Cover-Bild Am Ende sterben wir sowieso
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Arctis ein Imprint der Atrium Verlag AG
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 21.09.2018
  • ISBN: 9783038800194
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Adam Silvera

Am Ende sterben wir sowieso

Katharina Diestelmeier (Übersetzer)

Was wäre, wenn das Schicksal bei dir anklopft, um dich vor deinem bevorstehenden Tod zu warnen? Am 5. September, kurz nach Mitternacht, bekommen Mateo und Rufus einen solchen Anruf. Von der »Death Cast«, die die undankbare Aufgabe hat, ihnen die schlechten Neuigkeiten zu überbringen: Sie werden heute sterben. Noch kennen sich die beiden nicht, doch aus unterschiedlichen Gründen beschließen sie, an ihrem letzten Tag einen neuen Freund zu finden. Die gute Nachricht lautet, dass es dafür eine App gibt: Sie heißt ›Last Friend‹ und durch sie werden sich Rufus und Mateo begegnen, um ein letztes großes Abenteuer zu erleben – und um gemeinsam ein ganzes Leben an einem einzigen Tag zu verbringen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2019

Emotionalstes Buch 2018

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Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll...
Fangen wir mit dem Cover an, dieses wurde vom Englischen Buch übernommen und ich finde es einfach wunderschön. Die zwei Jungs die dort lang laufen sind die beiden ...

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll...
Fangen wir mit dem Cover an, dieses wurde vom Englischen Buch übernommen und ich finde es einfach wunderschön. Die zwei Jungs die dort lang laufen sind die beiden Hauptprotagonisten Mateo und Rufus und so hat das Cover auch einen Bezug auf die Geschichte.
Adam Silveras Schreibstil ist gefühlsvoll und er bringt einem verschiedene Dinge so nah, dass man denkt man ist Teil der Geschichte. Alleine wegen seinem Schreibstil bin ich förmlich durch die Geschichte geflogen und ich werde aufjedenfall mehr von ihm lesen.
Die Geschichte fängt mit dem Anruf des Todesboten bei den beiden Jungen an. So konnte man sich gleich ein Bild machen und die beiden könnten unterschiedlicher sein. Mateo hat sehr mit seinen Ängsten zu kämpfen und Rufus ist eher ein Draufgänger, der jedoch alles für seine Freunde/ Familie machen würde.
Die beiden lernen sich dann über die App letzte Freunde kennen, wenn auch erst etwas zögerlich aber sie beschließen ihren letzten Tag zusammen zu verbringen.
Die Verbindung zwischen den beiden ist unbeschreiblich. Die beiden haben eine so gute Freundschaft und ich habe es geliebt mit den beiden ihren letzten Tag verbringen zu dürfen.
Die Entwicklung, die beide an einem Tag machen ist großartig und sie hätten besseres verdient.
Eine besondere Sache ist noch, dass es ab und zu Kapitel aus Sichten von anderen Personen gibt. So lernt man nochmal mehr über den Todesboten und auch über die Familie und Freunde von Rufus und Mateo.

Fazit

Dieses Buch bringt einen gleichzeitig zum weinen und lachen. So eine emotionale Geschichte habe ich noch nie gelesen und sie hat mein Herz in Stücke gerissen. Es war wunderbar Mateo und Rufus an ihrem Tag zu begleiten und jedes noch so kleine Abenteuer mit ihnen erleben zu dürfen.

Veröffentlicht am 06.10.2018

Ein starkes Buch mit einer starken Message!

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Meine Meinung:

Fangen wir doch beim Schreibstil von Adam Silvera an, denn dieser ist einfach wahnsinnig toll und herzerwärmend gewesen. Der Autor schreibt einfach mit so einer Zielsicherheit, mit einer ...

Meine Meinung:

Fangen wir doch beim Schreibstil von Adam Silvera an, denn dieser ist einfach wahnsinnig toll und herzerwärmend gewesen. Der Autor schreibt einfach mit so einer Zielsicherheit, mit einer Art die einfach mein Herz berührt hat. Und wenn wir dann auch noch die Komination aus dieser herzergreifenden Art und die locker-leichte und flüssige Komponente betrachten und erleben, dann ist der Schreibstil einfach perfekt! Ich bin diesem wundervollen Schreibstil einfach von der ersten Seite an verfallen gewesen und er zog mich auch richtig in seinen Bann und lies mich auch nicht los und das hat mir einfach sehr gefallen.

Im Buch selbst lernen wir einige Charaktere kennen unter anderem die zwei Protagonisten Mateo & Rufus. De zwei sind so verschieden und doch haben sie auch gleichzeitig so viel gemeinsam, was ich so noch nie erlebt habe und hier für einfach perfekt passend eingestuft habe. Beides sind sehr authentisch, sehr sympathisch und einfach so liebenswert. Ich hatte auch sofort einen Zugang zu den beiden und habe sie einfach in mein Herz geschlossen, denn beide waren nicht nur super sympathisch und authentisch nein, sie waren auch einfach perfekt gezeichnet und ich habe die beiden echt gern gewonnen. Auch sämtliche Nebenfiguren waren authentisch gezeichnet und hatten für mich keinen Makel.

