Cover-Bild Die Frau im hellblauen Kleid
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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 13.11.2017
  • ISBN: 9783453422124
Beate Maxian

Die Frau im hellblauen Kleid

Roman
Wien. Marianne Altmann, einst ein gefeierter Filmstar, ist schockiert, als sie von Plänen ihrer Tochter Vera erfährt. Diese möchte einen Film über ihre Familie drehen. Marianne fürchtet, dass nun auch die Abgründe der Familie ans Tageslicht kommen könnten, und mit ihnen ein lange zurückliegendes Vergehen. Es reicht zurück ins Jahr 1927, als ihre Mutter Käthe in einem geliehenen Kleid am Theater vorsprach. Der Beginn einer beispiellosen Karriere – und einer verhängnisvollen Bekanntschaft mit Hans Bleck, der zum mächtigen Produzenten der Ufa aufsteigen sollte ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2021

Tolle Geschichte

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Marianne Altmann, Filmstar, ist nicht wirklich glücklich, als sie von den Plänen ihrer Tochter erfährt. Ihre Tochter will das Leben der Familie als Drehbuch und Film herausbringen und zwar zurückliegend ...

Marianne Altmann, Filmstar, ist nicht wirklich glücklich, als sie von den Plänen ihrer Tochter erfährt. Ihre Tochter will das Leben der Familie als Drehbuch und Film herausbringen und zwar zurückliegend bis 1927, als Käthe mit dem hellblauen Kleid, das geliehen ist, zum ersten Mal vorspricht. Alle Frauen der Familie hat es auf die Bühne gezogen und das hellblaue Kleid zieht sich durch das ganze Leben der Familie. Aber Marianne bekommt Angst, das nun auch die unschönen Geschichten, die nicht bekannt sind, ans Tageslicht kommen.
Ich habe das Buch sooo gerne gelesen, es hat mich mitgenommen, in eine Welt, die wir so nicht kennen. Früher war ja auch vieles anders, aber Beate Maxian versteht es, einen mitzunehmen in die Welt der Familie Altmann. Ein wunderschönes Buch, das keine Minute langweilig ist und einen wirklich fesselt.
Ich vergebe gerne 4 Sterne und spreche eine unbedingte Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 27.01.2019

Interessante Geschichte über eine Schauspielerinnendynastie

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Die Autorin ist – vor allem österreichischen Lesern – bekannt für ihre Krimis um die Journalistin Sarah Pauli. Hier nun hat sie sich an einem Roman versucht, der ihr ebenfalls gelungen ist.
Es geht um ...

Die Autorin ist – vor allem österreichischen Lesern – bekannt für ihre Krimis um die Journalistin Sarah Pauli. Hier nun hat sie sich an einem Roman versucht, der ihr ebenfalls gelungen ist.
Es geht um vier Generationen von Schauspielerinnen – Urgroßmutter, Großmutter, Mutter und Enkelin. Erstere hat Ende der 20er Jahre in Wien am mit der Schauspielerei angefangen und sich gegen alle Widerstände aus der eigenen Familie und der Politik des immer einflussreicher werdenden Nationalsozialismus durchgesetzt. Ihre Tochter und deren Nachfahrinnen sind in ihre Fußstapfen getreten, zuletzt die Urenkelin im Jahr 2014. Die Mutter schreibt ein Drehbuch zu einer Kinofilmdokumentation über ihre Familie, zu dem die Großmutter mit eigenen Erinnerungen beiträgt. Dabei kommen eine Menge Geheimnisse über die Frauen zu Tage.
Das Buch fand ich recht lesenswert. Es hat mir so viele neue Kenntnisse aus der Theater- und Filmwelt vermittelt. So manches Klischee wurde bedient. Sehr interessant war der geschichtliche Hintergrund im Dritten Reich, vor dem die Geschichte spielt. Die Protagonistinnen wurden allerdings zu positiv dargestellt.
Eine nette, unterhaltende Lektüre.

Veröffentlicht am 07.12.2018

Sehr berührend und einwandfrei recherchiert

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Das Buch hatte ich innerhalb von zwei Tagen durch. Der Grund dafür lag in der Spannung mit dem dieses traurige Thema umgesetzt wurde. Hier konnte ich leider mal wieder hautnah miterleben, wie sich der ...

Das Buch hatte ich innerhalb von zwei Tagen durch. Der Grund dafür lag in der Spannung mit dem dieses traurige Thema umgesetzt wurde. Hier konnte ich leider mal wieder hautnah miterleben, wie sich der Hass Andersdenkender langsam aufbaute und niemand vor Denunzierung geschützt war.

Die Grundlage der Geschichte wird aus vier Generationen der Altmannfamilie gebildet. Verena möchte die abwechslungsreiche Historie ihrer Vorfahren veröffentlichen. Da gefällt der Mutter absolut nicht. Der Grund für diese Abwehr wird deutlich, wenn sich Leser mit den Gegebenheiten der damaligen Zeit auseinander setzten. Juden wurden diskriminiert und für sie gab es nur den einzigen Ausweg, dass sie sich nach Übersee absetzen.

Die Frau im hellblauen Kleid suchte ihr Glück und fand es nur für wenige Monate. Hitler hatte seine vielen Anhänger fest im Griff. Er verstand es vorzüglich, seine abstrusen Gedanken zu offenbaren und als einzige Wahrheit in die Köpfe seiner Anhänger einzupflanzen. Viele Künstler erkannten die Gefahr sehr rasch und flüchteten in die vereinigten Staaten.



Möge es noch mehr Leser solcher Bücher geben und diese dann auch gegen die hier so bildhaft beschriebene Rechte Gesinnung kämpfen.

Veröffentlicht am 23.09.2018

Vier Frauen, eine Familiengeschichte

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Das erste Buch von Beate Maxian, was ich gelesen habe , und es wird nicht das letztes sein. Die Geschichte um vier Generationen der Altmann Schauspielerinnen hat mich total erwischt. Käthe, Tochter Marianne, ...

Das erste Buch von Beate Maxian, was ich gelesen habe , und es wird nicht das letztes sein. Die Geschichte um vier Generationen der Altmann Schauspielerinnen hat mich total erwischt. Käthe, Tochter Marianne, deren Tochter Vera und deren Tochter Sophie werden jnd sind durch die Jahrzehnte alle auf ihre Art Schauspielerinnen geworden. Ob nun Käthe, die mit dem titelgebenden hellblauen Kleid ihr Karriere bei einem Vorsprechen 1927 startet oder Marianne 2014, die ihrer Tocher Vera nicht allzu viel „Respekt“ über einen Auftritt in einem Werbefilm zum Ausdruck bringt. Das sind nur zwei Beispiele, dass sich die vier Frauen im selben Beruf nicht nur menschlich unterscheiden, sondern auch jede ihre Vorstellung von dem Beruf haben. Deswegen ist nicht nur die Gesellschaft, das Ansehen und der persönliche Umgang der vier Frauen mit der Schauspielerei wichtig, man liest sich durch die Jahre, die Erlebnisse dieser stolzen Frauen und versteht dank des Schreibstils und der ausgereiften Charakterbildung, jeden Wesenzug und jede Entscheidung die die Frauen in ihrer Zeit und Lage getroffen haben. Und ich liebe sie alle. Ich kann Entscheidungen und Beweggründe nachvollziehen und ich habe diese Geschichte(n) gefühlt. Natürlich werden Erkenntnisse wie bei den meisten Menschen von Generation zu Generation weit gegeben, aber in dieser Familie ist es. Och einmal ganz anders, weil Beruf und Persönlichkeit mal mehr mal weniger ( je nach Frau) so zusammengeschweisst ist, dass bei allen die Schauspielerei das Leben bedeutet. Künsterleben, Berufung. Ich mag Generationsromane, Familienromane sehr gerne. Und dieser ist ein perfektes Beispiel für eine Familiengeschichte, die nicht mit zu vielen Protagonisten gespickt ist und dadurch sehr nah ans Herz geht. Ausserdem ist er obendrein in gewisser Weise informativ, was die Veränderung der Schauspielerei für Frauen über Jahrzehnte bedeutet. Dieses Buch werde ich bestimmt noch ein paar mal lesen. Ich bedanke mich bei Randomhouse und dem Heyne Verlag, der mit das Buch zur Verfügung gestellt hat. © printbookaholic Stephanie Jones

Veröffentlicht am 13.05.2018

Schöne Geschichte in der Vergangenheit, aber...

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Die Geschichte von „Die Frau im hellblauen Kleid“ erzählt über vier Generationen von den Frauen der Altmann Familie. Der Ausschlag dazu gibt Verena Altmann, diese möchte über die Schauspielerin in ihrer ...

Die Geschichte von „Die Frau im hellblauen Kleid“ erzählt über vier Generationen von den Frauen der Altmann Familie. Der Ausschlag dazu gibt Verena Altmann, diese möchte über die Schauspielerin in ihrer Familie berichten. Darüber ist ihre Mutter Marianne Altmann sehr erschrocken, denn wenn Sie Verena wirklich diesen Film drehen würde, dann käme ein Familiengeheimnis ans Tagelicht und das möchte ihre Mutter verhindern. Aber ihre Tochter will sich durchsetzen und den Film machen um sich dadurch einen Namen in er Filmbranche zu machen, nach langen hin und her macht ihrer Mutter ihr einen Vorschlag, Sie erzählt Verena die ganze Geschichte beginnend mit ihrer Urgroßmutter Käthe, die im geborgten blauen Kleid 1927 an die Schauspielschule ging…erst danach soll und muss Verena sich entscheiden was Sie tun möchte!

Natürlich hat mich die Zeit um 1930 wieder mal in den Bann gezogen, da man sich bis heute schwer vorstellen kann was alles auf die Menschen zugekommen ist. Was ich aber gut fand, waren die Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart, so dass man jederzeit der Geschichte folgen konnte. Außerdem kann man sagen, dass die Geschichte von Käthe mich am ehesten getroffen hat. Bei Marianne und Verena hatte man das Gefühl, dass es hier um einen Machtkampf geht. Beide wollen ihren Kopf durchsetzen und keiner möchte nachgeben. Durch diese teilweisen Schaltungen in die Gegenwart fand ich als Leser meinen Lesefluss sehr gestört, denn man war so vertieft in die Geschichte und dann kam wieder so ein Sprung in die Gegenwart.
Meiner Meinung nach hätte man erst die Geschichte der Vergangenheit erzählen sollen und dann zum Schluss die eigentliche Geschichte erzählen. So als würde die Mutter ihrer Tochter die Familiengeschichte erzählen und erst zum Ende hin, kann Verena für sich entscheiden ob Sie den Film drehen möchte oder nicht! Wäre nun meine Idee…

Deswegen gebe ich hierfür nur 4 von 5 Sternen. Vielen Dank an das #Randomhouse Bloggerportal und den Heyne Verlag.