Cover-Bild Galgenhügel

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4,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 05.12.2017
  • ISBN: 9783732547876
Tom Finnek

Galgenhügel

Ein Münsterland-Krimi. Der erste Fall für Tenbrink und Bertram
Ein nebelverhangener Herbstmorgen, ein kleines Dorf im Münsterland und ein historischer Galgen - an dem eine bekannte Schauspielerin hängt. Alles deutet auf Selbstmord hin. Doch Kommissar Tenbrink wird hellhörig, als er erfährt, dass die Schwester der Toten vor sechzehn Jahren an genau diesem Ort auf tragische Weise ums Leben kam. Ein bloßer Zufall? Tenbrink und sein junger Kollege Bertram glauben nicht an Zufälle. Irgendwo muss es eine Verbindung zwischen den beiden Todesfällen geben. Während ihrer Ermittlungen graben sie tief in der Vergangenheit der Dorfbewohner - was nicht allen im Ort gefällt. Und um ein altes Geheimnis zu schützen, schreckt jemand auch vor weiteren Morden nicht zurück.

"Galgenhügel" ist der Auftakt der neuen Krimi-Reihe von Erfolgsautor Tom Finnek um das Ermittlerteam Tenbrink und Bertram: Westfälischer Dickschädel mit Erinnerungslücken trifft auf strafversetzten Magdeburger mit heikler Vergangenheit.

LESER-STIMMEN

"Die vielen Spuren, denen das Ermittler-Duo unter erhöhtem Zeitdruck nachgehen muss, verdichten sich zu einem fulminanten Showdown." (Venatrix, Lesejury)

"Ein wirklich gut gelungener Krimi der alle Krimifans begeistern wird. Ein absolutes Muss!" (Kessi76, Lesejury)

"Tom Finnek hat hier ein ungewöhnliches, sehr sympathisches Ermittlerpaar geschaffen, das durch die bildhafte Beschreibung sofort im Kopf des Lesers haften bleibt. Die beiden agieren glaubhaft und kommen authentisch rüber." (Ladybella911, Lesejury)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.12.2017

Gelungener Münsterland Krimi

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Der Galgenhügel ist ein schlechter Ort für die Schwestern Eva, Ellen und Anne. Vor Jahren kam beim winterlichen „Tütenrutschen“ Eva durch einen schrecklichen Unfall ums Leben. Ellen wurde eine bekannte ...

Der Galgenhügel ist ein schlechter Ort für die Schwestern Eva, Ellen und Anne. Vor Jahren kam beim winterlichen „Tütenrutschen“ Eva durch einen schrecklichen Unfall ums Leben. Ellen wurde eine bekannte Schauspielerin und hat dem Ort den Rücken gekehrt. Nur Anne, das Mauerblümchen unter den Schwestern blieb und hat den elterlichen Hof zu einem angesagten Wellness-Hotel ausgebaut.
Nun kommt Ellen zurück und wird nach einigen Tagen am Galgen gefunden, Selbstmord an der gleichen Stelle, an der sie ihre Zwillingsschwester verlor? Kommissar Tenbrink glaubt nicht daran. Sein Kollege Bertram steht ihm loyal zur Seite, als Tenbrink sich wie der sprichwörtliche Münsterländer Jagdhund in den Fall verbohrt.
Mit Tenbrink und Bertram hat Tom Finnek ein interessantes Ermittlerpaar zusammengestellt. Der Alte, ein bisschen verbohrt und seit dem Tod seiner Frau deutlich neben der Spur, ist ein typischer Münsterländer, kantig und wortkarg. Der junge Kollege kommt aus dem Osten, ist eigentlich immer noch nicht angekommen und hat seine Versetzung einem Fehlverhalten zu verdanken. Dieser Karriereknick ist schmerzhaft, trotzdem akzeptiert er Tenbrink und seine Macken.
Die Figuren haben mir gut gefallen, der Autor findet für jeden den richtigen Ton. Münsterländer Platt für die Dorfbewohner, wenn sie denn mal ihre Wortkargheit durchbrechen. Nachdenklich und unsicher für Bertram und vor allem für die junge Staatsanwältin, die gerne alle Fäden in ihrer Hand hält.
Der Krimi ist gut aufgebaut, angefangen vom Gänsehaut-Prolog entwickelt sich Spannung, die immer weiter ansteigt, je tiefer in der Vergangenheit gebohrt wird. Kleine Indizien können sehr aufmerksamen Leser schon eine Spur aufzeigen, aber bis zum überraschenden Ende gibt es noch viele Wendungen.
Der Krimi hat mir ausgesprochen Spaß gemacht, es passt alles: Sprache, Spannung, Witz und der gut ausgedachte Plot ergeben einen gelungenen Regionalkrimi.

Veröffentlicht am 05.12.2017

Münsterland Krimi

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Von Tom Finnek habe ich schon „Gegen alle Zeit“ gern gelesen und unter seinem Namen Mani Beckmann gefielen mir seine historischen Moor-Romanen.
Er hat einen prima Schreibstil und seine Krimis bestechen ...

Von Tom Finnek habe ich schon „Gegen alle Zeit“ gern gelesen und unter seinem Namen Mani Beckmann gefielen mir seine historischen Moor-Romanen.
Er hat einen prima Schreibstil und seine Krimis bestechen durch Spannung und Witz.
Der neue Krimi „Galgenhügel“ spielt in einem Dorf im Münsterland. Der Protagonist Kommissar Tenbrink ist ein besonderer westfälischer Dickschädel mit Erinnerungslücken. Zusammen mit seinem Kollegen Bertram, sind das neue Ermittlerteam und dieser Krimi ist der Auftakt einer neuen Reihe.

Auf dem Galgenhügel hängt eine junge Frau, die Ermittler untersuchen den Fall. Es zeigt sich schnell, das alles mit einem Todesfall vor 16 Jahren, der Schwester der Toten, zu tun hat. Der Fall führt bis in die Niederlande. Die Arbeit der beiden Kommissare ist aufregend und besonders. Es macht Spaß Tenbrink zu begleiten und Bertram ist auch nicht ohne. Er ist aus Magdeburg ins Münsterland versetzt worden und hat eine heikle Vergangenheit. Da gibt es für weitere Krimis viele Anknüpfungspunkte und Tom Finnek fällt da bestimmt noch viel ein. Mich interessieren die nächsten Folgen. Dieser Krimi ist ein guter Auftakt und empfehlenswert.

Veröffentlicht am 03.02.2018

Tenbrink und Bertram ermitteln

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Ein neuer Fall für Hauptkommissar Tenbrink und Kollegen Bertram. Touristen entdecken am berühmten Galgenhügel eine Leiche. Am Galgen erhängt. Und als bekannt wird dass die Tote die allseits bekannte Ellen ...

Ein neuer Fall für Hauptkommissar Tenbrink und Kollegen Bertram. Touristen entdecken am berühmten Galgenhügel eine Leiche. Am Galgen erhängt. Und als bekannt wird dass die Tote die allseits bekannte Ellen Gerwing ist, gibt es kaum ein Halten und die Presse stürzt sich sofort auf den Fall. Doch Tenbrink möchte den Fall nicht direkt als Selbstmord abtun, denn dafür gibt es noch zu viele Ungereimtheiten. Denn wie stehen der Flugzeugabsturz und die Silvesternacht vor 16 Jahren mit dem jetzigen Unglück in Zusammenhang? Tenbrink stürzt sich in die Ermittlungen.


Mich konnte das Buch leider nicht zu 100% überzeugen. Mir waren die Ermittler nicht besonders sympathisch und die Geschichte brauchte sehr lange bis sich eine Spannung einstellen konnte. Ich habe auch schon ziemlich früh erraten können wie das Buch endet, was mir leider ein bisschen den Überraschungseffekt am Ende des Buches genommen hat. Eine gute Geschichte mit einem schockierenden Ende, die aber durchaus noch mehr Potential hat.

Veröffentlicht am 11.01.2018

Toller Beginn, enttäuschendes Ende

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Ich habe schon viele historische Romane von Tom Finnek gelesen, unter anderem die Moor-Trilogie, deren Bände jeweils zu unterschiedlichen Zeiten im Dörfchen Ahlbeck spielen. Daher war ich schon gespannt ...

Ich habe schon viele historische Romane von Tom Finnek gelesen, unter anderem die Moor-Trilogie, deren Bände jeweils zu unterschiedlichen Zeiten im Dörfchen Ahlbeck spielen. Daher war ich schon gespannt auf diesen Krimi, der im Ahlbeck der Gegenwart angesiedelt ist.

Die Geschichte beginnt mit einem Flugzeugabsturz. Ein Jahr später haben es die Ermittler Heinrich Tenbrink und Maik Bertram von der Kripo Münster mit einer berühmten Schauspielerin zu tun, die erhängt auf einem Galgen nahe Ahlbeck aufgefunden wird. Alles spricht für einen Selbstmord. Dennoch ist Tenbrink nicht davon abzubringen, auf „Stöbereinsatz“ zu gehen und er fördert einige unerwartete Erkenntnisse zutage.

Zu Beginn hat mir dieses Buch ausgesprochen gut gefallen. Die Handlung ist richtig fesselnd. Sie nimmt einige überraschende Wendungen und geht letztlich in eine ganz andere Richtung als gedacht.
Die Lebensverhältnisse in einem kleinen Ort in der Nähe der niederländischen Grenze werden lebendig porträtiert. Viele interessante Personen treten auf, wenngleich einige etwas übertrieben altmodisch wirken.
Auch bilden Tenbrink und Bertram ein faszinierendes Gespann, beide haben so ihre eigenen Probleme, dennoch gelingt es ihnen, gute Arbeit zu leisten. Tenbrinks häufige Gedächtnisaussetzer sorgen außerdem für einen gewissen Unterhaltungswert.

Das Ende fand ich allerdings sehr enttäuschend. Ich habe selten eine so unlogische und unglaubwürdige Auflösung erlebt – die noch dazu ziemlich vorhersehbar gewesen wäre, wenn ich sie nicht gleich als unrealistisch abgetan hätte.

Positiv hervorzuheben ist aber immerhin, dass dies ein eBook ist, dessen Preis in einer vernünftigen Relation zu jenem der gedruckten Ausgabe steht.