Cover-Bild Grazer Zunder
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 204
  • Ersterscheinung: 19.10.2023
  • ISBN: 9783740819460
Astrid Schilcher

Grazer Zunder

Kriminalroman
Ein Mörder verhöhnt die Polizei mit Gedichtzeilen.
Dramatik pur in Graz.

Im Grazer Stadtpark wird eine Tote gefunden, auf deren Körper ein Blatt Papier mit einer Gedichtzeile platziert wurde. Die Ermittlungen führen Chefinspektor Sepp Semper vom LKA Steiermark ins Uni-Milieu und in die Online-Dating-Welt. Und es bleibt nicht bei einer Leiche: Ein perfides Katz-und-Maus-Spiel beginnt, in dem Semper und sein Team in einem Strudel aus Demütigungen und Rache zu versinken drohen. Schließlich legen sie einen Köder aus – doch wird der Mörder ihn schlucken?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2025

Tolle Fortsetzung

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Auch der 2. Teil der Krimireihe „Grazer Zunder“ um Chefinspektor Sepp Semper und sein Team hat mich, wie es der Name schon sagt, wieder in die Steiermark nach Graz geführt und die Gegend dort gefällt mir ...

Auch der 2. Teil der Krimireihe „Grazer Zunder“ um Chefinspektor Sepp Semper und sein Team hat mich, wie es der Name schon sagt, wieder in die Steiermark nach Graz geführt und die Gegend dort gefällt mir immer mehr🥰
Eine junge Frau wird tot im Grazer Stadtpark gefunden und der Täter hinterlässt Gedichtzeilen auf ihrem Körper.
Die Ermittlungen führen das LKA Steiermark in die Welt des Online-Datings, das Universitätsmilieu und enthüllen dunkle Familiengeheimnisse.
Die Geschichte wird als aktueller Fall und auch in Rückblicken erzählt, und diese realistisch geschilderten Eindrücke haben es in sich. Die Spannung und Dramatik gipfeln in einem 2. Mord, den ich so nicht erwartet hätte (und von dem ich mir anderes erhofft hätte😂)
Sepp Semper muss wieder alles geben und auch Christa (seine verstorbene Frau) kommt wieder zu Wort. Vermisst habe ich aber die Kreativitätsachterl mit Christoph und vor allen Dingen die „Schöcklhexe“😂
Klasse finde ich dass Sempers Kollege Markus nach und nach ein wertvoller Teil des Teams wird.
Aber trotzdem hat mich Astrid Schilcher mit ihrem bildhaften Schreibstil wieder überzeugt und viel Atmosphäre vermittelt und zusammen mit den authentischen Charakteren fühle ich mich immer wieder direkt in unser Nachbarland versetzt.
Fazit: Für Fans von Regionalkrimis die in einer faszinierenden österreichischen Stadt spielen eine klare Leseempfehlung.
Freue mich auf den nächsten Teil

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Veröffentlicht am 19.11.2023

Wer datet, lebt gefährlich

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Daten in der Steiermark ist anscheinend gefährlich. Dies ist mein erster Fall um den Ermittler Sepp Semper und sein Team und ich habe die Grazer als sehr sympathisch empfunden. Sepp hat ein bisschen was ...

Daten in der Steiermark ist anscheinend gefährlich. Dies ist mein erster Fall um den Ermittler Sepp Semper und sein Team und ich habe die Grazer als sehr sympathisch empfunden. Sepp hat ein bisschen was von einem lonesome Cowboy. Attraktiv, aber nicht einfach einzufangen. Nach dem viel zu frühen Tod seiner geliebten Frau lässt Sepp keine Frau mehr an sich heran, sehr zum Leidwesen auch seiner Kolleginnen.

Geht womöglich ein Serientäter um und warum wurde auf dem Körper der toten Frau im Grazer Stadtpark ein Gedicht gefunden? Was will uns der Täter sagen?

Die Rückblenden aus Sicht des Täters geben mir einen Wissensvorsprung vor dem Ermittlerteam und trotzdem bleibt die Spannung permanent erhalten. Ich bange mit potenziellen Opfern und bin sehr froh, dass ich nicht selbst in der Online Dating Szene unterwegs bin.

Mit Graz wurde ein interessantes Setting gewählt, welches Lust macht, der Landeshauptstadt der Steiermark einen Besuch abzustatten. Grazer Zunder ist spannend, die Ermittler sympathisch und in Nullkommanichts war der Fall auch bereits mit meiner Hilfe gelöst 😉. Bitte gerne mehr davon.

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Veröffentlicht am 03.11.2023

toller Krimi aus der Steiermark

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„Grazer Zunder“ ist der zweite Kriminalroman von Astrid Schilcher mit Chefinspektor Sepp Semper vom LKA Steiermark.

Diesmal entführt uns die Autorin in die Universitäts- und in die Online-Dating-Welt. ...

„Grazer Zunder“ ist der zweite Kriminalroman von Astrid Schilcher mit Chefinspektor Sepp Semper vom LKA Steiermark.

Diesmal entführt uns die Autorin in die Universitäts- und in die Online-Dating-Welt. Zwei sehr interessante Themenbereiche, die in keinster Weise zusammenpassen und die ich gleichermaßen interessant fand. Da ich selbst an einer Universität arbeite, kam mir einiges bekannt und sehr authentisch vor. Auch die amerikanische Dichterin Emily Dickinson spielt in dem Krimi eine Rolle.

Es geht nicht zimperlich zur Sache. Die Frauenmorde sind recht brutal und es gibt einige durchgeschnittene Kehlen. Sepp Semper wird nicht nur dienstlich, sondern auch persönlich involviert. Der Mörder scheint ein Katz-und-Maus-Spiel mit den Ermittlern zu spielen und sie zu verhöhnen.
Österreichischer Lokalkolorit lockert die Grausamkeit Brutalität der Morde ein wenig auf und ist in richtigem Maße eingefügt.

Es kommt schnell ein Spannungsbogen auf. Ich hatte aber zur Buchmitte bereits einen Verdacht, der sich letztendlich bestätigt hat. Trotzdem ist es der Autorin gelungen, den Spannungsbogen zu erhalten. Astrid Schilcher hat den Fall gut aufgeklärt und das Ende ist regelrecht schockierend, aber gut durchdacht.

Der Schreibstil ist sehr schön zu lesen, teilweise fast etwas poetisch oder philosophisch angehaucht. So heißt es S. 148: „Die Richtigkeit des Konsequens bestätigt nicht die Wahrheit des Antezedens: Basislogik. Das wäre ja als würde man behaupten, dass, wenn es regnet, die Straße nass ist und daher, wenn die Straße nass ist, eindeutig klar ist, dass es geregnet hat…..“
Am Rande erfährt man auch einiges über Emily Dickinson.

Fazit: Ein intelligent geschriebener und gut durchdachter Kriminalroman mit österreichischem Flair, interessanter Thematik und einem tollem Ermittlerteam machen direkt schon Lust auf einen Folgeband.

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Veröffentlicht am 17.10.2023

Dem Verbrechen in der steirischen Landeshauptstadt auf der Spur

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Meine Meinung
Der Autorin Astrid Schilcher ist mit „Grazer Zunder“ ein spannender Kriminalroman mit viel österreichischem, insbesondere Grazer, Lokalkolorit bestens gelungen.

Obwohl ich den Vorgängerband ...

Meine Meinung
Der Autorin Astrid Schilcher ist mit „Grazer Zunder“ ein spannender Kriminalroman mit viel österreichischem, insbesondere Grazer, Lokalkolorit bestens gelungen.

Obwohl ich den Vorgängerband nicht kannte, fand ich mich rasch zurecht, denn geschickt eingebaute Regresse brachten mir die Charaktere und ihre Vorgeschichten näher. Der Ermittler und Chefinspektor Sepp Semper wurde vielschichtig und sehr menschlich gezeichnet, was mir besonders gut gefiel. Er hat seine Schwächen und Verletzlichkeiten und wird nicht als der Superheld der Ermittlungen dargestellt. Ihm passieren Fehler und er gesteht auch seinen Mitarbeitern Fehler zu, was ihn als einen sympathischen Zeitgenossen erscheinen lässt.

Der Spannungsbogen konnte meiner Ansicht nach von der ersten bis zur letzten Seite aufrechterhalten werden und ich war ständig am Rätseln, wer nun der Täter sein könnte. Eine leise Ahnung schlich sich dann bei mir ein und ich konnte das Buch zufrieden aus den Händen legen, nachdem ein schlüssiges Ende meine Vermutung bestätigt hatte.

Das Besondere an diesem Krimi sind sicher die vielen Anspielungen auf Grazer Lokalitäten und Örtlichkeiten und das Einbinden von steirischen Besonderheiten, wie zum Beispiel der Käferbohnen. Dieses Lokalkolorit mochte ich sehr und es war genau in der richtigen Menge in die Geschichte eingewoben.

Mein Fazit
Wer einen spannenden Krimi mit einem sympathischen Ermittler und einer guten Portion Grazer Lokalkolorit sucht, dem sei „Grazer Zunder“ wärmstens empfohlen. Ich fühlte mich gut unterhalten und vergebe gerne meine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 03.10.2023

Ein sehr persönlicher Fall für Sepp Semper

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Nicht mal an einem Samstag Morgen hat Chefinspektor Sepp Semper, Leiter der Ermittlungseinheit Leib und Leben des LKA Steiermark in Graz seine Ruhe und wird zu einer Leichenfundstelle gerufen. Bei der ...

Nicht mal an einem Samstag Morgen hat Chefinspektor Sepp Semper, Leiter der Ermittlungseinheit Leib und Leben des LKA Steiermark in Graz seine Ruhe und wird zu einer Leichenfundstelle gerufen. Bei der Toten, Jasmine Hiebler, 34, hinterlässt der Täter einen beschriebenen Zettel, eine so genannte Calling Card mit einer englischsprachigen Gedichtzeile. Die Ermittlungen führen ins Uni-Milieu, wo die Ermordete gearbeitet hat und in die Welt des Online-Datings, wo sie recht aktiv war. Der Mord an einer weiteren Frau mit der gleichen Calling Card geht Sepp Semper aus persönlichen Gründen ganz besonders nahe. Aber er tut alles in seiner Macht stehende um diese Taten aufzuklären. Auch wenn es dabei fast eine junge Kollegin erwischt.

Nachdem mir der erste Kriminalroman von Autorin Astrid Schilcher „Grazer Irrwege“ richtig gut gefallen hat, wollte ich natürlich den Ermittlern Sepp Semper, Christoph Leitner und Markus Steiner auch bei ihrem zweiten Fall über die Schulter schauen. Und es hat sich richtig gelohnt. Einziges Manko: Durch den eingängigen, packenden und bildhaften Erzählstil der Autorin konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und war viel zu schnell am Ende des Buches angelangt. Nun muss ich wieder warten bis Fall Nr. 3 zu klären ist.
Dass Gerichtsmedizinerin Sonja Adelmann nicht mehr dabei ist, tut mir schon leid. Wäre sie doch nur früher zu ihren Gefühlen zu Semper gestanden…
Sehr gut gefällt mir die Entwicklung, die der Kollege Markus Steiner macht. Langsam mausert er sich zu einer echten Bereicherung für das Ermittlerteam, was mir sehr gut gefällt.
Immer wieder habe ich mich gefragt, wie sich die dauerbetrunkene Mutter, ein kleiner Bub und seine drei Jahre ältere Schwester, die ich in kurzen Kapiteln mit der Überschrift „Damals“ kennenlerne, wohl in die Geschichte einfügen werden. Um so schockierter war ich, als mir dies dann durch die Ermittlungsergebnisse nach und nach bewusst wurde. Mehr wird aber nicht verraten. Dazu ist die ganze Geschichte um die Frauenmorde einfach zu interessant.
Sepp Semper und seine Kollegen haben es bei diesen beiden Fällen nicht leicht. Jede neue Spur oder Überlegung zieht einen neuen Rattenschwanz an neuen Fragezeichen hinter sich her. Schön finde ich auch, dass Sepp bei seinen Fragen auch immer wieder mal Rücksprache mit seiner verstorbenen Frau Christa hält. Da kann ich irgendwie sogar verstehen, dass er für eine neue Liebe noch nicht bereit zu sein scheint.
Für mich immer sehr wichtig, dass ich das Geschehen nachvollziehen kann und dass es sich nicht wie an den Haaren herbei gezogen liest. Dies ist hier absolut nicht der Fall. Ich kann mir die ganzen Vorgänge sehr gut vorstellen, auch wenn sie mich erschüttert haben. Für mich ist immer wieder erstaunlich welche Gedankengänge in manch krankem Kopf vor sich gehen.

Mir hat auch der zweite Fall für das LKA Graz sehr gut gefallen. Spannung, interessante Charaktere und gründliche, gewissenhafte Ermittlungen haben mich sehr gut unterhalten. Nun warte ich gespannt auf Fall 3 für Semper, Leitner und Steiner und ihre Kollegen.

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