Cover-Bild Wo sich die Sterne spiegeln
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 16.09.2019
  • ISBN: 9783959673037
Susan Mallery

Wo sich die Sterne spiegeln

Roman
Sophie Schweitzer (Übersetzer)

Zu Hause ist, wo wir zusammen sind

Die drei Halbgeschwister Malcolm, Callie und Keira wussten nichts voneinander. Aber als ihr Großvater sie in der Familienvilla am See zusammenführt, beginnt für sie alle ein neues Leben. Malcolm, der schon längst den Familienkonzern »Alberto’s Alfresco« leitet, muss damit zurechtkommen, dass zu Hause plötzlich zwei Schwestern mitreden. Callie erfährt, wie es ist, von einem großen Bruder beschützt zu werden - ob sie will oder nicht. Und die 12-jährige Keira hofft nur, dass das alles kein Sternentraum ist, sondern sie ein echtes Zuhause gefunden hat.

»Ein unwiderstehliches modernes Märchen mit einem wunderschönen Happy End. Die Leser werden gern zu diesem Wohlfühlroman zum Träumen greifen.« Booklist

»Herzerwärmend! […] perfekt für Leser, die familiäre Unwägbarkeiten mögen.« Publishers Weekly

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2019

Eine tiefgründige Geschichte die Wohlfühlatmospäre ausstrahlt

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Wo sich die Sterne spiegeln von Susan Mallery

Der neue Roman von Susan Mallery ist eine bewegende und tiefgründige Familiengeschichte bei der ich so mitgefiebert habe das ich das Buch nicht mehr aus der ...

Wo sich die Sterne spiegeln von Susan Mallery

Der neue Roman von Susan Mallery ist eine bewegende und tiefgründige Familiengeschichte bei der ich so mitgefiebert habe das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Für mich war „Wo sich die Sterne spiegeln“ eines der besten Bücher das ich von der Autorin gelesen habe.

Malcolm, Callie und die 12 jährige Keira sind Halbgeschwister und außer dem gemeinsamen Vater verbindet sie nichts. Malcolms Leben hat früh eine Wendung genommen, mit 12 Jahren kommt er zum Großvater und inzwischen hat er die Leitung des Familienkonzerns übernommen. Als der Vater der Kinder stirbt, beschließt Alberto Alfresco die Töchter seines Sohnes zu suchen und die Familie zusammenzuführen. Es gelingt ihm und mit den Enkelinnen füllt sich die Familienvilla wieder mit Leben. Allerdings ist alles nicht so einfach, denn die beiden Mädchen müssen sich nicht nur an das neue Leben in der Familie gewöhnen, sondern auch die, nicht immer einfache, Vergangenheit verarbeiten. Auch Malcolm stößt bald an seine Grenzen, denn dem Arbeitstier fällt es nicht leicht in die Rolle des großen Bruders zu schlüpfen.

