Cover-Bild Lehrerin einer neuen Zeit
Band 1 der Reihe "Bedeutende Frauen, die die Welt verändern"
(34)
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Biografischer Roman
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 10.08.2020
  • ISBN: 9783492062404
Laura Baldini

Lehrerin einer neuen Zeit

Maria Montessori – Die schwerste Entscheidung ihres Lebens traf sie für das Wohl der Kinder | Historischer Roman

Die ergreifende Lebensgeschichte der Ausnahmepädagogin als packender historischer Roman  

Sie widmete ihr Leben den Kindern und veränderte die Welt für immer: Die spannende Geschichte der Maria Montessori ist ein Lehrstück über Engagement, Gefühle und die Kraft mutiger Frauen.  

Jedes Kind hat Talente und Bedürfnisse, die es zu entschlüsseln und zu beantworten gilt: Dieser heute selbstverständliche Lehrsatz der modernen Pädagogik war vor rund 100 Jahren eine unbekannte Idee. Bis die italienische Pädagogin Maria Montessori eine Revolution auslöste.  

Noch jung und unbedarft ist Maria Montessori im Rom des Jahres 1896 von den Zuständen in einer psychiatrischen Klinik schockiert. Gegen alle Widerstände gibt sie den kleinen, lethargischen Patienten Spielzeug und holt sie in ein Leben, das sich niemand zu träumen gewagt hätte. Doch als Maria ihr Herz an einen Kollegen verliert, steht alles auf dem Spiel.  

Mit »Lehrerin einer neuen Zeit« zeichnet Laura Baldini den Werdegang der großen Pädagogin hautnah und mit schillernder historischer Präzision nach. Ihre Roman-Biografie verleiht dem Montessori-Konzept ein menschliches, weibliches und zerbrechliches Gesicht, dem sich Leserinnen in einer mitreißenden Erzählung über Wissenschaft und Liebe nähern.  

 »Was Kinder betrifft, betrifft die Menschheit!« – Maria Montessori  

 Mehr als 1.000 Einrichtungen in Deutschland folgen heute dem Montessori-Konzept, das Entfaltung und Selbstbestimmung vor Drill und Auswendiglernen stellt. Wer »Lehrerin einer neuen Zeit« gelesen hat, wird den Wert dieser Pädagogik noch einmal mehr zu schätzen wissen.  

 Starke Frauen in einer einmaligen biografischen Romanreihe :

Bedeutende Frauen, die die Welt verändern

Mit den historischen Romanen unserer Reihe »Bedeutende Frauen, die die Welt verändern« entführen wir Sie in das Leben inspirierender und außergewöhnlicher Persönlichkeiten! Auf wahren Begebenheiten beruhend erschaffen unsere Autor:innen ein fulminantes Panorama aufregender Zeiten und erzählen von den großen Momenten und den kleinen Zufällen, von den schönsten Begegnungen und den tragischen Augenblicken, von den Träumen und der Liebe dieser starken Frauen.

Weitere Bände der Reihe: 

  • Laura Baldini, Lehrerin einer neuen Zeit (Maria Montessori)
  • Romy Seidel, Die Tochter meines Vaters (Anna Freud)
  • Petra Hucke, Die Architektin von New York (Emily Warren Roebling)
  • Laura Baldini, Ein Traum von Schönheit (Estée Lauder)
  • Lea Kampe, Der Engel von Warschau (Irena Sendler)
  • Eva-Maria Bast, Die aufgehende Sonne von Paris (Mata Hari)
  • Eva-Maria Bast, Die vergessene Prinzessin (Alice von Battenberg)
  • Yvonne Winkler, Ärztin einer neuen Ära (Hermine Heusler-Edenhuizen)
  • Agnes Imhof, Die geniale Rebellin (Ada Lovelace)
  • Lea Kampe, Die Löwin von Kenia (Karen Blixen)
  • Eva Grübl, Botschafterin des Friedens (Bertha von Suttner)
  • Laura Baldini, Der strahlendste Stern von Hollywood (Katharine Hepburn)
  • Eva-Maria Bast, Die Queen (Queen Elizabeth II.)
  • Agnes Imhof, Die Pionierin im ewigen Eis (Josephine Peary)
  • Ulrike Fuchs, Reporterin für eine bessere Welt (Nellie Bly)
  • Anna-Luise Melle, Die Meisterin der Wachsfiguren (Marie Tussaud)
  • Petra Hucke, Die Entdeckerin des Lebens (Rosalind Franklin)
  • Jørn Precht, Die Heilerin vom Rhein (Hildegard von Bingen)
  • Elisa Jakob, Die Mutter der Berggorillas (Dian Fossey)
  • Yvonne Winkler, Kämpferin gegen den Krebs (Mildred Scheel)
  • Lena Dietrich, Die Malerin der Frauen (Artemisia Gentileschi)
  • Laura Baldini, Die Pädagogin der glücklichen Kinder (Emmi Pikler)


