Cover-Bild Leichenblume
(74)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Scherz
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 27.01.2021
  • ISBN: 9783651000933
Anne Mette Hancock

Leichenblume

Thriller
Karoline Hippe (Übersetzer)

Die Platz-1-Bestseller-Serie aus Dänemark.
»Vor kurzem noch unbekannt, überholt Anne Mette Hancock jetzt Jo Nesbø und Jussi Adler-Olsen auf den Bestsellerlisten.« Berlingske

Die Kopenhagener Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan steckt in einer heiklen Jobkrise, als sie einen mysteriösen Brief erhält: von einer gesuchten Mörderin. Darin stehen Dinge über Heloise, die eigentlich niemand wissen kann. Beunruhigt beginnt Heloise, auf eigene Faust zu recherchieren. Die Absenderin ist seit einem brutalen Mord vor einigen Jahren spurlos verschwunden. Was will sie nun ausgerechnet von Heloise, und woher hat sie die Informationen über sie?
Zur gleichen Zeit erhält auch Kommissar Erik Schäfer einen neuen Hinweis auf die Gesuchte. Alle Spuren scheinen zu Heloise Kaldan zu führen. Ist ihr Leben in Gefahr? Und können der Polizist und die Journalistin einander vertrauen? Ein fesselnd persönlicher Thriller über Rache, Gerechtigkeit und Vergebung.

Der erste Fall für Heloise Kaldan und Erik Schäfer.
Ausgezeichnet mit dem dänischen Krimi-Preis.
»Bezwingendes Crime-Debüt auf höchstem skandinavischen Niveau.« Litteratursiden

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2021

Subtil aufgebaut, hält die Spannung bis zum Schluss

0

Der Thriller „Leichenblume“ der Dänin Anne Mette Hancock ist der erste Teil einer Serie, die in Kopenhagen spielt und bei der Heloise Kaldan, eine in den Bereichen Arbeit, Wirtschaft und Verbraucherschutz ...

Der Thriller „Leichenblume“ der Dänin Anne Mette Hancock ist der erste Teil einer Serie, die in Kopenhagen spielt und bei der Heloise Kaldan, eine in den Bereichen Arbeit, Wirtschaft und Verbraucherschutz tätige Investigativ-Journalistin, sowie Kommissar Erik Schäfer sich der Aufklärung von Verbrechen widmen. Der Titel des Buchs bezieht sich auf eine Pflanze gleichen Namens, die einen Aasgeruch absondert. Die Pflanzenart wird von einer sehr wichtigen Figur in der Handlung als ihre Lieblingsblume bezeichnet.

Heloise erhält einen Brief von der gesuchten Mörderin Anna Kiel, während sie aufgrund eines von ihr geschriebenen Artikels mit beinhalteten falschen Informationen um ihre Arbeitsstelle bangt. Das Schreiben ist kryptisch. In weiterer Post erklärt die Briefeschreiberin, dass sie einiges mit der Journalistin gemeinsam hat und nennt Sachverhalte, die nur Heloises engste Bezugspersonen kennen können. Erste Anhaltspunkte führen sie zu einem kaltblütigen Mord an einem Anwalt vor einigen Jahren. Ein besorgniserregender Post auf Instagram führt dazu, dass sie die Kriminalpolizei einschaltet.

In der Zwischenzeit hat Erik von einer Zeugin einen neuen Hinweis auf den Aufenthaltsort von Anna Kiel erhalten. Heloise und er gehen ihren eigenen Weg zur Aufklärung der inzwischen verstrickt vorliegenden Hinweise und werden immer tiefer hineingezogen in ein Verbrechen übelster Art, das für Heloise sogar persönlich wird.
Schon nach wenigen Seiten konnte mich der Thriller in seinen Bann ziehen, denn die Spannung wird gekonnt subtil aufgebaut. Die Autorin bindet neben dem beruflichen auch das private Umfeld, in dem sich ihre Protagonisten bewegen, in die Handlung ein. Heloise ist eine engagierte Journalistin, sie arbeitet mit Leidenschaft in ihrem Beruf. Bald wird aber angedeutet und später wird es zur Tatsache, dass etwas aus ihrer Vergangenheit sie bedrückt.

