Cover-Bild Chain of Iron
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 784
  • Ersterscheinung: 23.08.2021
  • ISBN: 9783442314553
Cassandra Clare

Chain of Iron

Die Letzten Stunden 2
Franca Fritz (Übersetzer), Heinrich Koop (Übersetzer)

Die Schattenjägerin Cordelia Carstairs hat scheinbar alles, was sie je wünschte: Verlobt mit ihrer großen Liebe James Herondale baut sie sich im Edwardianischen London ein neues Leben auf – und mit dem legendären Schwert Cortana beeindruckt sie Freund und Feind. Doch das Glück ist nur Fassade: Ihre Ehe wird eine Lüge sein, denn James' Liebe gilt der mysteriösen Grace. Und ein grausamer Mörder begibt sich auf einen scheinbar willkürlichen Rachefeldzug unter Londons Schattenjägern. Cordelia und ihre Gefährten versuchen verzweifelt, ihn aufzuhalten – und verstricken sich dabei nur immer tiefer in ihren eigenen Geheimnisse und Lügen ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2021

Wenn Cassandra Clare dir erneut das Herz bricht und es gleichzeitig zusammensetzt...

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Anmerkung: ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich wirklich sprachlos war, nachdem ich "Chain of Iron" beendet habe. "Chain of Gold" war letztes Jahr ein Highlight ...

Anmerkung: ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich wirklich sprachlos war, nachdem ich "Chain of Iron" beendet habe. "Chain of Gold" war letztes Jahr ein Highlight für mich. Bereits nach wenigen Kapiteln habe ich mich in die neuen Charaktere und das historische Setting verliebt. Meine Erwartungen waren demnach hoch für diesen Band - und sie wurden noch übertroffen!

Das Cover: wallende, im Wind schwebende Haare und eine Frau in einem Kleid, welches ebenfalls dramatisch vom Wind zerzaust wird. Solche Cover gibt es oft, jedoch finde ich es hier sehr ansprechend umgesetzt. Das Gold und das pastellfarbene Blau harmonieren wunderbar zusammen und man entdeckt immer wieder kleine versteckte Details, die zur Geschichte passen. Gefällt mit gut! Auf dem 1. Band wurde Cordelia Carstairs abgebildet, hier wurde sich für Lucie Herondale (mein Lieblingscharakter) entschieden. Ich bin schon gespannt, wer auf dem letzten Band zu sehen sein wird, vielleicht Grace Blackthorn?

Handlung und Schreibstil: Cordelia könnte eigentlich glücklicher nicht sein - sie heiratet den Mann, in den sie seit ihrer Kindheit verliebt ist und hat einen wundervollen Freundeskreis in London gefunden. Doch die Hochzeit diente nur, um Cordelias Ehre aufrechtzuerhalten, James liebt immer noch Grace Blackthorn und sie haben beide abgemacht, die Ehe nach einem Jahr zu beenden. Doch damit nicht genug: Cortana verbrennt plötzlich Cordelias Haut, sobald sie es zum Kämpfen einsetzt und außerdem treibt sich noch ein Serienmörder/ eine Serienmörderin in den Straßen von London umher und sorgt für Angst und Schrecken.

Ich konnte es nicht weglegen. Zu keiner Zeit kam Langeweile auf und obwohl ich es auf Englisch gelesen habe, beendete ich das Buch innerhalb von zweieinhalb Tagen. Es gibt viele epische Kampfszenen, Intrigen, unerwartete Wendungen und ganz viel Herzschmerz und Liebe. Wann immer man denkt, dass man sich ein Happy End erhoffen darf, endet diese Gutgläubigkeit in Scherben. Es gab so viele Szenen, nach welchen ich das Buch kurz zur Seite legen musste, weil ich entweder so ergriffen war, mich gefreut habe oder nicht fassen konnte, was gerade passierte. Selten habe ich bei einem Buch so viele verschiedene Stadien von Emotionen durchlaufen - es war die reinste Achterbahnfahrt der Gefühle.

Die Charaktere: ich LIEBE sie! Wirklich, ganz doll! Jede/r Einzelne konnte mich überzeugen und hatte so viele Facetten - sie machen die Geschichte einfach so besonders und können locker mit Will, Tessa und Jem mithalten. Cordelia ist eine wunderbare Protagonistin, unheimlich stark, mutig und so loyal. James mag man zwar manchmal gerne schütteln, jedoch hat auch er mich mit seinem freundlichen Wesen begeistern können. Lucie, meine heimliche Favoritin, mochte ich auch hier wieder sehr gerne. Matthew, die wohl tragischste Person der Geschichte, hätte ich an mehreren Stellen einfach nur gerne in den Arm genommen. Und ebenso Thomas, Alistair, Anna, Kit, Jesse und Ariadne haben mir viel Freude bereitet. Doch auch die "Bösen" haben mir gut gefallen. Viele mögen Grace wahrscheinlich nicht und ich kann auch nicht wirklich mit ihr sympathisieren, jedoch versteht man durchaus, warum sie so handelt und denkt. Die Bösen sind nicht einfach nur "schlecht", sondern weisen eine unfassbare Charaktertiefe auf, was ich persönlich sehr gut finde.

Ich habe nichts zu bemängeln, außer, dass wir uns noch etwas auf den letzten Band gedulden müssen. Das Ende lässt einen einfach nur nach dem letzten Band schreien und ich weiß nicht, wie ich die Wartezeit überbrücken soll. Nie hätte ich gedacht, dass nach den "Infernal Devices" mich eine Reihe von Cassandra Clare noch einmal so packen könnte, aber ich habe mich getäuscht. Für mich ist diese Reihe mindestens genauso gut und ich kann sie nur weiterempfehlen. Von mir gibt es klare 5/5 Sterne und eine wirklich gut gemeinte Leseempfehlung. Ich will eigentlich gar nicht, dass diese Reihe zu Ende geht!

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Veröffentlicht am 20.04.2022

etwas schwächer als Band 1, aber trotzdem lesenswert

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Es gibt solche Rezensionen, die mir unglaublich leicht fallen und dann gibt es wiederum solche, bei denen ich weiß, dass meine Worte nicht annähernd das ausdrücken können, was ich empfinde.

Die nun folgende ...

Es gibt solche Rezensionen, die mir unglaublich leicht fallen und dann gibt es wiederum solche, bei denen ich weiß, dass meine Worte nicht annähernd das ausdrücken können, was ich empfinde.

Die nun folgende Rezension befasst sich mit dem zweiten Band der „The Last Hours“ Reihe und erneut werden so viele Handlungsstränge miteinander verknüpft, dass es schon schmerzhaft ist.
Seit mittlerweile 15 Jahren begleiten mich die Schattenjäger und selten hat sich mein Herz so sehr an eine Welt gehängt und mich mit mehr Menschen verbunden, die diese Liebe auch so sehr empfinden.

Die nachfolgende Rezension könnte Spoiler enthalten, die ich dennoch versuche zu vermeiden, deswegen: lange Rede kurzer Sinn.

„Chain of Iron“ knüpft nahtlos an die Ereignisse von „Chain of Gold“ an und verbindet gleichzeitig mehrere Ereignisse aus dem Schattenjägeruniversum und die einzelnen Epochen der Schattenjägerfamilien.

Cordelias und James’ Geschichte ist eine, die mir mit am meisten am Herz liegt, da die Beiden eine der größten Entwicklungen aus den Büchern für einen bereithalten und einen mitfiebern lassen.

Doch während der erste Band eines meiner Jahreshighlights im vergangenen Jahr war, ist der zweite Band etwas schwächer. Gerade im Mittelteil hat sich das Buch etwas gezogen, weshalb ich länger als gewohnt für dieses Buch gebraucht habe. Doch ich habe mich noch mehr in Cordelia, James und die tollkühnen Gesellen verliebt und liebe all die Nebenstorys zur Hauptgeschichte.
Was ich auch sehr liebe ist die Tatsache, dass diese Reihe so viele Fäden miteinander verbindet und Cassandra Clare die einzelnen Bücher gekonnt verknüpft wie es noch keine vor ihr geschaffen hat.

Worauf ich auf jeden Fall zu sprechen kommen mag ist die Charakterentwicklung einzelner wichtiger Charaktere.
Auf der einen Seite haben wir Cordelia, die zwar keine 180 Grad Wendung gemacht hat, dennoch aber im Gesamtbild sich weiterentwickelt hat. Gemäß ihrer Epoche ist sie eine sehr kluge, junge Frau, die das Herz am rechten Fleck hat. Ihre Gefühle und Emotionen sind absolut greifbar und bieten dennoch auch noch Spielraum für den finalen Band der Reihe.

James auf der anderen Seite wird zwar geliebt, aber seine Handlungsweisen sind nicht mir nicht immer wohlbekommen. Gerade die Beziehung zu einem gewissen anderen Charakter ist mir immer wieder sauer aufgestoßen und hat bei mir für verständnisloses Kopfschütteln gesorgt. Mal ganz ehrlich: Wie viele Tomaten will man eigentlich noch auf den Augen haben?

Lucy als Cordelias beste Freundin und James’ Schwester hatte ebenfalls einige Momente in denen ich sie gerne gepackt und geschüttelt hätte. Man könnte sagen, dass man aus Liebe vieles macht, aber hier ist sie aus meiner Sicht teilweise über das Ziel herausgeschossen und hat für mich keine große Entwicklung gemacht.

Die tollkühnen Gesellen, bestehend aus Thomas, Matthew und Christopher haben genauso ihre Szenen und Momente gehabt, die ich absolut gerne verfolgt habe. Vor allem Matthew hat sich in mein Herz geschlichen, aber Hand aufs Herz: Wir lieben die Charaktere, die eine andere Art von Schmerz in sich tragen oder? Vor allem seine Storyline hat mich häufig fast an den Rand meiner Gefühle getrieben und neben Liebe für diesen Charakter auch unendlich viel Schmerz bereitgehalten. Ich hoffe sehr, dass es in Band drei auch ein wenig mehr um ihn gehen wird und hier die letzten Schleier gehoben werden.

Cassandra Clare versteht es wie keine andere, Überraschungsmomente einfließen zu lassen und hat hier mit Thomas etwas eingebaut, dass ich bisher nur einmal in der Schattenwelt zu Gesicht bekommen habe. Etwas kryptisch oder? Aber das müsst ihr selbst lesen, denn sie hat es definitiv geschafft, mich sprachlos zurückzulassen.

Zu guter Letzt kommt noch ein Charakter ins Spiel, den ich im ersten Band absolut nicht leiden konnte. Denn mit Alistair Carstairs haben wir Cordelias Bruder, der definitiv Antipathie Punkte gesammelt und für mich eine der größten Entwicklungen absolviert hat. Vom verschlossenen Einzelgänger wurde er zu einem Charakter, der sich für andere einsetzt und so langsam versteht man seine Beweggründe, wieso er so ist, wie er ist. Seine Vergangenheit wurde wahnsinnig gut beleuchtet und hat von vorne bis hinten begeistert.

Trotz einiger Längen im Mittelteil sorgte das Ende von „Chain of Iron“ dafür, dass ich völlig apathisch vor meinem Regal saß und ins Leere gestarrt habe, Tränen des Verlustschmerzes weinte und lange über diese Geschichte nachgedacht habe.
Am liebsten hätte ich jedes einzelne Gefühl für die Ewigkeit konserviert und kann das Finale der Reihe kaum erwarten.

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Veröffentlicht am 04.12.2021

Spannende Fortsetzung

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Endlich konnte ich auch den zweiten Band der Reihe lesen. Das Cover gefällt mir auf jeden Fall schon mal wieder sehr gut und ich bin gespannt, was sich auf dem von Band 3 befinden wird.
Am Anfang hab ich ...

Endlich konnte ich auch den zweiten Band der Reihe lesen. Das Cover gefällt mir auf jeden Fall schon mal wieder sehr gut und ich bin gespannt, was sich auf dem von Band 3 befinden wird.
Am Anfang hab ich mich ein bisschen schwer getan. Gefühlt scheint mir das aber bei den meisten Fortsetzungen der Autorin so zu gehen. Ich muss mich aufgrund der Pausen zwischen den einzelnen Bänden immer wieder erst einlesen und die Handlung der Vorgänger sortieren. Das Universum rund um die Schattenjäger ist einfach so groß, dass ich gerne auch mal was durcheinander bringe.
Nach dem ich mich wieder reingefunden habe, hat sich das Buch trotz der vielen Seiten eigentlich relativ flott weglesen lassen. Es war zu keiner Zeit langweilig, auch wenn ich schon manchmal den Eindruck hatte, dass die Handlung gar keine Fortschritte macht. Wenn es 100 Seiten weniger gewesen wäre, wäre das auch kein Drama gewesen und man hätte vermutlich nichts vermisst.
Man bekommt viel von den verschiedenen Charakteren mit und davon gibts ja eine ganze Menge. Auch die Nebencharaktere bekommen viel Aufmerksamkeit, was mir prinzipiell gut gefällt. So kann man einfach jeden besser kennenlernen. Aber da es eben auch sehr viele sind, dauert das eben auch seine Seiten. Manche Entwicklungen fand ich sehr interessant und ich bin gespannt, was sich daraus noch ergeben wird.
Ansonsten fand ich die Handlung an sich gut. Sie hatte einige spannende Momente. Bei dem Mörder hab ich lange gerätselt, wer es sein könnte und fand die Auflösung am Ende sehr überraschend. Dies wird noch Folgen nach sich ziehen, wo ich sehr gespannt drauf bin, wie es sich entwickeln wird. Aber auch ansonsten gabs vieles, was nebenbei passiert ist, was man anfangs gar nicht so für wichtig genommen hat, aber später dann doch relevant wurde. Doch insgesamt hätte ich mir wohl einfach noch ein bisschen mehr gewünscht.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von James und Cordelia erzählt, es kommen aber auch einige andere immer wieder zu Wort. Ich mochte die Sichtwechsel, weil man so einen umfassenderen Einblick bekommen konnte. Aber ein paar weniger hätten es sicher auch getan.
Die Charaktere haben mir insgesamt alle wieder gut gefallen. Es macht einfach Spaß, mit ihnen unterwegs zu sein und ihre Entwicklung zu beobachten. Am meisten überrascht hat mich wohl Alastair und ich bin gespannt, wie er sich im nächsten Band machen wird. Am nervigsten finde ich immer noch Grace und ich hoffe sehr, dass sie im nächsten Band etwas weniger Aufmerksamkeit bekommen wird.
Den finalen Kampf am Ende fand ich hochspannend und er hat so einige Dinge ans Licht gebracht, die sicher noch spannende Entwicklungen nach sich ziehen werden. Zudem ist zwischen den Protas so einiges passiert, was sicherlich auch Folgen haben wird. Alles in allem freue ich mich auf den nächsten Band und weitere Abenteuer mit den Kids und das Wiedersehen mit alten Bekannten.

Mein Fazit
Nach einem etwas schweren Start, weil ich mich einfach nicht mehr an alles aus dem Vorgänger erinnern konnte, hat sich das Buch trotz der vielen Seiten recht schnell weglesen lassen. Es macht einfach Spaß, mit den Charakteren Abenteuer zu erleben, zumal mich auch ihre Entwicklungen begeistern können. Am meisten überrascht war ich da von Alastair. Die Handlung hatte viele spannende und überraschende Momente, aber auch Passagen, in denen nicht so viel passiert ist. Wenn das Buch 100 Seiten weniger gehabt hätte, hätte es auch nicht gestört. Ich freue mich dennoch auf den nächsten Band und hoffe, dass ich nicht so lange warten muss.

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Veröffentlicht am 11.09.2021

Ich liebe die Schattenjäger so sehr!

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Endlich wieder ein Buch aus dem Schattenjäger-Universum! Genau wie die vorherigen Bücher mochte ich auch Chain of Iron wieder unglaublich gerne. Die Charaktere und die Zeit, in der das Buch spielt, sind ...

Endlich wieder ein Buch aus dem Schattenjäger-Universum! Genau wie die vorherigen Bücher mochte ich auch Chain of Iron wieder unglaublich gerne. Die Charaktere und die Zeit, in der das Buch spielt, sind einfach so einzigartig und unvergleichbar.

Nach dem ziemlich gemeinen Ende von Band eins war ich unglaublich gespannt auf dieses Buch. Gerade die Thematik mit James, Grace und Cordelia fand ich sehr spannend. Diese Gefühle und Manipulation wollte ich unbedingt aufgelöst sehen. Zuerst hatte ich grosse Sorge, weil Chain of Gold schon wieder ein ziemliches Stück her ist und die Geschichte mit vielen Protagonisten und einzelnen Handlungssträngen nicht ganz einfach, sondern sehr komplex ist. Diese Sorge konnte ich aber schnell beiseite legen. Der Einstieg wurde mir nämlich relativ leicht gemacht. Ebenfalls wurden alte Erkenntnisse immer wieder aufgearbeitet und mir so ins Gedächtnis gerufen. Dennoch ist Cassandra Clares Schreibstil in Kombination mit einer historischen Geschichte nicht so ganz locker und einfach zu lesen. Ich habe ein wenig gebraucht, bis ich komplett in der Geschichte war und konnte auch nicht so schnell sehr viel auf einmal lesen.

Die Schattenjäger sind immer wieder ein grosses Highlight. Ich liebe diese Welt und die Protagonisten, die mich schon über eine so lange Zeit begleitet haben, dass ich sie auf keinen Fall loslassen möchte. Die Geschichte der Kinder von Tessa, Will und ihren Freunden überzeugt nicht nur mit der neuen Generation von Schattenjägern, sondern zeigt auch immer wieder Einblicke in das Leben der bekannten Protagonisten. Diese Einblicke und Erinnerungen an die geniale Clockwerk Reihe macht Chain of Iron noch viel schöner.
London der Vergangenheit bietet einfach eine grossartige Grundlage für die Geschichte. Die Beschreibungen von Kleidung und Umgebung waren so detailliert, dass ich mich praktisch dort wiedergefunden habe.

Der ganz grossartige Teil der Geschichte besteht natürlich aus den unzähligen, sehr verschiedenen und doch allesamt liebenswerten Protagonisten rund um die Hauptcharaktere Cordelia Carstairs und James Herondale. Cordelia ist einfach eine Wucht, weil sie eine unglaublich mutige und starke Hauptperson ist, die vor keiner Herausforderung zurückschreckte. Ich liebe es einfach, wie sie kämpfen konnte und das trotz der Zeit, in der Frauen eigentlich eine andere Rolle hatten, als es heutzutage der Fall ist. Zudem waren hier noch viel mehr Emotionen im Spiel, weil Cordelia mir unglaublich leid getan hat mit ihrer Beziehung zu James. Denn obwohl sie Gefühle für ihn hat und er eigentlich auch für sie, stand zwischen den beiden permanent die manipulative Grace.
James hat natürlich schon im ersten Band mein Herz gestohlen. Als dann die ganze Sache mit Grace war, tat auch er mir wahnsinnig leid, weil er so manipuliert und ausgenutzt wurde. Dennoch fand ich es wahnsinnig schön, wie trotz des Armbandes immer wieder seine echten Gefühle für Cordelia zum Vorschein kamen. Er ist ein sehr witziger und liebenswerter Charakter, hinter dem noch so viel mehr steckte.
Die ganzen Freunde der beiden waren eine tolle Truppe aus lustiger Unterhaltung und freundschaftlicher Unterstützung. Die ganzen Beziehungen untereinander waren spannend zu beobachten und würden hier in der Besprechung den Rahmen sprengen. Dennoch gibt es einige Liebespaare, die mich begeistern konnten und Feindschaften, die mich bewegt haben.

Die Spannung war gerade auf den ersten Seiten noch etwas geringer. Ich hätte mir in den ersten 200 Seiten irgendwie mehr gewünscht, weil auch einfach für so viele Seiten nicht viel passiert ist. Danach ist aber langsam die grosse Bedrohung aufgekommen und die Geschichte konnte Fahrt aufnehmen. Ich mochte die weitere Geschichte wahnsinnig gerne. Sie konnte mich total packen und begeistern. Gerade die letzten 150 Seiten hatten alles, was ich mir vorher gewünscht hätte. Es war wieder spannend, unvorhersehbar und wirklich gemein. Die ganzen Wendungen hätte ich nicht kommen sehen und war wirklich schockiert von manchen Enthüllungen. Besonders das Ende hat mich traurig und wütend zurückgelassen, weil ich Band drei nicht abwarten kann. Es ist so offen und grausam, dass ich einfach nicht schon wieder so lange warten kann. Natürlich freue ich mich aber sehr und werde ganz sicher Band drei ebenfalls lieben.

Insgesamt war es eine wundervolle Fortsetzung, die mich begeistern konnte. Cassandra Clare hat ein grandioses Universum geschaffen, das ich einfach nicht loslassen möchte. Die Protagonisten sind so vielschichtig und unterschiedlich, dass man immer wieder neue Facetten an ihnen entdecken konnte. Ebenfalls war es ein wilder Mix der Emotionen, der grossartige 4.5 Sterne von mir erhält.

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Veröffentlicht am 11.09.2021

Voller Spannung, Intrigen und Plottwists. Genauso toll wie Band 1!

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Vorneweg: Es ist schon über ein Jahr her seitdem ich den ersten Band gelesen habe, aber ich konnte mich trotzdem noch gut daran erinnern, was alles passiert ist und wie das Buch geendet hat. Was mich besonders ...

Vorneweg: Es ist schon über ein Jahr her seitdem ich den ersten Band gelesen habe, aber ich konnte mich trotzdem noch gut daran erinnern, was alles passiert ist und wie das Buch geendet hat. Was mich besonders freut, ist, das auch das Cover wieder aus dem Original übernommen wurde.

Der Schreibstil von der Autorin hat mir auch dieses Mal sehr gut gefallen! Er ist detailliert, bildhaft und angenehm zu lesen. Ich hab bekanntlich Probleme mit der Er/Sie Perspektive, aber durch die angenehme Erzählweise hab ich mich schon direkt auf den ersten paar Seiten in die Story eingefunden. Man erlebt die Geschichte aus vielen Perspektiven, am häufigsten aus der Sicht von Cordelia und James, aber öfter auch von Lucie und dem gesamten Freundeskreis, was mir sehr gut gefallen hat.

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so recht so ich anfangen soll zu erzählen, da mich das Buch in vollen Zügen überrascht hat und überzeugen konnte.

Ich bin gut in das Buch gestartet und hatte keine Schwierigkeiten dem Anfang zu folgen. Die Geschichte knüpft genau da an, wo der letzte Teil geendet hat. Cordelia und James heiraten und ab da nimmt die Geschichte richtig fahrt auf. Die ersten 200 Seiten haben sich zwar etwas gezogen, da viel beredet wird und es eher weniger spannend war, dennoch wollte ich schon ab dem Punkt wissen, wie es weiter geht. Allein zu wissen, dass James immer noch das Armband trägt und Grace zwischen ihm und Cordelia steht, hat mich verrückt gemacht.

Besonders ab der Hälfte des Buches wird es nochmal richtig spannend. Es gibt viele Kämpfe (aber auch schon vorher), Intrigen, die die Freundesgruppe zu lösen hat und vor allem überrascht Cassandra mit einigen Plottwists, die mir besonders am Ende des Buches mal wieder den Atem geraubt haben. Man glaubt es nicht, aber Cassandra gehen die Ideen nicht aus. Immer gibt es etwas Neues in ihren Bücher, wie auch dieses Mal, und ihre Umsetzung mit den Dämonen, den Kräften von den einzelnen Charakteren und der Magie haben mich schlichtweg gefesselt! Wenn Cassandra eins perfekt kann, dann die Welt der Schattenjäger lebendig werden zu lassen!

In der Geschichte geht es aber nicht nur um Dämonen und Kämpfe, sondern auch um Freundschaft, Familie und Zusammenhalt. Zwischen den Familien und Freunden von Cordelia und James herrscht einiges an Spannung, die es zu überwältigen gibt. Es war schön zu lesen, wie sie alles gemeistert haben und auch in den schlimmsten Situationen zusammengehalten haben. Die Geschichte zeigt, wie weit die Figuren für ihre Liebsten gehen würden und wie sehr sie einander vertrauen. Aber es gibt auch Verrat in den eigenen Reihen, was die Handlung des Buches aufregend gemacht hat.

Zu guter Letzt möchte ich noch auf die Charaktere eingehen. Cordelia hat mir schon im ersten Buch als Protagonistin gut gefallen. Sie ist sympathisch, ehrgeizig und hat ein offenes Herz. Wie sie sich für ihre Freunde einsetzt bewundere ich immer wieder und damit zeigt sie auch, wie stark sie eigentlich ist. Mit James ging es mir nicht anders. Auch wenn er an das Armband von Grace gefesselt ist, und somit auch seine Gefühle schlecht kontrollieren kann, habe ich gemerkt, dass er etwas für Cordelia empfinden muss und er hat jede mögliche Situation genutzt um es ihr zu zeigen. Seine herzliche Und doch etwas schüchterne Art haben mir das lesen versüßt. James hat etwas an sich, was mich bereits im ersten Buch fesseln konnte. Was mir an Cassandras Büchern immer besonders gut gefällt, ist, dass der Fokus nicht nur auf zwei Figuren liegt, sondern auch auf den Nebencharakteren. Ich hab beim Lesen dann immer das Gefühl voll in der Geschichte versinken zu können und jede Figur persönlich zu kennen und mich freut es, dass jede Figur, sowie Lucie, Mathew, Anna, Kit und co. ihre eigene kleine Geschichte bekommen. Das ist einer der Gründe, weshalb ich die Schattenwelt liebe!

Fazit
Mit „Chain of Iron“ hat es Cassandra mal wieder geschafft, eine wundervolle Geschichte voller Kämpfe, Spannung und Intrigen, aber auch Liebe und Freundschaft zu erschaffen, die anfangs zwar etwas braucht, um Fahrt auf zu nehmen, aber spätestens nach 200 Seiten in den Bann ziehen kann. Die Geschichte überzeugt mit starken und sympathischen Charakteren und einer guten Prise Humor, wie man es von der Autorin gewöhnt ist. Nicht zu vergessen die Handlung und die Thematik, die überzeugend und spannend umgesetzt wurde. Dämonen, einzigartige Kräfte und ein Hauch von Magie machen das Buch zu einem tollen Erlebnis und perfekten zweiten Band der Reihe. Das Buch endet mit einem wirklich fiesen Cliffhanger und leider erscheint der dritte und letzte Band voraussichtlich erst in 2 Jahren auf Deutsch. Aber es lohnt sich trotzdem, das Buch jetzt schon zu lesen und erneut in die Welt der Schattenjäger einzutauchen! Von mir gibt es eine klare Empfehlung, denn ich kann euch das Buch wirklich sehr ans Herz legen zu lesen!

4,5/5⭐️

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