Cover-Bild Without You - Ohne jede Spur

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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.07.2018
  • ISBN: 9783732547180
Saskia Sarginson

Without You - Ohne jede Spur

Sabine Schilasky (Übersetzer)

Sie dachten alle, du wärst tot ...



Die 17-jährige Eva lebt mit ihrer Schwester Faith und ihren Eltern im beschaulichen Suffolk an der britischen Küste. Als sie eines Tages einen Segelausflug mit ihrem Vater unternimmt, geschieht etwas Schreckliches: Das Boot kentert. Evas Vater verliert das Bewusstsein. Er wacht erst wieder auf, als ihn die Küstenwache aus dem Meer rettet - von Eva fehlt jede Spur. Nur ihre Schwimmweste wird treibend auf dem Wasser gefunden.

Die Familie droht an dem Verlust der ältesten Tochter zu zerbrechen. Nur Faith will nicht glauben, dass ihre Schwester wirklich tot ist. Sie sucht verzweifelt einen Weg, um Eva zu finden. Dabei vertraut Faith auf das Einzige, was wirklich zählt - das Band zwischen Schwestern.



Ein düsteres Familiendrama vor atmosphärischer Kulisse. Nach "The Stranger - Wer bist du wirklich?" ist "Without You - Ohne jede Spur" bereits der zweite Roman von Saskia Sarginson, der bei beTHRILLED erscheint.



eBooks von beTHRILLED - spannende Unterhaltung.




Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2018

Thriller geht anders

2 0

Wer hier einen Thriller erwartet wird leider enttäuscht. Obwohl das Buch vermuten lässt, dass hier grenzenlose Spannung auf den Leser wartet, tritt dies auch bis zum Ende der Geschichte nicht ein.

Wir ...

Wer hier einen Thriller erwartet wird leider enttäuscht. Obwohl das Buch vermuten lässt, dass hier grenzenlose Spannung auf den Leser wartet, tritt dies auch bis zum Ende der Geschichte nicht ein.

Wir lernen eine vierköpfige Familie kennen, die aus Mutter und Vater besteht, mit ihren zwei Mädchen Eva und Faith. Wie schon der Klappentext aussagt, gibt es einen folgenschweren Bootsunfall, bei dem die älteste Tochter Eva über Bord geht. Totgeglaubt von ihren Eltern und allen Beteiligten, werden die Eltern und ganz besonders die Mutter in eine Abwärtsspirale aus Trauer und Vorwürfe gezogen. Der Vater, der bei dem Bootsunglück zusammen mit seiner Tochter auf dem Wasser war, zehrt an seinen eigenen Schuldgefühlen. Einzig die kleine Faith ist felsenfest davon überzeugt, dass Eva noch lebt - und zwar auf der sich in Sichtweite befindenden Insel.
Getrieben von ihrem inneren Wunsch Eva wieder zu finden, schmiedet sie einen Plan. Ungeahnt dessen, dass sie mit ihrer Vermutung recht behalten mag lernen wir Billy kennen - Evas Entführer.

Was im Inhalt sehr spannend klingt, entpuppte sich beim Lesen als eher seicht und mit sehr viel Verstrickungen. Die Handlung selbst um Eva und ihre Entführung, Faith die die Hoffnung nicht aufgibt und die Mutter, die sich selbst aufzulösen scheint, bietet sehr viel Potential für einen spannenden Plot. Jedoch trifft dies nicht ein.

Es werden, neben den Hauptprotagonisten, viele weitere Personen aufgeführt, teils werden Geschichten um diese erzählt, Handlungsstränge versucht miteinander zu verbinden - mit eher mäßigem Erfolg.

Als Leser hat man fast das Gefühl, als wäre der Versuch unternommen worden möglichst viel in die Geschichte zu bringen, jedoch sorgt dies nur dafür, dass es undurchsichtig und langatmig wird. Kapitel für Kapitel verliert man immer mehr die Lust, an der Geschichte dran zu bleiben, da auch viele Fragen offen bleiben und Gedankengänge nicht zu Ende gedacht werden.

Letztlich ist dieser Thriller für mich kein Krimi mit Spannung. Es ist eher ein Roman, der jedoch sehr viel Potential verschenkt durch Irrungen und Wirrungen.

Von mir deshalb keine Kaufempfehlung und lediglich zwei Sterne.

Veröffentlicht am 26.08.2018

Naja

1 0

Ich habe das Buch gewählt weil mich Titel und Cover sehr angesprcohen haben.
Leider wurde ich enttäuscht.
Es ist das erste mal das ich ein Buch weg lege, und ich habe noch nicht einmal die Hälfte gelesen, ...

Ich habe das Buch gewählt weil mich Titel und Cover sehr angesprcohen haben.
Leider wurde ich enttäuscht.
Es ist das erste mal das ich ein Buch weg lege, und ich habe noch nicht einmal die Hälfte gelesen, ich habe auch kiene motivation weiter zu lesen um zu sehen ob es besser wird.
Eigentlich sollte man ein Buch wieder aufnehmen können, wenn man es weg gelegt hat, und sich sofort in der Geschichte wieder finden. Das gelingt mir auch nach mehreren Anläufen nicht.
Im Buch wird in verschiedenen Vergangenheiten und Gegenwart hin und her gesprungen und es fällt oft schwer dem Gedankensprung zu folgen. Vor allem auch zu erahnen um welchen Protagonisten es geht.
Da ich Sterne verteilen muss gebe ich einen Stern, meiner Meinung nach hat dieses Buch auch den nicht verdient.

Veröffentlicht am 13.08.2018

Och nee...

1 0

Einen Monat vor Evas 17. Geburtstag ereignet sich ein schreckliches Unglück. Beim Segeln mit ihrem Vater kentert das Boot und Eva verschwindet im Meer, ihr Vater überlebt. Die jüngere Schwester Faith und ...

Einen Monat vor Evas 17. Geburtstag ereignet sich ein schreckliches Unglück. Beim Segeln mit ihrem Vater kentert das Boot und Eva verschwindet im Meer, ihr Vater überlebt. Die jüngere Schwester Faith und die Eltern müssen mit dem Tod von Eva fertig werden, da sie trotz einer grossen Suchaktion verschwunden bleibt. Was die Familie nicht weiss: Eva wird von einem Psychopathen auf einer nahe gelegenen Insel gefangen gehalten. Faith ist überzeugt, dass die ältere Schwester noch lebt und vermutet Eva genau auf dieser Insel....


Ich habe vor einiger Zeit "The Stranger" von der Autorin gelesen. Das hatte mir so gut gefallen, dass ich auf den neusten Thriller sehr gespannt war. Verwundert rieb ich mir die Augen: Wo ist denn hier die Spannung, der Nervenkitzel, die Gänsehaut geblieben?
Da immer wieder Passagen, über Evas Gefangenschaft auf der Insel eingeschoben wurden, weiss man als Leser von Beginn weg, dass sie bei dem Bootsunfall nicht gestorben ist. Und dieses Wissen nimmt einfach sehr viel Spannung weg. Wenn wenigstens diese Passagen nur ein Quentchen "Thriller" enthielten. Doch die sind so brav beschrieben, dass einfach keine Gänsehaut aufkam. Die Autorin hat es geschafft, die Gefangenschaft eines 17 jährigen Mädchens so emotionsarm und fade zu beschreiben, dass doch tatsächlich bei mir Langeweile aufkam.
Der Aufbau der Geschichte ist sehr chaotisch. Immer wieder wird die Perspektive gewechselt. Und die ist aus der Sicht von verschiedenen Personen und ohne jegliche Deklaration. Immer wieder musste ich einige Sätze, manchmal einen Absatz und auch mal eine ganze Seite lesen um zu erkennen, wer denn nun gerade in Ich Perspektive erzählt. Das hat meinen Lesefluss doch beträchtlich gestört.
In weiten Teilen der Story geht es auch nicht mehr um die Entführung, sondern um das Leben der restlichen Familienmitglieder. Sogar die völlig unrelevante Kennenlernphase der Eltern um 1963 wurde eingeflochten. Da hatte ich doch das Gefühl, hier wurde die Geschichte künstlich mit Nebensächlichkeiten in die Länge gezogen. Nebensächlichkeiten, die noch dazu nicht besonders unterhaltsam oder interessant waren. Immer wieder werden von der Autorin Gegebenheiten eingeflochten, die ohne weitere Erwähnung in der Vergessenheit versinken. So wird mit grossem Tamtam ein Aupair Mädchen eingeführt, von dem plötzlich keine Rede mehr ist.
Sehr unbefriedigend auch die Tatsache, dass Faith plötzlich überzeugt davon ist, dass ihre Schwester auf der Insel von jemandem gefangen gehalten wird. Reine Intuition, die leider sauer aufstösst. Denn statt handfeste Fakten für diese Überzeugung anzuführen, steht sie plötzlich völlig ohne einen Zusammenhang im Raum und als Leser muss man das als gegeben annehmen. Ich mag nicht, wenn in Thrillern aus einem Gefühl geborene Vermutungen dann auch auf Tatsachen und Ermittlungsergebnissen beruhen. Denn ich empfinde das jeweils an den Haaren herbei gezogen. Und genau davon wimmelt es in diesem Buch....Zudem präzisiert die Autorin nicht, wo sich die Insel, auf der Eva gefangen gehalten wird, genau befindet. Da die 10 jährige Faith diese Insel kennt, und sogar hinübersieht, nehme ich an, in der Nähe des Wohnortes der Familie? Doch weshalb wurde dort denn nicht nach Eva gesucht? Die Erklärung der Autorin, die Insel sei "Privat" und "gesperrt" hat mir ein müdes Lächeln entlockt. Das ist doch nicht logisch und völlig abstrus!
Schade, konnte mich Saskia Sarginson mit ihrem zweiten Thriller ganz und gar nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 05.08.2018

