Cover-Bild Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland

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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penhaligon
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 16.03.2020
  • ISBN: 9783764532345
Christina Henry

Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland

Roman
Sigrun Zühlke (Übersetzer)

Unglaublich packend: Diese düstere Neuerzählung von »Alice im Wunderland« wird Ihnen den Schlaf rauben.Seit zehn Jahren ist Alice in einem düsteren Hospital gefangen. Alle halten sie für verrückt, während sie selbst sich an nichts erinnert. Weder, warum sie sich an diesem grausamen Ort befindet, noch, warum sie jede Nacht Albträume von einem Mann mit Kaninchenohren quälen. Als ein Feuer im Hospital ausbricht, gelingt Alice endlich die Flucht. An ihrer Seite ist ihr einziger Freund: Hatcher, der geisteskranke Axtmörder aus der Nachbarzelle. Doch nicht nur Alice und Hatcher sind frei. Ein dunkles Wesen, das in den Tiefen des Irrenhauses eingesperrt war, ist ebenfalls entkommen und jagt die beiden. Erst wenn Alice dieses Ungeheuer besiegt, wird sie die Wahrheit über sich herausfinden – und was das weiße Kaninchen ihr angetan hat …Nichts für schwache Nerven: Henrys Neuerzählung von »Alice im Wunderland« ist brutal – gleichzeitig aber unglaublich packend.Alle Bücher von Christina Henry:Die Chroniken von Alice - Finsternis im WunderlandDie Chroniken von Alice - Die Schwarze KöniginDie Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland (Frühjahr 21)Die Chroniken der Meerjungfrau - Der Fluch der Wellen (Herbst 21)Die Chroniken von Rotkäppchen - Allein im tiefen, tiefen Wald (Frühjahr 22)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.06.2020

Folge nicht dem Kaninchen, wenn du schwache Nerven hast!

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Beschreibung

Mit sechzehn Jahren ist Alice Gast einer Teegesellschaft, doch über die Ereignisse die sie von dieser Party in eine psychiatrische Anstalt gebracht haben weiß Alice nichts mehr. Jede Nacht ...

Beschreibung

Mit sechzehn Jahren ist Alice Gast einer Teegesellschaft, doch über die Ereignisse die sie von dieser Party in eine psychiatrische Anstalt gebracht haben weiß Alice nichts mehr. Jede Nacht wird sie von Alpträumen geplagt, die von einem Mann mit Kaninchenohren und verwirrende Bilder besimmt werden. Als sich Alice mit ihrem Zellennachbarn, dem verrückten Axtmörder Hatcher, anfreundet und ein Feuer in ihrem Gefängnis ausbricht, fliehen sie gemeinsam in die Alte Stadt. Das Feuer entfesselt einen alten Feind Hatchers, den Jabberwock, und nur Alice und Hatcher haben die Macht, dieses monströse Ungeheuer zu besiegen.

Meine Meinung

Die amerikanische Schriftstellerin Christina Henry liefert mit ihrem Fantasy-Roman »Finsternis im Wunderland« eine wahrhaft düstere Adaption des beliebten Kinderbuchklassikers »Alice im Wunderland« von Lewis Carroll ab.

Folge nicht dem Kaninchen…

…wenn du dich zu den Kindern, Jugendlichen und zart besaiteten Seelen zählst. Denn Christina Henrys Geschichte enthält brutale Gewaltszenen, beschäftigt sich mit Menschenhandel, Versklavung, Kannibalismus und auch sexuelle Gewalttaten und Missbrauch kommen in diesem Horror-Wunderland nicht zu kurz. Aus diesem Grund gehört in das Buch auf jeden Fall eine Triggerwarnung!

Christina Henrys Erzählung hat zwar nicht mehr viel mit meiner heißt-geliebten Original-Story von Lewis Carroll zu tun, fängt aber dennoch genau die Eigenschaften ein, die ich an der illusorisch-skurrilen Geschichte vom Wunderland so sehr schätze. Die Charaktere sind durch ihre verrückten Eigenschaften herrlich unvorhersehbar und in ihrer absonderlichen Welt voller Nonsen ist einfach alles möglich. Das ganze wird durch eine düstere Horror-Note mit Brutalität und Gewalt zu einer fesselnden Geschichte verstrickt.

