Cover-Bild Wenn Schweigen tötet
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9,99
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  • Verlag: Edition M
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 428
  • Ersterscheinung: 12.01.2021
  • ISBN: 9782496705775
John Marrs

Wenn Schweigen tötet

Tanja Lampa (Übersetzer)

Der neue fesselnde Psychothriller des Nr.-1-Bestsellerautors von »Die gute Seele«

Nina kann Maggie niemals verzeihen, was sie getan hat. Und sie kann sie niemals gehen lassen.

Jeden zweiten Abend essen Maggie und Nina zusammen. Wenn sie fertig sind, bringt Nina Maggie zurück in ihr Zimmer im Dachgeschoss und legt sie in Ketten. Denn Maggie hat Dinge getan, die unverzeihlich sind, und jetzt bezahlt sie den Preis dafür.

Aber in der Vergangenheit gibt es vieles, was Nina nicht weiß, und Maggie wird dafür sorgen, dass es so bleibt – auch wenn es sie tötet. Denn in diesem Haus ist die Wahrheit gefährlicher als jede Lüge.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2021

All die lieben Lügen zwischen uns

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Maggie lebt angekettet im Dachgeschoss. Jeden zweiten Abend holt Nina sie an ihrer langen Kette zum Essen runter. Doch danach muss Maggie sofort wieder auf den Dachboden, denn sie hat Dinge getan, die ...

Maggie lebt angekettet im Dachgeschoss. Jeden zweiten Abend holt Nina sie an ihrer langen Kette zum Essen runter. Doch danach muss Maggie sofort wieder auf den Dachboden, denn sie hat Dinge getan, die Nina ihr nicht verzeihen kann und dafür muss sie nun büßen. Dabei kennt Nina nicht einmal die ganze Wahrheit und Maggie wird dafür sorgen, dass sie diese auch nie erfahren wird, selbst wenn es sie das Leben kostet.
John Marrs ist US- amerikanischer Journalist und Schriftsteller. Wenn Schweigen Tötet spielt viel auf psychologischer Ebene und lässt den Leser sofort parteiisch werden. Beim Lesen fällt es schwer einen neutralen Standpunkt zu den Taten aufrecht zu erhalten. Die Beziehung zwischen Nina und Maggie ist sehr komplex und man erfährt sukzessiv wie es zu all dem kam. Zu Beginn wirkt der Plot, obgleich sehr unmenschlich auch simpel, doch der Schein trügt. Nina ist nicht gerade die zuverlässigste Erzählerin ihrer eigenen Geschichte. John Marrs lässt den Leser hier oft im Glauben feste Tatsachen zu kennen und kippt später im Buch einen Teil davon wieder völlig über den Haufen. Protagonisten und Handlung erscheinen plötzlich in einem ganz anderen Licht und für einen von beiden wird es mit vor ran schreiten der Story zappen Duster. Ein subtiles Spiel mit der Wahrnehmung was sehr gut gelungen ist, einige Wendungen schlugen bei mir wie eine Bombe ein. Wirklich Abgründig war seine Darstellung über das Verhalten der beiden miteinander. Die Beweggründe für einige Handlungen waren oft schwer nachvollziehbar, jedoch wirkte es nie gänzlich abstrus, was es wahrscheinlich noch grausiger machte. Ohne großes Blutvergießen lief einem hier trotzdem die Gänsehaut über den Rücken. Die Spannung glich einer Achterbahnfahrt, es gab durchaus seichtere Stellen in denen die Story vor sich hinplätscherte. Doch bevor man es sich versah nahm es wieder Fahrt auf. Rückblickend waren die dort untergebrachten Details wichtig und ohne diese wäre die Geschichte zum Schluss unrund gewesen, jedoch hätte einiges kurzer gefasst werden können. John Marrs hat es geschafft mich allzu oft in Sicherheit zu wiegen, plötzlich zu packen und zu erschüttern. Vieles hielt ich für vorhersehbar, erlag da allerdings vorrangig seinen Täuschungen. Das zwischenmenschliche Verhalten von Nina und Maggie hat mich des Öfteren schockiert aber auch berührt, ich war sogar den Tränen nahe angesichts dieser grausigen Konsequenzen. Das Ende hat mich dann gänzlich in zwei gerissen, da so einige Gefühle in mir tobten und ich möchte behaupten, das hat Marrs geplant. Trotz kurzer Durststrecken in der Spannung ließ sich das Buch flüssig lesen und der Blick in menschliche Abgründe und wie aus so viel gut gemeintem, so viel böses werden konnte hat mich wahnsinnig gefesselt auch wenn es schockierend war wie und vor allem warum man einem Menschen so was antun kann.
Fazit: wirklich gelungener Thriller, der auf psychologischer Eben ein Gemetzel veranstaltet, mit einer ganz besonderen Beziehung spielt und den Leser in Zwiespalt bringt.

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Veröffentlicht am 12.01.2021

Wer auf Thriller steht ist hier auf jeden Fall richtig

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Der Klappentext ist ziemlich geheimnisvoll und verrät zwar genug um das Buch interessant zu machen, aber nicht genug um irgendetwas zu erraten bzw den Grund zu erahnen.

Ich will diesmal auch nichts zu ...

Der Klappentext ist ziemlich geheimnisvoll und verrät zwar genug um das Buch interessant zu machen, aber nicht genug um irgendetwas zu erraten bzw den Grund zu erahnen.

Ich will diesmal auch nichts zu den Personen schreiben, denn sowohl Nina als auch Maggie haben ihres zur Situation beigetragen, entweder aktiv oder passiv. Ob Reden in diesem Fall besser gewesen wäre ist hier die große Frage, man könnte aber auch dem Internet die Schuld an allem geben.

Hier gibt es kein tolle starke Frau die sich ins bzw durchs Leben kämpft, wobei das noch am ehesten auf Maggie zutreffen würde.

Es ist ein echt guter, zum Teil auch nervenaufreibender Psycho-Thriller, der irgendwie so ganz anders ist als erwartet, denn trotz allem könnte man die Beziehung der beiden fast als liebevoll bezeichnen.

Die Handlung springt zwischen heute, vor zwei Jahren und vor ca 22 Jahren hin und her. Die Gegenwart würde ohne die Entscheidungen der Vergangenheit anders aussehen.

Ich musste das Buch durchsuchten, denn es ist zwar irgendwie "nur" eine Abfolge was an den einzelnen Tagen passiert, aber es ist faszinierend wie die beiden um den heißen Brei herumreden.
Die Kapitel werden aus den Sichten von Nina und Maggie erzählt und ich mochte das sehr, denn wie einer nichts sagt um den anderen nicht zu provozieren ist echt gut gelöst.

Wer auf Thriller steht ist hier auf jeden Fall richtig.
Viel Spaß beim Lesen!

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Veröffentlicht am 12.01.2021

Dicht wie ein Kammerspiel

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Mit " Wenn Schweigen tötet" hat John Marris einen Psychothriller dichter als ein Kammerspiel geschrieben.

Maggie und Nina essen jeden zweiten Abned miteinander. Nach dem Essen bringt Nina Maggie zurück ...

Mit " Wenn Schweigen tötet" hat John Marris einen Psychothriller dichter als ein Kammerspiel geschrieben.

Maggie und Nina essen jeden zweiten Abned miteinander. Nach dem Essen bringt Nina Maggie zurück in ihr Zimmer im Dachgeschoss und legt sie wieder in Ketten. Dies macht sie nun schon seit 2 Jahren. Zwei lange Jahre, in denen Maggie bezahlen soll für Dinge die sie in der Vergangenheit getan hat. Dinge, von denen Nina nicht die ganze Wahrheit kennt und so soll es auch bleiben. Aber kennt denn Maggie die ganze Wahrheit?

Die Geschichte wird in den unterschiedlichsten Zeitebenen erzählt, welche immer so gekennzeichnet sind, dass keinerlei Verwirrung auftreten kann. Es gibt sowohl die Gegenwart, als auch 25 Jahre Rückblick jeweils aus der Sicht der einzelnen Frau.

Die Protagonistinnen sind super charakteriesiert und haben mich von der ersten Seite an in ihrer Vielschichtigkeit und ihren Geheimnissen gefesselt. Der Autor geht hier psychisch sehr in die Tiefe, was mir immer sehr gut gefällt.
Von mir bekommt die Story und die Umsetzung gerne 5 Sterne.

Veröffentlicht am 23.12.2020

In dieser Familie ist nichts wie es scheint

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Was hat Marrs denn bitte da wieder für einen Hammer rausgehauen? Was für ein Pageturner!

Es geht spannend los und wir lernen Maggie und Nina kennen. Schnell wird dem Leser klar, dass in der Familie nichts ...

Was hat Marrs denn bitte da wieder für einen Hammer rausgehauen? Was für ein Pageturner!

Es geht spannend los und wir lernen Maggie und Nina kennen. Schnell wird dem Leser klar, dass in der Familie nichts ist wie es scheint. Denn Nina hält ihre Mutter Maggie bei sich auf dem Dachboden gefangen. Das nun schon seit 2 Jahren.

Nach und nach erfahren wir, wie es dazu kam und gerade wenn man denkt, schlimmer geht es nicht mehr, dann kommt der nächste Hammer. So habe ich Nina bemitleidet und konnte total verstehen, was sie dazu gebracht hat.

Doch auch von Maggie erfahren wir einiges über die Vergangenheit und es ist nicht immer so, wie es scheint. Das Blatt wendet sich und ich saß verblüfft da und konnte nur schwer verarbeiten, was ich da las.

Spannungsmäßig hat Marrs mich wieder voll abgeholt und durch Geschichte Plottwists meine Neugier geweckt.

Das Ende ist dann ein echter Spannungskrimi, den ich mit Genuss verfolgt habe. Mit diesem Ausgang hätte ich nicht gerechnet.

Fazit:
Ein weiteres Meisterwerk, das mich unglaublich gut unterhalten hat. Spannend von Anfang bis Ende mit Wendungen, die mir den Atem raubten. Absolut zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 16.12.2020

Interessant und gut ausgearbeitete Charaktere, jedoch leicht zu durchschauen.

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Da sich der Klappentext zu dem Buch so spannend angehört hat, wollte ich es direkt lesen. Mir hat es insgesamt ganz gut gefallen, wobei es für mich ein paar Kritikpunkte gibt.

Der Einstieg in die Geschichte ...

Da sich der Klappentext zu dem Buch so spannend angehört hat, wollte ich es direkt lesen. Mir hat es insgesamt ganz gut gefallen, wobei es für mich ein paar Kritikpunkte gibt.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht und hat mich gepackt. Insgesamt muss ich sagen, dass mich das Buch gut fesseln konnte und angenehm lesen lies. Die Thematik fand ich super interessant und mochte die Art und Weise wie das Ganze erzählt wird.
Trotzdem muss ich hier sagen, dass das Tempo ein bisschen angezogen hätte werden können. Viele Dinge die ab einem gewissen Punkt einfach schon offensichtlich waren ziehen sich hin, bis sie dann endgültig aufgeklärt werden.

Auch fand ich das ganze Grundgerüst der Geschichte sehr durchschaubar. Das finde ich immer ein bisschen schade, wenn man schon zu Beginn des Buchs die Auflösung im Kopf hat. Da hab ich die ganze Zeit auf eine Wendung gewartet, die leider ausgeblieben ist. Trotzdem gab es einige Details die ich interessant und spannend fand, deswegen kam dabei auch keine Langeweile auf.

Besonders positiv aufgefallen sind mir auf jeden Fall die Charaktere. Diese waren wirklich gut ausgearbeitet und nicht so eindimensional. Ich hatte das Gefühl ihre Eigenheiten und Charaktereigenschaften wirklich kennenzulernen, das hat mir gut gefallen.

Fazit

Ich empfehle Wenn Schweigen tötet gerne an die weiter, die ihren Fokus besonders auf Charaktere legen und nicht enttäuscht sind, wenn es bei der Auflösung keine große Überraschung gibt.

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