Cover-Bild Auszeit im Café am Rande der Welt

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9,90
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 160
  • Ersterscheinung: 23.08.2019
  • ISBN: 9783423349642
John Strelecky

Auszeit im Café am Rande der Welt

Eine Wiederbegegnung mit dem eigenen Selbst
Bettina Lemke (Übersetzer), Root Leeb (Illustrator)

Für alle, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen

Zehn Jahre sind seit Johns letztem Besuch im Café vergangen und die Unbeschwertheit der Jugend ist längst vorbei. John kämpft mit dem Älterwerden. Auf dem Rückweg von der Beerdigung seines geliebten Patenonkels sucht er vor einem Unwetter Zuflucht in einer Unterführung und begegnet der fünfzehnjährigen Hannah. Gemeinsam entdecken sie aufs Neue das Café am Rande der Welt. Sein erster Besuch dort hat John nachhaltig verändert. Sein großes Lebensziel zu reisen und viel von der Welt zu sehen, hat er verwirklicht. Nun ist er erneut an einem Wendepunkt. Die Zeit verfliegt: Seine Tochter wächst rasend schnell heran, morgen wird sie erwachsen sein. Gleichzeitig nehmen seine eigenen Möglichkeiten ab. John fühlt sich festgefahren, er steckt in der Midlife Crisis. Wer kann ihm in dieser Lebensphase neue Denkanstöße geben? Die Bedienung Casey hat da so eine Idee. Max, ein lebensweiser alter Mann, wird zu seinem Mentor. Er hilft ihm dabei, sich wieder auf den Weg zu machen, um eine Antwort auf die alles entscheidende Frage zu finden: Warum bin ich hier?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.01.2020

Ein Buch, dass zum Nachdenken anregt, aber auch ein wenig mehr Tiefgang verdient hätte

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Seit Johns letzten Besuch im Cafe am Rande der Welt sind bereits zehn Jahre vergangen. John ist älter geworden und die Unbeschwertheit seiner Jugend ist längst vorbei.
Auf dem Rückweg vom der Beerdigung ...


Seit Johns letzten Besuch im Cafe am Rande der Welt sind bereits zehn Jahre vergangen. John ist älter geworden und die Unbeschwertheit seiner Jugend ist längst vorbei.
Auf dem Rückweg vom der Beerdigung seines Patenonkels begegnet er der 15jährigen Hannah und kehrt gemeinsam mit ihr im Café ein.
Seit seinem letzten Besuch im Café hat sich John seinen Traum vom Reisen erfüllt, steht nun aber erneut an einem Wendepunkt in seinem Leben.
Seine Tochter wird erwachsen und John's eigene Möglichkeit etwas zu erleben, nehmen ab.
Er steht in einer wahren Midlife Crisis.
Wer kann ihm jetzt noch Denkanstöße geben? Wer kann ihm helfen, wieder zu sich selbst zu finden oder die Fragen nach dem "Wer bin ich" beantworten.

Das Buch beginnt mit dem Aufeinandertreffen von Hannah und John. In der Nacht, treffen beide durch schicksalhafte Probleme an Auto und Fahrrad aneinander.
Hannah ist zwar neugierig, aber anfangs so gar nicht von John, geschweige denn vom Cafe angetan.
John trifft im Café auf alte Bekannte und kommt mit ihnen ins Gespräch.
Er stellt sich selbst und seine eigenen Gedanken und Gefühle ein wenig in Frage. Sein Leben, so wie er es sich vorstellt, verläuft nicht so wie es soll. Die Midlife Crisis beschäftigt ihn mehr, als es sollte.
Ich bin zwar echt noch nicht so alt, wie John in diesem Buch dargestellt wird, aber auch ich habe mir ein paar der aufkommenden Fragen schon irgendwo in meinem Inneren gestellt.
Sonderlich viele Weisheiten habe ich nicht erhalten und ich finde auch, dass die Geschichte um Hannah ein wenig zu kurz gekommen ist.
Ich hätte gerne mehr über das Mädchen erfahren, dass eigentlich gar nicht über sich reden will.

