Cover-Bild Madame Colette und das Talent zu leben
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Familienleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 21.07.2020
  • ISBN: 9783499276033
Aurélie Valognes

Madame Colette und das Talent zu leben

Anja Malich (Übersetzer)

Eine skurrile Zweckgemeinschaft, aus der langsam eine Freundschaft entsteht – denn ohne Freundschaft ist alles nichts.

Der neue Roman von Aurélie Valognes, Lieblingsautorin der Franzosen 2018!

Rose, alleinerziehende Mutter, ist tief getroffen, als ihr Sohn Baptiste von zu Hause auszieht. Damit nicht genug, verliert sie auch noch ihren Job als Tagesmutter. Eine Nachbarin bietet ihr eine neue Stelle an: Sie soll auf deren Mutter Colette aufpassen, eine grantige alte Dame, die Rose am liebsten gleich wieder hinauswerfen würde. Rose bleibt hartnäckig und holt Colette nach und nach aus ihrem Schneckenhaus. Währenddessen kämpft Rose mit ihren eigenen Problemen. Aber Freundschaft ist keine Einbahnstraße und Colette keineswegs bereit, Rose im Stich zu lassen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2021

Viel Charme

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Klappentext
Rose, alleinerziehende Mutter, ist tief getroffen, als ihr Sohn Baptiste von zu Hause auszieht. Damit nicht genug, verliert sie auch noch ihren Job als Tagesmutter. Eine Nachbarin bietet ihr ...

Klappentext
Rose, alleinerziehende Mutter, ist tief getroffen, als ihr Sohn Baptiste von zu Hause auszieht. Damit nicht genug, verliert sie auch noch ihren Job als Tagesmutter. Eine Nachbarin bietet ihr eine neue Stelle an: Sie soll auf deren Mutter Colette aufpassen, eine grantige alte Dame, die Rose am liebsten gleich wieder hinauswerfen würde. Rose bleibt hartnäckig und holt Colette nach und nach aus ihrem Schneckenhaus. Währenddessen kämpft Rose mit ihren eigenen Problemen. Aber Freundschaft ist keine Einbahnstraße und Colette keineswegs bereit, Rose im Stich zu lassen.
Meinung
Das Buch ist soviel mehr als im Klappentext beschrieben, danach habe ich eine nette Geschichte über eine alte Dame und ihre Gesellschafterin erwartet.
Aber es war etwas Besonderes. Die Horoskop gläubige Rose und vielleicht deshalb nicht sehr durchsetzungsfähig trifft auf eine sehr selbstbewusste alte Frau mit einigen Eigenarten.
Diese Kombination gepaart mit französischen Charme ist skurril und außergewöhnlich. So viele Wendungen da kam ich zeitweise kaum mit. Es ist wie die französische Sprache wenn man sie nicht kann, manchmal zu schnell.
Die beiden Hauptfiguren waren einfach nur liebenswert und die anderen Darsteller so präsent das alle auf Augenhöhe agierten auch wenn sie erst nach achtzehn Jahren auftauchten. Für mich ein ganz besonderer Gag.

Veröffentlicht am 05.01.2021

Berührend!

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Rose ist alleinerziehend, ihre Welt bricht zusammen, als ihr Sohn Baptiste erklärt, zu seiner Freundin zu ziehen und sie am selben Tag ihren Job als Tagesmutter verliert. Doch dann wendet sich das Blatt. ...

Rose ist alleinerziehend, ihre Welt bricht zusammen, als ihr Sohn Baptiste erklärt, zu seiner Freundin zu ziehen und sie am selben Tag ihren Job als Tagesmutter verliert. Doch dann wendet sich das Blatt. Sie erhält ein gutbezahltes, jedoch mysteriöses Jobangebot als Gesellschaftsdame bei der arroganten Veronique Lupin. Dort erhält Rose irritierende Anweisungen. Es stellt sich heraus, daß Rose nicht als Gesellschaft für Veroniques Mutter Colette eingestellt wurde, sondern für ihren Spitz. Colette jedoch könnte Gesellschaft dringend brauchen - sie ist eine grantige alte Dame, die das Haus schon seit Jahren nicht mehr verlassen hat und unter Waschzwang leidet. Colette und Rose freunden sich an. Als auch Baptiste seine Mutter mit Neuigkeiten überrascht, wird es für Rose sehr turbulent.

