Cover-Bild Terra

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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 12.11.2018
  • ISBN: 9783453319677
T. S. Orgel

Terra

Roman
In der Zukunft hat sich die Erde in ein ökologisches Wrack verwandelt. Der Mond ist ein einziges Bergwerk, und alle Hoffnungen liegen nun auf der Besiedlung des Mars. Dessen Terraforming ist in vollem Gange, und mit Raumfrachtern werden die Rohstoffe des roten Planeten abtransportiert. Jak ist Mechaniker an Bord eines dieser vollautomatischen Frachter, der gerade mit zwei Millionen Tonnen Erz auf dem Weg zur Erde ist. Was er nicht weiß: Einer der Container ist vollgestopft mit Bomben. Und auch Jak hat ein paar Geheimnisse zu verbergen. Für ihn und seine Schwester Sal, die als Marshal auf dem Mond stationiert ist, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem es um nichts weniger geht als um das Schicksal des Planeten Erde …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.01.2019

Wenig Spannung und zu viele Charaktere

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Wie kam ich zu dem Buch?:
Ein kostenloses Rezensionsexemplar von randomhouse.de (Testleser-Aktion).


Cover und Titel:
Der Astronaut und der Titel zeigt definitiv um welches Genre es sich handelt.
Mir ...

Wie kam ich zu dem Buch?:
Ein kostenloses Rezensionsexemplar von randomhouse.de (Testleser-Aktion).


Cover und Titel:
Der Astronaut und der Titel zeigt definitiv um welches Genre es sich handelt.
Mir gefällt das Cover sehr gut. Vor allem der Kontrast vom schwarz/grauen Hintergrund und der gelben Schrift.
Der Buchschnitt ist der totale Eyecatcher!


Um was geht’s?:
Klappentext Leute
Leider ist dieses Buch so gar nicht mein Fall gewesen.
Science-Fiction; in diesem Genre halte ich mich selten auf, deshalb wollte ich mal wieder reingreifen- aber leider ein Fehlgriff.
„Terra“ ist ein anspruchsvoller Sci-Fi Roman, sodass ich als Neuling einiges (untertrieben) Nachschlagen musste, um der Story zu folgen.
Dies hat meine Motivation, weiter zu lesen, geschwächt.
Auch immer wenn es spannend wird, folgen darauf hin unspannende Szenen und immer mehr Leute kommen hinzu, die eine Rolle spielen.
Wenn es sich jedes Mal wiederholt, verliert man die Lust es weiter zu lesen.


Charaktere:
Mit den Charakteren konnte ich mich nicht anfreunden, außer mit Sal (die Schwester des Protagonisten).
Es kommen nach und nach immer mehr Personen in die Story (was das Personenverzeichnis dann auch klären würde), was es sehr unübersichtlich macht.


Mein Fazit:
Zu wenig Spannung und zu viele Personen.

Veröffentlicht am 05.01.2019

Ein Konvoi mit tödlicher Fracht auf dem Weg zur Erde

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Jakarta ist Pilot und Mechaniker eines der vollautomatischen Konvoi-Frachtschiffe, das mit zwei Millionen Tonnen Erz beladen auf dem Weg zur Erde ist. Was der Pilot nicht ahnt: in seinen Containern lagern ...

Jakarta ist Pilot und Mechaniker eines der vollautomatischen Konvoi-Frachtschiffe, das mit zwei Millionen Tonnen Erz beladen auf dem Weg zur Erde ist. Was der Pilot nicht ahnt: in seinen Containern lagern teilweise Bomben, die für die Erde bestimmt sind. Jaks Advanced Virtual Assistant Nina stellt jedoch auffällig regelmäßige Unregelmäßigkeiten fest, die sowohl Jakarta als auch die anderen Piloten des Konvois stutzig machen. Jak sieht keine andere Lösung, als sich an seine Schwester zu wenden, die als Space Marshall auf dem Mond arbeitet. Gemeinsam kommen sie einer groß angelegten Verschwörung auf die Spur.

Die Brüder Tom und Stephan Orgel wagen mit diesem Buch einen ersten Ausflug in das Genre der Science Fiction, wobei der Ausdruck Space Thriller sogar noch passender ist, denn sie liefern einen spannenden und packenden Thriller ab, der sich zu einem Wettlauf um nicht weniger als die Zukunft der Erde und ihrer Bewohner entwickelt.
Und ich muss sagen, dass die Autoren im All eine ebenso gute Figur machen wie mit ihren Orks und Zwergen oder in den Blausteinkriegen.

Eine große Stärke der Autoren sind ihre Charaktere, die vielschichtig beschrieben und damit neugierig auf ihre Rolle innerhalb des Romans machen. So wie Jakarta Rafael Pérez Zhao, der das schwarze Schaf der Familie ist, da er auch immer mal gerne Geschäfte macht, die nicht ganz so legal sind. Seine Schwester Sal dagegen gilt als aufrichtig, geradlinig und mutig – kein Wunder also, dass die beiden nicht unbedingt den engsten Kontakt haben. Aber Jakarta weiß, dass nur seine Schwester in Frage kommt, um ihr von seinem Verdacht bezüglich der ominösen Fracht zu berichten. Und Sal kennt ihren Bruder gut genug, um zu wissen, dass er sich nicht grundlos an sie wendet.

Weitere Lieblingsfiguren von mir waren die Semi-KI Nina, hinter der mir oftmals viel mehr zu stecken schien, als eine reine KI – sie ist nicht nur intelligent, sondern ganz schön clever.
Dann der Informatiker Nathan, der zwar die Klischees eines nicht besonders empathiefähigen Entwicklers erfüllt, aber durch seine Genialität einfach klasse ist. Aber auch hinter dem mäßig erfolgreichen Hehler Bran, mit dem Jak immer mal wieder Geschäfte macht, steckt mehr als erwartet.

Leser, die sich ungern an Science Fiction wegen ihrer möglichen Techniklastigkeit heranwagen, müssen bei diesem Buch keine Angst haben: die technischen Erklärungen sind sehr überschaubar, zudem erleichtert ein Glossar den Überblick. Was mir gut gefallen hat, dass völlig altmodische Dinge wie Funkgeräte oder Notizbücher durchaus auch in der Zukunft ihre Vorteile haben können und keinen unbedeutenden Einsatz erleben.

Wer die Bücher der Brüder Orgel kennt, weiß, dass bei ihnen der Humor – gerne auch schwarz - nicht zu kurz kommt. Ebenso gibt es eine Menge cooler Frauen und Männer sowie coole Sprüche, die diesem Space Thrillers seine besondere Note geben.

Nach dem ersten Science Fiction-Roman von Tom und Stephan Orgel kann ich sagen: jederzeit gerne wieder. Sie können das Genre genauso gut und spannend wie die Fantasy.

Veröffentlicht am 05.01.2019

SciFi at its best

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Um meine Begeisterung für dieses Buch besser verstehen zu können: ich liebe die großen Weltraumabenteuer Hollywoods wie Alien oder Red Planet, außerdem lese ich gerne Dystopien, in denen eine mögliche ...

Um meine Begeisterung für dieses Buch besser verstehen zu können: ich liebe die großen Weltraumabenteuer Hollywoods wie Alien oder Red Planet, außerdem lese ich gerne Dystopien, in denen eine mögliche Zukunft der Menschheit extrem überspitzt dargestellt wird.

Terra vereint viele Merkmale dieser Werke. Von der ersten Seite an zieht es den Leser mit einer unheimlich beklemmenden Atmosphäre in seinen Bann. Das Leben und vor allem die winzige Unbedeutsamkeit eines einzelnen Menschen im Weltraum wird so erlebbar dargestellt wie nur möglich. So ist man ganz schnell mitten drin in der Geschichte:

Die Menschheit hat sich mittlerweile mehrere Außenposten aufgebaut. Obwohl der Großteil immer noch auf der Erde oder dem Mond lebt, gibt es ein paar Poniere, die daran arbeiten, ein Leben auf dem Mars zu ermöglichen. Für den Transport der dafür nötigen Ressourcen gibt es ein paar wenige Outlaws, die in großen Transport-Convois durch das Weltall pendeln.

Der Kampf und jegliches Augenmerk gilt der Überbevölkerung, doch welche Bedrohung lauert noch im Weltraum?

In erster Linie ist Terra ein gut geschriebener SciFi-Roman, der die Eroberung des Weltraums durch den Menschen sehr realistisch darstellt. Gleichzeitig werden aber auch so viele aktuelle Probleme angesprochen und in die fiktive Umgebung eingewoben, was einem zum Nachdenken animiert.
Und zu guter Letzt ist er einfach unheimlich spannend geschrieben. Die Figuren bleiben zwar etwas blass, stehen bei dieser Geschichte aber auch nicht im Vordergrund. Es geht nicht um die Heldentaten eines einzelnen, sondern eher darum, wozu die Menschen in der Lage sind, wenn sie zusammenarbeiten.

Fazit:
Superspannend, superaktuell und super geschrieben!

Veröffentlicht am 03.01.2019

Spannendes Weltraumabenteuer

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Das Cover finde ich sehr gut und es hat mich neugierig auf den Roman gemacht. Der Klappentext versprach einen spannenden Roman. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Der Mars soll als Alternative zur Erde als ...

Das Cover finde ich sehr gut und es hat mich neugierig auf den Roman gemacht. Der Klappentext versprach einen spannenden Roman. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Der Mars soll als Alternative zur Erde als Lebensstandort dienen. Per Terraforming soll dies möglich gemacht werden und aus einigen Filmen weiß man, das dies bis jetzt nicht geklappt hat. Also wurde ich noch neugieriger auf die Geschichte und konnte, ein Mal angefangen zu lesen, gar nicht mehr aufhören. Kapitän Jak und Assistentin Nina, eine künstlichen Intelligenz, stellen fest, dass sich Container mit Sprengstoff an Bord befinden.

Bildhaft und flüssig zu lesen wird der Leser auf eine spannende Reise mitgenommen, die nie langweilig und langatmig durch zu ausführliche Beschreibung technischer Prozesse wird. Jak ist ein symphatischer Protagonist und es gibt unterschiedliche Erzählstränge, was die Geschichte noch interessanter macht.

Für mich ist "Terra" ein sehr lesenwerter und unterhaltsamer Science-Fiction-Roman, den ich jedem Fan dieses Genres empfehlen kann.

Veröffentlicht am 02.01.2019

Läuft die Zeit der Erde nun endgültig ab?

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Ein Konvoi von Frachtschiffen ist im Sonnensystem unterwegs. So weit, so gut - bis Jak, der Pilot eines Frachtschiffes, einige Unstimmigkeiten bei einem seiner Container entdeckt. Schnell muss er feststellen, ...

Ein Konvoi von Frachtschiffen ist im Sonnensystem unterwegs. So weit, so gut - bis Jak, der Pilot eines Frachtschiffes, einige Unstimmigkeiten bei einem seiner Container entdeckt. Schnell muss er feststellen, dass seine Fracht wohl doch nicht so harmlos ist, wie sie scheint. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit - und gegen einen unbekannten Gegner....

Jak ist bei dem Ganzen zum Glück nicht auf sich allein gestellt. Mit Hilfe von unter anderem seiner Schwester Sal, welche UA-Marshal ist, schafft Jak es das volle Ausmaß der „nicht Harmlosigkeit“ seiner Fracht zu erkennen. Doch wie wird er mit dem neu erworbenen Wissen umgehen?

Die Kapitäne der Raumschiffe im Konvoi befinden sich größtenteils einsam und allein in ihren Schiffen. Allerdings haben sie ihre AVAs - künstliche Intelligenzen, die ihnen mehr als nur ein bisschen Arbeit abnehmen. Doch das ist nicht das einzige, was T.S. Orgel sich einfallen lassen haben. Die Raumfahrt ist so weit, dass der Mond besiedelt und weiteres in Planung ist.

Die Charaktere habe ich schnell ins Herz geschlossen und ich habe mich nach wenigen Seiten bereits in ihrer Welt zurechtgefunden. Und das obwohl ich für gewöhnlich kein Science-Fiction lese.

Die beiden Autoren Tom und Stephan Orgel erschaffen hier eine geniale Zukunftsvision mit allem was dazu gehört. Und ihr Buch? Das hält genau das, was es verspricht! „Die Zeit der Erde läuft ab“ - Ihr wollt wissen was es genau damit auf sich hat? Dann lest selbst!

Von mir gibt es 5 Sterne!