Cover-Bild A single night

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 18.05.2020
  • ISBN: 9783734108556
Ivy Andrews

A single night

Roman
Eine einzige Nacht kann dein Leben für immer verändern …Als die modebegeisterte Libby während der New Yorker Fashion Week auf den erfolgreichen Jungdesigner Jasper Chase trifft, ahnt sie nicht, dass sie wenige Stunden später eine unvergessliche Nacht mit ihm verbringen wird. Anderthalb Jahre danach kreuzen sich ihre Wege erneut: am Plymouth College of Art, wo sich Libby für ein Modedesign-Studium eingeschrieben hat. Das erste Wiedersehen verläuft jedoch alles andere als magisch, und Libby muss sich fragen, wieso sie in den letzten Monaten immer wieder an Jasper denken musste, denn dem ist der Starruhm offensichtlich völlig zu Kopf gestiegen. Jasper allerdings hat Libby keineswegs vergessen – genauso wenig dessen bester Freund Ian, dem die talentierte Amerikanerin ein gewaltiger Dorn im Auge ist …Die L.O.V.E.-Reihe bei Blanvalet:Band 1: A single night (Libby & Jasper)Band 2: A single word (Oxy & Henri)Band 3: A single touch (Val & Parker)Band 4: A single kiss (Ella & Callum)Alle Bände können auch unabhängig voneinander gelesen werden.Die Autorin schreibt auch unter den Pseudonymen Ava Innings und Violet Truelove.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.06.2020

Schöne Liebesgeschichte, die ein wenig mehr Tiefe vertragen hätte

1

Das Buch “A single night” von Viola Plötz unter dem Synonym Ivy Andrews fand ich von Anfang an spannend, da Mode eine große Rolle in dem Buch spielt und ich so etwas noch nicht gelesen habe. Ich hatte ...

Das Buch “A single night” von Viola Plötz unter dem Synonym Ivy Andrews fand ich von Anfang an spannend, da Mode eine große Rolle in dem Buch spielt und ich so etwas noch nicht gelesen habe. Ich hatte ein wenig Sorge, dass man vielleicht Vorkenntnisse bräuchte, aber das war Gott sei Dank nicht der Fall. Libby ist eine tolle Protagonistin, ich mochte sie sehr gerne. Ihre Gedanken und Gefühle waren nachvollziehbar und nicht völlig unmöglich. Auch ihre Freundinnen Oxy, Val und Emma mochte ich gerne, wobei ich Oxy am liebsten mochte. Aber ich freue mich auf die nächsten Bände total, da die drei dort die Protagonistinnen sein werden und ich mich freue, noch mehr über sie zu erfahren.
Generell war das Buch aber sehr angenehm zu lesen. Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil und man fliegt nur so durch die Seiten. Libbys und Jaspers Beziehung fand ich wirklich süß, ab und zu hat sie mir aber auch den letzten Nerv geraubt, da ich Jaspers und Libbys Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Wie kann man so stur sein? :D Leider muss ich auch anmerken, dass mir der Anfang ein bisschen zu schnell ging und ich Jaspers besten Freund Ian am Ende überhaupt nicht mehr mochte. Das Buch bekommt von mir dennoch 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.05.2020

Neues Jahreshighlight

1

Worum geht es?

Eine einzige Nacht kann dein Leben für immer verändern …

Als die modebegeisterte Libby während der New Yorker Fashion Week auf den erfolgreichen Jungdesigner Jasper Chase trifft, ahnt ...

Worum geht es?

Eine einzige Nacht kann dein Leben für immer verändern …

Als die modebegeisterte Libby während der New Yorker Fashion Week auf den erfolgreichen Jungdesigner Jasper Chase trifft, ahnt sie nicht, dass sie wenige Stunden später eine unvergessliche Nacht mit ihm verbringen wird. Anderthalb Jahre danach kreuzen sich ihre Wege erneut: am Plymouth College of Art, wo sich Libby für ein Modedesign-Studium eingeschrieben hat. Das erste Wiedersehen verläuft jedoch alles andere als magisch, und Libby muss sich fragen, wieso sie in den letzten Monaten immer wieder an Jasper denken musste, denn dem ist der Starruhm offensichtlich völlig zu Kopf gestiegen. Jasper allerdings hat Libby keineswegs vergessen – genauso wenig dessen bester Freund Ian, dem die talentierte Amerikanerin ein gewaltiger Dorn im Auge ist …

Infos
Titel: A single Night von Ivy Andrew
Seiten: 480
Verlag: Blanvalet
Preis:
Buch: € 13,40
E-Book: € 4,99

Meinung
Ich habe mit vielen gerechnet, aber nicht mit so einem unfassbar gutem Buch! Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig. Aber auch sehr emotional und dynamisch. Ich bin hellauf begeistert von dem Schreibstil. Auch die beiden Sichten haben mir sehr gut gefallen und sind gut ausgewogen. Das einzige was mich ein bisschen gestört hat, sind die langen Kapiteln... Mind 30 Seiten, da kann man nicht schnell noch ein Kapitel lesen.
Die Charaktere habe ich auch der ersten Seite schon in mein Herz geschlossen. Libby ist so unfassbar gutmütig, eigenwillig und warmherzig. Hilfsbereit und gutmütig.
Jasper hat zwei Seiten. Am Anfang lernt man ihn als Typ Harte Schale, weicher Kern kennen. Verletzlich, aber auch selbstbewusst. Wie der Klappentext schon verrät, gibt es einen Zeitsprung und in dieser Zeit passiert in Jaspers Leben viel und verändert ihn. Er wird zum Bad Boy, der reihenweisen den Frauen das Herz bricht. Aber eines hat er nicht verlernt, loyal, treu und hilfsbereit zu sein.
Und nun komme ich zur Handlung. Das Buch ist in 2 Teile eingeteilt und die Idee dahinter fand ich sehr gut. Es war ein guter Cut und gut eingeteilt. Ich war sofort im Buch drinnen und wollte es einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Die Vorgeschichte von Libby und Jasper im ersten Teil ist wirklich gut beschrieben und man baut sofort eine Verbindung zu ihnen auf. Und leidet mit ihnen.
Mir hat der Übergang zum zweiten Teil sehr gut gefallen und es hat mich nicht aus der Handlung geworfen. Man fiebert mit den Charakteren mit, wie es weiter geht. Die Dynamik stimmt vollkommen überein.
Jasper hätte ich ein paar Mal gerne den Hals umgedreht, wie dumm er sich benimmt. Dafür bewundere ich Libby, dass sie da so ruhig bleibt und darüber hinweg sehen kann.
Es gibt auch ein paar echt lustige Stellen, wo man sich einfach totlacht. Aber auch erste, traurige und wunderschöne Momente, die man am Liebsten für immer festhalten möchte.
Auch die Nebencharaktere habe ich sehr gemocht und bin sehr gespannt auf ihre Geschichten, kann es kaum erwarten.
Ian hat mich ein bisschen geschockt, was für eine Show er abzieht. Man lernt ihn ganz anders kennen und plötzlich... Am Ende tat er mir ein wenig leid, aber es rechtfertig nicht seine Taten.
Das Ende hat mir wirklich gut gefallen. Man spürt einfach wie stark ihre Liebe ist und wie sie zueinander halten, durch dick und dünn gehen und sich bedingungslos vertrauen. Es war nicht gekünstelt, übertrieben oder schnell abgeschlossen. Es ist einfach perfekt getroffen.

Cover
Rosa muss man einfach lieben. Ich finde das Cover wirklich sehr schön und bin begeistert von dem Design. Es sieht wirklich unfassbar gut aus.

