Cover-Bild Goldenes Gift
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 04.11.2021
  • ISBN: 9783462054644
Tom Hillenbrand

Goldenes Gift

Ein kulinarischer Krimi. Xavier Kieffer ermittelt

Komm, süßer Tod.

Als ein Imker zu Tode kommt und dessen Bienenstöcke verschwinden, beginnt der Luxemburger Koch Xavier Kieffer zu recherchieren. Hat der Tod mit dem weltweiten Geschäft mit dem Honig zu tun? Der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer lässt von einem Imker speziellen Honig aus der Luxemburger Unterstadt für sein Restaurant produzieren. Als der Mann plötzlich stirbt und seine Bienenstöcke nicht mehr aufzufinden sind, geht Kieffer der Sache nach.

Gemeinsam mit seiner Freundin, der Gastrokritikerin Valérie Gabin, findet er sich schnell im Mittelpunkt eines gigantischen Skandals wieder, der um den halben Globus reicht und sowohl die Reinheit des Honigs als auch das Überleben der Bienen gefährdet. Können sie verhindern, dass der Weltmarkt mit gepanschtem Honig geflutet wird? Können sie ihren Widersachern das Handwerk legen, bevor es zu spät ist?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2021

Interessantes Thema aber mit der Umsetzung nicht zufrieden

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Ich habe mich schon sehr auf Xavier Kieffer gefreut. Nach "Bitterer Schokolade" ist dies mein 2. Roman mit dem sehr sympathischen Antihelden. Doch es konnte mich nicht überzeugen, obwohl das Thema hochinteressant ...

Ich habe mich schon sehr auf Xavier Kieffer gefreut. Nach "Bitterer Schokolade" ist dies mein 2. Roman mit dem sehr sympathischen Antihelden. Doch es konnte mich nicht überzeugen, obwohl das Thema hochinteressant war und auch mein Held seine Rolle gut gespielt hat... Doch zur

Geschichte: Pol Schneider ist Imker und hat seine Bienenstöcke in der gesamten Hauptstadt verteilt. Auf Firmendächern, in Klostergärten und überall wo die Bienen den Stadthonig erzeugen können. Als er eines Tages Tod und völlig zerstochen aufgefunden wird, kommt Xavier Kieffer ins Spiel, der ebenfalls Bienenstöcke bei Schneider deponiert hat und bei dem Schneider schon weit im Rückstand mit den Lieferungen war. Doch wo sind seine ganzen Bienenstöcke und warum wird ein Profi-Imker so zerstochen aufgefunden ? Zeitgleich macht seine Lebensgefährtin in den USA ebenfalls Ihre Erfahrungen mit Bienenstöcken und beobachtet aus Zufall wie scheinbar in der Nacht Bienenstöcke einfach gestohlen werden und verfolgt das Fahrzeug...

Handlung und Personen: Hier fängt wahrscheinlich mein Hauptproblem an. Der Koch steht außer Frage, da er eine unnachahmliche Art hat, durch Neugier, Durchhaltevermögen und eine schöne Tappsigkeit zum Ziel zu gelangen. In diesem Buch steht ihm seine französische Lebensgefährtin leider mehr im Weg und ermittelt auf Ihre Art und bringt sich ein ums andere mal in große Gefahren. Xaviers Freund und permanent-Besucher seines Restaurants , der Finne Pekka ist dabei wie immer ein wunderbarer Zeitgenosse, mit dem die besten Gespräche stattfinden und der immer, wie er kann, auch hilfreich ist. Das Thema Honig , Bienen und die Zerstörung der Bienenvölker ist lehrreich und macht wahnsinnig Lust auf das Thema. Doch die Handlung ist oft sehr konstruiert und für mich leider nicht immer stimmig, da es einfach zu viele Zufälle gibt, die das ganze vorantreiben. Valerie , die Freundin kostet mich dabei einfach auch zu viele Nerven und stört mich richtig gehend. Dabei wäre ein Ersatz in Form von Kommissarin Lobato eine so viel bessere Alternative.

