Cover-Bild Halligmord

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Paperback
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 29.06.2020
  • ISBN: 9783864931307
Greta Henning

Halligmord

Ein mysteriöser Mord vor der idyllischen Nordseeküste und eine Hallig voller Geheimnisse – willkommen in der Welt von Ermittlerin Minke van Hoorn!

Ein herbstlicher Sturm an der friesischen Küste fördert ein düsteres Geheimnis zutage: Auf der kleinen Hallig Nekpen hat die See menschliche Knochen freigespült, die schon seit Jahrzehnten im friesischen Marschboden gelegen haben müssen. Wer war der Tote? Minke van Hoorn, ehemalige Meeresbiologin und erst seit kurzem als Kommissarin zurück in ihrer friesischen Heimat, hat bei ihrem ersten Fall eine harte Nuss zu knacken. Denn die beiden alteingesessenen Familien auf Nekpen wollen von dem Skelett unter der grünen Halligwiese nichts gewusst haben. Jeder kennt jeden, einige benehmen sich merkwürdig, friesisches Schweigen liegt über dem Fall. Dann verschwindet der Sohn des alten Deichgrafen, und längst vergangene Ereignisse scheinen plötzlich ihre Finger bis in die Gegenwart auszustrecken. Minke muss sich beeilen, denn der nächste Herbststurm kündigt sich an...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.10.2020

Gelungener Einstieg

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Minke van Hoorn hat ihre Leidenschaft, die Meeresbiologie, aufgeben zugunsten der Kriminalistik. Sie kehrt als frisch gebackene Kommissarin in ihre Heimat zurück. Die Halligen sind eine Welt für sich. ...

Minke van Hoorn hat ihre Leidenschaft, die Meeresbiologie, aufgeben zugunsten der Kriminalistik. Sie kehrt als frisch gebackene Kommissarin in ihre Heimat zurück. Die Halligen sind eine Welt für sich. Jeder kennt sich, man lebt mit und nach der Natur. Nicht jeder ist für dieses Leben geschaffen. Während Minke nach Jahren zurückkehrt, um den Job zu machen, den ihr Vater vor seinem Tod ein Leben lang machte, kehrte ihr Bruder der Heimat den Rücken und kehrt auch nur widerwillig zurück, um Minke bei ihrem Fall zu helfen.
Denn kaum angekommen, legt ein Sturm einen grausigen Fund frei. Menschliche Knochen werden gefunden, die jahrzehntelang vergraben waren.
Minkes Ermittlungen bringen nach und nach Geheimnisse ans Tageslicht, von denen die Bewahrer dachten, sie seien mit den Knochen für immer vergraben. Minkes Ermittlungen gehen langsam voran, muss sie doch an einem Fall arbeiten, der jahrzehntelang her ist. Da noch Personen und Erinnerungen zu finden, die ihr weiterhelfen, ist mühsam.
Greta Henning hat ihren Job gut gemacht. Es ist kein blutrünstiger Thriller, sondern ein langsamer Krimi, der von der Atmosphäre lebt. Die Personen, ihr Leben und vor allem das Leben auf den Halligen wird gut beschrieben. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen.
Erste Bekanntschaften sind geschlossen, ich freue mich auf einen weiteren Teil mit Minke.

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Veröffentlicht am 28.09.2020

Mord auf Hallig Nekpen

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Eine Sturmflut hat auf der kleinen Hallig Nekpen menschliche Knochen freigespült. Die junge Kommissarin Minke van Hoorn kommt von der benachbarten Hallig und hat ihre Stelle bei der Polizei neu angetreten. ...

Eine Sturmflut hat auf der kleinen Hallig Nekpen menschliche Knochen freigespült. Die junge Kommissarin Minke van Hoorn kommt von der benachbarten Hallig und hat ihre Stelle bei der Polizei neu angetreten. Schnell findet sie heraus, wer der Tote ist. Doch wie kam er zu Tode? Als der Sohn des alten Deichgrafen entführt wird, muss sie sich auch darum kümmern, denn die nächste Sturmflut steht an.

Auch wenn die im Buch geschilderten Orte fiktiv sind, hat die Autorin Greta Henning das Leben auf den Halligen gut einfangen können. Die jeweiligen Charaktere sind gut geschildert, so dass man gerne mit Minke auf die Suche nach dem Täter und dessen Motiv geht. Der drohende Herbststurm bringt zusätzliche Spannung ins Geschehen: Die Autorin hat die Gefahr bestens in die Geschichte integriert. Die Kommissarin ist noch jung, sie muss sich in der alteingesessenen Gesellschaft erst ihre Sporen verdienen, aber das macht sie auf eine unaufgeregte Art mit sehr viel detektivischem Spürsinn.

Mir hat dieser Auftakt einer Reihe sehr gut gefallen, so dass ich mich bereits auf weitere Fälle mit dieser Kommissarin freue. Deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 26.09.2020

Von wegen auf einer Hallig passiert nichts....

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Die in ihre friesische Heimat erst seit kurzem als Kommissarin zurückgekehrte Minke van Hoorn bekommt es direkt mit einem Skelett auf der Hallig Nekpen zu tun. Das Skelett wurde durch einen Herbststurm ...

Die in ihre friesische Heimat erst seit kurzem als Kommissarin zurückgekehrte Minke van Hoorn bekommt es direkt mit einem Skelett auf der Hallig Nekpen zu tun. Das Skelett wurde durch einen Herbststurm freigespült, lag schon seit Jahrzehnten im Marschboden. Auf Nekpen leben nur zwei alteingesessene Familien - keine will von dem Skelett etwas gewußt haben. Als plötzlich der Sohn des Deichgrafen verschwindet, muß Minke sich beeilen. Der nächste Herbststurm naht....

Greta Henning führt den Leser mit "Halligmord" auf die ruhige Hallig Nekpen. So ruhig, wie man sich eine Hallig vorstellt beginnt dieser Krimi. Zunächst bekommt man Einblicke in die Besonderheiten des Halliglebens. Man bekommt ein Gespür für die Einsamkeit und Ruhe, in der die Bewohner leben. Diese werden hier sehr gut vorgestellt und bekommen ein Gesicht, so daß man eine genaue Vorstellung von ihnen entwickelt. Doch so ruhig bleibt es nicht lange, denn hier wird die Spannung Schritt für Schritt gesteigert. Schon die eigenbrötlerische Art der Halligbewohner bringt hier einiges an Spannung. Man spürt, daß sie eigentlich für sich bleiben möchten. Minke ist absolut sympathisch. Ihre Art ist menschlich, sie kennt ihre Heimat und weiß, wie sie die Sache angehen muß, um an ihr Ziel zu kommen. Greta Henning schreibt wunderbar leicht verständlich und schafft es, die Handlung am Ende zu einem stimmigen Ende zu bringen.

Mir hat dieser Fall so viel Freude bereitet, daß ich auf weitere spannende Fälle mit Minke hoffe!

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Veröffentlicht am 24.09.2020

Toller Krimiauftakt

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Minke van Hoorn, Kommissarin in der Nordsee auf der Insel Hallig Nekpen, muß dort ihren ersten Fall lösen. Ein Skelett wird gefunden. Es ist der Arzt Hinnerk, der eigentlich bei einem Bootsunglück gestorben ...

Minke van Hoorn, Kommissarin in der Nordsee auf der Insel Hallig Nekpen, muß dort ihren ersten Fall lösen. Ein Skelett wird gefunden. Es ist der Arzt Hinnerk, der eigentlich bei einem Bootsunglück gestorben ist. Das ist jetzt dreiunddreißig Jahre her.

Ich fand, dass dieser Krimi sehr erfrischend geschrieben war. Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen. Die Insel Hallig Nekpen gibt es in Wirklichkeit nicht. Aber die Autorin hat die Atmosphäre und Örtlichkeiten so genau beschrieben, dass ich selber beim Lesen dachte, dass ich mich gerade dort befinde. Ich empfand, dass Minke sehr sympathisch dargestellt wird. Man erfährt einiges über Minke, warum sie jetzt Kommissarin ist und nicht mehr als Meeresbiologin tätig ist. Spannend wird es, als das Skelett gefunden wird. Diese Spannung wird das ganze Buch aufrecht gehalten. Die Auflösung hat mich überrascht.

Greta Henning, die unter ihrem Pseudonym schreibt, ist hier ein gelungener Krimiauftakt der Reihe um die Kommissarin Minke van Hoorn gelungen. Ich freue mich schon auf den zweiten Fall für Minke.

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Veröffentlicht am 16.09.2020

Ein Sturm zieht auf

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Die Ermittlerin Minke van Hoorn klärt in dem Krimi "Halligmord" von Greta Henning das erste Verbrechen in ihrer neuen Anstellung auf. Der Postbote findet auf der Hallig Nekpen einen Schädel. Nachdem das ...

Die Ermittlerin Minke van Hoorn klärt in dem Krimi "Halligmord" von Greta Henning das erste Verbrechen in ihrer neuen Anstellung auf. Der Postbote findet auf der Hallig Nekpen einen Schädel. Nachdem das komplette Skelett freigelegt ist, dauert es nicht lange die Identität des Verstorbenen zu klären. Doch damit iist dieser Fall noch lange nicht gelöst, sondern ein Rätsel kommt zum anderen.
Die Geschichte ist hier in zwei verschiedene Zeiten gegliedert, die sich auch sehr schön durch unterschiedliche Schriftarten unterscheiden lassen. Die eine Perspektive ist die Mordnacht von verschiedenen Personen erlebt, die andere die Gegenwart an fünf aufeinanderfolgenden Tagen.
Minke versucht auf der Hallig nach längerer Abwesenheit einen Neustart und trifft und befragt jeden, zu dem sich eine Spur ergibt. Dann verschwindet auch noch der Sohn des Deichgrafen und auch nach ihm sucht Minke jetzt.
Sehr gut gefällt mir hier die offene und sympathische Art der jungen Polizistin, sie kommt absolut ungekünstelt rüber. Was ich noch sehr gerne gelesen habe, war hier die Beschreibung der urtümlichen Natur direkt am Meer, des Lebens auf den Halligen und die Vorbereitungen auf den aufziehenden Sturm.
Es ist ein ruhiger Krimi, ohne großartige Action, aber trotzdem mit Spannung und einem großem Finale wie bei Agatha Christie.

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