Cover-Bild Liebe kann doch jedem mal passieren
Band 1 der Reihe "Chestnut Road"
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 19.03.2024
  • ISBN: 9783365005903
Anne Sanders

Liebe kann doch jedem mal passieren

Roman | Englandroman der SPIEGEL-Bestsellerautorin von »Sommer in St. Ives« | Liebesroman in Cornwall | amüsante und witzige Frauenunterhaltung der österreichischen Autorin die Brighton liebt

Zimmer gesucht, Liebe gefunden

Zahnärztin Julie braucht eine Auszeit und ist heilfroh, in Brighton ein halbes Zimmer zu finden. Als sich jedoch herausstellt, dass die gerissene Vermieterin Mrs. Gastrell ein und dasselbe Zimmer an sie und den angehenden Anwalt Alex vergeben hat, ist Julie entsetzt. Ganz abgesehen davon, dass sie allein einziehen wollte, ist Alex das genaue Gegenteil von ihr: kühl, extrem diszipliniert, reichlich arrogant. Aus rein pragmatischen Gründen lässt sich Julie dennoch auf die unfreiwillige Wohngemeinschaft ein – ein Experiment, bei dem sie schon sehr bald feststellen muss, dass ihr WG-Partner vielschichtiger ist, als sie dachte. Vielschichtiger, extrem liebenswert und reichlich interessant …

Der Auftakt zur neuen Reihe von Bestsellerautorin Anne Sanders ( Sommer in St. Ives , Hotel der Herzen )

Im Haus in der Chestnut Road zieht die Liebe ein!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2024

Liebe erst auf den zweiten Blick

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„Liebe kann doch jedem mal passieren“ von Anne Sanders ist ein Liebesroman ohne bösartige Schwingungen, ein Roman, bei dem man sich von der ersten bis letzten Seite richtig wohl fühlt.

Worum geht es?
Die ...

„Liebe kann doch jedem mal passieren“ von Anne Sanders ist ein Liebesroman ohne bösartige Schwingungen, ein Roman, bei dem man sich von der ersten bis letzten Seite richtig wohl fühlt.

Worum geht es?
Die Zahnärztin Julie braucht eine Auszeit und mietet in Brighton ein Zimmer, muss aber feststellen, dass es nur ein „halbes“ Zimmer ist, das ihr zusteht. Dass sie es sich mit Anwalt Alex teilen muss. Nach anfänglicher Distanz und Abneigung kommt es aber wie es kommen muss: man lernt sich näher kennen und verliebt sich ineinander, doch die Zukunftspläne der beiden divergieren …

Das Cover ist ansprechend, symbolisiert Julies Ankunft, zeigt das Mehrfamilienhaus mit dem italienischen Lokal. Das Buch erschien 2024 und bildet den Auftakt zur „Das Haus in der Chesternut Road-Reihe“. Die Handlung spielt in der Gegenwart. Erzählt wird abwechselnd in Ich-Form aus der Perspektive von Julie und Alex. Der Schreibstil ist flüssig, locker und humorvoll. Einige Szenen brachten mich zum Schmunzeln, einige Male musste ich sogar hellauf lachen. Die Handlung verläuft eher ruhig, ohne Intrigen, böswilliger Aktionen oder dergleichen. Es passiert nichts Spektakuläres. Das Happy-End ist vorhersehbar. Die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, ist liebenswürdig und amüsant. Aus anfänglicher Distanz und Aversion entwickelt sich im Laufe des näheren Kennenlernens ehrliche und tiefe Zuneigung.

