenblicke waren Augenblicke. Sekundenbruchteile in einer unendlichen Abfolge von Sekundenbruchteilen. Sie geschahen, verstrichen und hatten ein Ende."


Dass die Autorin neben der Liebesgeschichte und den dystopischen Elementen noch die Zeit dafür findet, sich mit Jos Verletzung auseinanderzusetzen, kann man ihr ebenfalls positiv anrechnen. Zwar finde ich es etwas unglaubwürdig, dass er auch nach seinem Autounfall, der ihn alles gekostet hat, noch fährt wie ein absoluter Verrückter, ansonsten ist seine Geschichte aber sehr sensibel erzählt. Dasselbe Fingerspitzengefühl zeigt die Autorin beim Aufbau der Beziehung der beiden. Auch wenn ich genau denselben Wechsel aus langsamer Annäherung, Anziehung und dem Versuch, trotzt allem Abstand zu wahren, schon zigmal in umgekehrten Konstellationen gelesen habe, gab es einige wirklich besondere Szenen zwischen den beiden, die mir sehr gut gefallen haben.

Neben Taylor und Jo bleiben jedoch auch Nebenfiguren und deren Beziehungen blasser und stereotyper als das angesichts des Umfangs von 480 Seiten erwartbar gewesen wäre. Beispielsweise hätte die Beziehung von Teddy und Taylor Potential gehabt, zu einer komplexen Vater-Tochter-Beziehung zu werden, die gleichzeitig neue Informationen gewährt und in ihrem Spannungsfeld zwischen Vertrauen und Verrat zusätzliche Spannung generiert. Leider bekommen wir aber kaum gemeinsame Szenen mit den beiden und auch über ihn und seine Beweggründe erfahren wir hier (noch) nichts. Genauso ist es mit Jo und dessen Mentor/Freund/Bodyguard Vincent, der in seiner Rolle als Beschützer und Freund viel blasser bleibt, als ich das angesichts seiner sehr liebenswerten Art gehofft hatte. Vielleicht möchte die Autorin dies ja noch im Folgeband weiter ausbauen...? Mich würde es jedenfalls freuen, ich habe ihn sehr schnell ins Herz geschlossen! Auch auf den Auftritt der anderen Dales, die im Glossar nur kurz mit ihren jeweiligen Fähigkeiten genannt werden, und auf Haydens Hintergrundgeschichte sowie dessen Beziehung zu Taylor bin ich sehr gespannt. Vielleicht erfahren wir dann auch endlich, weshalb Taylor so besonders sein soll... Ich hoffe nur inständig, dass das Ganze nicht noch auf eine Dreiecksgeschichte hinausläuft!


Taylor: "Lila. Zwei gewisperte Silben, die mich gnadenlos packten und in einen bodenlosen Abgrund aus Kälte und Dunkelheit zogen. Lila. Und dann verschwanden auch die zwei Silben, bis nichts mehr von mir übrig war."


Die Idee eine geheime Forschungseinrichtung zum Bösewicht zu machen, vor welcher die Protagonistin fliehen muss, ist ebenfalls keine bahnbrechend neue Idee. Weitaus mehr gestört als die Verwendung des typischen Motivs hat mich jedoch, dass wir bis fast zum Ende keine konkrete Information darüber erhalten, wie Taylors Leben in Emerdale aussah, was sie über ihre Vergangenheit weiß, was genau das Ziel der Einrichtung ist und weshalb der Wissenschaftler und Arzt Theodore mit ihr von dort geflohen ist. Das ist zum Großteil der Tatsache geschuldet, dass Taylor vieles selbst nicht weiß. Ehrlich gesagt unternimmt sie aber auch reichlich wenig, um an neue Informationen zu kommen. Dass die Hintergründe der Handlung so lange undurchsichtig bleiben, trägt natürlich ordentlich zur Spannung des Romans bei. Die Abwesenheit von weiteren Erklärungen und neuen Informationen, die über Vincents kryptisches Gerede über die "Fraktion" oder Haydens noch kryptischere Warnungen, dass sie Theodore nicht vertrauen soll, wird einige Zeit durch die süße Liebesgeschichte kaschiert. Etwa ab der Hälfte fand ich es jedoch echt unbefriedigend, so wenig zu wissen.

All diese Kritikpunkte waren auf den letzten 100 Seiten dann aber sehr schnell vergessen. Denn das Ende lässt mit spannenden Wendungen und einem epischen Showdown keine Zeit mehr, nach typischen Tropes und verstrichenem Potential Ausschau zu halten. Das tatsächliche Ende ist dann ein wirklich fiiiiiiieeeser Cliffhanger (für den sich Alexandra Flint auch extra in ihrer Danksagung entschuldig), da ja im Sommer schon Band 2 erscheint, kann ich damit gut leben.

Beenden möchte ich meine Rezension noch mit meinem Lieblingszitat:


Jo: "Wir glauben, dass wir ewig Zeit für alles haben. Dass sich die Dinge nicht einfach von der einen Sekunde auf die andere verändern. Wie halten fest an der Vorstellung, dass wir in der Lage sind, unseren Weg zu bestimmen, dass wir eine Wahl haben." Eine einzelne Strähne wurde vom Wind in ihre Stirn gewirbelt. Am liebsten hätte ich sie ihr hinters Ohr geschoben, ihre Hand genommen, weil sie so traurig wirkte, so einsam. Doch ich wagte es nicht. "Wir wollen es so sehr glauben, Jo, aber die Wahrheit ist, wir haben nicht annähernd so viel Zeit, wie wir denken. Eigentlich haben wir nicht viel mehr als kurze Momente, winzige Zeitsplitter in der großen Unendlichkeit. Wir vergehen so schnell." Ihr Atem entwich mit einem leisen Seufzen. "Und wir vergessen so schnell."




Fazit:


Alexandra Flint erzählt in "Two Sides of the Dark" eine spannende und mitreißende Geschichte, die übernatürliche Fantasy- mit dystopischen Science-Fiction-Elementen und einer sanften Liebesgeschichte mixt. Leider verschenkt die Geschichte jedoch viel Potential, da viele Elemente der Handlung bekannt, Charakterkonstellationen stereotypisch und Beziehungen oberflächlich bleiben. Da das Ende wieder viel aufwiegen kann, gibt´s trotzdem eine Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 09.09.2023

…VOLLER GEHEIMNISSE & STÄRKE …

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Taylor verbirgt so viele Geheimnisse und ist voller versteckte Talente.
Wenn man nicht wüsste, wo sie herkommt, trügt der Schein im wahrsten Sinne.

Doch schnell ist klar, dass sie versucht sich unter ...

Taylor verbirgt so viele Geheimnisse und ist voller versteckte Talente.
Wenn man nicht wüsste, wo sie herkommt, trügt der Schein im wahrsten Sinne.

Doch schnell ist klar, dass sie versucht sich unter die anderen jugendlichen zu mischen. Besonders Jo ist sehr verlockend, daran zu glauben, dass sie eine Teenagerin ist.

Was aber genau hinter ihrer Fassade steckt?

Lest selbst, verstrickt euch in das spannende Versteckspiel, die kampfbereiten Geschehen und den hauchzarten Annäherungen.
Herausstechend auch die Spekulationen und die Gefahr, die immer näher zu scheinen kommt.

Ein tolles Werk beginnt, was einen in das Gefühlschaos, ein Neuanfang und spannungsgeladene Verläufe zieht. Persönlichkeiten beschert, die so unterschiedlich sind, doch zueinander finden, füreinander einstehen, Loyalität und Liebe verdeutlichen,

sich sehnsuchtsvoll nach etwas sehen, dass für sie nie erdenklich ist.

Ich bleibe daher recht gut unterhalten, eingenommen von Taylor zurück, muss gestehen, ich war leider ab und an etwas abseits vom Geschehen und konnte nicht wie erhofft versinken.

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Veröffentlicht am 21.08.2022

Leider hatte das Buch für mich einige Schwächen, aber die Idee an sich fand ich gut

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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Taylor hat ihr Leben in einer geheimen Einrichtung verbracht. Sie ist eine Dale, C8 und alle Erinnerungen, an ihr Leben vor Emerdale wurden ihr genommen, als ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Taylor hat ihr Leben in einer geheimen Einrichtung verbracht. Sie ist eine Dale, C8 und alle Erinnerungen, an ihr Leben vor Emerdale wurden ihr genommen, als die Einrichtung ihr Leben rettete, aber zu einem schrecklichen Preis. Taylor wurde zu einer perfekten Soldatin herangezogen und die übernatürlichen Fähigkeiten, die man ihr und den anderen Dales verschaffte, kennen kaum Grenzen. Doch von einem auf den anderen Tag ändert sich alles. Taylor wird zur Flucht aus Emerdale gezwungen und muss ihre Familie, die anderen Dales, zu sterben zurücklassen.
Jetzt lebt sie ein neues Leben im Verborgenen, aber immer mehr Ungereimtheiten machen ihr zu schaffen, hat Teddy, der Wissenschaftler, der ihr zur Flucht verhalf, Geheimnisse vor ihr?
Als sie Jo kennenlernt, einen ehemaligen berühmten Schauspieler, der, seit er eines seiner Beine verlor, nicht mehr weiß, wer er eigentlich ist und wie es weitergehen soll, erlebt Taylor zum ersten Mal, was es bedeutet, Gefühle für jemanden zu haben, der kein Dale ist. Aber darf sie überhaupt Zeit mit ihm verbringen, oder bringt sie ihn dadurch vielleicht in Gefahr?


Ich fand die Idee sehr interessant und den Anfang auch. Ich war sofort drin und es wurde auch direkt spannend. Im Verlauf des Buches hat es mich aber zunehmend mehr verloren.

Mir waren Taylor und Jo sympathisch. Mir persönlich ging es ab einem bestimmten Punkt etwas schnell mit den tiefen Gefühlen, aber das ist ja oft so. Ihr Kennenlernen und vorsichtiges Annähern mochte ich dafür sehr.
Was mir allerdings fehlte, war das Prickeln oder die Chemie.

Was mich wirklich gestört hat, waren mehrere Logikbrüche. Leider kann ich auf die nicht genauer eingehen, ohne zu spoilern. Für mich passten einfach einige Dinge nicht zusammen. Auch, was die Handlungen der Charaktere angeht, gerade bei Taylor.

Vieles wird auch sehr lang im Dunkeln gelassen – muss es auch, ich weiß, aber durch diese "schwammigen" Hinweise, dass Taylor die Stärkste und Mächtigste Dale ist und "du hast keine Ahnung, wozu sie im Stande ist", etc. kam für mich keine Spannung auf, sondern ich hätte mir einfach gewünscht, dass das auch mal ein wenig unterfüttert wird, warum sie das denn angeblich sein soll.

Zudem empfand ich einige der Charaktere als bestenfalls moralisch fragwürdig.


Fazit: Ich fand die Idee echt super, aber das Buch selbst konnte mich nicht ganz überzeugen. Zum einen gab es für mich einige Längen, was ich aber schlimmer fand, waren die Logikbrüche, die mich leider sehr gestört haben.
Die Liebesgeschichte entwickelte sich am Anfang schön und glaubwürdig, dann aber kamen mir zu schnell zu große Gefühle auf, die mir nicht genug mit Chemie oder Prickeln unterfüttert wurden. Sie waren einfach irgendwie da.

Der Cliffhanger sorgte bei mir nicht für Spannung oder große Emotionen, sondern nur für ein großes "Hä???".

Leider hatte ich meine Probleme mit dem Buch. Von mir bekommt es ganz, ganz knappe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.06.2022

Rasanter Auftakt

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Ich bin auf das Buch durch einige Bloggerinnen aufmerksam geworden und die zahlreichen guten Meinungen haben mich super neugierig gemacht. Aber auch der Klappentext klang für mich sehr viel versprechend.
Two ...

Ich bin auf das Buch durch einige Bloggerinnen aufmerksam geworden und die zahlreichen guten Meinungen haben mich super neugierig gemacht. Aber auch der Klappentext klang für mich sehr viel versprechend.
Two sides of the dark ist der Auftakt einer Dilogie und mein erstes Buch der Autorin.
Wir erleben die Geschichte von Taylor und Jo, die sich langsam aber ineinander verlieben. Doch Taylor kann das nicht zu lassen, denn sie wird gesucht. Emerdale, ein Forschungslabor, ist hinter ihr her, denn Taylor ist genmanipuliert und unglaublich wichtig für das Forschungslabor. Sie flieht gemeinsam mit ihrem Vater und lernt schon bald Jo kennen. Jo ist ein Außenseiter. Er hat sein Bein bei einem Unfall verloren. Können die beiden eine gemeinsame Zukunft riskieren oder ist das für beide zu riskant?
Die Geschichte startet sehr rasant und mit vielen Informationen. Mir fiel der Einstieg leider sehr schwer. Irgendwie konnte ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen und mir fehlten die Emotionen. Ich bin irgendwie recht verwirrt in die Geschichte gestartet.
Spannend ist die Geschichte definitiv und man stellt sich im Laufe des Lesens viele Fragen und rätselt fleißig mit, was noch alles geschehen wird.
Mir hat die Thematik um das Forschungslabor und die Genmanipulation gut gefallen. Ich hätte mir jedoch mehr um die Fähigkeiten der Personen gewünscht.
Taylor ist eine starke Protagonistin, die viel durchgemacht und erlebt hat. Sie will sich nicht unterkriegen lassen und kämpft immer weiter, hat aber gleichzeitig ein großes Herz.
Besonders erfrischend fand ich die Tatsache, dass hier mal der männliche Protagonist eine "schwächere Rolle" bekommen hat, als die weibliche Protagonistin.
Die Liebesgeschichte konnte mich leider gar nicht überzeugen. Die beiden waren plötzlich verliebt, aber wie sich das entwickelt hat, konnte man irgendwie nicht richtig nachvollziehen.
Die Grundidee des Buches habe ich so noch nie gelesen und das fand ich wirklich super! Es gab einige unerwartete Momente und so manche Situationen in denen ich mir die Haare raufen wollte. Jedoch sind viele Dinge offen und ungeklärt geblieben und ich habe noch einige Fragezeichen vor Augen. Das Buch erinnert einen an einen spannenden Actionfilm, man fiebert mit aber irgendwie geht alles zu schnell und es passiert zu viel und die Emotionen kommen für meinen Geschmack etwas zu kurz.



Fazit:
Eine wirklich spannende und originelle Handlungsidee! Der Schreibstil konnte mich nicht zu 100% überzeugen und mir viel besonders der Einstieg sehr schwer. Zudem hat mir die Bindung zu den Charakteren gefehlt, die ich einfach nicht aufbauen konnte, sowie die Emotionen. Jedoch war das Buch durchaus spannend und voller Wendungen. Es hat eine sehr rasante Abfolge an Geschehnissen, mir war das Ganze jedoch zu viel und zu schnell ohne dabei meine Fragen wirklich zu beantworten. Nachdem das Ende mich noch mal richtig geplättet hat, bin ich gespannt, ob die Fragen im zweiten Teil geklärt werden und was uns noch erwartet.
Das Buch ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert für alle, die es sehr spannend und rasant mögen! Also perfekt für alle Action Liebhaber
innen!
Von mir gibt es 3 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.05.2022

Leider nicht das, was ich erwartet habe

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Ich muss dazu sagen: ich hab mich wirklich riesig auf dieses Buch gefreut, vor allem weil ich so so viel gutes darüber gehört habe. Leider waren meine Erwartungen dann aber anscheinend zu hoch, und dieses ...

Ich muss dazu sagen: ich hab mich wirklich riesig auf dieses Buch gefreut, vor allem weil ich so so viel gutes darüber gehört habe. Leider waren meine Erwartungen dann aber anscheinend zu hoch, und dieses Buch konnte diese leider nicht erfüllen…. Es war in dem Genre irgendwie nichts neues, auch wenn der Schreibstil echt super war und der Lesefluss dadurch auch, habe ich keinen Zugang zu den Charakteren gefunden und sie blieben irgendwie die ganze Zeit distanziert, ich habe wenig mitgefühlt, geschweige denn gelitten. Ich werde eventuell trotzdem den zweiten Band lesen, einfach weil mir im ersten Band noch zu viele Unklarheiten herrschen und ich wissen möchte wie vieles aufgelöst wird, aber leider hat mich dieses Buch nicht überzeugen können. Super schade!

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