Schreibstil : Wie immer große Klasse und ich halte Tom Hillenbrand für einen großartigen Schriftsteller, der aber bislang schon viel besseres geschrieben hat und ich das irgendwie nicht so ganz in Einklang bringe mit dem was ich bisher schon gelesen habe. Es unterhält, gar keine Frage und wer nicht so kritisch auf Logik Fragen steht, kommt wunderbar mit dem Roman klar, doch leider bin ich etwas anders gestrickt in der Beziehung.

Fazit : Leider nicht das große Kino, das ich erwartet hatte und im Vergleich mit den Kriminalistischen Veröffentlichungen dieses Jahres eher im Mittelfeld angesiedelt und daher nur 3 Sterne an dieser Stelle von mir und eine Empfehlung an Freunde der Serie auf jeden Fall, allen anderen würde ich ein früheres Buch oder den ersten Teil eher als Einstieg empfehlen. Nach diesem Buch, wüsste ich nicht ob ich die Serie weiter verfolgen würde.

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Veröffentlicht am 18.11.2021

Zu viel des Guten

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Goldenes Gift
Autor: Tom Hillenbrand
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Erschienen: 2021

Inhalt
Xavier Kieffer, Besitzer des Restaurants „Deux Eglises“ in der Stadt Luxemburg, bezieht von einem Stadtimker einen ...

Goldenes Gift
Autor: Tom Hillenbrand
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Erschienen: 2021

Inhalt
Xavier Kieffer, Besitzer des Restaurants „Deux Eglises“ in der Stadt Luxemburg, bezieht von einem Stadtimker einen speziell für ihn produzierten Honig. Als dieser Imker tot aufgefunden wird, wird er von Kommisärin Lobato zu den Erstermittlungen vor Ort hinzugezogen, da es Zweifel an einem Unfalltod gibt. Zeitgleich stößt Xaviers Freundin Valerie Gabin auf ein mysteriöses Ereignis in Kalifornien, das auch mit der Honigproduktion in Zusammenhang zu stehen scheint. Ein Netz an Intrigen, Korruption, Vertuschung und Skandalen beginnt sich um Xavier und Valerie in der Folge immer dichter zu spinnen.

Meine Meinung
Dem Autor Tom Hillenbrand ist mit seinem Krimi „Goldenes Gift“ ein spannender und dichter Roman gelungen, der allerdings an Spekulationen, Handlungssträngen und Wendungen überfrachtet ist. Die Kapitel verleiteten mich durch ihre überschaubare Länge dazu, meist länger zu lesen als geplant war, weil ich noch schnell den Fortgang der Geschichte wissen wollte. Das Ende war ein regelrechter Showdown und konnte den Großteil der losen Fäden miteinander verknüpfen.
Die Charaktere werden detailreich beschrieben, wobei ich aber die Figur der Valerie Gabin als etwas überdreht empfunden habe. Sie ließ keine Verfolgungsjagd aus und konnte mit fast schon übermenschlichen Kräften gefährlichste Situationen meistern. Hätte sie über eine Spezialausbildung als z. B. Geheimagentin verfügt, wäre das noch glaubwürdig gewesen, doch als Journalistin gehört dieses Verhalten eigentlich nicht zur Ausbildung und zum Berufsbild.
Die Dialoge zwischen Xavier und seinem Restaurantstammkunden Pekka Vatanen ließen mich immer wieder schmunzeln, obwohl Vatanen ein ernstes Alkoholproblem zu haben scheint. Und wenn wir schon bei Süchten sind: Ich fand das Thema „Rauchen“ im Krimi auch zu breitgetreten.
Was mir gut gefiel, war der Schauplatz Luxemburg. Ich kenne die Stadt zwar nicht persönlich, doch konnte ich mir aufgrund der Schilderungen ein recht eindrückliches Bild derselben machen und bekam auch Lust, sie selbst einmal zu erkunden.
Über Bienen und ihre Betreuung, über Honig und dessen Erzeugung und Verfälschung wurde eine Menge an Informationen im Buch vermittelt, wobei ich mich da noch mit eigenen Recherchen schlau machen muss, was schriftstellerische Fiktion und was Realität ist.