„Wo sich die Sterne spiegeln“ ist ein Roman bei dem die Gefühle Achterbahn fahren und alles mit einer Prise Spannung gewürzt ist. Man lernt die einzelnen Charaktere kennen und merkt recht schnell das die Vergangenheit sie geprägt hat, aber auch das sie alle der neuen Situation mit gemischten Gefühlen gegenüberstehen.
Malcolm konnte den Wunsch seines Großvaters,, die Familie zusammenzuführen, nachvollziehen und hat ihn unterstützt wo er nur konnte. Er liebt seinen Großvater, weiß was er ihm alles zu verdanken hat und zahlt es ihm täglich zurück. Das innige Verhältnis der beiden ist bewegend und obwohl Malcolm alles tut um den Mädchen das neue Leben so einfach wie möglich zu machen, er kommt an seine Grenzen. Er ist auch etwas misstrauisch und gerade Callie mit ihrer bewegten Vergangenheit bekommt das zu spüren. Keira mag er, aber er hat absolut keine Ahnung wie man mit einem 12 jährigen Mädchen umzugehen hat und da seine Arbeit für ihn an erster Stelle steht, macht er einfach weiter bisher. Malcolm hat Ecken und Kanten, das macht ihn sympathisch, er möchte den Mädchen ein guter Bruder sein, aber muss erst lernen was es heißt großer Bruder zu sein.
Callie ist ganz anders gestrickt, sie ist eine unglaublich taffe und starke Frau. Sie hat in der Vergangenheit einen schweren Fehler gemacht, dafür musste sie bitter bezahlen. Für sie ist es wichtig auf eigenen Beinen zu stehen und obwohl sie nach außen hin so selbstbewusst wirkt, sie ist sehr sensibel. Sie spürt das Misstrauen des großen Bruders, das verletzt sie obwohl sie ihn auch verstehen kann. Ganz anders ist es mit Keira, die beiden mögen sich vom ersten Moment an.
Keira ist ein tolles Mädchen und man liebt sie vom ersten Moment an. Mit ihren gerade mal 12 Jahren hat sie wohl am meisten mitgemacht und die Vergangenheit kann sie nicht einfach so hinter sich lassen. Es kommen mit der Zeit immer mehr Details ans Licht und es ist wirklich berührend zu lesen wie die Schatten der Vergangenheit auch in der Gegenwart auf ihr lasten. Der Neuanfang fällt ihr sehr schwer und bei ihr merkt man dann auch das es nicht die materiellen Dinge sind die man im Leben braucht. Umso mehr habe ich mich gefreut das sie in der viel älteren Delany eine tolle Freundin gefunden hat.
Delany spielt in der Geschichte keine untergeordnete Rolle. Sie arbeitet im Gebäude in dem das Familienkonzern seinen Sitz hat und auch Malcolm ist sie schon aufgefallen. Sie flirtet mit Malcolm ohne zu wissen wer er ist und das sie sich mit seiner kleinen Schwester angefreundet hat ist auch für ein Glücksfall. Man spürt das es bei den beiden knistert, aber auch das gerade sie Probleme hat sich auf eine Beziehung einzulassen.

Die Geschichte ist wirklich richtig toll, tiefgründig aber nicht erdrückend. Mir hat gefallen das man den Roman aus verschiedenen Sichtweisen lesen konnte und das alle Charaktere authentisch rüber gekommen sind. Sie waren durch die Bank sympathisch, vor allem aber authentisch. Ich bin in den Roman eingetaucht, konnte mich in alle Charaktere rein versetzen und mit ihnen fühlen. Die Geschichte war traurig, emotional, bewegend, spannend, fesselnd und auch der Humor wurde nicht vergessen. Gelungen fand ich auch das die Liebe in diesem Buch eine Rolle spielte, aber das sie nie über dem Stand in was es um Susan Mallerys neuen Buch ging – den Halbgeschwistern die zur Familie zusammen wachsen sollten.
An dieser Stelle noch ein Lob für die Nebencharaktere. Sie prägten die Geschichte mit ohne aber das sie unseren Protagonisten den Rang abliefen.

„Wo sich die Sterne spiegeln“ kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen und für mich war dieser Roman ein Monatshighlight dem ich gerne mehr wie fünf Sterne geben würde.

Veröffentlicht am 06.10.2019

Wohlfühlroman

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Malcolm, Callie und Keira haben alle den gleichen Vater, allerdings unterschiedliche Mütter. Der Vater wollte von ihnen nichts wissen und so haben sie lange Jahre nur mit ihrer jeweiligen Mutter verbracht. ...

Malcolm, Callie und Keira haben alle den gleichen Vater, allerdings unterschiedliche Mütter. Der Vater wollte von ihnen nichts wissen und so haben sie lange Jahre nur mit ihrer jeweiligen Mutter verbracht. Doch dann nimmt sie ihr Großvater bei sich auf. Malcolm ist schon seit vielen Jahren bei ihm und leitet dessen Firma erfolgreich. Keira und Callie kommen nun erst mit hinzu. Malcolm kann zuerst nichts mit seinen Schwestern anfangen, Keira ist mit ihren 12 Jahren einfach zu jung und Callie wirkt auf ihn erst einmal nicht vertrauenswürdig.
Doch im Laufe des Buches raufen die drei sich zusammen, Geschwisterliebe keimt auf und nach und nach wächst auch das Vertrauen. Jeder hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und mit der Ablehnung durch den Vater.
Susan Mallery erzählt die Geschichte der drei gewohnt liebenswürdig, es kommt immer wieder zu Missverständnissen, aber irgendwie schaffen es die drei am Ende doch zu einem Happy End, auch wenn es nur mit Hindernissen erreicht wird.
Ich habe mich mit dem Buch sehr wohlgefühlt und konnte es kaum aus der Hand legen.
Von daher eine Leseempfehlung von mir!