Das Buch eignet sich dennoch dafür, um sich daran zu erinnern, was im eigenen Leben wirklich wichtig sein könnte.
Jedem erscheint es anders, aber John Strelecky schafft es, den Gedanken daran im Kopf festzusetzen. Den Gedanken an das "Wer bin ich und wer will ich sein."
Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kenne, konnte ich mich auf das Buch einlassen und auch auf das Cafe am Rande der Welt.
Mit ein wenig mehr Tiefgang hätte ich mich auch komplett wohlgefühlt, da bin ich mir sicher

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.11.2019

Schönes Buch, leider etwas zu kurz...

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Wieder sind einige Jahre vergangen, seit John das letzte Mal im Cafe am Rande der Welt war. Er ist gerade auf dem Rückweg von der Beerdigung seines Patenonkels, als er es nun wieder entdeckt. Und er ist ...

Wieder sind einige Jahre vergangen, seit John das letzte Mal im Cafe am Rande der Welt war. Er ist gerade auf dem Rückweg von der Beerdigung seines Patenonkels, als er es nun wieder entdeckt. Und er ist nicht allein: unterwegs hat er die junge Hanna aufgegabelt. Während sich John sofort wohlfühlt, nimmt Hanna schnell reißaus. Bei seinem letzten Besuch war John glücklich und führte ein erfülltes Leben, doch einiges hat sich verändert: John ist jetzt Vater, es gibt nicht mehr nur ihn, sondern auch eine Familie, um die er sich kümmern muss. Und angesichts der Beerdigung macht auch sein Alter ihm zu schaffen...

Das dritte Buch war von Schreibstil wieder sehr angenehm und flüssig und die Zeichnungen haben gut gepasst. Allerdings war es sehr kurz und kaum hat die Geschichte angefangen, war sie irgendwie auch schon wieder zu Ende. Ich hätte es schön gefunden, wenn mehr Inhalt da gewesen wäre. Auch das "Vorhandensein" von Hanna fand ich merkwürdig, weil sie eigentlich absolut keine Rolle im Buch gespielt hat - also wieso wurde die Geschichte durch sie ausgeschmückt? Insgesamt war das Buch in Ordnung, kann aber bei weitem nicht mit dem ersten Teil mithalten. Das könnte allerdings auch an meinem Alter liegen, da ich mit Anfang 20 eher wenig Gedanken an den Tod verschwende und das Buch einfach nicht zu meinem Lebensabschnitt passt.

Veröffentlicht am 13.10.2019

Wieder ein Volltreffer

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Ich habe bisher jedes Buch des Autors gelesen und konnte aus jedem neue Erkenntnisse mitnehmen.
Auszeit im Cafe am Rande der Welt hatte dieses Mal eine längere Einleitung und war insgesamt kürzer, als ...

Ich habe bisher jedes Buch des Autors gelesen und konnte aus jedem neue Erkenntnisse mitnehmen.
Auszeit im Cafe am Rande der Welt hatte dieses Mal eine längere Einleitung und war insgesamt kürzer, als die bisherigen. Aber das hat dem Buch nicht geschadet. Im Gegenteil. Mir gefällt die Botschaft hinter den Seiten. Irgendwie hilft es mit der eigenen Situation Frieden zu schließen, mit Veränderungen klarzukommen und positiv in die Zukunft zu blicken, auf alles was noch kommt. Das Ende des Buches lässt mich darauf hoffen, dass es bald schon Nachschub gibt. Die neuen Charaktere waren nämlich sehr interessant.

Veröffentlicht am 01.10.2019

Eine schöne Geschichte, die zum Nachdenken anregt!

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Da mir die ersten beiden Bände gut gefallen haben, musste ich auch dieses Buch lesen.
Das Cover finde ich sehr gelungen und es passt wieder sehr gut zur Geschichte.
Der Schreibstil des Autors ist sehr ...

Da mir die ersten beiden Bände gut gefallen haben, musste ich auch dieses Buch lesen.
Das Cover finde ich sehr gelungen und es passt wieder sehr gut zur Geschichte.
Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig, die Geschichte kurz und bündig und sehr simpel geschrieben.
Auch die Kapitel sind recht kurz gehalten und man kann dieses Buch in einem Rutsch durchlesen.
Es war schön, alte Bekannte wie Casey, Emma, Mike wieder zu treffen.
Die Charaktere fand ich schon in den ersten Bänden sehr interessant.
In diesem Buch geht es darum, dass John einen geliebten Menschen verliert und seine Entscheidungen im Leben erneut hinterfragt.
Es beschäftigt sich wie seine Vorgänger mit der Selbstfindung und dem Sinn des Lebens.
Es zeigt einem, dass es sich auch im Alter lohnt, für seine Träume zu kämpfen und man jede Minute optimal nutzen sollte, die man zur Verfügung hat.
Sehr bewegend fand ich den Epilog, für mich eigentlich auch das Beste an der Geschichte.
Es ist eine sehr kurzweilige Geschichte, die wieder einmal zum Nachdenken anregt, jedoch hätte ich mir noch mehr Inhalt und Tiefe gewünscht.
Dennoch finde ich es eine gelungene Fortsetzung, die tolle Denkanstöße bereit hält und bei der man wunderbar abschalten kann .
Ich kann es jedem empfehlen.

Veröffentlicht am 23.09.2019

Eine Wiederbegegnung mit dem eigenen Selbst (Buchuntertitel).

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Inhalt, gemäß Buchrückseite:
„Manchmal, wenn man es am wenigsten erwartet, aber vielleicht am meisten braucht, findet man sich an einem unbekannten Ort wieder, mit Menschen, die man gleichfalls nicht kennt, ...

Inhalt, gemäß Buchrückseite:
„Manchmal, wenn man es am wenigsten erwartet, aber vielleicht am meisten braucht, findet man sich an einem unbekannten Ort wieder, mit Menschen, die man gleichfalls nicht kennt, und erfährt neue Dinge. Und wenn man Glück hat, kann man dorthin zurückkehren, wenn man es am nötigsten hat.
Dies ist die Geschichte meines dritten Buches im Café am Rande der Welt.“
John Strelecky

Für alle, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen.

Meine Meinung:
[ Ich kannte die Vorgängerbücher dazu nicht. ]

Für mich ein (Fantasy-)Roman aus der Rubrik Lebenshilfe bzw. Denkanstöße für das (eigene) Leben.
Personengruppe, die, meiner Meinung nach, dieses Buch interessieren könnte: Midlife-Crisis oder von einem Todesfall betroffen oder wenn man sich mit so Fragen beschäftigt, wie: Wie lange lebe ich noch?, Was liegt noch vor mir?, Was muss ich noch erreichen / tun? oder anderen existenziellen Fragestellungen.

Der Text ist sehr einfach geschrieben.
Auf der Gefühlsebene erreichte mich diese Erzählung gar nicht.
Und so richtigen Tiefgang konnte ich leider auch nicht entdecken.
Die Zeichnungen waren so gar nicht mein Fall.

Sehr gut fand ich die „Weisheiten“ zur der „Isolierbandphilosophie“:
Dass nämlich zwei Rohre mit einer Gewindeverbindung noch so gut zueinander passen können – die Verbindung jedoch erst durch ein Isolierband perfekt wird – weil sich das Isolierband in seiner Dehnfähigkeit perfekt an alle Unebenheiten anpasst.

Das, was ich für mich aus dem Roman mitgenommen habe, war:
Man kann nicht alles erreichen im Leben.

Fazit: Man macht nichts falsch, wenn man es liest.