"Madame Colette und das Talent zu leben" ist ein wunderbares Buch über Freundschaft. Aurelie Valognes berührt mit ihren Charakteren das Leserherz. Rose als Übermutti, die selbst ihren erwachsenen Sohn nicht ziehen lassen möchte, ist einfach zu sympathisch. Die Freundschaft, die sich zwischen ihr und Colette entwickelt, ist berührend und komisch zugleich. Colette und ihr Wasch- und Desinfektionszwang schon wirklich voller Humor. So grantig und übelgelaunt Colette immer wieder erscheint - ihre Ansichten über die Welt sind nicht ganz verkehrt. Rose ist ein Mensch, der einfach jedem eine gute Seite abgewinnen kann. Sogar bei Veronique entdeckt sie noch den Grund für ihre Kälte. Diese Charaktere sind einfach einmalig gut dargestellt. Sogar Spitz Pepette hat einen wunderbaren Charakter, der sich perfekt in die Familie einfügt. Die Geschichte ist wunderbar leicht zu lesen. Hier spürt man den Pariser Flair und verliebt sich in die Stadt und die Charaktere!

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Veröffentlicht am 09.10.2020

Kurzweilig, amüsant und zum Entschleunigen

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Die Autorin selbst sagt über dieses Buch,  "dieser Roman soll eine Verschnaufpause sein. Ein besonderer Dank, in einer Welt, die sich immer schneller zu drehen scheint. Er soll als Aufruf dienen, das Gespräch ...

Die Autorin selbst sagt über dieses Buch,  "dieser Roman soll eine Verschnaufpause sein. Ein besonderer Dank, in einer Welt, die sich immer schneller zu drehen scheint. Er soll als Aufruf dienen, das Gespräch mit den Menschen zu suchen,  die einem etwas bedeuten. "

Und all das ist es, wenngleich dieses Taschenbuch doch eher unscheinbar daher kommt und mir vllt im Buchhandel nicht unbedingt ins Auge gestochen wäre. Deswegen bin ich gerade froh,  dass ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde.

Gerade zu Beginn versprüht diese Geschichte einen ganz besonderen Charme. Da passt es natürlich, dass das Setting Paris ist. Die Charaktere sind lieb und sympathisch, mal mehr und mal weniger. Schön ist es,  dass sie eine Entwicklung durchmachen. Das Ende  kam leider etwas flott und da haben sich die Ereignisse auch fast ein wenig überschlagen, trotzdem fand ich die Geschichte richtig süß. Für den ein oder anderen könnte die Story dennoch ein wenig überzogen wirken, ich hingegen konnte mich fallen lassen und habe sie genossen. Sie kam genau zur richtigen Zeit. Für mich erfüllte sich das, was die Autorin sich davon erhofft hatte.

Fazit:

Eine richtig süße Geschichte, mit französischem Charme. Zum Lachen, Entschleunigen und zum Wohlfühlen. Eben eine kleine Verschnaufpause!

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Veröffentlicht am 03.08.2020

Eine wunderschöne und herzergreifende Geschichte

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INHALT:
Für Rose läuft es im Moment nicht gut. Ihr achtzehnjähriger Sohn zieht aus und sie verliert ihren Job als Tagesmutter. Noch nicht von ihrem Schock erholt, bietet ihr eine Nachbarin eine neue Stelle ...


INHALT:
Für Rose läuft es im Moment nicht gut. Ihr achtzehnjähriger Sohn zieht aus und sie verliert ihren Job als Tagesmutter. Noch nicht von ihrem Schock erholt, bietet ihr eine Nachbarin eine neue Stelle an. Rose soll auf ihr Mutter Colette aufpassen. Doch diese ist überhaupt nicht davon überzeugt und möchte Rose am liebsten gleich wieder hinauswerfen. Ganz langsam und mit viel Gefühl und viel Hartnächkigkeit kommt Colette langsam aus ihrem Schneckenhaus heraus. Und immer noch kämpft Rose auch mit ihren eigenen Poblemen. Colette möchte aber Rose nicht im Stich lassen und beide erkennen, dass Freundschaft keine Einbandstraße ist.
MEINE MEINUNG:
Liebenswürdig, symphatisch und so entzückend- das waren die ersten Gedanken, die ich hatte, als ich mit dem Buch begonnen habe. Und im Laufe des Lesens haben sich diese Gedanken noch verfestigt. Was ist das für eine schöne Geschichte und was für reizende Protagonisten. Ich hatte während des gesamten Buches ein Lächeln auf dem Gesicht. Es ist eine Geschichte über Freunschaft, über Gefühle, über das Loslassen, über Selbstliebe, einen Neuanfang und Selbstachtung und das alles verpackt in eine wunderschöne und liebenswerte Geschichte. Ach, ich musste einfach die Protagonisten Rose und Colette so lieben. Hier wurden zwei wunderbare, charmante und reizende Persönlichkeiten geschaffen. Der Weg, den die beiden gehen, ist so berührend und so emotional und so herzerwärmend. Ich habe das Buch von der ersten Seite an geliebt. Eine großartige Geschichte, großartige Charaktere, großartiger Humor und großartige Gefühle.
FAZIT:
Von mir gibt es eine Leseempfehlung für diese schöne Geschichte über Freundschaft und dass es dafür nie zu spät ist.

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Veröffentlicht am 22.07.2020

Humorvolle und zu Herzen gehende Geschichte

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"Madame Colette und das Talent zu leben" heißt der neue Roman von Aurélie Valognes, der im Rowohlt Verlag erscheint.


Die 36-jährige Rose ist alleinerziehende Mutter und fällt aus allen Wolken, als ...

"Madame Colette und das Talent zu leben" heißt der neue Roman von Aurélie Valognes, der im Rowohlt Verlag erscheint.


Die 36-jährige Rose ist alleinerziehende Mutter und fällt aus allen Wolken, als ihr Sohn Baptiste mit 18 Jahren von zu Hause auszieht, um mit seiner Freundin zusammen zu wohnen. Das muss Rose erst einmal verkraften, denn bisher war ihr Sohn ihr Lebensmittelpunkt. Doch es kommt noch schlimmer und sie verliert ihren Job als Tagesmutter. Doch sie bekommt ein lukratives Angebot als Gesellschaftsdame für die alte Dame Colette und einen Hund. Nach anfänglichen Problemen mit der etwas launischen und mit Marotten behafteten Colette, kommen beide miteinander gut aus und es entsteht eine enge Freundschaft.

"Wer beeinflusst sie negativ oder hält sie davon ab, zu neuen Ufern zu segeln?" Zitat Seite 74


Diese zauberhaft erzählte Geschichte geht zu Herzen, sie lässt mich in eine bildhaft beschriebene Szenerie eintauchen, die irgendwie aus der Zeit gefallen scheint. Denn die mit feinen Zügen beschriebenen Charaktere haben spezielle Eigenarten und sorgen damit für amüsante Unterhaltung und es ist eine wohltuende Freude die Geschichte zu verfolgen. Der Erzählstil lässt sich wunderbar lesen, man taucht in eine besondere Welt ein und verfolgt gern, wie sich die Freundschaft zwischen Colette und Rose auf eine ganz spezielle Weise entwickelt.

Rose ist noch jung, trotzdem fühlt sie sich auf wie eine verlassene alte Frau, als ihr Sohn auszieht. Außerdem möchte er den Namen seines Vaters von ihr erfahren, den sie ihm die ganzen Jahre bisher verschwieg. Sie sucht Rat bei ihrer Schwester und bei der alten Dame Colette, für die sie als Gesellschaftsdame fungieren soll. Colettes Tochter Véronique ist eine arrogante und gefühllose Frau, die sich für etwas besseres hält und mehr Gefühle für ihren kleinen Hund hat, als für ihre Mutter. Rose ist entsetzt über dieses Verhalten und setzt sich durch, indem sie mehr die Mutter als den Hund versorgt. Eine Zeitlang ist Rose die helfende Hand, aber irgendwann dreht sich der Spieß um und Colette möchte Rose etwas zurückgeben und gibt ihr Lebenshilfe und den nötigen Tritt in den Allerwertesten.

Bei diesem Buch fühlt man sich gut unterhalten, bekommt das Flair von Paris vorgeführt, die Handlung ist teilweise amüsant, sehr emotional und man ist gern dabei, wie Rose allmählich aus ihrem Schneckenhaus hervorkommt.

Insgesamt zeigt sich die Botschaft: Mit Freundschaften ist es für einen Neuanfang nie zu spät!


Eine humorvolle Unterhaltung mit speziellen Charakteren und einer besonderen Freundschaft vereinen sich in dieser einfühlsam erzählten Story.

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