Bevölkert wird der Roman bis auf Nebenfiguren ausschließlich von äußerst liebenswerten, sympathischen Menschen. Insbesondere die Atmosphäre in dem italienischen Restaurant ist heimelig, voller Wärme und Herzlichkeit. Meine Favoritin war natürlich Alex‘ Großmutter, die mit reicher Lebenserfahrung und großer Güte schließlich alles zu einem glücklichen Ende führt. Im Mittelpunkt stehen natürlich Julie und Alex, wobei mir Alex durch seine ruhige, zuvorkommende und rücksichtsvolle Art von Beginn an sympathischer war als Julie, weil sie einerseits mit der unerwarteten Situation des geteilten Zimmers nicht gut zurechtkam, andererseits weil sie generell für ihr Alter so entscheidungsschwach wirkte. Durch die Perspektivenwechsel sind die Gedankengänge und Gefühle der beiden Protagonisten sehr gut nachvollziehbar, zeigen sich deren Wesenszüge sehr deutlich, die Stärken und Schwächen, Zweifel, Ängste, freudige und traurige Stimmungen. Jedoch sind nicht nur Julie und Alex gut charakterisiert, sondern sämtliche agierenden Personen sind ausgezeichnet vorstellbar, verfügen über besondere Merkmale und Eigenschaften.

„Liebe kann doch jedem mal passieren“ ist ein Roman zum Entspannen, zum Ausklinken aus dem Alltag, zum Versinken in ein bisschen heile Welt, wo sich noch so große Probleme ganz leicht in Wohlgefallen auflösen. Mir hat das Buch unterhaltsame Lesestunden beschert und Lust auf weitere Romanzen im Haus in der Chesternut Road gemacht.

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Veröffentlicht am 16.04.2024

Tolles Buch für Zwischendurch!

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Was würdet ihr machen, wenn ihr ein Zimmer gebucht habt & dann stellt sich heraus, dass ihr dieses mit einem wildfremden Menschen teilen müsst?
Genau damit beginnt dieses Buch, denn sowohl Julie als auch ...

Was würdet ihr machen, wenn ihr ein Zimmer gebucht habt & dann stellt sich heraus, dass ihr dieses mit einem wildfremden Menschen teilen müsst?
Genau damit beginnt dieses Buch, denn sowohl Julie als auch Alex haben je ein halbes Zimmer gebucht & müssen wohl oder übel miteinander auskommen. Beide haben dem anderen gegenüber Vorurteile und kommen erstmal gar nicht mit der befremdlichen Situation klar, bis beide den wahren Charakter des jeweils anderen sehen & merken, dass doch viel mehr hinter der Person steckt als gedacht.

Ich finde es total toll, dass die Oma von Alex eine Rolle im Buch spielt, denn sie kommt total putzig rüber.
Allgemein haben mir die Nebenprotagonisten im Buch echt gut gefallen.
Das Setting hat mir gut gefallen, auch das Restaurant im Mehrparteien-Haus hat sich gleich wie Zuhause angefühlt, typisch italienische Familie 😍

Der Schreibstil hat mir gut gefallen und man konnte wirklich flüssig lesen.
Die Story an sich war jetzt nichts weltbewegendes neues, aber gut geschrieben und daher toll für Zwischendurch, sodass es trotzdem noch 4 Sterne dafür gibt 💕

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Veröffentlicht am 12.04.2024

Charmante Lovestory

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Julie und Alex, WG Partner, wider Willen.
Was haben sie gemeinsam? Auf den ersten Blick, nichts. Sie ist nett, unordentlich und hat Probleme mit Entscheidungen. Er ist kühl, diszipliniert und arrogant. ...

Julie und Alex, WG Partner, wider Willen.
Was haben sie gemeinsam? Auf den ersten Blick, nichts. Sie ist nett, unordentlich und hat Probleme mit Entscheidungen. Er ist kühl, diszipliniert und arrogant. Was sie verbindet? Sie mögen ihren Job nicht. Julie ist Zahnärztin und hasst es. Alex ist Anwalt und kommt mit den zu bearbeitenden Fällen nicht klar.
Es ist ein wunderbareres “Gute Laune” Buch. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Julie und Alex. Die Charaktere sind herrlich normal und fein ausgearbeitet. Die Nebencharaktere überzeugen bis ins Detail, z.B.Dante, als italienischer Romeo Verschnitt, Mrs. Gastrell als sehr schräge Vermieterin.
Die Dialoge sind flott und humorvoll. Im Hintergrund klingen aber durchaus auch ernste Töne mit.
Einziger kleiner Kritikpunkt ist das letzte Drittel. Da wurden mir einige Dinge zu schnell abgearbeitet, Tatsachen geschaffen, die vielleicht ein wenig mehr Erklärung gebraucht hätten.
Aber insgesamt eine tolle Lovestory, die bestens unterhält und einen die Welt ein wenig vergessen lässt.

