Cover-Bild Der Mitternachtsgarten

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 16.02.2018
  • ISBN: 9783746633633
Victoria Fox

Der Mitternachtsgarten

Roman
Juliane Pahnke (Übersetzer)

Zwei Frauen. Ein Geheimnis um ein Kind. Ein tragisches Unglück.

Lucy steht in London vor den Scherben ihres Lebens. Als ihr eine Stelle als Haushälterin in der Toskana angeboten wird, sagt sie zu. Angekommen auf dem Castillo Barbarossa, merkt sie schon bald, dass ein düsteres Geheimnis über dem Anwesen liegt. Rätsel ranken sich um die Hausherrin Vivien, die einst eine berühmte Schauspielerin war, ehe sie sich plötzlich aus der Öffentlichkeit zurückzog. Als Lucy das alte Tagebuch von Vivien findet, stößt sie auf ein tragisches Unglück und jahrzehntealte Geheimnisse.

Ein spannendes Familiendrama vor der großartigen Kulisse der Toskana.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.10.2018

Der Mitternachtsgarten

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Inhalt:
Zwei Frauen. Ein Geheimnis um ein Kind. Ein tragisches Unglück.
Lucy steht in London vor den Scherben ihres Lebens. Als ihr eine Stelle als Haushälterin in der Toskana angeboten wird, sagt sie ...

Inhalt:
Zwei Frauen. Ein Geheimnis um ein Kind. Ein tragisches Unglück.
Lucy steht in London vor den Scherben ihres Lebens. Als ihr eine Stelle als Haushälterin in der Toskana angeboten wird, sagt sie zu. Angekommen auf dem Castillo Barbarossa, merkt sie schon bald,
dass ein düsteres Geheimnis über dem Anwesen liegt. Rätsel ranken sich um die Hausherrin Vivien, die einst eine berühmte Schauspielerin war, ehe sie sich plötzlich aus der Öffentlichkeit zurückzog. Als Lucy das alte Tagebuch von Vivien findet, stößt sie auf ein tragisches Unglück und jahrzehntealte Geheimnisse.

Meinung:
Eine sehr spannende, fesselnde, interessante Geschichte.
Das Cover ist sehr schön, der Klapptext macht neugierig. Der Titel jedoch passt nicht so ganz zu der Geschichte.
Es ist eine sehr spannende, aufreißende Geschichte zweier Frauen, die beide etwas zu verheimlichen haben. Eine davon hatte ein schweres Leben und hütet ein Geheimniss, die andere läuft gerade von etwas davon, was in ihrem Leben passiert ist.
Lucy ist diejenige, die gerade davon läuft und sich vor der Welt verstecken will, sie landet gerade bei Vivien, einer ehemalige Schauspielerin. Diese hütet ein Geheimniss, welches Lucy langsam auf die Schliche kommt. Lucy steht vor dem Scherbenhaufen ihrer Liebe und Vivien versteckt sich vor der Welt und der Vergangenheit.

Toll finde ich, das wir Einblicke in Viviens Leben bekommen, in dem wir ab und zu in die Vergangenheit reisen. Es wird von ihrem Leben berichtet, welches eigentlich so schön hätte sein können.
Jedoch trübt ihre Vergangenheit und ihre Schwägerin das ganze.
Vivien mag Isabella nicht, die Schwester ihres Mannes, die lange stumm ist und immerzu um sie herum ist. Sie ist davon überzeugt, das diese sie verdrängen will, sogar nach ihrem Leben trachtet. Nur Adalina, das Hausmädchen glaubt der Herrin. Isabella scheint Eifersüchtig zu sein auf Vivien und will wohl ihren Bruder für sich alleine haben. Dieser sieht in ihr nur die kranke, stumme Schwester, die ihren Bruder braucht. Er wünscht sich so sehr, das die beiden Frauen sich mögen und vertragen, was immer wieder scheitert. erst als ein Baby kommt, scheint endlich alles besser zu werden. Aber der Schein trügt, denn bald geschieht eine Tragödie, die Vivien nie mehr los läßt.

Auch Lucys Vergangenheit erleben wir langsam, welches nur von Liebe geprägt ist, zu einem Mann, den sie sehr geliebt hat. Jetzt aber steht alles vor einer Katastrophe, denn er war verheiratet und seine Frau nahm sich das Leben.

Das spannende an dem ganzen ist, das man lange rätzelt, um welche Geheimnisse es hier handelt und um was genau es sich überhaupt dreht.
Das ist auch das einzige Manko an dem ganzen. Es ist irgendwie unübersichtlich und es ist teilweise schwer, dem ganzen zu folgen. Man ist so mitgerissen von dem ganzen, das man unbedingt wissen will, was passierte damals zwischen der kleinen Familie und was hat jetzt Lucy damit zu tun?

Das Ende und der Prolog ist gut gewählt, auch wenn es teilweise traurig ist. Nur eine Frage bleibt bei mir offen, die nicht geklärt wurde. Lucy scheint der Isabella sehr ähnlich zu sehen, das wurde nicht aufgeklärt, warum es so sist.
Ein tolles Buch, wirklich lesenswert.

Veröffentlicht am 24.06.2018

Spannende Unterhaltungslektüre vor Toskana-Kulisse

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Lucy überlegt nicht lange, ob sie das Angebot annimmt, in der Toskana eine Stelle aus Hausmädchen anzunehmen, denn sie hat gerade ihren Job verloren und ihre Affäre, die sie mit ihrem Chef hatte, hat ein ...

Lucy überlegt nicht lange, ob sie das Angebot annimmt, in der Toskana eine Stelle aus Hausmädchen anzunehmen, denn sie hat gerade ihren Job verloren und ihre Affäre, die sie mit ihrem Chef hatte, hat ein sehr unangenehmes Ende gefunden.
So reist sie nach Fiesole in der Nähe von Florenz, um die Stelle bei der Hausherrin Vivien, einer ehemals berühmten Hollywoodschauspielerin, anzutreten und merkt sehr schnell, dass es in dem alten Gemäuer eine Menge alter Geheimnisse gibt, denen sie nach und nach mit Hilfe von Viviens altem Tagebuch auf die Spur kommt.


Meine Meinung:
Der Roman „Der Mitternachtsgarten“ wird gekonnt spannend aus den zwei Perspektiven von Lucy sowie Vivien erzählt, wobei er sich auch zeitlich über mehrere Jahrzehnte von Viviens Jugend bis hin zur Gegenwert erstreckt. Die einzelnen Erzählstränge hinterlassen jeweils so viel Spannung, dass man sofort wissen will, wie es weitergeht.
Die handelnden Personen werden zwar nicht bis ins Letzte authentisch und nachvollziehbar beschrieben, aber man bekommt als Leser schon einen guten Eindruck der inneren Zerrissenheit und Konflikte der Protagonisten.
Die Kulisse der Toskana, insbesondere Florenz, hat mir auch sehr gut gefallen.
Ein kleines Manko war für mich einige nicht sehr sorgfältige Übersetzungen vom Englischen ins Deutsche, so wird z.B. die U-Bahn-Linie „Northern Line“ in London mit „Nordlinie“ übersetzt oder „Coke“ wird gar nicht übersetzt, was ich etwas unglücklich fand.
In jedem Fall hat mir der Roman aber am Strand einige schöne und spannende Lesestunden beschert.


Fazit:
Der Roman ist trotz einiger kleiner Schwächen eine nette Unterhaltungslektüre für ein paar spannende Lesestunden, z.B. im Urlaub.

Veröffentlicht am 17.06.2018

Geheimnisse in der Toskana

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Geheimnisse in der Toskana

Covergestaltung:
Die Covergestaltung zu „Der Mitternachtsgarten“ ist schön gestaltet. Der Buchtitel ist durch die Farbe und der Schriftgröße sehr auffallend. Passend zur Geschichte ...

Geheimnisse in der Toskana



Covergestaltung:
Die Covergestaltung zu „Der Mitternachtsgarten“ ist schön gestaltet. Der Buchtitel ist durch die Farbe und der Schriftgröße sehr auffallend. Passend zur Geschichte zeigt das Cover ein Haus im typischen Baustil der Toskana, sowie auch die toskanischen Zypressen. Insgesamt besteht ein starker Kontrast zu dem Bild und der Buchtitelfarbe.

Inhalt und eigene Meinung:
Kurzer Einblick in die Geschichte: Lucy, die aus London kommt reist in die Toskana da ihr dort eine Arbeitsstelle als Haushälterin angeboten wird. Auf dem Castillo Barbarossa wird sie ihre neue Stelle antreten - sie merkt schnell das das Anwesen irgendetwas geheimnisvolles hat. Die Hausherrin Vivien wurde in Hollywood zu einer berühmten Schauspielerin und verliebt sich dort in einen Italiener. Als Lucy ein altes Tagebuch von Vivien findet kommen einige Geheimnisse und Tragödien ans Tageslicht.

Im weiteren Verlauf der Geschichte erhält man Einblicke und Einzelheiten aus dem Leben von Lucy und Vivien. Die Charaktere sind bildhaft beschrieben und haben eine individuelle Persönlichkeit. Der Einstieg in die Geschichte/Handlung ist mir sehr leicht gefallen. Den Erzähl- und Schreibstil fand ich angenehm - die Erzählung und Darstellung interessant und äußerst ansprechend.

Die Kapitel sind in verschiedenen Zeiten und verschiedene Schauplätze eingeteilt. Das ganze ist interessant und hat mich neugierig gemacht. Insgesamt erzählt dieses Buch eine spannende Familiengeschichte mit wunderbarer Kulisse. Sehr unterhaltsam und lesenswert.

Veröffentlicht am 17.06.2018

Familiendrama in der Toskana

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Das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet und auch der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht auf das Buch.

Klappentext:
Fiesole, 1980: Die Schauspielerin Vivien lebt mit ihrem Mann Gio auf ...

Das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet und auch der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht auf das Buch.

Klappentext:
Fiesole, 1980: Die Schauspielerin Vivien lebt mit ihrem Mann Gio auf dem herrlichen Castillo Barbarossa nahe Florenz. Alles könnte wunderbar sein, wäre da nicht Isabella, die schöne Schwester ihres Mannes. Seit einem Unfall in der Kindheit spricht sie nicht mehr. Ihre grausame Feindseligkeit gegenüber Vivien droht nicht nur die Liebe zu Gio zu zerstören.

London, 2016: Lucy hat einen schlimmen Fehler begangen und steht vor den Trümmern ihrer Existenz. Von Schuldgefühlen geplagt, nimmt sie einen Job als Hausmädchen in der Toskana an. Die beklemmende Atmosphäre des Castillo Barbarossa und die geheimnisvolle Hausherrin wecken ihre Neugier. Warum wacht sie jede Nacht zur selben Zeit auf? Und wieso zieht der Garten des Anwesens sie magisch an?
Zwei Frauen. Ein Geheimnis um ein Kind. Ein tragisches Unglück.

Lucy steht in London vor den Scherben ihres Lebens. Als ihr eine Stelle als Haushälterin in der Toskana angeboten wird, sagt sie zu. Angekommen auf dem Castillo Barbarossa, merkt sie schon bald, dass ein düsteres Geheimnis über dem Anwesen liegt. Rätsel ranken sich um die Hausherrin Vivien, die einst eine berühmte Schauspielerin war, ehe sie sich plötzlich aus der Öffentlichkeit zurückzog. Als Lucy das alte Tagebuch von Vivien findet, stößt sie auf ein tragisches Unglück und jahrzehntealte Geheimnisse.

Ein spannendes Familiendrama vor der großartigen Kulisse der Toskana.


Der Klappentext verspricht ein spannendes Familiendrama in der Toskana und genau das bekommt der Leser mit diesem Buch auch. Der Schreibstil ist flüssig, locker und man kann der Handlung sehr gut folgen. Die handelnden Personen konnte ich mir, dank der detaillierten Beschreibungen sehr gut vorstellen und auch die Handlungsorte hatte ich bildlich vor Augen. Man kann beim Lesen mit diesem Buch sehr gut gedanklich in die Toskana reisen. Die Geschichte ist spannend erzählt, mit vielen Geheimnissen und familiären Abgründen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles auflöst. Die beiden Erzählstränge verbinden sich sehr gut miteinander und jeder ist für sich spannend und interessant.
Für mich ein wirklich gelungener Roman um große Geheimnisse in der Toskana.

Veröffentlicht am 15.06.2018

Ein schlimmes Familiendrama und seine Folgen

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Lucy Whittaker, Ende 20, hat in London eine persönliche Katastrophe erlebt, die sie auch ihren Job gekostet hat. Da erfährt sie, dass in der Toskana eine Stelle als Haushälterin zu vergeben ist. Nach kurzem ...

Lucy Whittaker, Ende 20, hat in London eine persönliche Katastrophe erlebt, die sie auch ihren Job gekostet hat. Da erfährt sie, dass in der Toskana eine Stelle als Haushälterin zu vergeben ist. Nach kurzem Zögern sagt sie zu. Doch auf dem Castillo Barbarossa stellt sie schnell fest, dass nicht nur sie selbst ein dunkles Geheimnis hat. Auch über dem großen Anwesen liegt ein dunkler Schatten. Welches Rätsel umgibt die Hausherrin Vivien Lockhart, einst eine attraktive und berühmte Schauspielerin, die sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat? Als Lucy das alte Tagebuch von Vivien findet, stößt sie auf ein tragisches Unglück...

„Der Mitternachtsgarten“ von Victoria Fox behandelt ein Familiendrama vor der Kulisse der Toskana.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus 52 Kapiteln mit einer angenehmen Länge sowie einem Pro- und einem Epilog. Dabei gibt es mehrere Erzählstränge. Die Handlung spielt einerseits im Jahr 2016, andererseits aber auch in den 1970er- und 1980er-Jahren. Sie springt zwischen unterschiedlichen Schauplätzen: England, Italien und den USA. Erzählt wird sowohl aus der Sicht von Lucy in der Ich-Perspektive als auch aus der Sicht von Vivien zu verschiedenen Zeitpunkten. Obwohl ich die Geschichte gut nachvollziehen konnte, war mir der Aufbau insgesamt etwas zu konfus und unübersichtlich.

Der Schreibstil ist flüssig und anschaulich. Die Sprache ist bildhaft, wenn auch an einigen Stellen ein wenig pathetisch.

Zu den beiden Hauptprotagonistinnen konnte ich in den ersten Kapiteln noch keine Sympathie aufbauen. Doch je mehr man als Leser erfuhr, desto mehr konnten mich ihre Schicksale fesseln und umso mehr Mitgefühl hatte ich mit ihnen. Lucy und Vivien werden authentisch dargestellt.

Lange bleibt im Unklaren, was sich der Vergangenheit von Lucy und im Leben Viviens abgespielt hat und welche düsteren Geheimnisse die beiden mit sich herumtragen. Dies macht den Roman spannend und hält den Leser bei der Stange. Einige unheimliche Momente unterstützen die düstere Stimmung. An mehreren Stellen kann die Geschichte mit unerwarteten Wendungen überraschen. Die Auflösung wirkt schlüssig und glaubwürdig.

Das Cover mit den dunklen Wolken ist nicht nur hübsch gestaltet, sondern fängt die Atmosphäre des Buches auch gut ein. Der Titel macht neugierig. Mir erschließt sich jedoch nicht, warum man vom englischen Original („The Silent Fountain“), was ich treffender finde, abgewichen ist.

Mein Fazit:
„Der Mitternachtsgarten“ von Victoria Fox ist ein gelungener Roman über eine schlimme Familientragödie, der für unterhaltsame Lesestunden sorgt.