Erik ist ein erfahrener Ermittler, der gelegentlich zum Sarkasmus neigt, geradlinig ist und glücklich verheiratet. Die Geschichte treibt auf ein ganz bestimmtes Thema zu, welches aber lange im Verborgenen bleibt. Neben den Perspektivenwechseln zwischen Heloise und Erik gibt es auch immer wieder kurze Szenen mit Anna Kiel, die aber rätselhaft sind und auf diese Weise nochmals zur Spannungssteigerung beitragen.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, auch dank einer sehr guten deutschen Übersetzung durch Karoline Hippe. Durch einige unerwartete Wendungen war ich vom Inhalt gefesselt und wollte endlich erfahren, warum die nach ihrer Tat geflohene Anna jetzt eine Verbindung zu Heloise sucht. Die Spannungskurve hält Anne Mette Hancock in ihrem Thriller „Leichenblume“ bis zum Schluss hoch. Gerne empfehle ich das Buch an alle Leser, die gerne Kriminalromane lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.03.2021

Persönliche Post von einer Mörderin?

0

Heloise ist Journalistin bei einer Kopenhagener Tageszeitung und muss sich vor ihrem Redakteur rechtfertigen - sie hat einer ihrer Quellen vertraut und ist falschen Fakten auf den Leim gegangen. Als sie ...

Heloise ist Journalistin bei einer Kopenhagener Tageszeitung und muss sich vor ihrem Redakteur rechtfertigen - sie hat einer ihrer Quellen vertraut und ist falschen Fakten auf den Leim gegangen. Als sie den Brief einer gesuchten Mörderin bekommt, ist sie alarmiert, denn diese weiß allerhand über Heloise. Was will die vor Jahren verschwundene von ihr und woher hat sie ihre Informationen? Sie beginnt zu ermitteln und gerät somit ins Visier einer gefährlichen Bande, die auch ihr zu nahe kommt. Auf einer Reise nach Paris muss sie sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen, um endlich damit abschließen zu können.

Dieser Band ist der erste einer Reihe um die Journalistin Heloise Kaldan und den Kommissar Erik Schäfer. Ich fand den Auftakt dieser Serie sehr gelungen und spannend geschrieben, obwohl ja von Anfang an ziemlich klar war, wer die Mörderin war. Anfangs dachte man ja noch, vielleicht war sie es ja gar nicht, aber dann kristallisieren sich die Hintergründe für diese Tat heraus und man kann sie gut verstehen. Heloise und der anfangs etwas grantige Kommissar Erik verstehen sich im Laufe der Ermittlungen immer besser - ich fand sie beide recht sympathisch. In diesem rasant geschriebenen Thriller geht es um schlimme Verbrechen, um Rache, aber auch um Vergebung. Ich bin schon sehr auf den nächsten Band gespannt!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2021

Spannender Auftakt

0

Der neue skandinavische Star am Krimi-Himmel? Ganz schön viele Vorschuss-Lorbeeren, die der Titel hier erhält, allerdings hat er wohl in Skandinavien sogar Jo Nesbø und Jussi Adler-Olsen auf den Bestsellerlisten ...

Der neue skandinavische Star am Krimi-Himmel? Ganz schön viele Vorschuss-Lorbeeren, die der Titel hier erhält, allerdings hat er wohl in Skandinavien sogar Jo Nesbø und Jussi Adler-Olsen auf den Bestsellerlisten überholt.

Schon mal vorab: ja, nicht zu viel versprochen, hatte alles, was ich von einem ausgezeichneten Thriller erwarte.

Ungewöhnlich war der Aufbau, denn eine gesuchte Mörderin hat Kontakt zu einer dänischen Journalistin aufgenommen. Das wäre doch ein wenig sehr einfach, wenn schon gleich zu Beginn die Täterin feststeht, dachte ich mir. Stets war ich am zweifeln, wie konnte das alles nur zusammenhängen? War e so, wie es schien?

Spannend - und dann noch mit den großen Themen Rache und Gerechtigkeit.
Raffinierte Wendungen und ein wunderbares Ende - ich bin angefixt und will auf jeden Fall mehr über die Journalistin Heloise Kaldan und Kommissar Erik Schäfer lesen. Die Lorbeeren sind verdient.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2021

mysteriöse Zusammenhänge

0

In diesem tollen Krimi treffen zwei sehr unterschiedliche Charaktere aufeinander. Einmal Heloise, Journalistin mit viel emotionalem Ballast im Gepäck und einer Liaison, die vielleicht keine ist, weil der ...