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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.08.2020

Klare Leseempfehlung

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Laura Baldini erzählt in ihrem Roman „Lehrerin einer neuen Zeit“ das Leben der Maria Montessori zwischen 1894 und 1902.

Maria Montessori ist Ärztin und später macht sie ein zweites Studium und zwar das ...

Laura Baldini erzählt in ihrem Roman „Lehrerin einer neuen Zeit“ das Leben der Maria Montessori zwischen 1894 und 1902.

Maria Montessori ist Ärztin und später macht sie ein zweites Studium und zwar das der Pädagogik. Sie wird eine der ersten Ärztinnen Italiens und muss sich während des Medizinstudiums durchquälen. Sie überzeugt durch sehr gute Leistungen und ist die beste Studentin ihres Jahrgangs. Aber sie begeistert nicht nur durch hervorragendes Fachwissen sondern auch als fabelhafte Rednerin, die ihr Publikum begeistert und fasziniert.

Es erzählt wie eine Frau sich zu dieser Zeit emanzipieren musste und wie schwer sie es hatte in der von Männer dominierten Welt zu studieren, sich zu behaupten und schliesslich eine anerkannte Ärztin und Pädagogin zu werden und welche schwierige Entscheidung sie zu Gunsten der Kinder treffen musste.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und fand es spannend das Leben dieser tollen Frau in Romanform zu erleben, so sehr dass ich auch noch eine Biografie über Maria Montessori lesen möchte. Mich hat diese Geschichte fasziniert und begeistert, der Schreibstil war flüssig und ausdruckstark, man konnte gut mit den Protagonisten mitgehen und die Charaktere waren authentisch dargestellt.

Man kann nachvollziehen, dass die Eltern dem Medizinstudium skeptisch gegenüber standen und sich mit Marias Entscheidung schwer taten. Toll war die stetige Unterstützung und Ermutigung seitens der Mutter Renilde.

Nicht unerwähnt sollten einige Nebenprotagonisten bleiben wie die tolle Freundin Anna, die immer wieder auch den Spaß des Lebens miteinbrachte und die Feministin Rina Faccio und der Professor von Maria, der nach seiner Skeptik, merkte wie gut Maria wirklich ist, welches Potenzial in ihr steckt.

Nebenschauplatz ist die Liebesgeschichte zu ihrem Kollege Dr. Giusepp Montesao, die nicht vom eigentlichen wirken der Maria Montessori ablenkte.


Fazit:

Für mich eine tolle Lektüre, die 4,5 Sterne mit Sicherheit verdient hat.

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Veröffentlicht am 10.08.2020

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

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Maria Montessori wurde 1870 geboren, ihren Namen kennt fast jeder. Doch wofür steht er? Als sie 1894 ihr Studium begann, war es in der männerdominierten Welt eine Seltenheit, dass eine Frau Medizin studieren ...