Zu meiner großen Verzückung begegnet man im finstern Wunderland nicht nur Alice, sondern auch vielen weiteren Charakteren, die auf die Figuren des Klassikers basieren. Es macht große Freude die Verbindungen zu den Original-Figuren zu entschlüsseln und die böse Seite von Christina Henrys Äquivalenten (wie z. B. Hatcher, Grinser, Walroß, Raupe, Kaninchen, Dor uvm.) kennzulernen, wobei man sich nie sicher sein kann, ob man nun einer wahrhaftig Bösen oder doch Guten Persönlichkeit gegenübersteht.

Die Dynamik zwischen den Hauptakteuren Alice und Hatcher ist der Autorin famos gelungen und ich muss sagen, dass ich Hatcher am interessantesten und seine Entwicklung auch mit am spannendsten fand. Aus seinem Erinnerungsverlust gepaart mit seiner Mordlust und der Leichtigkeit, wie er seine Axt zu schwingen vermag, resultiert zusammen mit seiner einfühlsamen und beschützenden Art gegenüber Alice eine absolut wahnwitzige Gestalt, der ich mich nicht entziehen konnte.

Diese abenteuerliche Geschichte mit ihrem kuriosen Darstellern und dem harten wie auch grausamen Herzschlag, der durch das ganze Buch pulsiert, hat mich beeindruckt und mit ihrer starken Sogkraft in den Bann gezogen. Eine absolute Empfehlung an alle Leser*innen, die gerne düstere und abgedrehte Fantasy lesen und sich nicht vom Horror der (sexuellen) Gewalt abschrecken lassen.

Fazit

Eine überwältigende und unheilvolle Märchenadaption, die mich nicht mehr losgeslassen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2020

• F I N S T E R N I S • im Wunderland

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Die Chroniken von Alice -
• F I N S T E R N I S • im Wunderland

Ich liebe Alice und die Geschichte rund ums Wunderland, darum hat mich bei diesem Buch allein der Titel schon angesprochen. Es war aber ...

Die Chroniken von Alice -
• F I N S T E R N I S • im Wunderland

Ich liebe Alice und die Geschichte rund ums Wunderland, darum hat mich bei diesem Buch allein der Titel schon angesprochen. Es war aber nicht nur der Titel. Nein auch der Klappentext, genauso wie das Cover und die gesamte Aufmachung von diesem Buch hat mich angesprochen. Allein durch den Klappentext wusste man schon, dass die Chroniken von Alice eine weitaus düstere Version sein werden. Wie düster sollte sich aber erst im Verlauf der Geschichte herausstellen.

Christina Henry erzählt in die Chroniken von Alice von einer jungen Frau, die seit Jahren in einem düsteren Hospital gefangen ist. Die Welt hält sie für verrückt, niemand glaubt mehr an ihre geistige Gesundheit. Ab dem ersten Moment, in dem man Alice kennenlernt, war ich von ihr fasziniert. Ihre Gedanken, die Art und Weise wie sie handelt. Alles an ihr hat mir gefallen. Kurze Zeit nach Beginn der Geschichte lernt man Hatcher kennen. Er ist ein geisteskranker Axtmörder und zeitgleich der Zellennachbar von Alice. Zwischen den beiden entsteht eine sehr verdrehte Freundschaft. Sie verwirrt, weiß nicht so recht was mit ihr passiert ist und er zerfressen vom Verfolgungswahn. Jabberwock - ein Monster, dass tief im Inneren der Anstalt leben soll, macht ihm schreckliche Angst. Als ein Feuer in der Anstalt ausbricht, ergreife sie gemeinsam die Chance zu fliehen. Ab diesem Zeitpunkt beginnt ihre gemeinsame Reise, die düster und zugleich unfassbar spannend ist.

Während Lewis Carroll ein Wunderland erschaffen hat, das zum Träumen einlädt, nimmt einen Christina Henry auf die Reise in ein traumatisierendes und wirklich düsteres Wunderland mit. Von Anfang bis Ende habe ich dieses Buch geliebt. Meiner Meinung nach verdient es 5 / 5 ⭐

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.05.2020

Die nicht mehr so süße Alice

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Inhalt: Nachdem Alice, die nach einem verstörenden Vorfall in eine Art Gefängnis für geisteskranke gesteckt wurde, entkommt, hilft ihr der Axtmörder Hatcher in ihrem neuen Leben klarzukommen. Doch mit ...