Veröffentlicht am 05.10.2019

Ein modernes Märchen

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Malcolm, Callie und Keira haben den selben Vater, der sich zu Lebzeiten jedoch nie um eins seiner Kinder gekümmert hat. Großvater Alberto, bei dem Malcolm seit seinem zwölften Lebensjahr lebt, hat die ...

Malcolm, Callie und Keira haben den selben Vater, der sich zu Lebzeiten jedoch nie um eins seiner Kinder gekümmert hat. Großvater Alberto, bei dem Malcolm seit seinem zwölften Lebensjahr lebt, hat die Schwestern ausfindig gemacht und in sein großes Haus in Seattle geholt. Er ist überglücklich, seine Enkel gefunden zu haben und überlässt ihnen die Familienvilla und sein erfolgreiches Unternehmen zu gleichen Teilen. Doch es braucht Zeit und viel gegenseitiges Verständnis bis sich die neuen Familienmitglieder tatsächlich als Familie fühlen, denn jeder der Geschwister trägt Lasten aus der Vergangenheit mit sich und jeder hat unter der Ablehnung des gemeinsamen Vaters Jerry gelitten.....
Mit dem Buch "Wo sich die Sterne spiegeln" hat Susan Mallery ein modernes Märchen geschaffen, das jeden romantisch veranlagten Leser in seinen Bann ziehen wird . Der Schreibstil ist angenehm flüssig, ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass mich die Geschichte einhüllt wie ein vertrauter, kuscheliger Pullover. Für hartgesottene Realisten würde ich diese Lektüre nicht empfehlen, die Ereignisse sind wirklich märchenhaft und rosarot gezeichnet. Auch die auftretenden Konflikte der Protagonisten schmälern das wolkenweiche Lesegefühl nicht, ich habe jede Leseminute geliebt und das Buch hat mich zum Träumen verführt.

Veröffentlicht am 04.10.2019

Wo sich die Sterne Spiegeln

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Malcolm, Callie und Keira sind Geschwister. Das einzige was sie am Anfang verbindet ist der gemeinsame Vater und der gemeinsame Wohnsitz.
Großvater Alberto, der sich um die Familienzusammenführung gekümmert ...

Malcolm, Callie und Keira sind Geschwister. Das einzige was sie am Anfang verbindet ist der gemeinsame Vater und der gemeinsame Wohnsitz.
Großvater Alberto, der sich um die Familienzusammenführung gekümmert hat und dem das Anwesen gehört, ist über alle Maße glücklich, dass
er all seine Enkel bei sich hat. Aber die drei sind ob der Situation gänzlich überfordert. Jeder hat sein Päckchen aus der Vergangenheit
zu tragen und kämpft gegen Selbstzweifel. Ihre romantischen Abenteuer im Wirkungskreis des jeweils anderen machen das Ganze nicht einfacher.
Doch als sie erkennenn, dass sie nicht nur aus ihren eigenen Fehlern, sondern auch aus den Fehlern der anderen lernen können, hört das
sinnlose Gestreite langsam auf. Jeder entwickelt ein Gespür für den anderen und das Verständnis, dass zu Beginn nicht alles perfekt laufen
kann.
Ein schöner Roman in dem alle Charaktere eine Entwicklung durchleben, die glaubhaft und faszinierend zugleich ist.

Veröffentlicht am 03.10.2019

"Familie bedeutet für den Rest deines Lebens nie wieder allein zu sein."

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Nachdem Jerry gestorben ist, enthüllt sich nicht nur seinem Vater Alberto Alfresco die unverblümte Wahrheit über seinen Sohn. Jerry hinterlässt drei Kinder von drei Müttern, die er allesamt sitzengelassen ...

Nachdem Jerry gestorben ist, enthüllt sich nicht nur seinem Vater Alberto Alfresco die unverblümte Wahrheit über seinen Sohn. Jerry hinterlässt drei Kinder von drei Müttern, die er allesamt sitzengelassen und sich nie um seine Kinder gekümmert hat. Malcolm, der Älteste kam schon im Alter von 12 Jahren mit seiner Mutter in Albertos Haus in Seattle und leitet nun das Familienunternehmen „Alberto’s Alfresco“, aber sowohl die 12-jährige Keira als auch die 28-jährige Callie werden erst durch Nachforschungen gefunden und leben nun mit Malcolm, seinem Großvater und der Haushälterin Carmen in einer Riesenvilla am See und müssen sich erst an die neuen Umstände gewöhnen. Da sind Missverständnisse vorprogrammiert, zumal jeder der drei sein eigenes Päckchen zu tragen hat und Geschwisterliebe erst einmal erlernt werden muss, damit aus ihnen allen eine glückliche Familie werden kann…
Susan Mallery hat mit „Wo sich die Sterne spiegeln“ wieder einem absoluten Pageturner vorgelegt, der den Leser von Beginn an verzaubert und bis zum Ende der Geschichte nicht mehr loslässt. Der Erzählstil ist flüssig und gefühlvoll, schon ab der ersten Seite wird der Leser mitten ins Geschehen gebeamt und darf sich in dem Familiensitz der Alfrescos im wunderschönen Seattle niederlassen, wo er nach und nach die einzelnen Mitglieder kennen und lieben lernt. Die Autorin hat eine ganze Reihe von Themen in ihrer Handlung einfühlsam und glaubwürdig verwebt, so geht es nicht nur um einen Mann, der keinerlei Interesse an seinen Kindern hatte und dessen Auswirkungen, sondern es geht auch um die Hürden, die man für einen Neuanfang nach einer Gefängnisstrafe nehmen muss sowie den Willen, Vertrauen zu schenken und sich auf neue Situationen einzulassen, wenn das Leben sie anbietet. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen kommen nicht zu kurz, denn Malcolm, Keira und Callie müssen sich erst einmal aneinander gewöhnen und sich kennenlernen. Die erlebten Schicksalsschläge der einzelnen Geschwister treffen mitten ins Leserherz und schaffen Nähe. Natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen, die sich in zwei Liebesgeschichten, aber auch in der wachsenden Vertrautheit zwischen den Geschwistern wiederfindet.
Die Charaktere sind sehr detailliert und liebevoll skizziert, aufgrund ihrer glaubhaften Ecken und Kanten wirken sie durchweg sehr realistisch und lebensecht. Der Leser kann mit ihnen fühlen und ihre Gedanken und Stimmungen nachvollziehen. Malcolm ist ein intelligenter und zurückhaltender Mann, der oftmals nüchtern und einschüchternd wirkt. Er kann seine Gefühle nur schwer zeigen und mehr als einmal drückt er sich auch unverständlich aus. Aber er ist lernfähig und bemüht, immer das Richtige zu tun. Seine Unsicherheit in Bezug auf seine Schwestern ist wunderbar beschrieben ebenso wie seine wachsende Liebe zu ihnen. Keira ist für ihre 12 Jahre schon sehr erwachsen, aber ihr blieb nach dem Tod der Mutter und einem Leben in einer Pflegefamilie auch nichts anderes übrig. Ihre ständige unterschwellige Angst, erneut ihr Zuhause zu verlieren, schnürt dem Leser den Hals zu. Ihr Interesse für Mode und die Liebe zu ihrer Katze offenbaren eine zarte Seele mit einem guten Blick für ihre Mitmenschen. Callie ist eine Frau, die durch eine falsche Entscheidung einige Jahre ihres Lebens eingebüßt hat. Sie ist zäh, kann sich durchbeißen, hat eine rebellische Ader, aber sie ist auch eine mutige und starke Person, die die beschützt, die sie liebt. Sie muss erst lernen, dass auch sie etwas Glück verdient hat. Aber auch Delaney, Santiago, Carmen, Alfredo oder Helen haben durchaus spannende Auftritte und machen die Handlung rundum abwechslungsreich und spannend.
„Wo sich die Sterne spiegeln“ ist eine wunderbare Geschichte über Familie, Schicksalsschläge, neue Verbindungen, neue Chancen und natürlich über die Liebe. Absolute Leseempfehlung für einen Pageturner mit Tiefgang, der mitten ins Herz geht! Einfach wunderbar!