Maria Montessori wurde 1870 geboren, ihren Namen kennt fast jeder. Doch wofür steht er? Als sie 1894 ihr Studium begann, war es in der männerdominierten Welt eine Seltenheit, dass eine Frau Medizin studieren konnte. Viele Repressalien warteten auf die ehrgeizige Maria: so durfte sie erst den Hörsaal betreten, wenn alle männlichen Kollegen darin saßen, musste ihn als Erste verlassen. Sezierübungen allein, im dunklen Raum, zusätzliche Prüfungen, verächtliche Kommentare weniger erfolgreicher Studiosi. Trotzdem bestand sie mit Bravour. Als erste italienische Dottoressa konnte sie überzeugen, wurde berühmt. Auch fuhr sie zu einem Kongress nach Berlin, wo sie für die Rechte der Frauen eintrat. Sie arbeitete unter anderem in psychiatrischen Einrichtungen und wollte sich nicht mit der Vernachlässigung der dort eingeschlossenen Kinder abfinden. Maria griff die Ideen anderer Mediziner wie z.B. Fröbel auf und bot den kleinen Patienten anregende Materialien. Sie kreierte neue Methoden im Lesen, Schreiben, Rechnen, setzte auf fühlen, begreifen, lernen mit allen Sinnen. Damit weckte sie Neugier, Interesse am Wissenserwerb und erzielte beachtliche pädagogische Erfolge.
Ein charmanter und ebenso engagierter Arzt wirbelte ihr Leben durcheinander. Mit Folgen....
Laura Baldini beschreibt ausführlich und sehr positiv das Leben einer außergewöhnlichen Frau, einer Kämpfernatur, einer überzeugenden Rednerin. Mutig, zielstrebig und kompomisslos meistert sie ihr Leben, beeindruckend sind ihre Leistungen.
Interessante Romanbiografie aus dem Piper Verlag.

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Veröffentlicht am 21.06.2025

Berührender historischer Roman über eine starke Frau

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Ende des 19. Jahrhunderts scheint es für eine Frau fast unmöglich zu sein, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und seinen Träumen nachzugehen. Maria Montessori allerdings erarbeitet sich den Titel als ...

Ende des 19. Jahrhunderts scheint es für eine Frau fast unmöglich zu sein, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und seinen Träumen nachzugehen. Maria Montessori allerdings erarbeitet sich den Titel als erste Ärztin Italiens und setzt sich als Klassenbeste gegen ihre männlichen Kollegen durch. Bald entdeckt sie ihre Bestimmung: die Erziehung von scheinbar psychisch erkrankten Kindern. Sie ist sich sicher, dass jedes Kind lernen will und kann. Zusammen mit ihrem Kollegen Giuseppe arbeitet sie mit den Kindern und verliebt sich - eine Liebe, die jedoch nicht sein darf, denn eine Beziehung würde Marias Karriere unwiderruflich zerstören...

Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte ist mir dank eines einfühlsamen und gefühlvollen Schreibstils sehr leicht gefallen. Man begleitet Maria Montessori, eine willensstarke Frau in ihren Zwanzigern, auf ihrem Weg in einer männerdominierten Welt. Als erste Ärztin Italiens zeigt sie eine beispiellose Unerschrockenheit und eine grenzenlose Willensstärke, die inspiriert. Alles, was sie tat, tat sie zum Wohl der Kinder, was sehr berührend gezeigt wird.

Die Kapitel waren mir persönlich zu lang und gegen Ende der Kapitel verlor ich immer wieder die Konzentration. Das machte das Lesen für mich stellenweise sehr anstrengend. Der Roman unterhält gut, wobei es an spannenden oder überraschenden Momenten eher mangelt. Aber das braucht der Roman meiner Meinung nach auch gar nicht, um inspirierend und packend zu sein. Die Ideen und Methoden, die durch Maria Montessori angetrieben wurden, finden sich auch heute noch in zahlreichen Kinderspielzeugen wieder und ich fand es spannend, die Herkunft und die Gedanken dahinter zu erfahren.

Das Leben einer Frau zu der damaligen Zeit und die (glücklicherweise) überholten Ansichten, zeigen wie außergewöhnlich Maria Montessoris Weg war und es war spannend, dies mitzuerleben. Bei manchen Reaktionen ihrer männlichen Kollegen konnte man nämlich einfach nur den Kopf schütteln, was ihre unerschütterliche Persönlichkeit umso beeindruckender machte.

Die Gedanken und Handlungen waren gut nachvollziehbar und besonders mochte ich auch den Einblick in ihr Leben außerhalb der Arbeitszeiten: Momente, die sie bei ihrer Familie und mit ihren Freundinnen verbracht hat, haben mir Maria Montessori als Mensch einfach näher gebracht.

