Cover-Bild Ostseekreuz
Band 17 der Reihe "Kommissarin Pia Korittki"
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 25.03.2022
  • ISBN: 9783404185733
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Eva Almstädt

Ostseekreuz

Pia Korittkis siebzehnter Fall

Kommissarin Pia Korittki nimmt sich eine Auszeit in einem Ostsee-Kloster. Das ruhige, beschauliche Leben mit den Mönchen und einigen wenigen Gästen soll ihr helfen, sich von einem traumatischen Erlebnis zu erholen. Doch die Ruhe wird jäh durch das Läuten der Totenglocke gestört. Ein Novize hat einen der Mönche leblos in der Kirchenbank kniend gefunden. Schnell ist klar, dass Bruder Zacharias ermordet wurde. Pia will sich aus den Ermittlungen heraushalten, doch als auch noch ein Gast spurlos verschwindet, muss sie handeln - und macht in einem Kellerraum eine schreckliche Entdeckung ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2022

Bitte keine Auszeit mehr

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Bei den Pia Korittki-Büchern handelt es sich um eine Serie, die schon sehr lange läuft. Die Serie gehört zu meinen Lieblings-Serien, da sie flüssig und verständlich geschrieben und sehr gut recherchiert ...

Bei den Pia Korittki-Büchern handelt es sich um eine Serie, die schon sehr lange läuft. Die Serie gehört zu meinen Lieblings-Serien, da sie flüssig und verständlich geschrieben und sehr gut recherchiert sind und zudem bislang immer über einen stetig aufbauenden Spannungsbogen verfügt haben.

Diesmal ist jedoch einiges anders:
Zunächst einmal spielt die Handlung lediglich 2 Wochen nach dem Ende des vorherigen Bandes, was aber erst sehr spät erwähnt wird. Ich hätte mir gewünscht, dass gleich zu Anfang darauf hingewiesen worden wäre, um sich besser in Pia hineinversetzen zu können, denn natürlich war man als Leser gespannt, wie Pia mit den Situationen des letzten Buches umgeht und wie sie sich auf ihre Psyche ausgewirkt haben, wobei natürlich nicht mehr alles in Erinnerung war (in einem Jahr vergisst man viel), aber der kurze Rückblick zu Anfang hat den Einstieg erleichtert.

Allerdings war nicht nur die zwischen dem letzten und dem neuen Buch vergangene Zeitspanne anders als sonst. Pia hat diesmal fast gar nichts mit den Ermittlungen zu tun, da sie sich im Kloster versteckt und somit inkognito unterwegs ist. Heißt: Ein unbekannter Kollege ermittelt in dem Mord und Pia ist außer vor. Zumindest für einen Großteil des Buches. Und das hat mir gefehlt. Die Bücher leben für mich von Pias Ermittlungen und ihrer Kombinationsgabe. Sie ist für mich einzigartig darin.
Jetzt, wo sie quasi nur zu den Gästen des Klosters gehört und später entsprechend dort die „Ohren aufhält“ ….. ich weiß nicht warum, aber ich habe immer wieder darauf gewartet, dass Miss Marple um die Ecke kommt und mitmischt. Die Situation im Gäste-Haus hat schon arg an die Agatha-Christie-Bücher erinnert.

Für mich war da null Spannung in dem Buch. Und auch die Geschichte um Marten hat es nicht wirklich spannender oder fesselnder gemacht. Im Gegenteil. Bei den vielen Pannen konnte man nur die Augen verdrehen.
Das hat sich für mich leider auch nicht mehr geändert, als Pia später in die Ermittlungen mit einbezogen wurde. Da war das Kind bei mir leider schon in den Brunnen gefallen.
Ich hatte null Kopfkino, was aber nicht an der Location lag, denn ich hatte mir vorher Bilder vom Kloster Cismar angesehen (die im Nachspann erwähnte Karte fehlt im E-Book). Ich kam einfach nicht in das Buch rein und das hat mir in der Seele weh getan.

Nur das private Ende des Buches war dann wieder ganz nach meinem Geschmack und hat für einen leicht versöhnlicher Abschluss gesorgt.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Cooler Fall

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Da Kommissarin Pia eine Auszeit braucht, geht sie in ein Kloster. Doch dann wird nicht nur ein Mönch ermordet, sondern auch ein anderer Gast verschwindet. Pia bleibt nichts anderes übrig, als doch zu ermitteln.
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Das ...

Da Kommissarin Pia eine Auszeit braucht, geht sie in ein Kloster. Doch dann wird nicht nur ein Mönch ermordet, sondern auch ein anderer Gast verschwindet. Pia bleibt nichts anderes übrig, als doch zu ermitteln.
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Das ist der siebzehnte Band einer Reihe rund um die Kommissarin Pia, aber man kann dieses Buch auch gut lesen, ohne die ganzen anderen zu kennen. Pia und auch die anderen Figuren sind recht sympathisch und man erfährt auch einiges über die Gründe, warum Pia überhaupt in das Kloster geht. Ihr Privatleben war deshalb auch ein interessanter Punkt. Der Kriminalfall ist ganz interessant aufgebaut, auch die Hintergrundgeschichte war spannend. Es gab einige Wendungen, aber am Ende wurde alles zufriedenstellend aufgelöst. Der Schreibstil war angenehm zu lesen.

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Veröffentlicht am 29.04.2024

Ostseekreuz

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Ostseekreuz von Eva Almstädt ist der siebzehnte Teil ihrer Pia Korittki Reihe. Bis auf einen Teil kenne ich die gesamte Reihe und war bisher immer begeistert. Dieser Teil schwächelt etwas meiner Meinung ...

Ostseekreuz von Eva Almstädt ist der siebzehnte Teil ihrer Pia Korittki Reihe. Bis auf einen Teil kenne ich die gesamte Reihe und war bisher immer begeistert. Dieser Teil schwächelt etwas meiner Meinung nach. Ich habe keinen richtigen Zugang zu der Geschichte gefunden und fand sie unglaubwürdig und konstruiert.

Pia nimmt sich auf anraten ihres Chefs eine Auszeit. Was eignet sich besser als ein abgeschiedenes Kloster mit viel Ruhe und wenigen Gästen, bei einer Belastungsstörung? Doch kaum ist Pia unter falschen Namen im Kloster angekommen, wird ein Mönch ermordet und ein Gast verschwindet. Eigentlich wollte Pia ja ihre Ruhe haben und entspannen. Doch einmal Ermittlerin immer Ermittlerin. Sie muss handeln und sucht nach einem Mörder.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht, so lässt sich das Buch schnell und zügig lesen. Mir persönlich fehlte die Spannung und es wirkte auch konstruiert. Eine Polizistin die unter falscher Identität in ein Kloster geht und dann quasi auf eigene Faust ermittelt. Und das obwohl sie eigentlich Ruhe und Entspannung sucht. Leider kam ich mit dem Fall nicht wirklich zurecht. Das Pia sich am Ende trotz heimlicher Ermittlungen und eigentlich keiner Erholung oder Ruhe besser fühlt wirkt nicht glaubhaft auf mich. Auch der zweite Handlungsstrang rund um den Flüchtlingen Lohse und dessen Ergreifung durch Marten war mir zu unrealistisch.

Ansonsten sind die Personen und auch das Kloster und das Leben der Mönche wieder sehr plastisch und lebendig beschrieben. So konnte man sich die Begebenheiten gut vorstellen. Am Ende war es auch überraschend wer der Täter war, obwohl ich die ganze Zeit eine kleine Personengruppe im Auge hatte war es doch überraschend.

Es ist ein durchwachsener Krimi der zwar seine spannenden Momente hat, mich aber von der Grundstory nicht abholen konnte.

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Veröffentlicht am 14.04.2022

Ein durchwachsenes Buch das keinen bleibenden Eindruck hinterlässt..

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Aufgrund ihrer posttraumatischen Belastungsstörung als auch um den Fängen des flüchtigen Mörders Lohse zu entgehen, verbringt Kommissarin Pia Korittki eine Auszeit im Ostsee-Kloster Naumar.
Bereits kurz ...

Aufgrund ihrer posttraumatischen Belastungsstörung als auch um den Fängen des flüchtigen Mörders Lohse zu entgehen, verbringt Kommissarin Pia Korittki eine Auszeit im Ostsee-Kloster Naumar.
Bereits kurz nach ihrer Ankunft wird ein Mönch ermordet aufgefunden und rasch wird deutlich, dass es hinter den Klostermauern keinesfalls so beschaulich vorgeht, wie man vermuten würde...
Die Ausführungen zu Beginn des Buches, die letztendlich zu Pia's Auszeit im Kloster führen ziehen sich etwas, allerdings wird es damit auch Neueinsteigern dieser Reihe ermöglicht, der weiteren Handlung problemlos zu folgen. Prinzipiell ist die Verknüpfung von zwei Erzählsträngen eine gelungene Handlungsbasis. Was mich jedoch etwas stört, ist, das Pia in ihrer Auszeit mit einem Mord konfrontiert wird. Dies wirkt dann doch etwas zu konstruiert; "undercover" eingeschleust fänd ich beispielsweise persönlich besser.
Wiederum sehr gelungen ist ein Kloster als Kulisse und Tatort, das Ganze umweht bereits ohne den Mord ein mystischer Hauch.
Insgesamt liest sich für mich das Buch zwar gut und flüssig, jedoch eher durchschnittlich, ohne besondere Höhepunkte und ohne großartig zu fesseln. Vieles ist vorhersehbar, wie z.B. Pia, die einfach nicht aus ihrer Haut kann und sich dementsprechend im Gespräch mit anderen Gästen verhält. Eigentlich unklar, das sie sich damit nicht verrät.
Auch die Handlung um den flüchtigen Lohse finde ich sehr konstruiert - zu diesem Teil der Geschichte habe ich gar keinen Zugang gefunden.
Das Geschehen wird zum Ende hin in beiden Handlungslinien zwar spannender, bis auf einen Kommentar der letztendlich Pia auf die richtige Fährte brachte, erkenne ich jedoch keinen stimmigen Zusammenhang. Die Szenen verlaufen parallel, jedoch könnten beide auch allein für sich stehen, ohne dass die jeweilige Geschichte daran Schaden nimmt. Meiner Meinung nach ist es trotz aller Action der Autorin nicht gelungen beide richtig zu verknüpfen. Der Schwerpunkt liegt deshalb für mich auf dem Kloster und alles andere wirkt eher wie Randgeschehen. Einziger Pluspunkt bleibt die Enthüllung des Täters - ich finde es immer sehr positiv letztendlich mit einem Täter überrascht zu werden, den man sogar nicht auf dem Schirm hatte...
Für mich ein eher durchwachsenes Buch, das keinen bleibenden Eindruck hinterlässt, ich nicht ein weiteres Mal lesen und auch nicht weiterempfehlen würde.

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