Cover-Bild How To Kill a Guy in Ten Ways
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 28.02.2025
  • ISBN: 9783757701130
Eve Kellman

How To Kill a Guy in Ten Ways

Roman. Ein herrlich schwarzhumoriger Female-Revenge-Thriller
Angela Koonen (Übersetzer)

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Millie Masters spielt mit dem Feuer

»Warst du auch schon einmal auf einem seltsamen Date? Kannst du den creepy Typen an der Bar nicht loswerden? Hast du Angst, auf dem Heimweg verfolgt zu werden? Dann melde dich bei M.« Nach einem schrecklichen Date zu viel hat Millie Masters eine Hotline für Frauen ins Leben gerufen, die nachts nicht mehr alleine nach Hause gehen wollen: Message M.

Nachdem Millies Schwester in einer Partynacht vergewaltigt wird, hat Millie außerdem noch ein anderes Ziel: Sie will den Täter finden. Denn sie weiß, dass viele Männer am nächsten Abend einfach weitermachen. Eines Nachts ist die Verlockung, das Recht in die eigene Hand zu nehmen, zu groß.

Denn M kann auch für Mord stehen ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.07.2025

Female Rage

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Eve Kellman liefert mit „How to Kill a Guy in Ten Ways“ einen cleveren sowie unterhaltsamen Roman ab. Der Titel verspricht schwarzen Humor und genau den bekommt man, verpackt in einer Mischung aus Thriller, ...

Eve Kellman liefert mit „How to Kill a Guy in Ten Ways“ einen cleveren sowie unterhaltsamen Roman ab. Der Titel verspricht schwarzen Humor und genau den bekommt man, verpackt in einer Mischung aus Thriller, Satire und einer starken Portion Gesellschaftskritik.

Im Mittelpunkt steht eine faszinierende Protagonistin, die auf den ersten Blick völlig unmoralisch erscheint, deren Beweggründe sich jedoch nach und nach aufschlüsseln und sie immer menschlicher wirken lassen. Millies Pläne – die titelgebenden „zehn Wege“ – sind so einfallsreich und pointiert beschrieben, dass jede Episode für sich wie eine kleine kunstvolle Kurzgeschichte wirkt, gleichzeitig aber den roten Faden der Handlung klug weiterspinnt.

Besonders hervorzuheben ist Eve Kellmans Stil: bissig und mit einem feinen Gespür für Timing geschrieben. Jede Szene ist lebendig, oft makaber und gleichzeitig überraschend tiefgründig. Themen wie Moral, Schuld, Rache und Identität werden subtil, aber wirkungsvoll eingewoben und geben dem Buch eine emotionale Tiefe, die man bei einem derart humorvollen Ansatz vielleicht zunächst gar nicht erwartet.

Der Aufbau der Geschichte ist dynamisch und hält die Spannung hoch. Immer wieder überrascht Eve Kellman mit Wendungen, die nicht nur die Handlung, sondern auch die Perspektive der Lesenden verändern. Besonders das Finale ist gelungen; ein Ende, das ebenso schockierend wie befriedigend ist und lange nachhallt.

„How to Kill a Guy in Ten Ways“ ist weit mehr als nur eine unterhaltsame schwarze Komödie. Es ist ein ebenso scharfzüngiges wie nachdenkliches Buch über Selbstbestimmung, Macht und den Mut, sein eigenes Leben radikal zu verändern. Für Leserinnen und Leser, die Freude an ungewöhnlichen Thrillern mit Tiefgang, schwarzem Humor und einer brillanten sowie feministischen Erzählstimme haben, ist dieses Buch ein absolutes Highlight.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Eine dunkle Komödie mit Biss

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Eine dunkle Komödie mit Biss
Eve Kellmanns "How to Kill a Guy in Ten Ways" ist eine kühne und provokante Lektüre, die den Leser in eine Welt entführt, in der Rache süß und oft blutig ist.
Dieses Buch ...

Eine dunkle Komödie mit Biss
Eve Kellmanns "How to Kill a Guy in Ten Ways" ist eine kühne und provokante Lektüre, die den Leser in eine Welt entführt, in der Rache süß und oft blutig ist.
Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven, aber für alle, die schwarzen Humor und eine unkonventionelle Heldin schätzen, bietet es ein unterhaltsames, wenn auch manchmal verstörendes Erlebnis. Ich vergebe 4 von 5 Sternen für diese einzigartige Mischung aus Satire, Thriller und dunkler Komödie.
Die Prämisse ist von Anfang an klar und unmissverständlich: Wir folgen einer Protagonistin, die sich an Männern rächt, die es ihrer Meinung nach verdient haben. Kellmann scheut sich nicht davor, tabuisierte Themen anzusprechen und die dunkle Seite menschlicher Beziehungen zu beleuchten.
Dabei werden die verschiedenen "Methoden" oft mit einer makabren Detailverliebtheit beschrieben, die gleichzeitig schockierend und absurd komisch ist. Der Humor ist trocken, zynisch und trifft oft ins Schwarze, wenn es um die Klischees und Abgründe männlichen Verhaltens geht.
Was "How to Kill a Guy in Ten Ways" auszeichnet, ist Kellmanns Fähigkeit, eine Balance zwischen der brutalen Thematik und dem satirischen Unterton zu finden. Das Buch ist keine Verherrlichung von Gewalt, sondern vielmehr eine überspitzte Auseinandersetzung mit dem Gefühl der Ohnmacht und dem Wunsch nach Gerechtigkeit, der sich in extremen Szenarien manifestiert.
Die Protagonistin ist vielschichtig; sie ist nicht nur eine eiskalte Rächerin, sondern auch ein Produkt ihrer Erfahrungen. Man bekommt Einblicke in ihre Beweggründe, auch wenn diese moralisch oft fragwürdig sind.
Die Sprache ist pointiert und schnörkellos, was dem schnellen Tempo der Geschichte zugutekommt. Kellmanns Beobachtungsgabe für menschliche Verhaltensweisen ist bemerkenswert, und sie schafft es, archetypische "böse Jungs" so zu zeichnen, dass man die Motivation der Protagonistin, ihnen den Garaus zu machen, fast nachvollziehen kann – zumindest im satirischen Kontext.
Ein Stern Abzug ergibt sich, da der Humor nicht immer für jeden Geschmack ist und die explizite Darstellung von Gewalt für manche Leser*innen zu viel sein könnte.
Es gibt Momente, in denen die Grenze zwischen schwarzer Komödie und echtem Unbehagen verschwimmt. Nichtsdestotrotz bleibt das Buch bis zum Ende fesselnd.

Meine Bewertung: 4 Sterne
"How to Kill a Guy in Ten Ways" ist ein mutiges und originelles Buch, das definitiv Gesprächsstoff liefert. Es ist eine gelungene Mischung aus schwarzem Humor, Feminismus und Rachefantasie, die zum Nachdenken anregt – wenn man sich auf die provokante Prämisse einlässt. Wer sich nicht vor düsteren Themen und scharfem Witz scheut, wird hier eine spannende und ungewöhnliche Leseerfahrung finden.

Veröffentlicht am 30.04.2025

voll schwarzem Humor

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Inhalt:
»Warst du auch schon einmal auf einem seltsamen Date? Kannst du den creepy Typen an der Bar nicht loswerden? Hast du Angst, auf dem Heimweg verfolgt zu werden? Dann melde dich bei M.« Nach einem ...

Inhalt:
»Warst du auch schon einmal auf einem seltsamen Date? Kannst du den creepy Typen an der Bar nicht loswerden? Hast du Angst, auf dem Heimweg verfolgt zu werden? Dann melde dich bei M.« Nach einem schrecklichen Date zu viel hat Millie Masters eine Hotline für Frauen ins Leben gerufen, die nachts nicht mehr alleine nach Hause gehen wollen: Message M.
Nachdem Millies Schwester in einer Partynacht vergewaltigt wird, hat Millie außerdem noch ein anderes Ziel: Sie will den Täter finden. Denn sie weiß, dass viele Männer am nächsten Abend einfach weitermachen. Eines Nachts ist die Verlockung, das Recht in die eigene Hand zu nehmen, zu groß.
Denn M kann auch für Mord stehen ...

Meinung:
Dieses Buch hat mir schon vom Titel gefallen (natürlich erkenne ich die Anspielung auf den Film :D)

Mit einer gehörigen Portion schwarzen Humor begleiten wir Millie auf ihrer Route durch die verschiedenen Stationen ihrer Morde. Ein Buch, bei dem man anfangs schon die Mörderin kennt und eher der Weg das Ziel ist. Und Himmel, dieser Weg war unterhaltsam.
Der Schreibstil der Autorin ist schön flüssig und locker leicht. Nur die persönliche Ansprache, da alles ja eine digitale Aufzeichnung von Millie ist, mochte ich nicht so sehr. Millie als Protagonistin war bei mir eine Achterbahn der Gefühle, ich musste so oft schmunzeln, wurde aber auch nachdenklich oder habe „das hat sie nicht wirklich getan“ gedacht. Ich hatte Spaß ihr zu folgen und irgendwie war sie mir sympathisch und ich hatte Verständnis für ihr Handeln (jaa, es ist falsch, sie ist eigentlich die „Böse“, aber es passte zu dem Charakter Millie), aber man darf hier definitiv nicht in schwarz-weiß teilen. Und jeder braucht so eine beste Freundin wie Nina, die bedingungslos zu ihr hält.
Diesen Roman darf man nicht so ernst nehmen, obwohl genügend Stellen da sind, die zum Nachdenken anregen und betroffen machen. Ernste Themen sind hier sehr gut integriert und passen überraschend gut in diese sonst humorvolle Geschichte.

Fazit:
Bei diesem Buch bekommen wir eine badass Protagonistin, die die Dinge selbst in die Hand nimmt und uns als Lesende in ihren Bann zieht. Man sollte es mit einem großen Augenzwinkern lesen. Oder mit einem Gläschen Aperol zum Feierabend, denn das Buch macht Spaß.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Schwarzer Humor on point !

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Ich kannte Eve Kellman bis dato nicht und war sehr gespannt auf das Buch – der Klappentext hat mich auf jeden Fall sehr angesprochen.
Eines vorweg : wer „glatte“, nur sympathische Charaktere sucht, der ...

Ich kannte Eve Kellman bis dato nicht und war sehr gespannt auf das Buch – der Klappentext hat mich auf jeden Fall sehr angesprochen.
Eines vorweg : wer „glatte“, nur sympathische Charaktere sucht, der ist hier falsch – Skurrilles und schräge Situationen mit einem Höchstmaß an schwarzem Humor : dieses Buch ist für mich eine echte Überraschung gewesen !
Der Schreibstil von Eve Kellman ist flüssig und authentisch und mehr als einmal musste ich mich beim Lesen stoppen, um das Buch nicht in einem Rutsch durch zu lesen. Ein Blick in die Abgründe der Menschheit, die einem auch noch im Nachgang beschäftigen.
Leider traten dadurch ein paar Dinge in den Hintergrund, die ich mir etwas mehr erhofft hätte, zum Beispiel die Ermittlungen. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht – deshalb gibt es einen kleinen Punkteabzug.
Nichtsdestotrotz ist dieser Roman bissig, spannend und mitunter auch mal etwas „anderes“, der sich sehr gut lesen lässt – deshalb von mir eine liebe Empfehlung !

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Schwarzhumoriger Rachethriller

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Inhalt
Die Geschichte folgt Millie Masters, die die Hotline "Message M" für Frauen gründet, die sich auf ihrem Heimweg unsicher oder von aufdringlichen Männern belästigt fühlen. Doch Millie erkennt bald, ...

Inhalt
Die Geschichte folgt Millie Masters, die die Hotline "Message M" für Frauen gründet, die sich auf ihrem Heimweg unsicher oder von aufdringlichen Männern belästigt fühlen. Doch Millie erkennt bald, dass ein offenes Ohr allein nicht ausreicht, um die Frauen vor Übergriffen zu schützen. Als ihre eigene Schwester Opfer eines sexuellen Übergriffs wird, wächst in Millie der unbändige Wunsch nach Gerechtigkeit – und Vergeltung ...

Meine Meinung
Eve Kellman gelingt es auf gekonnte Weise, eine eigentlich "böse" Protagonistin zu erschaffen, für die man als Leserin trotz allem Sympathie entwickeln kann. Der Roman balanciert auf dem schmalen Grat zwischen schwarzem Humor und der ernsten Thematik von sexueller Gewalt und ihren Folgen. Die Handlung ist fesselnd und temporeich, gespickt mit überraschenden Wendungen. Auch wird vor expliziten Darstellungen, was eine gewisse Sensibilität beim Lesen erfordert, nicht zurück geschreckt. Der Schreibstil ist flüssig und dennoch unterhaltsam, es wird in der Ich-Form erzählt. Nur die Mitte wirkte auf mich teils etwas zu sehr in die Länge gezogen. Und die Selbstjustiz war für mich ein wenig zu überzogen dargestellt.
Das Cover ist durch die Farbwahl sehr auffällig und passt gut zur Story.

Fazit
"How to Kill a Guy in Ten Ways" von Eve Kellman präsentiert sich als ein schwarz-humoriger Female-Revenge-Thriller, der Fans von unkonventionellen Thrillern mit starken, wenn auch moralisch fragwürdigen, Frauenfiguren begeistern wird. Es ist eine Geschichte über weibliche Wut, Selbstjustiz und die Frage, wie weit man gehen darf, um sich und seine Liebsten zu schützen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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