Leben in der Vor- und Nachkriegszeit
Dieses Buch ist der erste Band der Mütter-Trilogie von Felicitas Fuchs und spielt in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und rund um den Zweiten Weltkrieg.
Im Mittelpunkt steht Minna, deren Leben man ...
Dieses Buch ist der erste Band der Mütter-Trilogie von Felicitas Fuchs und spielt in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und rund um den Zweiten Weltkrieg.
Im Mittelpunkt steht Minna, deren Leben man in vielen Details betrachtet, was durchaus seinen Charme hat, aber stellenweise auch etwas langatmig wurde. Minna selbst ist sehr blauäugig und hält sich von allem fern, was das Weltgeschehen betrifft. Das fand ich etwas befremdlich, betrifft es sie ja auch mehr als einmal direkt. Aber alles politische ignoriert sie und bekommt dadurch aber auch viel zu wenig und zu spät mit, was wirklich um sie herum passiert. Sonst hätte sie so manche Katastrophe umschiffen können. Ansonsten hat es mir gut gefallen und ich fand die Stimmung und das Leben der damaligen Zeit wurden gut eingefangen. Wenn es auch immer wieder erschreckend ist, was die Menschheit in diesen Zeiten ge- und erlebt hat.
Im Verlauf habe ich dann festgestellt, dass es sich um eine Trilogie handelt und bin daher gespannt, wie die Familiengeschichte fortgeführt wird.
Es gab wie im realen Leben Höhen und Tiefen, manches erschreckender als anderes und für mich wurden all diese Emotionen gut eingeflochtet und ich konnte mich in Minna einfühlen. All die Schicksale der damaligen Zeit haben mich berührt und ich bin froh, dass ich in einer Zeit und einem Land lebe, in dem sich das Leben von Frauen verbessert hat.
Eine Geschichte des Lebens während und nach den Kriegsjahren. Erschreckend, aber auch voll Zuversicht.