Zu wenig Thriller, dafür zu viel Drama in den Beziehungen

1 0

Eva und ihr Vater wollen, zum ersten mal des Jahres, segeln gehen. Ein Sturm kommt auf, der Vater Max verliert das Bewusstsein und von Eva fehlt seitdem jede Spur. Einzig ihre rote Schwimmweste wird auf ...

Eva und ihr Vater wollen, zum ersten mal des Jahres, segeln gehen. Ein Sturm kommt auf, der Vater Max verliert das Bewusstsein und von Eva fehlt seitdem jede Spur. Einzig ihre rote Schwimmweste wird auf dem Meer treibend gefunden. Evas Schwester Faith, kann jedoch an den Tod ihrer Schwester nicht glauben. Damit war für mich ein spannendes Thema geschaffen. Allerdings blieb die Spannung leider bis zum Schluss aus.

Alle Charaktere haben in irgendeiner Form mit einem Trauma zu kämpfen, jedoch sind diese für die eigentliche Geschichte oft nicht relevant. Die Beschreibungen der jeweiligen Situation, wird in zu langen Absätzen einfach nur blumig und lebendig-bildhaft beschrieben. Dadurch zaubert die Autorin bunte Bildern in den Kopf, jedoch erzielte dies bei mir eine gewisse Ermüdungserscheinung.

Die Handlung wird für mich, durch sehr viele Nebenschauplätze, zu sehr vernachlässigt. Dafür sitzt der Fokus, auf das jeweilige Leben aller Charaktere, zu hoch. Die Spannung blieb dadurch aus.

Erschwert hat mir das Lesen auch, weil von Eva und auch von Faith in der ersten Person gesprochen wird. Dadurch musste ich öfter mal nachschauen, von wem die Rede war. Dabei wechseln auch die Themen innerhalb der Kapitel zu oft, welches den Lesefluss etwas gehemmt hat.

Es gibt ein paar dramatische Entwicklungen und Andeutungen, die sich jedoch in einem offenen Ende verlieren.

Der Plott an sich war gut gedacht, jedoch wird jeder Thriller Fan leider nicht auf seine Kosten kommen.

Wer sich allerdings mit Beziehungsgeschichten und sehr bildlichen und lebendigen Beschreibungen von Land und Leuten identifiziert, der liegt mit diesem Buch genau richtig.

Als Thriller kann ich dieses Buch leider nicht empfehlen.

Veröffentlicht am 15.07.2018

Nicht empfehlenswert.

1 0

Das Buch „Without you-ohne jede Spur“ von Saskia Sarginson enthält 417 Seiten und ist als eBook erhältlich.

Der Thriller spielt in Suffolk, England, und handelt von der 17 jährigen Eva, die bei einem ...

Das Buch „Without you-ohne jede Spur“ von Saskia Sarginson enthält 417 Seiten und ist als eBook erhältlich.

Der Thriller spielt in Suffolk, England, und handelt von der 17 jährigen Eva, die bei einem Segelausflug mit ihrem Vater spurlos verschwindet. Die Familie ist von Trauer überwältigt und versucht ihr Alltagsleben dennoch zu meistern. Denn jeder bis auf Faith, Evas kleiner Schwester, geht davon aus, dass Eva ertrunken ist. Faith kann nicht ahnen, dass sie mit Ihrer Vermutung recht behalten wird, da Eva von einem Mann namens Billy auf einer nahe gelegenen Insel gefunden wurde und seitdem gefangengehalten wird.

Die Idee des Buches ist wirklich klasse und lässt Spannung aufkommen, allerdings haben sich die Handlungen sehr in die Länge gezogen. Die Erzählperspektive wechselt sehr oft, was mich jedoch nicht gestört hat.

Ich bin der Meinung, dass man sehr viel mehr aus der Buchidee hätte machen können. Der Klappentext hört sich sehr spannend an und das Genre Thriller deutet eine spannende Handlung an. Jedoch fällt nach dem spannenden Anfang des Buches auf, dass es eher einem Roman als einem Thriller gleicht und sich die Handlungen sehr in die Länge ziehen.

Alles in allem kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen.