Cover-Bild Legendary

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 02.12.2019
  • ISBN: 9783492282130
Stephanie Garber

Legendary

Ein Caraval-Roman
Diana Bürgel (Übersetzer)

Donatella Dragna hatte kaum Zeit, sich an ihr neues Leben bei den Caraval-Schauspielern zu gewöhnen, als sie erfährt, dass Caraval-Master Legend die Aufführung eines neuen Spiels plant. Inmitten der Vorbereitungen spielt Donatella jedoch ein anderes, ebenso tödliches Spiel: Sie hat Schulden und es ist an der Zeit, diese zu begleichen. Wenn Donatella die Freiheit behalten will, die sie und ihre Schwester Scarlett sich so hart erkämpft haben, muss sie den Master von Caraval hintergehen. Donatella weiß, dass Legend gefährlich ist, doch sie lässt sich auf sein Spiel ein. Und obwohl sie sich geschworen hat, dass sie sich nie verlieben wird, ist ihr Herz plötzlich genauso in Gefahr wie ihr Leben ...

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2019

Eher enttäuschende Fortsetzung

0

Der erste Band der Reihe hat mir gefallen, auch wenn er mich nicht gänzlich überzeugen konnte. Vor allem Spiel fand ich faszinierend und ich hatte gehofft, dass mich der zweite da noch ein wenig mehr abholen ...

Der erste Band der Reihe hat mir gefallen, auch wenn er mich nicht gänzlich überzeugen konnte. Vor allem Spiel fand ich faszinierend und ich hatte gehofft, dass mich der zweite da noch ein wenig mehr abholen könnte. Ist am Ende aber leider ein bisschen das Gegenteil geworden.
Was mich an dem Buch am meisten gestört hat, war die Protagonistin Tella. Ich mochte sie im ersten schon nicht besonders, aber hier hat sie mich mit jeder Seite ein bisschen mehr genervt. Ich konnte ihre Einstellung nicht nachvollziehen - andere verurteilt sie, während sie selbst die gleichen Praktiken benutzt und sie gut heißt. Zudem geht es in allem nur um sie, für andere interessiert sie sich so gut wie gar nicht, weil ja alle immer noch schlechtes für sie wollen und sie ausnutzen. Was nachweislich nicht stimmt, aber das scheint ihr ja egal zu sein. Zudem stört mich ihr Hin und Her - sie kann sich einfach nicht entscheiden und manche ihrer gedanklichen Diskussionen haben sich mehrfach wiederholt, was irgendwie nur noch nervend war.
Und dementsprechend hat sich das Buch an sich auch nicht so flüssig für mich gelesen, weil ich mich eben ständig über Tella aufgeregt habe. Manchmal fand ich es wirklich ein bisschen zäh. Ebenso ist mir wieder aufgefallen, dass alles sehr ausführlich beschrieben wird und auch mit sehr vielen Adjektiven. Hätten weniger sein können, aber das hat mich tatsächlich nicht so sehr gestört wie im ersten Band - liegt möglicherweise daran, dass mich was anderes mehr gestört hat^^
Die Handlung war in Ordnung. Am Anfang fand ich sie zäher, weil es eben eine ganze Weile lang nur um Tellas persönliches Befinden geht und die Handlung da gar nicht vorwärts kommt. Als dann das Spiel startet, konnte sie mich mehr packen und ich habe dann tatsächlich auch mal 150 Seiten am Stück weggelesen. Aber ab zwei Drittel fing es wieder an, sich zu ziehen. Das Spiel ist diesmal anders, aber ehrlich gesagt hat es mich nicht so fesseln können wie das aus dem ersten Band. Eben weil es durch Tellas Hin und Her irgendwann langweilig wurde. Manche Wendungen fand ich erwartbar, da hätte ich mir doch mehr Kniffe und Tricks gewünscht.
Wir treffen viele Charaktere aus dem ersten Band wieder - aber irgendwie hab ich von den meisten keinen wirklich besseren Eindruck gewinnen können. Sie sind kurz da und dann wieder weg. So richtig an der Handlung beteiligt, waren die wenigsten. Was ich schade fand, denn auch Scarlett, Tellas Schwester, ist mir eindeutig zu sehr untergegangen.
Das Ende ... nun ja, kam tatsächlich ein wenig unerwartet, aber wirklich überrascht hat es mich auch nicht. Es ist ziemlich offen gehalten und es gibt zahlreiche Fragen, die mir im Kopf rumschwirren.
Ob ich Band 3, wenn er irgendwann übersetzt werden sollte, lesen werde?
Gute Frage, wird wohl eine spontane Entscheidung. Es interessiert mich überhaupt nicht, wie es mit Tella weitergeht oder den Schicksalsmächten. Aber ich würde gerne wissen, was aus Dante und Julien wird. Ob das reicht, werde ich sehen.