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Veröffentlicht am 12.04.2024

Diesen Roman kann doch jeder mal lesen

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Die meisten von uns haben ein Genre, das sie am meisten und am liebsten lesen. Trotzdem kommt immer wieder die Zeit, wenn man sich nach einer unkomplizierten Geschichte, voller Leichtigkeit und Humor sehnt. ...

Die meisten von uns haben ein Genre, das sie am meisten und am liebsten lesen. Trotzdem kommt immer wieder die Zeit, wenn man sich nach einer unkomplizierten Geschichte, voller Leichtigkeit und Humor sehnt. Und genau eine solche erzählt LIEBE KANN DOCH JEDEM MAL PASSIEREN.

Darum geht es:
Julie und Alex könnten verschiedener nicht sein, meinen sie. Julie ist in Brighton für eine Auszeit – Jahre hat sie in eine Karriere investiert, die sie insgeheim nie wollte. Alex dagegen ist in Brighton, um sich als Anwalt einen Namen zu machen. Nichts verbindet sie, außer das Zimmer, dass sie sich teilen sollen.
Ihr gemeinsamer Start ist überaus holprig. Julie hat wenig übrig für die Aussicht auf einen Zimmergenossen und Alex hat wenig Verständnis für Julies Chaos. Überhaupt gehen beide erstmal auf Abstand, anstatt genauer hinzusehen und zu erkennen, wie überraschend ähnlich sie einander sind. Und wie viel mehr als Verständnis sie füreinander empfinden könnten …

Und mit einem Schmunzeln beginnt die Lesereise:
Es kommt nicht sehr oft vor, dass mich bereits der allererste Satz zum Schmunzeln bringt.
„Die Sache ist die: Entscheidungen und ich, wir werden niemals Freundinnen werden.“
Dieser erste Satz hat mich dagegen direkt gecatcht, meine Sympathie für Julie geweckt und ganz viel Vorfreude verbreitet. Das Buch verspricht von Anfang an Unterhaltung und enttäuscht damit auf keiner Seite. Die Geschichte besitzt zwar die nötige Prise vom Ernst des Lebens, davon abgesehen lädt sie häufig zum Lachen ein. Ich muss auch zugeben, dass ich mich im ersten Augenblick von dem humorvollen Schreibstil erschlagen fühlte und etwas Zeit brauchte, um mich daran zu gewöhnen. Jeder einzelne Satz scheint von Ironie, Sarkasmus und Anspielungen geradezu durchtränkt zu sein. Hat man erst einmal verstanden, dass dieses Buch zwar locker und leicht ist, aber eine wache Konzentration erfordert, ist es jedoch kein Problem mehr, dem Humor zu folgen. Die Geschichte zergeht so köstlich auf der Zunge wie die leckeren Speisen des romaneigenen italienischen Restaurants.

Authentische, bodenständige und greifbare Protagonisten:
Julie und Alex sind sehr sympathische Charaktere, mit denen man selbst gerne befreundet wäre. Beide haben zwar ihre Päckchen zu tragen, aber daran ist nichts übertrieben und sie wirken so bodenständig und real, dass ich mir vorstellen könnte, ihnen auch im realen Leben zu begegnen. Auch im Zusammenspiel könnten sie das Pärchen von nebenan sein. Ihre Liebesgeschichte ist damit vielleicht nicht die „größte“ aller Zeiten, aber sie könnte genau so allen von uns passieren. Das ist auch der Grund, weshalb dieses Buch wirklich zu jeder Art von Leser:in passt. Man muss nicht der Spezies der Romantiker:innen angehören, um die Liebesgeschichte genießen zu können.

Heimelig und herzlich:
Ich brauchte zwar einige Kapitel, um völlig in der Geschichte zu versinken, doch als es dann so weit war, konnte ich die Atmosphäre in vollen Zügen genießen. Das Haus, in dem Alex und Julie untergekommen sind, überzeugt mit seinen diversen, facettenreichen Figuren. Generell hat das Buch viele tolle Nebenfiguren, die die Geschichte nicht besser hätten abrunden können. Man freut sich auf jedes Treffen mit diesen Figuren und fühlt sich von ihnen willkommen geheißen. Genau das, was einen Wohlfühlroman eben ausmacht.

Ein Manko bleibt:
Die Geschichte und vor allem die Liebesgeschichte entwickeln sich eher langsam, was ich an sich mag, weil man alles viel besser nachempfinden kann. Allerdings ist der Roman eher einer von der knapperen Sorte mit seinen 287 Seiten. Man ahnt vermutlich schon, auf was ich hinaus will. Die Geschichte entwickelt sich eigentlich perfekt, bis die letzten zwanzig Seiten kommen. Versteht mich nicht falsch, diese letzten zwanzig Seiten sind ganz wundervoll. Aber sie kommen zu plötzlich. Es scheint, als würden dazwischen weitere zwanzig Seiten fehlen. Die Verbindung zwischen Hauptteil und Schluss fehlt sozusagen und auch die Handlung rund um die Nebenfiguren scheint ohne Vorwarnung zum Stillstand zu kommen. An sich ist dieser Kritikpunkt nicht entscheidend dafür, ob die Geschichte lesenswert ist. Denn das ist sie definitiv und einen Einfluss auf das Leseerlebnis hat das schnelle Ende nicht. Es ist nur so, dass der Roman nicht rundum perfekt ist.

Mein Fazit: Sehr lesenswerte vier Sterne
LIEBE KANN DOCH JEDEM MAL PASSIEREN ist die passende Geschichte für alle, die eine nette, atmosphärische Unterhaltung für zwischendurch suchen. Der Roman liest sich sehr angenehm und kurzweilig und ist in meinen Augen genau das, was man braucht, um dem Alltag für einen Moment zu entfliehen. Die herzlichen Figuren heißen einen willkommen in ihrer Welt, das Setting und die Atmosphäre lassen jeden Alltagsstress vergessen und der überschwängliche Humor zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Die Geschichte hat ihre Ecken und Kanten. Davon abgesehen kann ich den Roman allen, wirklich ALLEN Leser:innen empfehlen. Ohne Wenn und Aber. Na gut, man sollte nicht völlig allergisch auf die Liebe reagieren, aber ein*e Romantiker:in muss man nicht zwingend sein.

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Veröffentlicht am 11.04.2024

Schöner Unterhaltungsroman

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„Liebe kann doch jedem mal passieren“ ist eine unterhaltsame und romantische Geschichte um Julie und Alex, die sich plötzlich ein Zimmer teilen müssen, da die gewitzte Vermieterin ihnen jeweils ein halbes ...

„Liebe kann doch jedem mal passieren“ ist eine unterhaltsame und romantische Geschichte um Julie und Alex, die sich plötzlich ein Zimmer teilen müssen, da die gewitzte Vermieterin ihnen jeweils ein halbes Zimmer vermietet hat - sehr zum Unmut von Julie. Die Zahnärztin ist nämlich nach Brighton geflohen, um sich eine ruhige Auszeit zu gönnen.

Julie und Alex sind auf ihre jeweils eigene Art sympathische Charaktere. Julie ist etwas chaotisch, allerdings durchaus pflichtbewusst, insbesondere ihren Eltern gegenüber. Alex ist eher der ordentliche, genaue Typ, zugleich aber aufmerksam und liebevoll. Auch die weiteren Charaktere wie Hannah, Ms. Gastrell und die Espositos konnte ich mir bildlich vorstellen. Zudem sind sie eine schöne Ergänzung für den Unterhaltungsfaktor.

Charmante, locker-leichte Unterhaltung, die gute Laune macht, zum Schmunzeln bringt und dennoch eine wichtige Botschaft vermittelt.

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