Fazit
Ein Muss im Bücherregal! Mit so einem tollen Buch hätte ich niemals gerechnet. Ich liebe Libby und Jasper! Und diese Handlung erst, die hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Definitiv ein Jahreshighlight von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.08.2020

Viel Liebe zum Detail

0

Realistisch betrachtet gibt es mit Sicherheit ein paar stilistische Fehler und man könnte bestimmt auch im mittleren Teil Unstimmigkeiten feststellen. Trotzdem bin ich gewillt dem Buch 5 Sterne zu geben. ...

Realistisch betrachtet gibt es mit Sicherheit ein paar stilistische Fehler und man könnte bestimmt auch im mittleren Teil Unstimmigkeiten feststellen. Trotzdem bin ich gewillt dem Buch 5 Sterne zu geben. Einfach, weil ich wirklich gefesselt war, die Thematik geliebt habe und vielleicht auch weil das Cover so wunderschön pink ist. 😂

Nun zur eigentlichen Rezi:

Erst einmal; dieser Start. Der erste Teil dieses Buches war einfach nur zum dahinschmelzen, weil das ganze Kennenlernen wunderbar romantisch war!
Die Thematik war sehr intressant und auch wenn es im mittleren Teil kaum romantische Szenen gab, gefiel mir der Schwerpunkt auf Studium, Mode und Design sehr. Die Autorin bringt hier viele Details ein, die beim Lesen sehr Spaß gemacht haben! Allein der Prozess von der ersten Idee bis hin zum fertigen Kleid. Toll! Trotz minimaler Romantik wurde mir daher keineswegs langweilig. Ebenfalls mochte ich die sich entwickelnden Freundschaften sehr gern!

Die Charaktre in diesem Buch nehmen tatsächlich Kritik an und nehmen diese ernst. Wenn ihnen etwas gesagt wird, denken sie darüber nach und tun es nicht einfach ab. Das wird besonders auf Seite 399 deutlich, wenn Libby sagt, dass Jazz genau dasselbe getan hat was er seiner Mutter vorwirft! Probleme werden zudem immer direkt angesprochen (beispielsweise während des Urlaubs).

Dann sind mir immer mal wieder Kleinigkeiten aufgefallen (bspw. die Steine), die zwar bizarr erscheinen, aber trotzdem wirklich niedlich sind und das macht meiner Meinung den Schreibstil der Autorin aus.

Über das ganze Buch hinweg bekommt man von einem Charakter - Ian - immer wieder Negativität zu spüren. Man fragt sich durchweg WARUM. Und obwohl mich die Auflösung am Ende aus den Socken gehauen hat, muss ich auch feststellen, dass es durch das ganze Buch durch immer wieder vereinzelt Hinweise gab, sodass das Ganze nicht völlig aus der Luft gegriffen war und auch das hat die Autorin wirklich gut gemacht!

Ein weiteres Detail, das mir positiv aufgefallen ist, ist die Parallele zwischen dem ersten Teil und dem Ende. Die Story bildet einen perfekten Kreis, indem man wieder da landet wo alles begonnen hat und auch das fand ich stilistisch sehr gut.

Und zu guter Letzt (eigentlich wollte ich nur eine kurze Rezi schreiben 😅): der Titel der Reihe! Da hat der Verlag wirklich ganze Arbeit geleistet! Die Reihe heißt L.O.V.E. mit Betonung auf die Punkte, denn wie mir aufgefallen ist, sind das die Anfangsbuchstaben der Namen der einzelnen Protagonistinnen und Freundinnen, die in dieser Reihe wohl ihre Liebe finden. Absolut perfekt! 💖

Alles in allem war dieses Buch in meinen Augen nicht nur besonders, sondern außergewöhnlich! 💖

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.08.2020

nettes Buch für Zwischendurch

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„Die Leute sagen immer, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Doch das ist Bulls*it. Warum sollte man es dann enden lassen und woher soll man wissen, dass das wirklich der schönste Zeitpunkt war?“
(Jasper ...

„Die Leute sagen immer, man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Doch das ist Bulls*it. Warum sollte man es dann enden lassen und woher soll man wissen, dass das wirklich der schönste Zeitpunkt war?“
(Jasper in A single night)

Worum geht’s?

Libby kann ihr Glück nicht fassen. Ihre Eltern haben sie zur New York Fashion Week fahren lassen. In dieser Welt fühlt sich die junge Fashionbloggerin wohl. Als sie bei einer Preisverleihung auf das Designwunderkind Jasper Chase trifft, ändert sich jedoch alles. Denn dessen bester Freund Ian bittet sie darum, sich um Jasper zu kümmern. Und so erleben sie beiden einen unvergesslichen Abend inklusiver einer einzigartigen Nacht. Doch danach verschwindet Jasper und meldet sich nicht mehr. Als Libby aber eineinhalb Jahre Später nach England zieht, um hier zu studieren, ist es aber ausgerechnet Jasper, dem sie in die Arme stolpert. Haben sie eine zweite Chance?

A single night ist Band 1 der LOVE-Reihe. Jedes Buch ist in sich geschlossen, die Charaktere der anderen Bände kommen jedoch vor und die Geschichten laufen teilweise zeitgleich.

Schreibstil / Gestaltung

Das Cover ist in wunderschönen Rosa-Farben gehalten und zeigt Tüllstoff, was sehr gut zur Geschichte passt, sehr ansprechend aussieht und ein echter Hingucker ist. Die Gestaltung ist sehr stimmig. Das Buch besteht aus zwei Teilen – Teil 1 in New York und Teil 2 später in Plymouth. Das Buch wird linear durch Jasper und Libby aus der Ich-Perspektive erzählt, wobei Libbys Kapitel überwiegen. Der Schreibstil ist locker-leicht, das Buch lässt sich gut und flüssig lesen.

Mein Fazit

Endlich mal ein bisschen Innovation in der Romance-Welt. Das war mein erster Gedanke, als ich auf die LOVE-Reihe gestoßen bin. Nicht nur die wunderschönen Cover haben mich gefesselt, sondern auch die Thematik rund um Mode und Fashion. Denn sowas ist mir bisher noch nicht untergekommen. Daher war ich Feuer und Flamme für diese Reihe und freute mich sehr auf A single night. Aber konnte das Buch meinen Erwartungen gerecht werden? Wohl eher nicht.

Die Geschichte von Jasper und Libby beginnt an einem Fashion Week Abend in New York. Jasper hat gerade einen Award bekommen für die Kollektion mit seinem besten Freund Ian, Libby ist als Fashionbloggerin vor Ort. Als sie mit ihrer Mutter telefoniert, trifft sie auf Jasper, der seinerseits gerade mit Ian telefoniert. Und Ian hat so schlimme Nachrichten, dass er die fremde Libby bittet, auf Jasper aufzupassen. Das macht sie auch und die beiden haben einen schönen Abend, der mit Libbys erstem Mal endet. Doch dann verschwindet Jasper und meldet sich nie wieder. Libby entscheidet sich zwischenzeitlich, die USA hinter sich zu lassen und zieht nach Plymouth. Hier will sie Modedesign studieren, nachdem sie einen inspirierenden Vortrag einer Modedesignerin gehört hat. Was sie nicht ahnen kann: Gleiche Modedesignerin hat dazu geführt, dass auch Jasper nach Plymouth gekommen ist. Und so kreuzen sich unweigerlich erneut die Wege. Aber Jasper ist mittlerweile erfolgreich und unter enormen Druck. Libby hingegen will sich auf ihr Studium konzentrieren und sich nicht noch einmal das Herz brechen lassen. Doch können beide gegen die Anziehung ankommen?

