sehr fesselnder Schreibstil, aber das Buch ist auch sehr grausam stellenweise
Ich war die Tochter von Meisterdieben. Die Nachfahrin von Mördern. Hatte das Blut eiskalter Politiker und Krieger in mir. Aber ich bekam nicht mal einen banalen Keks gebacken.
Seite 16
Soras Familie gehört ...
Ich war die Tochter von Meisterdieben. Die Nachfahrin von Mördern. Hatte das Blut eiskalter Politiker und Krieger in mir. Aber ich bekam nicht mal einen banalen Keks gebacken.
Seite 16
Soras Familie gehört ein koreanischen Firmenimperiums, die seit Jahrhunderten über magische Kräfte verfügen. Doch Sora verfügt über keinerlei Magie und wird von ihrer Familie verstoßen. Bis ihr Vater sie bittet nach Hause zurückzukehren …
"Manchmal ist die Angst vor einer Geschichte schlimmer als die Geschichte selbst."
"Wow sehr hilfreich. Gibst du diese Weisheiten auch in Glückskeksen raus?"
"Es gibt Kekse, die glücklich machen?"
Seite 190
Das Cover ist SO ein Hingucker, ich liebe die Farben! Zusammen mit dem Farbschnitt, ist das Buch einfach ein richtiges Kunstwerk. Auch die Innengestaltung ist superschön geworden und die Haptik des Buches sehr sehr angenehm. Gab keine einzige Leserille :)
Die Leseprobe hatte mir super gut gefallen und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht, denn Sora war gerade auf dem Familiensitz zurückgekehrt, mit dem Plan jede Menge Geld von ihrem Vater, als Entschädigung zu verlangen, um ihre kranke Mutter unterstützen zu können. Doch alles kommt anders als gedacht, nach einer Auseinandersetzung mit ihrer Halbschwester, findet Sora sich in einer Zwischenwelt wieder, aus der sie Ren mit zurückbringt – eine magische Gestalt mit besonderen Kräften.
Ren bringt sehr viel unbedarfte Leichtigkeit mit in diese Geschichte. Er war lang eingesperrt und muss sich erst zurechtfinden. Gleichzeitig verfügt er aber über viel uraltes Wissen und sein Schicksal ist eng mit dem von Soras Familie verknüpft.
Als ein schwarzer Speer meine Brust durchbohrte, was mein letzter Gedanke, dass ich wirklich wissen sollte, wann ich die Klappe zu halten hatte.
Seite 46
Im Verlauf der Geschichte wird das Buch immer grausamer. Sora und Ren müssen Prüfungen in einer Höllenwelt durchleben bei denen sie an ihre Grenzen stoßen. Als Christ konnte ich persönlich mit der Höllen-Thematik nicht so gut umgehen und hab mich hier nicht wohl gefühlt. Auch die Grausamkeit war mir zu viel, ich musste das Buch teilweise weglegen. Dafür ist der Schreibstil aber sehr sehr gut und die Entwicklung von Soras Charakter sehr spannend. Ihren Vater fand ich leider sehr enttäuschend und auch kurz vor dem Ende war mir persönlich alles zu überladen. Das Ende-Ende des Buches mochte ich aber super gern! Besonders die Entwicklung zwischen Sora und ihrer Halbschwester. Der zweite Band interessiert mich schon sehr, aber ich würde glaube ich ein paar Leserstimmen abwarten, wie es so um Grausamkeit und Themen bestellt sein wird :)
"Mach das nie wieder. Versprich es mir."
"Aber wie komme ich dann wieder an einen Kuss?"
Seite 224