Die Story in »Am Ende sterben wir sowieso« ist dem Autor einfach grandios gelungen. Adam Silvera erschuf hier eine Gerschichte mit einer richtig starken Message dahinter und dies hat mich absolut geflasht. Ich habe die Story einfach genossen und musste das Buch auch teilweise aus der Hand legen, denn meine Tränendrüse war bei der Story und dem Verlauf dieser, einfach überstrapaziert. Die Storyline war auch einfach richtig stark und ergänzte sich ohne Probleme mit der Story, was einfach ein fabelhaftes Gesamtbild der Story ergeben hat und welches die Story nochmal angehoben hat.

Die Handlung in dieser Geschichte war von der ersten Seite an schonungslos einnehmend, fesselnd und verständnisvoll. Ich habe mir großes von der Handlung versprochen und wurde hier nicht enttäuscht! Die Handlung war leicht zu verstehen und die Grundidee dieser ist einfach fabelhaft ausgearbeitet gewesen, so, dass ich mich in dieser einfach sinken lassen konnte und sie erleben konnte. Auch die Handlungsstränge waren fein säuberlich ausgearbeitet und haben sich sanft und grazil in die Handlung verflochten, was dann einfach ein Feuerwerk der Gefühle ergeben hat bei mir.

Mein Fazit:

Abschließend muss ich sagen, dass Am Ende sterben wir sowieso ein Buch war, welches mich in allen Punkten vollkommen überzeugt hat. Ein leicht zu lesender und überwältigender Schreibstil, eine Story deren Message einfach unglaublich stark und aussagekräftig war und eine Handlung, welche meine Gefühle auf eine Achterbahnfahrt mitgenommen haben waren das Ergebnis von 336 Seiten lesen! Ich bin einfach total überwältigt von diesem Buch und kann es jedem nur ans Herz legen.

Veröffentlicht am 30.09.2018

Einfach nur Wow!

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Ich bin schon seit gefühlten Ewigkeiten um die englische Ausgabe des Buches herumgeschlichen und auch wenn ich gerne Bücher auf Englisch lese, hat mich etwas von dem Buch zurück gehalten. Von Adam Silvera ...

Ich bin schon seit gefühlten Ewigkeiten um die englische Ausgabe des Buches herumgeschlichen und auch wenn ich gerne Bücher auf Englisch lese, hat mich etwas von dem Buch zurück gehalten. Von Adam Silvera hört man nur Gutes. Seine Art zu Schreiben ist gefühlvoll und mitreißend. Daher war ich um so aufgeregter, als klar wurde, dass dieser Roman nach Deutschland kommt.

Zuerst möchte ich auf das Cover eingehen. Ein großer Pluspunkt ist, dass der Verlag beim Originalcover geblieben ist. Der Tod im Hintergrund, der auf uns alle herabblickt und wie der Schatten der Jungen zum Sensenmann wird, gibt ein direktes Gefühl für dieses Buch.

Die Geschichte ist in vier Teile unterteilt, die abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven (meistens Mateo und Rufus) mit Zeitangabe geschrieben wurden. Auffällig: Mateo und Rufus sind immer aus der Ich-Perspektive zu lesen. Andere Nebencharaktere, die entweder Freunde sind oder indirekt mit den Beiden zu tun haben, aus der Erzählperspektive. So bleiben die beiden Jungen im Fokus und man verliert sie nicht aus den Augen und fühlt sich im Laufe des Buches mit ihnen verbunden.

Das Thema ist schwer, es regt zum Nachdenken an. Denn wenn man Jung ist, fühlt man sich unsterblich und meint, man hätte so viel Zeit alle Dinge, die man gerne erleben möchte, auch zu tun. Diese Geschichte möchte wachrütteln. Solch ein Gefühl hatte ich. Beide Jungen sind zwischen 17 und 18 Jahre alt, als sie mitten in der Nacht den Anruf bekommen. Kaum Zeit wirklich gelebt zu haben. Man selbst beginnt sich zu fragen, während die Charaktere Seite für Seite beginnen sich zu entwickeln, wie man selbst die letzten 24 Stunden seines Lebens verbringen würde.

Wir können natürlich nie wissen, wann wir sterben. Wir haben keinen Death Cast. Um so wichtiger ist es doch, mit der, von vornherein, begrenzten Zeit das Beste zu machen.

Adam Silveras Schreibstil ist simple und gut zu lesen. Doch so flüssig und leicht er ist, so tiefgründig wird er ohne poetisch zu wirken. Und die Geschichte, die Charaktere, was die Erinnerung an die eigene Sterblichkeit mit einem macht, hallt lange nach.

Ich habe dieses Buch am Mittwoch bekommen und in der Nacht von Donnerstag auf Freitag beendet. Heute ist Sonntag. Und ich habe mich noch nicht von diesem Buch erholt (im positiven Sinne).

Es ist einfach wahnsinnig gut; eine besondere Erfahrung, die zum Nachdenken anregt.

Bewertung:

Ich kann 'Am Ende sterben sie sowieso' an jeden empfehlen, der gerne tiefgründige Jugendliteratur mit LGBT Charakteren liest. Dieses Buch ist gefühlvoll und hallt sehr lange nach. Ich hoffe, dass alle Werke des Autors den Weg nach Deutschland finden und ich lege meine Hoffnung in den Arctis Verlag. Ich für meinen Teil werde jeden neuen Roman von Adam Silvera mit Freude lesen. Mich hat er komplett überzeugt.

Deswegen vergebe ich sehr gerne 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 13.10.2018

Was wäre, wenn das Schicksal bei dir anklopft, um dich vor deinem bevorstehenden Tod zu warnen?

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Ich weiß gerade gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich bin verwirrt, traurig, gerührt und verkneife mir gerade die Tränen.
Ich möchte mit dem Schreibstil anfangen. Dieser ist sehr flüssig und angenehm zu ...

Ich weiß gerade gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich bin verwirrt, traurig, gerührt und verkneife mir gerade die Tränen.
Ich möchte mit dem Schreibstil anfangen. Dieser ist sehr flüssig und angenehm zu lesen und sorgt dafür, dass die Thematik nicht zu schwer wiegt, d.h. lockert die Geschichte auf.
Rufus und Mateo sind sehr unterschiedliche Charaktere. Mateo ist zunächst nicht mutig, er versteckt sich vor der Welt und traut sich nichts. Rufus hat viel hinter sich, löst viele Sachen mit Gewalt und fühlt sich verloren. Die Beiden können sich Gefühle und Blickwinkel geben, die ihnen andere Menschen nicht geben können. Die Entwicklungen der Beiden sind gut nachvollziehbar und hinsichtlich der Thematik sind die Entwicklungen ein wenig makaber.
Durch den Titel weiß man schon, was passiert, dadurch kreiert der Autor ein unbehagliches hintergründliches Gefühl, das uns die gesamte Geschichte über begleitet.
Die kurzen Kapitelabschnitte und die vielen verschiedenen Perspektiven runden die Geschichte ab und zeigen wie weit verzweigt die Stadt ist und wie eine Handlung der einen Person, das Leben einer Anderen beeinflusst.
Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass die Geschichte ein wenig kurz ist und das Ende offen ist. Einerseits kann man sich vorstellen, wie es endet, aber andererseits mag ich keine offene Enden und möchte genau wissen, wie es zu Ende geht.
Insgesamt hat mich die Geschichte emotional berührt und ich habe mitgelitten, mitgefiebert und mitgeliebt. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen.

Veröffentlicht am 01.12.2020

Dieses Buch bringt eine Flut an Emotionen mit sich

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"They both die at the end" zeichnet sich durch eine kreative und auch etwas ungewöhnliche Grundgeschichte aus: 2 Jungen, die sich vorher noch nie zuvor gesehen haben, verbringen einen Tag zusammen und ...

"They both die at the end" zeichnet sich durch eine kreative und auch etwas ungewöhnliche Grundgeschichte aus: 2 Jungen, die sich vorher noch nie zuvor gesehen haben, verbringen einen Tag zusammen und erleben ein Erlebnis nach dem anderen - mit dem Wissen, dass jedes davon ihr letztes sein könnte.

Das könnte ein Klappentext für ein typisches, tragisches Jugendbuch gewesen sein, aber Adam Silvera schafft es einen speziellen Twist einzubauen und somit die Geschichte noch individueller und außergewöhnlicher zu machen.

Besonders seine beiden Protagonisten, Mateo und Rufus, haben mein Herz im Sturm erobert und die Interaktionen der beiden im Laufe des Buches waren einfach nur schön mitzuerleben. Sie ergänzen sich beide einfach perfekt: Mateo, der sonst introvertiertere von beiden, wächst über sich hinaus und lässt sich von Rufus Mut mitreißen. Rufus hingegen lernt durch Mateo die ruhigen Seiten des Lebens kennen. Beide entdecken neue Seiten an sich und verhelfen dem jeweils anderen zu einem besseren Menschen.

Dieses Buch hat mich einfach wirklich emotional komplett mitgenommen: ich habe Freude, Spaß, Bedauern und Trauer im Laufe des Buches erleben dürfen. Es gab wohl kaum einen letzten Satz in einer Geschichte, der mich so emotional erschlagen hat, wie dieser hier. (Alle die das Buch gelesen haben, wissen bestimmt, was ich meine.)

Auch wenn ich viel Positives zum Buch zu sagen habe, hatte ich doch ziemliche Probleme in die Geschichte einzufinden. Am Anfang waren mir die beiden Protagonisten einfach noch zu fremd und nicht greiflich, wodurch die Geschichte minimal auf der Strecke blieb. Doch spätestens ab der 2. Hälfte des Buches habe ich die Seiten förmlich inhaliert und jedes einzelne Wort gefühlt.

Lest dieses Buch, es ist wirklich unfassbar gut, auch mit kleinen Schwierigkeiten am Anfang. An dieser Stelle kann ich auch sagen, dass zu einem meinen liebsten LGBTQ+ Büchern zählt.

Ich gebe hier 4/5 Sternen!

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