Für Zwischendurch und für diejenigen, die am Leben von Maria Montessori und ihren Lehrmethoden interessiert sind, ist Lehrerin einer neuen Zeit sicherlich ein schöner und empfehlenswerter Roman. Eine starke Frau, die für sich und ihre Überzeugungen einsteht und andere inspiriert, dasselbe zu tun.

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Veröffentlicht am 16.06.2024

Vorreiterin der modernen Pädagogik

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Hilf mir, es selbst zu tun. -Montessori Pädagogik-

Maria Montessori, eine der ersten Ärztinnen Italiens revolutionierte den Umgang mit Kindern zu lernen.
Indem sie den Kindern Liebe, Vertrauen und die ...

Hilf mir, es selbst zu tun. -Montessori Pädagogik-

Maria Montessori, eine der ersten Ärztinnen Italiens revolutionierte den Umgang mit Kindern zu lernen.
Indem sie den Kindern Liebe, Vertrauen und die richtigen Werkzeuge schenkte wurde auch aus damals “schwachsinnig” angesehenen Kindern Persönlichkeiten die sich nicht mehr verstecken mussten.

Sie setzte sich Ende des 19. Jahrhunderts gegen die Männerwelt durch und zeigte so der patriarchischen Gesellschaft, dass sowohl Frauen als auch Kinder zu so viel mehr fähig sind als weitverbreitet angenommen worden ist. Ihre zunehmende Bekanntheit und Redegewandtheit nutzte Maria Montessori um ihre Ideologien auch weit über Italien hinaus zu verbreiten. Sie war eine begnadete Ärztin, Psychiaterin, Pädagogin, Rednerin und Frauenrechtlerin. Dass Maria Montessori als so starke Frau im Privatleben keinen Kompromiss fand und so ihre große Liebe verlor und die ersten Jahre ihres Sohnes mehr oder weniger verpasste, stimmte mich etwas traurig.

Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen - wie schon mehrere aus der Reihe “Bedeutende Frauen, die die Welt verändern”. Es war beeindruckend zu lesen, wie Maria Montessori mit den Kindern gearbeitet hat und diese aus beinahe aussichtslosen Leben in “Irrenanstalten” zu fröhlichen, lernfreudigen Kindern wurden.

Maria Montessori - eine faszinierende Frau, deren Tun bis in die heutige Zeit nachhallt.

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Veröffentlicht am 19.09.2023

Spannend und informativ

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Dieses Buch war mein zweites Buch über Maria Montessori. Ich mochte es sehr, Montessori in der Romanbiografie nochmal von einer anderen Facette und Perspektive kennenzulernen. Das Buch erzählt von ihren ...

Dieses Buch war mein zweites Buch über Maria Montessori. Ich mochte es sehr, Montessori in der Romanbiografie nochmal von einer anderen Facette und Perspektive kennenzulernen. Das Buch erzählt von ihren Anfängen in der Medizin und davon, wie sie immer erfolgreicher wurde. Geendet hat es bevor sie ihr Pädagogik-Studium aufgenommen hat und die Montessori-Methode entwickelt hat. Ich wäre also nicht abgeneigt von einem zweiten Teil, in dem genau diese Aspekte aufgegriffen werden. Dennoch habe ich auch die beruflichen Anfänge von Maria gerne gelesen. Sie war ein liebevoller, willenstarker Charakter und ich habe sie in vielerlei Hinsicht bewundert.
Die Liebesgeschichte im Buch ist sehr ergreifend und doch auch überraschend und spannend.
Dass die Themen, mit denen sich Montessori beschäftigt, absolut wichtig sind, braucht man nicht zu bestreiten. Erziehung, Frauenrechte und Gleichberechtigung sind noch heute topaktuell. Ich finde es immer wieder interessant zu lesen, wie unterschiedlich und streng damals die Verhältnisse noch waren und dass es trotzdem in einigen Bereichen immer noch keine Verbesserung zu damals gibt.
Das Ende vom Buch hat mich sehr berührt und in seinen Bann gezogen. Ich habe diese Romanbiografie sehr gern gelesen und Laura Baldinis Schreibstil sehr dabei genossen. Manchman haben sich manche Sequenzen gezogen und ein bisschen meinen Lesefluss gehemmt, aber der Inhalt hat überwogen. Ich freue mich auf weitere Bände der "Bedeutende Frauen"-Reihe!

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