In diesem tollen Krimi treffen zwei sehr unterschiedliche Charaktere aufeinander. Einmal Heloise, Journalistin mit viel emotionalem Ballast im Gepäck und einer Liaison, die vielleicht keine ist, weil der Mann ihr einige Dinge verschweigt.
Und Erik Schäfer, der Kommissar. Geradlinig, leicht genervt aber mit dem Herz auf dem rechten Fleck für alle Arten von Gerechtigkeit. Sehr schön fand ich in diesem Buch die Mischung aus Ermittlung und persönlichen Hintergründen. Beide Protagonisten haben ein normales Leben, welches auch sehr authentisch beschrieben wird, ohne jemals zu langweilen. Es tummeln sich zeitweise ganz schön viele Nebenprotagonisten in dem Buch, aber die Autorin hat einen sehr klaren Schreibstil , so kann man alles zeitlich, räumlich und personell immer prima einordnen. Es gibt mehrere rote Fäden, die bis weit in die Vergangenheit reichen , sich umeinander schlingen, für Verwirrung und Ratespass sorgen , aber zum Ende hin wird alles perfekt aufgelöst. Ein wenig schwertue ich mir immer mit dänischen Ortsangaben, was aber nun wirklich nicht der Autorin anzulasten ist, schließlich kann man das nicht 1:1 übersetzen.
Fazit: Ein absolut perfekter Krimi für alle die gerne mehrere Handlungsstränge mögen, intelligente Auflösungen und Charaktere die man nicht so schnell vergisst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2021

Guter Auftakt, aber mit Luft nach oben

0

Vor einigen Jahren ist der stadtbekannte Anwalt Mossing brutal ermordet worden. Die Täterin Anna ist seitdem auf der Flucht. Und so staunt Journalistin Heloise nicht schlecht, als sie eines Tages genau ...

Vor einigen Jahren ist der stadtbekannte Anwalt Mossing brutal ermordet worden. Die Täterin Anna ist seitdem auf der Flucht. Und so staunt Journalistin Heloise nicht schlecht, als sie eines Tages genau von dieser Frau einen Brief erhält. Einen sehr persönlichen Brief, obwohl sie Anna doch noch nie begegnet ist. Der damalige Ermittler Erik wird eingeschaltet und nimmt die Spurensuche wieder auf.

Ich fand Leichenblume als Auftakt zu einer neuen Serie nicht schlecht, auch wenn den Figuren schon noch etwas Profil fehlt. Einen Vergleich mit Nesbo oder Adler-Olsen halte ich aber doch für sehr hoch gegriffen. Eine Journalistin als „Ermittler“ eröffnet immer interessante Möglichkeiten einen Kriminalfall zu entwickeln, und Heloise macht ihren Job wirklich gut. Ich fand ihre Figur recht sympathisch, es hat Spaß gemacht mit ihr dem Rätsel der Briefe nachzugehen. Die sind als Aufhänger gut gewählt, denn natürlich machen Annas Andeutungen neugierig, bringen sie doch immer wieder neue rätselhafte Hinweise. Als Heloise „offizieller“ Gegenpart fungiert Erik als Mann des Gesetzes. Ihn fand ich noch ein wenig blass, seine Perspektive oft langweiliger als Heloises, so ganz sympathisch war er mir auch nicht. Mal sehen, ob sich das in den Folgebänden ändern wird. Die Handlung hat mir insgesamt ganz gut gefallen, auch wenn ich die Erklärung des Motivs nicht ganz so aufregend fand, zu oft schon hat man ähnliches gelesen. Trotzdem ist der Fall gut aufgebaut, durch die Perspektivwechsel zwischen Heloise und Erik werden einige Dinge unterschiedlich beleuchtet und auch der Erzählstil hat mir gut gefallen; nicht sehr reißerisch, sondern eben nordisch distanziert, wie man es von anderen skandinavischen Autoren kennt. Insgesamt fand ich Leichenblume nicht schlecht, Luft nach oben ist allerdings noch vorhanden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere