Nichts ist so wie es scheint
Zum wiederholten Mal lasse ich mich von Eva Almstädt zum Ermitteln mit Pia Korittki an die Ostsee entführen.
Kaum angefangen, bin ich schon wieder komplett in der Geschichte versunken. Der Spannungbogen ...
Zum wiederholten Mal lasse ich mich von Eva Almstädt zum Ermitteln mit Pia Korittki an die Ostsee entführen.
Kaum angefangen, bin ich schon wieder komplett in der Geschichte versunken. Der Spannungbogen wird von der Autorin gekonnt hoch gehalten.. Der Fall hat mich geich in seinen Bann gezogen.
Da gibt es so viele Ansatzpunkte, dass man schön miträtseln kann. Auch werden Sympathien und Antipathien schön verteilt. Wer hatte ein Interesse an Miras Tod?
Die Figuren sind sehr abwechslungsreich gestaltet.
Der Professor ist mir irgendwie suspekt , aber auch Jork ist kein wirklicher Sonnenschein.
Die beiden Kinder Vito und Trine werden gut in die Geschichte integriert und tragen zum Teil auch zur Lösung des Falles bei.
Was mich dieses Mal ein wenig gestört hat, was das doch sehr breite Auswalzen der persönlichen Probleme der Ermittlerin, das war mir dann doch etwas zu viel privates, was etwas zäh zu lesen war und am Ende auch nicht richtig auserzählt wurde. Ich habe einfach versucht diesen Teil für mich etwas auszublenden.
Der Roman war im großen und ganzen wieder sehr spannend und liefert gegen Ende noch einen Wahnsinns Show Down, der durch den Klappentext quasi schon angekündigt wurde.
Für mich ein rundum gelungener Kriminalfall mit spannender Aufklärung, ich freue mich schon auf den nächsten Band und hoffe dass dann die Probleme um Felix nicht mehr so sehr in den Vordergrund gerückt werden.
Denn ich bleibe weiterhin Fan dieser Reihe und empfehle diese auch gerne weiter.