Cover-Bild Manchmal lüge ich
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 382
  • Ersterscheinung: 15.12.2017
  • ISBN: 9783499273117
Alice Feeney

Manchmal lüge ich

Psychothriller
Karen Witthuhn (Übersetzer)

Ich heiße Amber Reynolds. Drei Dinge sollten Sie über mich wissen:
1. Ich liege im Koma.
2. Mein Mann liebt mich nicht mehr.
3. Manchmal lüge ich.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2019

Genial und clever

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Sehr gut und flüssig geschriebenes Erstlingswerk, das ich nicht aus der Hand legen konnte und an einem Nachmittag durchgelesen habe.
Die Autorin schafft es, der Handlung immer wieder neue Wendungen und ...

Sehr gut und flüssig geschriebenes Erstlingswerk, das ich nicht aus der Hand legen konnte und an einem Nachmittag durchgelesen habe.
Die Autorin schafft es, der Handlung immer wieder neue Wendungen und Überraschungen zu geben, und so den Leser komplett zu verwirren (und das ist positiv gemeint)
Einzig eine Szene im Krankenhaus empfand ich als viel zu brutal und auch überflüssig - ich möchte hier nicht zu viel verraten.

Veröffentlicht am 02.03.2025

Unerwartete Wendungen!

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Dieser Thriller verdient eindeutig mehr Aufmerksamkeit! Oder ich hab die Aufmerksamkeit um dieses Buch verpasst 😂
Wir verfolgen die Geschichte von Amber Reynold…
oder nicht?!?!
Wir wissen das unsere ...

Dieser Thriller verdient eindeutig mehr Aufmerksamkeit! Oder ich hab die Aufmerksamkeit um dieses Buch verpasst 😂
Wir verfolgen die Geschichte von Amber Reynold…
oder nicht?!?!
Wir wissen das unsere Protagonistin… unsere Erzählerin… gerne lügt und es nicht so genau mit der Wahrheit nimmt. Während des ganzes Buches hab ich mich gefragt, was ist nun der wahre Kern des Ganzen. Ich habe vieles hinterfragt und ich gebe zu, auch mal vergessen, dass unsere Erzählerin gerne mal die Wahrheit verdreht und die verschiedenen Erzählebenen machen die Suche nach der Wahrheit noch viel spannender. Jedoch war ich manchmal echt verwirrt von den hin und her springen zwischen den Personen.
Trotzdem ein sehr lesenswertes Buch und eine absolute Empfehlung 🖤
Und das Ende wird euch überraschen 😮

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Veröffentlicht am 06.12.2019

Spannend und raffiniert

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Amber Reynolds liegt mit schweren Verletzungen im Koma, kann trotzdem Stimmen und Gespräche der Menschen wahrnehmen, die sie im Krankenhaus besuchen. Nach und nach kommt dadurch die Erinnerung daran, was ...

Amber Reynolds liegt mit schweren Verletzungen im Koma, kann trotzdem Stimmen und Gespräche der Menschen wahrnehmen, die sie im Krankenhaus besuchen. Nach und nach kommt dadurch die Erinnerung daran, was mit ihr passiert ist. Bald weiß sie, dass es kein üblicher Autounfall war. Und sie begreift, dass sie sich in einer großen Gefahr befindet. Doch wie holt man Hilfe, wenn man im eigenen Körper gefangen ist?

Ich bin auf das Buch durch die interessante Covergestaltung aufmerksam geworden. Das unvollständige Bild einer offenbar schlafenden Frau, die roten, ins Auge springenden Titelbuchstaben und die zwei Sätze "Ich liege im Koma". Mein Mann liebt mich nicht mehr" haben sofort meine Neugier geweckt. Ich habe auf eine spannende Untehaltung gehofft und wurde nicht enttäuscht. Alice Feeney ist es gelungen, ein wahres Alptraum-Szenario originell und fesselnd zu Papier zu bringen. In zahlreichen Rückblenden erfährt der Leser häppchenweise die Geschichte Ambers und ihrer Schwester Claire und dann, wenn man schon denkt, dass alles klar ist, stellt es sich heraus, dass es ganz anders war. Diese überraschenden Wendungen, die interessante Idee, die dem Roman zugrunde liegt und komplexe, psychologisch stimmige Figuren, allen voran die beiden Schwestern, machen das Buch zu einer faszinierenden Lektüre, die man kaum aus der Hand legen kann.

Mein Fazit: Etwas verwirrend, trotzdem packend und originell - für Liebhaber raffinierter Psychothriller definitiv zu empfehlen!

Veröffentlicht am 17.12.2017

Wendungen, die schwindlig machen

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Amber Reynolds liegt im Koma, doch sie hört und spürt die Menschen, die sich in ihrem Zimmer befinden. Sie hatte einen Unfall, aber sie erinnert sich an nichts davon, in Gedanken geht sie die letzten Tage ...

Amber Reynolds liegt im Koma, doch sie hört und spürt die Menschen, die sich in ihrem Zimmer befinden. Sie hatte einen Unfall, aber sie erinnert sich an nichts davon, in Gedanken geht sie die letzten Tage vor diesem Unfall durch und an etwas kann sie sich auf jeden Fall erinnern: an Ärger auf der Arbeit und an Streit mit ihrem Mann. Aber was ist die Wahrheit?
Meine Meinung
Wie man schon an meiner kurzen Inhaltsangabe merkt, möchte ich hier einfach gar nicht so viel zu dem Geschehen im Buch verraten. Ich grübel auch schon eine Weile, was ich hier überhaupt alles in dieser Rezension erzählen möchte, ohne zu viel von mir zu geben. Gar nicht so leicht!
Mit Manchmal lüge ich, ist Alice Feeney ein wirklich absolut fesselndes und mitreißendes Debüt gelungen. Sie schreibt sehr flüssig, mit einer klaren und schnörkellosen Sprache, die genau so dazu einlädt, das Buch nicht mehr wegzulegen, wie auch der Inhalt.
Dieser Inhalt hat es auch ganz schön in sich, denn wir erleben hier schnelle Zeitwechsel, die immer und immer wieder neue Wendungen aufzeigen. Ständig gibt es Überraschungen und die Geschichte dreht und wendet sich fast schon kapitelweise, so dass man teilweise gar nicht mehr weiß, wer gut oder wer böse ist, was wirklich passiert ist oder wem man noch glauben oder vertrauen soll. Es gibt einen kleineren Abschnitt, bei dem es etwas länger wird vom Inhalt her, aber ab einem Punkt konnte ich wirklich nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich einfach wissen musste, was wirklich hier los ist.
Wir erleben die Geschichte von Amber in drei verschiedenen Zeiten, dabei erzählt sie aus der Ich-Perspektive von den Ereignissen. Allerdings habe ich auch immer wieder den Text auf dem Klappentext im Kopf, nämlich:
1. Ich liege im Koma.
2. Mein Mann liebt mich nicht mehr.
3. Manchmal lüge ich.
Das spukte während des Lesens also noch zusätzlich durch meine Gedanken und ließ mich noch einmal mehr in die Irre laufen. Die drei Zeiten sind einmal die Erinnerungen an die letzten Tage vor dem Unfall, die Alice, die im Koma liegt, durch den Kopf gehen. Die Gegenwart, aus der Alice schildert, was gerade aktuell in ihrem Krankenhauszimmer geschieht und die Kindheit, die aus Tagebuchauszügen besteht. Diese drei Zeiten sorgen hier für vollständige Verwirrung, denn bei jedem Wechsel, gingen auch meine Gedanken in eine andere Richtung und doch kommt es immer wieder ganz anders, als man denkt. Letzten Endes sag ich hier nur: lasst euch überraschen.
Die Protagonistin dieser Geschichte ist Amber, die Frau im Koma und man lernt hier ihre Geschichte kennen. Neben Amber gibt es hier eine recht überschaubare Anzahl an Nebencharakteren, die weiterhin für Verwirrungen sorgen. Ich möchte aber gerade bei den Charakteren nicht zu viel verraten, denn auch diese sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen. Oder vielleicht doch?
Mein Fazit:
Eine Geschichte, die absolut durchdacht wirkt und die immer und immer wieder für Überraschungen sorgte. Sehr spannend und fesselnd erzählt und mit einem Plot bei dem es dem Leser schwindelig wird vor lauter Grübeleien über die Wahrheit. Ein Psychothriller, der das Wort Psycho wirklich verdient hat und über den ich einfach nicht mehr verraten möchte, da es sonst zu sehr spoilert. Glasklare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 03.08.2025

Drei Wahrheiten, umso mehr Lügen

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Amber liegt im Koma. Doch sie kann sich nicht daran erinnern, wie sie dorthin gekommen ist. Während sie immer wieder in die Vergangenheit abdriftet, versucht sie ihr Gedächtnis aus den wenigen Bruchstücken, ...

Amber liegt im Koma. Doch sie kann sich nicht daran erinnern, wie sie dorthin gekommen ist. Während sie immer wieder in die Vergangenheit abdriftet, versucht sie ihr Gedächtnis aus den wenigen Bruchstücken, an die sie sich erinnert, wieder zusammenzusetzen.

Die Geschichte wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt: in der Gegenwart, in der Amber im Koma liegt, durch Tagebucheinträge aus der Kindheit und in den wenigen Tagen vor dem Unfall, der sie ins Krankenhaus gebracht hat. Dabei erfährt der Leser immer mehr aus Ambers Vergangenheit, wobei nicht all ihre Erinnerungen wahr scheinen. Die Geschichte hält ein paar spannende und überraschende Wendungen bereit, die ich so nicht habe kommen sehen. Mit Amber selbst und auch mit den anderen Protagonisten der Geschichte konnte ich jedoch nicht allzu viel anfangen, da mir absolut niemand von ihnen sympathisch war. Jeder von ihnen hat seine eigenen Geheimnisse, was natürlich die Spannung der Geschichte auch ausmacht. Das Thema psychischer Erkrankungen hätte etwas besser aufgearbeitet werden können, da man sich hier vieler Klischees bedient (auch wenn mir bewusst ist, dass es nicht die Aufgabe eines Psychothrillers ist über psychische Erkrankungen aufzuklären).

Insgesamt konnte mich die Story unterhalten und bietet einige unerwartete Wendungen. Triggerwarnungen sollten jedoch in jedem Fall beachtet werden.

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