Cover-Bild Zeitenzauber
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8,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Baumhaus
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 14.02.2014
  • ISBN: 9783843210706
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Eva Völler

Zeitenzauber

Die magische Gondel
Tina Dreher (Illustrator)

Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedränge ins Wasser gestoßen - und von einem unglaublich gut aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen. Bevor sie wieder auf den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2022

Erwartungen erfüllt

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Mal wieder ein Buch, was sich sehr lange auf dem SuB getummelt hat. Gemeinsam mit zwei Freundinnen haben wir es nun befreien können und ich muss am Ende sagen, dass es meine Erwartungen irgendwie genau ...

Mal wieder ein Buch, was sich sehr lange auf dem SuB getummelt hat. Gemeinsam mit zwei Freundinnen haben wir es nun befreien können und ich muss am Ende sagen, dass es meine Erwartungen irgendwie genau erfüllt hat, aber eben auch nicht mehr.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir relativ leicht gefallen, der Stil der Autorin lässt sich gut weglesen, wirkt aber manchmal auch ein bisschen einfach. Gut, da die Reihe aber auch als Kinderbuch ausgeschrieben wird, ist das jetzt auch nichts Schlechtes. Das Setting konnte ich mir durch viele Beschreibungen gut vorstellen.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Protagonistin Anna erzählt. Tatsächlich hätte ich mir manchmal aber auch eine zweite Sicht gewünscht, um mehr Eindrücke von der Welt und den Problemen zu bekommen. Sie selbst fand ich okay. Irgendwie hatte ich am Ende keine wirkliche Meinung zu ihr, weder war sie mir groß sympathisch noch unsympathisch.
Sebastiano fand ich sehr interessant, aber es ist mir einfach ein bisschen untergegangen. Da gibt es glaube noch ein bisschen was, was man über ihn erfahren kann. Die Nebencharaktere fand ich ansonsten okay, teilweise aber auch ein wenig blass.
Die Handlung fand ich in Ordnung. Gerade am Anfang ist nicht wirklich viel passiert und die Fragen häuften sich. Danach wurde es aber besser, man ist einfach besser reingekommen. Insgesamt war die Handlung von der Spannung her okay, es gab aber für mich keine Überraschungen, einige Wendungen konnte man durchaus erahnen. Generell hat mir da einfach ein bisschen was Neues gefehlt. Vor allem die Auflösung des Ganzen fand ich recht unspektakulär und es sind auch einige Fragen offen geblieben. Vom Grundsatz her wurde alles erklärt, dennoch hätte ich mir auch da noch ein paar Kniffs und Tricks mehr gewünscht.
Größtes Manko war für mich die Liebesgeschichte ... wobei man eher sagen sollte: die nicht vorhandene Liebesgeschichte. Erst war da gar nichts und dann waren wir verliebt. Okay, nein, das war für mich nichts, auch wenn es von Anfang an klar war, dass es so kommen wird. Da würde ich mir im zweiten Band auf jeden Fall noch Tiefe wünschen oder überhaupt Gefühle.
Das Ende fand ich wie auch den Rest der Geschichte sehr einfach, wenn ich die Idee auch irgendwie witzig fand. Die Reise nach Venedig ist damit abgeschlossen, im zweiten Band gehts an einen anderen Ort. Das ist auch der Grund, warum ich dem zweiten Band noch eine Chance geben möchte. Ein kleines bisschen interessiert es mich dann doch, wie es dort weitergehen wird.

Mein Fazit
Insgesamt hat das Buch meine Erwartungen erfüllen können und ich hab es trotz einiger Kritikpunkte gerne gelesen. Der Stil ist flüssig, wenn auch dem Genre entsprechend recht einfach. Gleiches gilt für die Handlung, bei der ich mir gerne ein paar mehr Überraschungen und Tricks gewünscht hätte. Es wurde zum Ende hin doch ein wenig vorhersehbar. Die Protagonistin war okay, die Nebencharaktere sind aber etwas blass geblieben. Größtes Manko war wohl die Liebesgeschichte, die für mich überhaupt nicht vorhanden war. Dennoch freue ich mich auf den zweiten Band, denn dort führt uns die Reise woanders hin und ich bin gespannt, was es dort zu entdecken gibt.

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Veröffentlicht am 02.11.2021

Für mich ein guter Auftakt, bei dem noch Luft nach oben war!

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In Venedig gibt es nur schwarze Gondeln, weshalb Anna nicht schlecht staunt, als sie die rote Gondel das erste Mal sieht.
Als sie bei der Regata storica in den Kanal fällt und der gut aussehende Sebastiano ...

In Venedig gibt es nur schwarze Gondeln, weshalb Anna nicht schlecht staunt, als sie die rote Gondel das erste Mal sieht.
Als sie bei der Regata storica in den Kanal fällt und der gut aussehende Sebastiano sie ausgerechnet in diese rote Gondel zieht, hätte sie nicht damit gerechnet, im Jahr 1499 wieder zu sich zu kommen.
Wird es Anna gelingen, wieder in ihre Zeit zurückzukehren?

"Die magische Gondel" ist der Auftakt von Eva Völlers Zeitenzauber-Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Anna Berg erzählt wird.

Zeitreisegeschichten lese ich immer sehr gerne und so bin ich lange um die Zeitenzauber-Trilogie herumgeschlichen, von der ich auch sehr viel Gutes gehört habe. Ich fand es klasse, wie Eva Völler die Zeitreisen an sich umgesetzt hat, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass wir noch mehr über die Hintergründe erfahren hätten!
Venedig hat mir als Setting richtig gut gefallen und im Jahr 1499 gab es viel zu entdecken und auch die vielen Nebenchararktere mochte ich sehr!

Anna muss sich von einer Minute auf die andere im fünfzehnten Jahrhundert zurechtfinden, aber sie ist mutig und steckt den Kopf nicht in den Sand, wenn es ernst wird, was auch gut ist, da sie in viele gefährliche Situationen hineinstolpert, deren Ausgang einen großen Einfluss auf die Zukunft haben.
Mit Anna bin ich leider nicht wirklich warm geworden, weil ich sie zum Teil sehr egoistisch fand und sie ihre Mitmenschen oft von oben herab behandelt hat, was ich mir ehrlich gesagt nicht gut gefallen hat.

Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht begeistern, da es mir mit Anna und Sebastiano viel zu schnell ging, als dass ich ihre Gefühle wirklich nachvollziehen konnte! Sebastiano hat mir dagegen echt gut gefallen, weil er Anna immer beschützt hat und für das Gute kämpft, koste es, was es wolle.
Ich hoffe, dass wir ihn im nächsten Band noch besser kennenlernen dürfen, weil wir auch über ihn noch nicht allzu viel erfahren haben!

Fazit:
"Die magische Gondel" ist ein guter Auftakt von Eva Völlers Zeitenzauber-Trilogie, bei dem ich jedoch noch etwas Luft nach oben sehe.
So hätte ich gerne mehr über die Hintergründe der Zeitreisen erfahren und auch Sebastiano hätte ich auch noch besser kennengelernt, weil ich ihn sehr mochte. Anna war mir dagegen nicht so sympathisch und auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht begeistern, weil es mir einfach zu schnell ging. Trotzdem bin ich sehr gespannt, wie es mit Anna und Sebastiano im zweiten Band weitergehen wird!
Ich vergebe gute drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 25.02.2018

Schöner Jugendroman ohne spannende Wendungen

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„Zeitenzauber – Die magische Gondel“ ist ein Jugendroman von Eva Völler ist am 19.08.2011 im Baumhaus Verlag erschienen. Es ist der erste von bisher drei Teilen der Zeitenzauber-Reihe und hat 333 Seiten.

Venedig ...

„Zeitenzauber – Die magische Gondel“ ist ein Jugendroman von Eva Völler ist am 19.08.2011 im Baumhaus Verlag erschienen. Es ist der erste von bisher drei Teilen der Zeitenzauber-Reihe und hat 333 Seiten.

Venedig 2009. Die 17-jährige Anna verbringt ihre Ferien mit ihren Eltern in Venedig. Als sie eines Tages durch Zufall in einer roten Gondel landet, wacht sie nachts, nackt und in einer Gasse wieder auf. Alles und jeder sieht auf einmal anders aus. Sie ist zwar noch in Venedig, jedoch im Jahr 1499. Der Einzige, der sie zurück in ihre Zeit bringen kann, ist der mürrische und verschlossene Sebastiano. Zeitreisen funktionieren jedoch nur in bestimmten Zeitfenstern, weswegen Anna sich mit ihrem Leben im 15. Jahrhundert vorerst arrangieren muss. Doch nachdem die Rückreise beim ersten Versuch nicht funktioniert, erkennt Sebastiano, dass es doch kein Zufall war, dass Anna in der roten Gondel saß und so schnell kommt sie von Venedig im Jahre 1499 und auch nicht Sebastiano los.

Meinung

Zu Beginn bin ich mit den Charakteren nicht sehr warm geworden. Sebastiano war sehr kühl und hat kaum etwas zu sagen gehabt. Anna war recht naiv, dachte immer an das Gute in den anderen und dass sie sofort wieder nach Hause käme. Auch wenn ich im Laufe der Geschichte die Charaktere sympathischer fand, fehlte mir hier die Tiefe. Für mich kamen einige Wendungen und Enthüllungen sehr plötzlich, ohne die Handlung dahingehend aufzubauen. Außerdem gab es keine überraschenden Wendungen oder Ereignisse, was mich normalerweise nicht unbedingt stört, hier aber so plötzlich kam, dass es mich doch gestört hat. Hier konnte mich das Buch nicht unbedingt fesseln.
Es gibt keine nummerierten Kapitel, sie sind eher durch kleine Symbole voneinander abgegrenzt. Diese Kapitel sind kurz und lassen sich, auch vom Schreibstil her, schnell lesen. Ganz toll gefällt mir, wie immer wieder die Geschichte von Venedig eingebaut wird, was nicht zu übertrieben lange beschrieben wird. Durch Annas Reise bekommt man einen kleinen Einblick in die Vergangenheit und das Leben der Menschen von vor über 500 Jahren.
Das Cover hat die rote Gondel im Mittelpunkt. Es zeigt ein Mädchen bei Nacht auf eben dieser Gondel. Der Vollmond nimmt einen großen Teil des Covers ein, welches in dunkelblau sowohl eine düstere, als auch magische Atmosphäre schafft.

Fazit

3 Sterne. Der Young Adult Roman war angenehm und schön zu lesen, aber mehr auch nicht. Mir fehlte Tiefe bei den Charakteren und in der Handlung, hatte dennoch eine schöne Atmosphäre.