Inhalt: Nachdem Alice, die nach einem verstörenden Vorfall in eine Art Gefängnis für geisteskranke gesteckt wurde, entkommt, hilft ihr der Axtmörder Hatcher in ihrem neuen Leben klarzukommen. Doch mit ihnen ist auch der blutrünstige Jabberwock entkommen. Wird es Alice gelingen, den dunklen Mächten, die sich nach ihr verzehren, zu entkommen?

Charaktere: Eine Neuinterpretation, die sich auch an den Charakteren bemerkbar macht, jedenfalls zum Teil. Die einzigen Parallelen zum original waren bestenfalls die Namen und einige körperliche Merkmale. Die Personen im Buch ähneln zwar dem Vorbild entfernt, aber schaffen es dennoch etwas eigenes zu werden, das sich sehr stark abhebt. Um ehrlich zu sein habe ich mich oft gefragt, warum dies unbedingt eine Neuerzählung von Alice im Wunderland sein soll. Es hätte der Story vielleicht eher gut getan, wenn sie nicht im Schatten ihres Vorbildes stehen würde. Trotzdem gefällt mir, wie die Charaktere einzeln vorgestellt werden, jedoch werden viele wichtige Informationen meistens eher flüchtig erwähnt, was dem ganzen ein bisschen seinen Zauber nimmt.

Handlung: Fast genauso trifft es die Handlung. Sie ist gut aber auch sehr gradlinig und flach. Man bekommt als Leser eigentlich direkt den Eindruck wohin das alles letztendlich führen wird, was ein wenig schade ist. Kurz gesagt; Es fehlt der Twist, der mich sprachlos auf meinem Bett hat sitzen lassen. Zu mal, das Problem, welches die Charaktere am meisten beschäftigte innerhalb weniger Augenblicke geklärt wurde. Ein Pluspunkt hier ist aber auch die Brutalität, die hier immer wieder gezeigt wird (und das auch sehr kreativ, wenn auch das einzige bei dem man sich scheinbar große Mühe gegeben hat.) Dafür jedoch konnte man das Geschriebene auch sehr sehr gut und flüssig lesen. Das Buch war nach knapp vier Stunden durch.

Das Cover ist ganz schön, auch wenn dieses direkt suggeriert, welcher Charakter wohl einen Mittelpunkt in der Gedankenwelt der Protagonisten eingenommen hat. Insgesamt passt das Cover also nicht wirklich zu der eigentlichen Handlung und sorgt eher für ein falsches Bild von der Geschichte.

Zusammengefasst ist es ein schönes Buch, von dem ich mir aber dennoch ein bisschen mehr erhofft hatte. Es lohnt sich aber trotzdem hineinzuschauen ,wenn man auf stumpfe Gewalt steht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2020

Extrem düster, extrem spannend

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Alice sitzt Jahren in der Irrenanstalt und kann sich nicht mehr daran erinnern, was passiert ist, bevor sie eingeliefert worden ist.
Schemenhafte Erinnerungsfetzen von einem bösen Kaninchen und das Gefühl ...

Alice sitzt Jahren in der Irrenanstalt und kann sich nicht mehr daran erinnern, was passiert ist, bevor sie eingeliefert worden ist.
Schemenhafte Erinnerungsfetzen von einem bösen Kaninchen und das Gefühl von Blut auf ihrer Haut, lassen sie ahnen, dass ihr etwas schreckliches widerfahren sein muss und dass sie möglicherweise selber etwas schreckliches getan hat.
In der Zelle neben ihr lebt Hatcher, der mehrere Menschen mit einer Axt niedergestreckt haben soll und als gemeingefährlich gilt.
Durch ein Loch in der Wand fangen die beiden an, sich zu unterhalten und werden Freunde.
Als die Anstalt eines nachts in Brand gesteckt wird, können Hatcher und Alice fliehen und machen sie auf die Suche nach der Person, die für ihr beider Schicksal verantwortlich ist.

In dieser neuen Interpretation der Alice im Wunderland Geschichte geht es äußerst düster und gewalttätig zu.
Die Stadt ist zwischen den vier Bossen Raupe, Kaninchen, Grinser und Walross aufgeteilt; und einer dieser Irren ist schlimmer als der andere.
Alice und Hatcher erfahren im Laufe ihrer Odyssee immer mehr über ihre Vergangenheit und werden Zeugen von Scheußlichkeit und Gewalt.

Dieser erste Band des Alice Zweiteilers hat es in sich. Es fließt viel Blut und Gewalt gegen Frauen wird auf ungefähr jeder dritten Seide thematisiert.
Nichts für Zartbesaitete.

Wer jedoch gerne düstere Geschichten mit starken Protagonisten liest, wird an diesem Machwerk seine helle Freude haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.05.2020

Langatmige und unspektakuläre Splatter Adaption

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"Finsternis im Wunderland" ist der erste Band der Reihe "Die Chroniken von Alice" und stammt aus der Feder von Christina Henry. Den Leser erwartet eine brutale und blutige Adaption, die leider wenig mit ...

"Finsternis im Wunderland" ist der erste Band der Reihe "Die Chroniken von Alice" und stammt aus der Feder von Christina Henry. Den Leser erwartet eine brutale und blutige Adaption, die leider wenig mit der Vorlage des berühmten Originals zu tun hat. Das folgende Zitat repräsentiert nicht nur den einfachen Schreibstil der Autorin, der ohne viel Finesse daherkommt, sondern auch den Spannungsgrad der gesamten Handlung.


"Nachdem sie ziemlich lange gegangen waren (wir gehen und gehen, und wenn wir nicht gehen, dann kämpfen wir, dachte Alice), kamen sie an eine weitere Tür."'
Zitat aus "Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland" von Christina Henry, Seite 151 - 152.


Der Plot ist sehr flach gehalten. Wie Alice schon sagt, besteht die Handlung nur aus der Reise der Protagonisten, unterbrochen von blutigen Auseinandersetzungen. Sklaverei, Frauenhandel, Vergewaltigung, Schändung und jede Menge Gemetzel sollen für Spannung sorgen, bewirken jedoch irgendwann nur noch ein müdes Gähnen. Überraschende Twists sucht der Leser vergeblich. Die Handlung ist flach, vorhersehbar und bis auf die blutigen Szenen wenig spektakulär.


"»Du kannst sie wohl kaum alle töten«, sagte Alice. Er lächelte wieder, und Alice sah die Sehnsucht nach Blut und Chaos in ihm lodern. »Ich werde es zumindest versuchen und es genießen.« "
Zitat aus "Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland" von Christina Henry, Seite 236.


Diese Adaption hat insgesamt wenig mit "Alice im Wunderland" zu tun. Titel und Cover wirken in Bezug auf den faden Inhalt wie Effekthascherei von der Autorin, um den Titel besser verkaufen zu können. Dem Wunderland fehlt es vollkommen an Magie, Zauber oder verrückte Ideen. Es handelt sich vielmehr um eine mittelalterlich anmutende Welt, die in ein paar von verschiedenen Bossen regierte Reviere unterteilt wird. Die Parallelen beruhen zum größten Teil rein auf der Namensgleichheit der Protagonisten. Ein Beispiel ist Hatcher, der nichts mit dem Hutmacher zu tun hat. Vielmehr handelt es sich bei Hatcher um einen traumatisierten blutliebenden Axtmörder. Erwartet hatte ich eine düstere Geschichte mit einem Wunderland, das für Gänsehaut sorgt. Von Grusel, Schrecken und Luftanhalten fehlt beim Lesen leider jede Spur. Die Geschichte wird von Seite zu Seite vorhersehbarer und langatmiger. Zudem rutscht die Story im weiteren Verlauf immer mehr Richtung Splatter ab. Selbst der große Showdown kann nicht überzeugen, da das Finale rasend schnell abgehandelt wird und völlig unspektakulär verläuft. Die Luft ist zum Ende hin mehr als raus, von Spannung keine Spur.


Insgesamt bleibt "Finsternis im Wunderland" weit hinter meinen Erwartungen zurück. Es handelt sich um einen oberflächlichen und vorhersehbaren Reihenauftakt, der wenig auf Finesse und mehr auf Splatter setzt. Den Leser erwarten kaum Überraschungen und wenig Spannung, dafür aber umso mehr blutige Szenen, die irgendwann nur noch für ein müdes Gähnen sorgen. Von mir gibt es ganz knappe 2 Sterne für diese langatmige Alice im Wunderland Mogelpackung für Erwachsene.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere