"Mr. Right oder Mr. Wrong?"
Die Suche nach dem perfekten Mann, nach demjenigen, mit dem man sein ganzes Leben verbringen will, gestaltet sich meist als Herausforderung – besonders online.
Online ist die „Spinner“-Quote nämlich überraschend ...
Die Suche nach dem perfekten Mann, nach demjenigen, mit dem man sein ganzes Leben verbringen will, gestaltet sich meist als Herausforderung – besonders online.
Online ist die „Spinner“-Quote nämlich überraschend hoch.
Sydney jedenfalls scheint immer die Männer zu daten, die nicht grundlos Single sind.
Gleich zu Beginn des Buches erleben wir ihr Horror-Date mit Kevin.
Als Sydney nach vielen misslungenen Dates endlich auf Tom trifft, scheint das Universum sie für ihr Durchhaltevermögen zu belohnen.
Tom ist der Mann, den sich Sydney immer ausgemalt hat.
Wenn Sydney und Tom Zeit miteinander verbringen, vergisst Sydney alles um sich herum – sogar die Mordermittlungen an ihrer engen Freundin und Nachbarin Bonnie rücken für diese Momente in den Hintergrund.
Dabei nimmt sie die Ungereimtheiten im Zusammenhang mit Tom und die Parallelen zu Bonnies Ermordung auch nicht wahr.
Die rosarote Brille sitzt gefährlich eng …
Anders als Sydney bekommen wir als Leser noch viele weitere Infos durch die Rückblenden in Toms Jugend.
Es scheint offensichtlich, wer Bonnie auf dem Gewissen hat, aber Freida McFadden wäre nicht Freida McFadden, wenn sie nicht ein paar Überraschungen bereithielte.
Und davon gab es wieder reichlich!
Ein Plottwist nach dem nächsten, Action ohne Ende und wieder eine Auflösung, die einen am eigenen Verstand zweifeln lässt.
Tatsächlich dachte ich diesmal, ich wüsste, wer und wieso, weil ich bei meinen Theorien dieses Mal statt um zwei um zweihundert Ecken gedacht habe.
Unglaublich, aber wahr: Ich lag dieses Mal gar nicht so weit daneben.
Es gab nur einen unglaublichen Twist, den ich absolut nicht einkalkuliert hatte und der in den letzten beiden Kapiteln noch einmal alles geändert hat.
„Der Freund“ ist ein gut durchdachter Thriller, auf dessen Auflösung man selbst dann nicht kommt, wenn man schon das zigste Buch der Autorin gelesen hat.
Dennoch schafft es Freida McFadden, selbst erfahrene Fans wie mich noch kalt zu erwischen und mit offenem Mund zurückzulassen.