Fazit
Ein dichter Krimi mit luxemburgischen Lokalkolorit, der durch vielfache Handlungsstränge und Wendungen zwar spannend bis zum fulminanten Schluss bleibt, aber mancherorts überfrachtet wirkt. Für mich war es stellenweise einfach „too much“. Daher 3 von 5 Sternen von mir für „Goldenes Gift“.

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Veröffentlicht am 04.11.2021

Bienen auf Luxemburger Dächern

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Der Schriftsteller Tom Hillenbrand hat seine Krimireihe Xavier Kieffer ermittelt
In Luxemburg angesiedelt.
„Goldenes Gift“ ist der 7. Teil seiner
Kulinarischer Krimis.
Für mich ist es der erste Teil, ...



Der Schriftsteller Tom Hillenbrand hat seine Krimireihe Xavier Kieffer ermittelt
In Luxemburg angesiedelt.
„Goldenes Gift“ ist der 7. Teil seiner
Kulinarischer Krimis.
Für mich ist es der erste Teil, da ich mir unter kulinarischer Krimi, etwas leckeres vorstellte.

Allerdings geht es in diesem Krimi um Honig und Bienen. Das man damit so betrügen kann, habe ich noch nicht gewusst.
Der Koch und seine Freundin bringen sich bei ihren Ermittlungen immer wieder in große Gefahr.
Die Manipulationen mit den Bienen sind ein Länderübergreifendes Problem.
Der Autor hat einen ganz guten Schreibstil, aber leider kann er mich nicht richtig erreichen. Ich hatte mir mehr kulinarisches gewünscht. Schade.






Veröffentlicht am 31.10.2021

Hat mich nicht überzeugt

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Xavier Kieffer, ehemaliger Haubenkoch, der nun in seiner Heimat Luxemburg nur mehr Bodenständiges auf den Teller bringt, ermittelt nun zum 7. Mal. Diesmal sind er und seine Freundin Valerie Gabin unabhängig ...

Xavier Kieffer, ehemaliger Haubenkoch, der nun in seiner Heimat Luxemburg nur mehr Bodenständiges auf den Teller bringt, ermittelt nun zum 7. Mal. Diesmal sind er und seine Freundin Valerie Gabin unabhängig voneinander gepanschtem Honig auf der Spur. Sie in Amerika, er in Luxemburg, weil der Imker, der die Stadtbienen versorgt, plötzlich tot neben den Bienenstöcken liegt.

Was dann folgt ist eine Art Schnitzeljagd (!) durch die halbe Welt und eine Menge Klischees. Diesmal trifft es vor allem die Chinesen, die ja alles kopieren.

Wieder mit dabei sind Pekka Vatanen, Finne und Liebhaber von mindestens einer Flasche „Rivaner“ pro Tag sowie die luxemburgische Polizistin, die gerne Motorrad fährt. Natürlich wird wie in allen Vorgängern geraucht was die Lunge so hergibt. Muss das wirklich sein? Vor allem das beinahe weinerliche Bedauern, dass in den USA und Europa nirgends mehr geraucht werden darf, in China sei man Gott sei Dank noch nicht so weit.

Dass Honig zu den am häufigsten ge- bzw. verfälschten Lebensmitteln gehört, ist nichts Neues. Das Gerücht von „Killerbienen“ gibt es auch schon ewig. Allenfalls neu ist, dass in den diversen Labors an besonderen Königinnen herumgezüchtet wird.

Fazit:

Dieser Krimi ist mein erster und wird auch mein letzter Krimi rund um Xavier Kieffer sein, denn der Fall wirkt ziemlich an den Haaren herbeigezogen und sympathisch sind weder der Koch noch das andere Personal. Hier gibt es nur 2 Sterne von mir.