Mein Fazit
Eine eher enttäuschende Fortsetzung
Nach dem Band 1 mich schon nicht komplett überzeugen konnte, hatte ich auf den zweiten gehofft - ist leider ein bisschen nach hinten losgegangen. Mit der Protagonisten Tella bin ich gar nicht klar gekommen, ich verstehe ihre Einstellung einfach nicht. Und so wurde das lesen auch erschwert und hat sich teils sehr gezogen. Die Handlung ist okay, aber wirklich packen konnte sie mich nicht - vieles war im Laufe der Geschichte auch einfach zu offensichtlich. Keine Ahnung, ob ich den dritten Band, wenn er übersetzt wird, lesen werde.

Veröffentlicht am 30.09.2019

Würige Fortsetzung

0

Nachdem mir bereits der erste Band der "Caraval"-Trilogie gut gefallen hat, habe ich mich schon sehr auf den zweiten Band "Legendary" gefreut, von dem ich mir sehr viel erhofft habe. Hierbei wurde ich ...

Nachdem mir bereits der erste Band der "Caraval"-Trilogie gut gefallen hat, habe ich mich schon sehr auf den zweiten Band "Legendary" gefreut, von dem ich mir sehr viel erhofft habe. Hierbei wurde ich zum Glück nicht enttäuscht, denn das Buch ist mindestens genauso packend und interessant, wie der erste Band.

Sehr positiv fällt hierbei der tolle Schreibstil auf, denn die Autorin konnte mich mit vielen Wendungen und Überraschungen, jeder Menge Action, tollen Kulissen und viel Spannung überzeugen. Die Figuren sind allesamt gut ausgearbeitet, man lernt sie ausreichend kennen, fiebert mit ihnen mit und erlebt alles hautnah mit. Gleichzeitig entwickeln sie sich stetig weiter, bekommen immer mehr Ecken und Kanten und ich habe ihre Geschichte sehr gerne verfolgt. Während im ersten Band eher Scarlett im Vordergrund stand, geht es nun vermehrt um ihre Schwester Donatella, die meiner Meinung nach im ersten Band viel zu kurz kam.

Interessant ist dabei, dass es sich dieses Mal um ein neues Spiel handelt, dem sich die Schwestern stellen müssen. Dieses ist vom Grundsatz her zwar ein wenig anders, aber ist dennoch nachvollziehbar und erinnert weiterhin sehr an Caraval. Hierbei hat die Autorin wieder einmal viele Idee positiven umgesetzt, denn das Spiel ist skrupellos, spannend gestaltet und sorgt dafür, dass man oftmals alles geben muss und auch mal Dinge erfüllen muss, die man sonst nie tun würde, um am Leben zu bleiben. Dabei stellt sich auch die Frage, was hier Wahrheit und Fiktion ist, sodass man auch als Leser immer wieder ins Grübeln gerät.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker und besticht vor allem mit seiner tollen Farbgestaltung. Auch die Kurzbeschreibung hat mir auf Anhieb gefallen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Legendary" ist eine spannende und actiongeladene Fotrsetzug voller Wunder, Überraschungen und Wendungen, die aber auch gleichzeitig mit einem packenden Schreibstil und interessanten Figuren überzeugen kann, sich gut weiterentwickelt und dem ersten Band in Nichts nachsteht, sodass ich bereits ungeduldig dem dritten und letzten Band "Finale" entgegenfiebere.

Veröffentlicht am 03.09.2019

Besser als Band 1

0

Scarlett hat Caraval gewonnen. Für ihre Schwester Tella hat das Spiel aber gerade erst begonnen: Tella hat sich mit einem geheimnisvollen Fremden verbündet, der nun von ihr verlangt, das Geheimnis von ...

Scarlett hat Caraval gewonnen. Für ihre Schwester Tella hat das Spiel aber gerade erst begonnen: Tella hat sich mit einem geheimnisvollen Fremden verbündet, der nun von ihr verlangt, das Geheimnis von Legends Identität aufzudecken. Wie gut, dass schon bald ein zweites Caraval startet - und dieses mal muss Tella gewinnen.


Obwohl der erste Caraval-Band eher nichts für mich war, gab ich Band 2 eine Chance - und ich wurde nicht enttäuscht!

Im Gegensatz zu Scarlett ist Tella viel selbstbewusster. Ich kam mit dieser Dragna-Schwester schon mal viel besser zurecht, obwohl ich manchmal den Kopf über sie schütteln musste. Aber dann rief ich mir ins Gedächtnis, dass die beiden erst 16 sind. Das vergisst man viel zu schnell, da sie meistens sehr erwachsen wirken.

In Band 2 findet wieder ein Caraval statt - aber trotzdem ist es anders, als in Band 1. Mit den "Schicksalsmächten" bekommt Legend monströse Gegenspieler. Durch Caraval weiß man zudem nicht, wer nun wirklich eine Schicksalsmacht ist, und wer nur ein Darsteller von Legend ist. Wieder einmal ist das Spiel undurchschaubar. Das ist zugleich der größte Pluspunkt und der größte Minuspunkt der Geschichte. Wie ich das meine? Erneut war ich so verwirrt und der übertrieben ausgeschmückte Schreibstil erledigt den Rest. Dann wiederum gibt es Stellen, die so fantastisch sind, das man mit offenen Mund dasteht.

Band 2 der Caraval-Reihe hat mir tatsächlich besser als Band 1 gefallen. Die Vorfreude auf Band 3 ist besonders hoch, da zum ersten mal KEIN Caraval stattfindet. Ich bin gespannt, welches wahres Gesicht die Charaktere dann zeigen.


Ich bin froh, dass ich der Reihe noch eine Chance gegeben habe.

Veröffentlicht am 01.09.2019

<3

0

Haben wir in Band 1 Scar begleitet, begleiten wir nun Tella durch das neue Caraval-Spiel. Ich muss sagen, sie ist mir sogar noch Sympathischer als Scar. Ich liebe Tella für ihre offene und mutige Art, ...

Haben wir in Band 1 Scar begleitet, begleiten wir nun Tella durch das neue Caraval-Spiel. Ich muss sagen, sie ist mir sogar noch Sympathischer als Scar. Ich liebe Tella für ihre offene und mutige Art, für ihren Humor und ihr Rückgrat aus Stahl. Das neue Caraval-Spiel ist anders als alle vorherigen. Es ist düster, verrückt, gefährlich aber auch unglaublich magisch. Stephanie Garber hat es geschafft, mich mit Band 2 genauso sprachlos zurückzulassen wie auch in Band 1. Das ist etwas, das kaum ein Autor bei mir schafft. Ich freue mich wahnsinnig auf Band 3 den ich auch wieder mit wundervollen Mädels lesen werde.

Veröffentlicht am 16.07.2019

Ein mega Spektakel das vor allem mit dem Setting und einer wundervollen Tella überzeugt

0

Als ich damals Caraval betrat, eröffnete sich mir eine völlig neue Welt. Ich fühlte mich wie losgelöst, wie Alice im Wunderland und konnte es gar nicht erwarten, diese magische Welt erneut zu betreten.
Der ...

Als ich damals Caraval betrat, eröffnete sich mir eine völlig neue Welt. Ich fühlte mich wie losgelöst, wie Alice im Wunderland und konnte es gar nicht erwarten, diese magische Welt erneut zu betreten.
Der erste Band ist schon eine Weile her und trotzdem hatte ich überhaupt keine Probleme mich wieder zurechtzufinden.
Ich war wieder mittendrin, so geflasht und überwältigt, das Zeit und Raum keine Rolle mehr spielt.

Das Cover passt sehr zum Vorgänger und spiegelt die Handlung sehr toll wieder. Aber das wirklich besondere , ist das Innenleben. Die Gestaltung ist atemberaubend schön und erzählt zudem ihre eigene Geschichte.
Anders als im Vorgänger spielt hier Scarletts Schwester die Hauptrolle, worauf ich mich einfach wahnsinnig gefreut habe. Scarlett und Julian sind ebenfalls mit von der Partie, aber eher Randfiguren.
Unsere Hauptprotagonistin Tella, liebe ich von ganzem Herzen und habe jede einzelne Sekunde mit ihr gelacht und gezittert. Ich war den Tränen nah und es gab Momente, da hab ich mich fast verschluckt, weil die Entwicklung so bahnbrechend und zugleich verhängnisvoll war.
Tella , weiß das Caraval nur ein Spiel ist und in jeder verdammten Sekunden, sagt sie es wie ein Mantra für sich auf.
Man selbst, ist sich dieser Tatsache durchaus bewusst. Doch die Grenzen von Illusion und Realität verschwimmen zusehends ineinander, so daß es nicht immer klar zu überschauen ist.
Caraval ist ein Spiel , dem man nicht gewachsen ist.. Zu leicht wird man verführt und droht sich darin zu verlieren. Eine Gefahr, die förmlich greifbar ist.
Tella kämpft jede einzelne Sekunde. Sie bleibt am Leben und doch hat sie eine Schwachstelle : Sie ist ein Mensch. Und Caraval spielt gern mit Menschen.
Tella tut und opfert alles dafür, um ihre Mutter zu finden.
Doch was, wenn dieses Alles nicht genug ist?
Was wenn sie mehr opfern muss, als sie bereit ist zu geben?

Mein Gott, was für ein Trip. Die Autorin hat so eine geniale Art zu schreiben. Man hat das Gefühl ein total episches und gewaltiges Märchen zu lesen, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse nur allzu leicht verschwimmen.
Atmosphärisch, magisch und voller Musik, die in den Ohren klingt.
Besonders Tella ging mir total unter die Haut.
Ich hab ihr Adrenalin, ihr Fieber und ihre Angst geschmeckt und diese ganze Intensität und Präsenz ging mir einfach in Haut und Haar über.
Ein absolut faszinierender Faktor war für mich Dante. Er war das Sahnehäubchen, das Unbegreifliche. Man wusste nie, was er fühlte oder in Begriff war zu tun. Und genau das hat seine Macht nur verstärkt.
Natürlich gab es auch Charaktere, die ich nicht mochte, die mich jedoch sehr beeindruckt haben. Denn Caraval lebt von diesen Antagonisten.
Allesamt waren sie für mich unglaublich gut fühlbar und einfach durch und durch lebendig.
Stephanie Garber hat hier ein Spiel entwickelt, das alles sprengt, was man bisher kannte.
Es ist Verführung und Niedergang gleichermaßen.
Jede Tat hat Konsequenzen und niemals kann man diese abschätzen.
Es gab einige Momente die mich wirklich entsetzt zusammenzucken ließen, aber gleichzeitig hab ich es auch so wahnsinnig genossen und geliebt.
Diesen Band fand ich etwas vorhersehbarer als den Vorgänger, was aber die Spannung nicht beeinflusste.
Ganz einfach aus dem Grund , weil man sich nicht sicher sein konnte, ob es tatsächlich so sein würde.
Und ja, am Ende musste ich tatsächlich grinsen. Was für ein Fest, ich bin absolut begeistert und hingerissen.
Daneben fand ich es total interessant und spannend , was man über die Hintergründe erfahren hat, dadurch wurden auch einige Fragen wirklich gut beantwortet.

Ein ganz besonderes Highlight ist diese atemberaubende Welt, die einfach durch und durch gut durchdacht und ausgearbeitet wurde.
Die Fantasie der Autorin ist grenzenlos und man spürt einfach wie sehr sie sich dieser Leidenschaft hingegeben hat, dies alles lebendig werden zu lassen.
Eine Welt, die man betritt und nicht mehr verlassen möchte und auch nicht mehr kann.
Ebenso war die Handlung sehr gut durchstrukturiert.
Es ist böse, faszinierend , abgründig und so unglaublich märchenhaft.
Man verspürt Glück ebenso wie Wut und nie war Verzweiflung, innere Zerrissenheit und der Drang auszubrechen größer.
Es ist so unglaublich bunt und strahlend und gleichzeitig zieht die Dunkelheit ein.
Man kann es schwer beschreiben. Man muss es wirklich erleben und fühlen.
Caraval ist voller Höhen und Tiefen und mehr als einmal, war ich dem Abgrund so nah.
Eine Story die das Herz zum beben bringt und gleichzeitig so unfassbar auslaugt.
Ein absolutes Highlight für mich.

Fazit:
Caraval hat mich absolut begeistert.
Legendary ist einfach nur Wahnsinn und so unglaublich facettenreich ausgearbeitet , das man sich immer mehr darin verliert.
Etwas vorhersehbarer als der Vorgänger, was mich allerdings überhaupt nicht gestört hat.
Wut, Angst, Faszination und Wahnsinn geben sich die Klinke in die Hand.
Ein mega Spektakel das vor allem mit dem Setting und einer wundervollen Tella überzeugt.
Eine Story die das Herz zum beben bringt und gleichzeitig so unfassbar auslaugt.
Ein absolutes Highlight für mich.