Eigentlich bringt das Buch alles mit, um wirklich gut zu sein. Der Schreibstil der Autorin ist super, man kommt gut durch die Geschichte. Durch die Thematik des Modedesign-Studiums hat man auch eine etwas andere College-Geschichte, bei der es um mehr als Vorlesungen und Bibliotheksabende geht. Durch Jasper erhält man zudem oberflächliche Einblicke in die Modewelt. Und ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut. Doch irgendwie wurden wir dann doch keine Freunde. Es fing nach etwa einem Drittel an. Bis dahin kam ich sehr gut und fühlte mich von der Geschichte mitgerissen. Und dann fing es irgendwie an, vor sich hin zu plätschern. Libby und Jasper wussten nicht so ganz, was sie wollten. Libby studiert und studiert mal nicht, sie arbeitet an Projekten und dann gibt es wieder viel Drumherum. Hin und wieder treffen beide aufeinander, aber auch da springt der Funke nicht so wirklich über. Mir fehlte irgendwie der rote Faden, das Gefühl auf etwas hinzuarbeiten. Es ist nicht so, dass die Inhalte nicht interessant waren – oh, das waren sie. Ich habe den Mädels gern beim Einkaufen zugeschaut, ich mochte die Beschreibung der Halloweenparty. Aber es fehlte ein Element, was mich mitgerissen hat, was mich zum Weiterlesen motiviert hat. A single night wurde mehr und mehr zu einem Buch, wo ich dann mal 50 Seiten gelesen habe und dann was anderes gemacht habe. Das Buch war für meinen Geschmack einfach viel zu lang, dafür, dass es doch verhältnismäßig wenig Handlung und verhältnismäßig viel Drumherum mitbringt.

Die Fashionthematik fand ich wirklich super interessant. Es ist eine Welt, die man so nicht unbedingt kennt, ein Studium, was eher ungewöhnlich ist. Deswegen habe ich mich sehr drauf gefreut. Ich hätte gern noch mehr erfahren, man merkt aber definitiv, dass die Autorin sich gut in das Thema, das Studium und die Modewelt eingearbeitet hat. Diese Thematik ist auch einer der Hauptgründe, wieso ich die Reihe weiterlesen werde, einfach weil ich es toll finde. Ich hoffe, dass es vielleicht noch mehr und tiefere Einblicke geben wird, vor allem auch etwas mehr hinter die Fassade. Etwas schade fand ich, dass die Autorin sich anfangs entschieden hat, Libby zu einer Fashionbloggerin zu machen, dies dann aber im zweiten Teil gar nicht mehr aufgreift und thematisiert. In einem simplen Satz wird erklärt, dass Libby keine Zeit mehr dafür hatte. So wirkt es einfach, als hätte die Autorin einen Grund gesucht, wieso Libby an diesem Abend auf Jasper treffen konnte und gar nicht so, als sei dieser Blog ihre Leidenschaft gewesen. Schade drum. Dennoch hat mich insgesamt die komplette Fashiongeschichte sehr begeistert.

Was mich aber einfach überhaupt nicht abholen konnte: Die Liebesgeschichte. Bereits von Anfang an hatte ich damit meine Probleme. Immerhin ist es Libbys erstes Mal, was sie einfach so mit einem One Night Stand verbringt? Und dann hört sie nie auf, diesen Mann zu vergessen. Zwar geht es Jasper auch so – seine Lady Liberty geistert immer durch seine Gedanken – aber dennoch meldet er sich nicht bei ihr. Zu stressig sein Leben, zu groß die Sorge um Ian, zu viel Druck wegen des Labels. Als sie jetzt 1,5 Jahre später wieder aufeinandertreffen, macht Jasper erst einmal das, was er immer tut: Abhauen. Angeblich, weil Libby so enttäuscht aussah. Libby hingegen ist enttäuscht, weil sie dachte, sie hätte Jasper wiedergefunden, doch der Mann sieht nicht aus wie dieser. Und so nimmt alles seinen Lauf, man trifft hin und wieder aufeinander, jedes Mal erlebt Libby einen Jasper, der ihr fremd ist. So trifft er sich mit anderen Frauen, hat zwischendurch Eifersuchtsanfälle, kommt aber zugleich auch nicht aus dem Tritt. Die beiden kreisen wahllos umeinander und ehrlich gesagt habe ich zu keiner Zeit Gefühle spüren können. Es war für mich einfach nicht greifbar, wieso beide füreinander so wichtig sind. Es ist sogar oft so, dass Jasper aufgrund seiner mutmaßlichen Gefühle Sachen macht, die Libby schaden oder verletzen. Nein, hier wurde ich definitiv nicht glücklich. Libby und Jasper fand ich als Liebespaar unglaubwürdig, anstrengend und unpassend.

Generell muss ich aber sagen, dass ich mit Libby und Jasper ein wenig Probleme hatte. Libby ist eher ruhig. Das führt immer wieder auch dazu, dass man das Gefühl hat, dass sie zu jung ist, um im Ausland zu studieren. Bereits beim Umzug nach Plymouth kommt viel Mimimi, im Verlauf der Geschichte hat man immer wieder das Gefühl, dass sie massiv überfordert ist und ohne ihre Mädels-Crew wäre sie wahrscheinlich untergegangen. Libby ist eine Person, die sich sehr unterzuordnen scheint und sich selbst dabei vergisst. Anfangs ist es ihre Mutter, später ist es Jasper, nach denen sie sich ausrichtet. Libby ist für mich auch recht sprunghaft und unausgeglichen. Sie weiß nicht, was sie will und das führte oft zu Unverständnis bei mir. Jasper hingegen fand ich am Anfang wahnsinnig anstrengend, im Verlauf der Geschichte entwickelte er sich für mich interessant – allerdings nicht als Mann, sondern als Künstler. Er ist leider nicht gerade sympathisch, er ist ebenfalls unausgeglichen, sprunghaft und planlos. Er will Libby, er will sie nicht, er will sie und so weiter. Als Designer hingegen ist er brillant und wahnsinnig kaputt. Denn der Druck, die fehlende kreative Freiheit, der ganze Wahnsinn im Atelier und auch die Streitigkeiten mit seinem besten Freund Ian setzen ihm stark zu. Diese ganzen Aspekte fand ich wirklich interessant und vielseitig. Ich hätte gern mehr über diesen Druck erfahren und hätte mir mehr Einblicke in die Arbeit gewünscht. Denn das hat mich deutlich mehr überzeugt als die lauwarme Lovestory. Neben Libby und Jasper gibt es noch zahlreiche andere Charaktere, insbesondere die Mädels-WG, die in den drei Folgebänden eine Rolle spielt, sowie teilweise schon die Love Interests der Mädels. Alle waren sehr interessant und quirlig. Sie alle haben für mich mit ihrer Präsenz aber Libby deutlich überlagert.

Ein paar Worte möchte ich noch zum Ende sagen. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass in diesem Buch etwas passiert. Denn man hatte das Gefühl, dass irgendwie nicht so wirklich ein Drive reinkommt und einfach hier und da ein wenig was passiert, aber mehr auch nicht. Da üblicherweise solche Bücher mit einem Dramahöhepunkt enden, habe ich das auch erwartet – und bekommen. Leider fand ich das doch recht vorhersehbar und wusste auch sofort, als das Thema aufkam, wie es gelöst wird. Die Motivation dahinter war für mich jetzt zwar nicht vorhersehbar, aber das ganze Drumherum war für mich mehr als offensichtlich und erwartbar. Daher konnte mich nicht einmal das vom Hocker reißen. Das Buch gipfelt generell in einem hochgradig klischeehaften, kitschigen Ende mit allen 0815-Standardaspekten des Genres. Hat mich jetzt leider noch weniger vom Hocker gerissen.

Insgesamt ist A single night ein Buch, was für mich viel zu lang war und sich in viel zu viel ausuferndem Drumherum verliert. Oftmals hat man das Gefühl, dass über zig Seiten gar nichts passiert. Die Idee mit dem Modedesign-Studium fand ich so toll und auch die Thematisierung des ganzen Modethemas fand ich sehr gelungen, aber leider konnte mich die Liebesgeschichte überhaupt nicht überzeugen. Es ist ein nettes Buch für Zwischendurch, was so viel toller hätte sein können. Ich hoffe, dass sich das in Band 2 etwas bessert, denn weiterlesen werde ich auf jeden Fall.

[Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, dass mir freundlicherweise vom Verlag überlassen wurde. Meine Meinung ist hiervon nicht beeinflusst.]

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Veröffentlicht am 31.07.2020

Eine tolle Liebesgeschichte, die uns in die Modewelt entführt

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Inhalt:
Die modebegeisterte Libby ist endlich auf der New Yorker Fashion Week und trifft dort überraschenderweise auf den erfolgreichen Jungdesigner Jasper Chase. Wenige Stunden später landen die beiden ...

Inhalt:
Die modebegeisterte Libby ist endlich auf der New Yorker Fashion Week und trifft dort überraschenderweise auf den erfolgreichen Jungdesigner Jasper Chase. Wenige Stunden später landen die beiden in ihrem Hotelzimmer und Libby erlebt die unvergesslichste Nacht ihres Lebens mit Jasper. Der allerdings meldet sich danach überhaupt nicht mehr bei ihr.
Als sie eineinhalb Jahre später ein Auslandssemester am Plymouth College of Art beginnt, laufen sich die beiden wieder über den Weg. Doch Jasper scheint alles andere als erfreut über ihr Wiedersehen zu sein, was Libby mehr als enttäuscht. In all der Zeit hat sie es nämlich nicht geschafft, Jasper aus ihrem Kopf zu verbannen. Obwohl es nach außen hin nicht so scheint, kann auch Jasper Libby nicht vergessen und füllt Seite um Seite in seinem Skizzenbuch mit ihrem Gesicht. Sein bester Freund Ian ist allerdings überhaupt nicht begeistert von Jaspers angeblicher „Besessenheit“ von Libby und versucht alles, um die mögliche Beziehung der beiden zu sabotieren.

Bewertung:
Der Klappentext von „A Single Night“ hat mich schon in der Buchhandlung total angesprochen, sodass das Buch unbedingt mit musste. Und es hat mich absolut überzeugt! New Adult Bücher über Modedesign finden sich nicht unbedingt an jeder Ecke, sodass ich total gespannt auf die etwas andere Geschichte war. Obwohl das Buch vergleichsweise dick ist, habe ich genauso schnell wie andere New Adult Bücher gelesen, die ich einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Die prickelnde Leidenschaft zwischen Libby und Jasper wird schon zu Beginn deutlich und Jasper verhält sich danach leider wie ein absoluter Idiot. Sein Verhalten konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, vor allem, weil er Libby anscheinend nicht vergessen kann. Libbys Enttäuschung ist hingegen absolut nachvollziehbar, da sie Jasper sogar ihre Jungfräulichkeit geschenkt hat.
Im weiteren Verlauf der Geschichte wird deutlich, dass Jasper eigentlich kein Idiot ist, sondern seine eigenen Probleme und Komplexe nur durch solch ein Verhalten verarbeitet. Dass er Libby damit wehtut, wird ihm zu Beginn nicht wirklich klar. Schließlich schaffen es beide aber, sich aufeinander einzulassen und akzeptieren die Macken des jeweils anderen.
Ian konnte ich schon von Beginn an nicht leiden, auch wenn Jasper ihn zu Beginn in den Himmel lobt. Er verhält sich absolut kontroll- und erfolgssüchtig und im Gegensatz zu Jasper ist ihm der Erfolg der beiden wirklich zu Kopfe gestiegen. Er beginnt, sich unfair gegenüber Jasper zu verhalten, da er ganz genau weiß, dass dieser der talentiertere von beiden ist. Und als schließlich das große Geheimnis gelüftet wird, bedroht es nicht nur die Karriere der beiden.
Das Ende hätte ich mir noch etwas ausführlicher gewünscht, bin aber dennoch absolut begeistert von „A Single Night“ und werde die anderen Bücher der Reihe auf jeden Fall auch noch lesen!

Fazit:
Eine tolle und abwechslungsreiche Liebesgeschichte, die in die Welt der Modedesigner entführt. 5/5 Sterne!

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