Cover-Bild Der Junge im gestreiften Pyjama
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER KJB
  • Themenbereich: Belletristik - Moderne und zeitgenössische Belletristik
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 24.08.2017
  • ISBN: 9783596856916
John Boyne

Der Junge im gestreiften Pyjama

Brigitte Jakobeit (Übersetzer)

Die Geschichte von »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2018

Einfach nur genial geschrieben...

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Der Junge im gestreiften Pyjama ging mir so unter die Haut, wie kein anderes Buch, dass ich jemals gelesen habe. John Boyne ist einer meiner Lieblingsschaupieler, weil er so einen genialen Schreibstil ...

Der Junge im gestreiften Pyjama ging mir so unter die Haut, wie kein anderes Buch, dass ich jemals gelesen habe. John Boyne ist einer meiner Lieblingsschaupieler, weil er so einen genialen Schreibstil hat.

Ich wusste nie, ob ich jetzt weinen oder lachen sollte. Brunos Naivität, die wahrscheinlich Normalität, bei einem Kind, der nichts anderes als den Nationalsozilismus miterlebt hat.

Ich finde dieses Buch zutiefst rührend, gerade auch durch die Freundschaft zwischen dem Sohn eines Nazis und einem Juden, der im KZ eingesperrt ist.

Ein wunderbares Buch und ich würde mir wünschen, dass es mehr von solchen genial geschrieben Büchern geben würde.

Veröffentlicht am 14.12.2017

Geht unter die Haut!

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Bereits vom Film war ich gerührt. Er ging mir unter die Haut. Nie war ich mir klar ob ich darüber weinen oder lachen sollte, denn in meinen Augen war es ein gewisses Maß an Ironie. Dann nahm ich das Buch ...

Bereits vom Film war ich gerührt. Er ging mir unter die Haut. Nie war ich mir klar ob ich darüber weinen oder lachen sollte, denn in meinen Augen war es ein gewisses Maß an Ironie. Dann nahm ich das Buch zur Hand.

Zuerst war ich überrascht, denn es erinnerte eher an ein Kinderbuch von der Schriftgröße. Bereits nach wenigen Tagen hatte ich es verschlugen. Auch im Buch musste ich oft schmunzeln. Meist mit einem schlechten Gewissen, denn ich wusste um was es in dem Buch geht. Doch auch der Schreibstil erschien recht kindlich.

Dennoch... man stelle sich vor die Welt aus der Sicht eines 9 jährigen Jungen zu sehen. Er versteht nicht was in vor sich geht. Natürlich hört er was er erklärt bekommt, doch wie erklärt man einem so kleinen Menschen den Krieg? Oder warum ein Mensch schlechter sein soll als man selbst?
Das schöne an der Geschichte ist, dass der Junge trotz der "Lehre", welche man ihm irgendwann anfing zu unterziehen sein Kind sein beibehielt. Zu seinem Freund stand und in der schwersten Stunde für ihn da war, auch wenn es für seine Geschichte vielleicht nciht ganz so einen Verlauf nahm, wie es sich manch einer gewünscht hätte.

Eine Geschichte über einen Zaun. Einen Zaun, der uns heute noch gerne im Leben begegnet. Eine Geschichte die durch Mark und Bein geht.

Veröffentlicht am 04.12.2017

Ergreifend!

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Es geht um einen Jungen namens Bruno, der wegen der Arbeit seines Vaters wegziehen muss; in einer ganz üblen Gegend. Er findet es sehr langweilig, weil er keine Freunde zum Spielen hat. Doch als er den ...

Es geht um einen Jungen namens Bruno, der wegen der Arbeit seines Vaters wegziehen muss; in einer ganz üblen Gegend. Er findet es sehr langweilig, weil er keine Freunde zum Spielen hat. Doch als er den Jungen im gestreiften Pyjama kennen lernt, lernt er nicht nur einen Jungen sondern auch einen Freund kennen...


"Der Junge im gestreiften Pyjama" ist ein sehr interessantes Buch, was jeden nach dem Lesen zum Nachdenken bringt. John Boyne hat über den Holocaust geschrieben und das hat er ziemlich gut gemacht. Er weiß, dass er diese Geschehnisse nicht wirklich beschreiben kann, einfach weil er nicht dabei war und man es sich nicht wirklich vorstellen kann, aber er hat es geschafft und zwar mithilfe von Bruno: einem naiven kleinen Jungen. Und das ist ziemlich bewundernswert. Dieses Buch ist voller Emotionen und ich möchte es euch sehr empfehlen, die Zeit zu nehmen, dieses Buch zu lesen!

Veröffentlicht am 29.11.2017

Schwere Kost

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Dieses Buch besitzt keinen "richtigen" Klappentext. Der Leser bekommt hier die Möglichkeit völlig frei das Buch anzufangen.
De Protagonist ist ein kleiner neun Jahre alter Junge namens Bruno.
Mehr möchte ...

Dieses Buch besitzt keinen "richtigen" Klappentext. Der Leser bekommt hier die Möglichkeit völlig frei das Buch anzufangen.
De Protagonist ist ein kleiner neun Jahre alter Junge namens Bruno.
Mehr möchte ich an dieser Stelle einfach nicht verraten. Jedem zukünftigen Leser wäre dies gegenüber nicht fair.
Gerade das Fehlen fast aller Informationen macht einen ganz besondern Reiz aus.

Das hat mir gefallen
In diesem Buch mass man zwischen den Zeilen lesen. Ich habe es verschlungen, habe gelacht und geweint. Ein Buch, welches mich emotional so fordert, hatte ich schon lange nicht mehr. Wie der Autor einen in die Geschichte einführt ist unglaublich. Eh man es merkt ist man auch schon mitten drinnen. Zum Buch-weglegen oder gar zum Aufhören ist es jetzt zu spät. Suchtfaktor und Gänsehaut pur.

Das hat mir nicht gefallen
Das was mir persönlich nicht gefällt ist, dass dieses Buch eine Altersempfehlung von 12 - 15 Jahren hat. Ich würde dieses Buch nur älteren & reiferen Personen zum Lesen empfehlen.


Fazit
Wer es lesen möchte, der sollte sich vor Spoilern in Acht nehmen. Sie sind einfach überall. Auch in der Produktbeschreibung auf Amazon ist schon zu viel gesagt.
Ich würde es wahrscheinlich nicht nochmal lesen, aber das kommt daher, dass der Zauber des Nichtwissen verfolgen ist. Auch die Geschichte ist nicht ohne.
Das eine Mal lesen war aber wunderbar, deswegen kann ich nur jedem empfehlen dieses Buch zu lesen.

Veröffentlicht am 19.09.2017

Für mich einfach ein muss!

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Inhalt:
Bruno weiß nichts vom Holocaust oder dergleichen. Er ist ein streng erzogener, einsamer Junge, der mit seiner Familie nach Polen ziehen musste, weil sein Vater zum Kommandant befördert wurde. In ...

Inhalt:
Bruno weiß nichts vom Holocaust oder dergleichen. Er ist ein streng erzogener, einsamer Junge, der mit seiner Familie nach Polen ziehen musste, weil sein Vater zum Kommandant befördert wurde. In seinem neuen zuhause fühlt er sich zuerst nicht sonderlich wohl und geht irgendwann auf Entdeckungstour. Dabei trifft er auf Schmuel, der hinter dem Zaun lebt, den man aus Brunos Fenster sehen kann. Langsam werden ihm die Augen geöffnet und plötzlich ist er in den Fängen des schrecklichen Geschehens.

Cover:
Das Cover finde ich sehr ansprechend, da es an den Pyjama erinnert und auch eher schlicht gehalten wurde. Mich stört es auch nicht, dass der Titel fast über das ganze Cover geht und auch der Name des Autors hat eine gute Größe und Position.

Meine Meinung:
"Der Junge im gestreiften Pyjama" wurde von John Boyne verfasst und von Brigitte Jakobeit, aus dem Englischen, übersetzt.
Ich fand die Idee hinter der Geschichte sehr ansprechend, da ich diese Zeit von früher auch so, sehr interessant finde und immer wieder gerne neues darüber lese.
Da ich auch den Film bereits kannte habe ich eigentlich nichts weiter erwartet. Dabei hab ich aber trotzdem gehofft, dass mich das Buch genauso fesselt, wie der Film. Dabei ist es eine bewegende Geschichte, die uns ein Einblick in die grausame Vergangenheit schenkt.
Dabei mag ich den Protagonisten Bruno wirklich sehr. Klar er ist noch ein Kind und somit in manchen Situationen auch recht nervig aber ich finde, da kann man drüber weg sehen, weil es halt am alter des Protagonisten liegt. Auch Schmuel mag ich. Den Jungen hinter dem Zaun, im gestreiften Pyjama. Er ist zwar sehr still und zurückhaltend, was in seiner Situation aber mehr als verständlich ist.
Ich finde auch die Schriftgröße sehr schön und passend zur Seitenzahl. Auch der Schreibstil hat mich überzeugt, da ich das Buch in ca. drei Tagen durch hatte. Dabei war der Schreibstil sehr flüssig zu lesen und es wurde aus der Sicht eines Kindes geschrieben.
Das Ende ist zwar leider nicht besonders schön aber es passt dennoch zur Geschichte und ist auch sehr überraschend. Ich habe es jedenfalls so, als ich zum ersten Mal den Film gesehen habe, nicht erwartet.
Im Allgemeinen ging es um eine wachsende Freundschaft und um eine grausame und wichtige Zeit.

Fazit:
Für mich ist die Geschichte einfach ein muss, weil es eine Geschichte ist, die das Herz berührt. Außerdem erzählt das Buch über eine wichtige Zeit, die auch heutzutage noch ein wichtiges Thema ist.