Cover-Bild Fürimmerhaus
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendbuch E-Book
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 29.09.2021
  • ISBN: 9783733604219
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Kai Meyer

Fürimmerhaus

Das Fürimmerhaus steht zwischen den Welten, am Ufer eines dunklen Ozeans. Es hat tausende Hallen und Säle, seine Korridore sind endlos. Und noch immer wächst es weiter und verändert sich.

Im Fürimmerhaus stranden junge Heldinnen und Helden, die ihre Welten vor dem Untergang bewahrt haben. Die Herrschenden fürchten ihre Macht und schicken sie hierher ins Exil. Doch Carter ist kein Held wie die anderen. Er besitzt keine Erinnerung, ist nur von einem überzeugt: Er hat niemals eine Welt gerettet. Und so begibt er sich auf die abenteuerliche Reise durch das Fürimmerhaus, auf der Suche nach seiner Bestimmung.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2021

Ahhhhh!

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Genauso wie die Hauptfigur Carter wird der Leser in die Geschichte „Fürimmerhaus“ hinein gespült.

Es ist ein Erwachen in einer neuen Welt ohne Erinnerung an die Vergangenheit. Zum Glück wird er von Emmeline ...

Genauso wie die Hauptfigur Carter wird der Leser in die Geschichte „Fürimmerhaus“ hinein gespült.

Es ist ein Erwachen in einer neuen Welt ohne Erinnerung an die Vergangenheit. Zum Glück wird er von Emmeline erwartet. Sie ist ein Geistermädchen, deren ganze Person schwach leuchtet. Sie bringt ihn zu einer Gruppe von Erlösern, die sich in dem unendlich großen Fürimmerhaus zusammengefunden haben.

Diese Gruppe besteht aus insgesamt sechs, mit Carter nun sieben, Personen. Wobei Personen sehr allgemein zu sehen ist, schließlich gibt es neben dem Geistermädchen auch noch eine lebende Puppe und ein menschengroßes Kaninchen.

Die Widersacher der Erlöser sind die Archonten, die ein ganzes Heer von Famuli befehlen und die Herrscher des Fürimmerhauses sind. Letztendlich ist man als Erlöser ein Gefangener in einem unendlich großen Haus.

Allerdings träumt die Gruppe davon, dem Fürimmerhaus zu entkommen. Im Inneren des Hauses soll es einen Ort geben, in dem der „Erbauer“ lebt und wo es einen Ausgang aus dem Haus geben soll. Carter erscheint gerade zu dem Zeitpunkt als die Gruppe beschlossen hat, ihre Flucht aus dem Haus in die Tat umzusetzen…

Kai Meyer hat mit „Fürimmerhaus“ eine Welt erschaffen, die sich guttuend von altbekannten Fantasywelten abhebt. Das macht die Geschichte auch so außergewöhnlich und spannend. Nichts ist in irgendeiner Weise vorhersehbar. Es geht auch nicht um Gut und Böse, denn das Gute im Fürimmerhaus speist sich aus dem Bösen und umgekehrt. Sie bilden die beiden Seiten der Medaille und sind untrennbar miteinander verwoben. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und man kann sich mit den Protagonisten gut identifizieren.

Wenn ich einen Vergleich mit anderen Geschichten ziehen müsste, dann käme mir wahrscheinlich am ehesten Alice im Wunderland in den Sinn, und das nicht wegen Hingis, dem Kaninchen! Dabei ist es dem Autor gelungen, eine völlig neue Version zu erschaffen, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

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Veröffentlicht am 03.10.2021

Keine Zukunft ohne Vergangenheit?

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Inhalt: In das Fürimmerhaus werden die Erlöser ihrer Welten nach vollbrachten Heldentaten abgeschoben. Denn an dem Ort zwischen den Welten gibt es kein Entkommen und so können sie den Machthabern, die ...

Inhalt: In das Fürimmerhaus werden die Erlöser ihrer Welten nach vollbrachten Heldentaten abgeschoben. Denn an dem Ort zwischen den Welten gibt es kein Entkommen und so können sie den Machthabern, die sie retteten, nie mehr zur Last fallen.
Doch Carter ist kein Held, da ist er sich sicher, obwohl er, wie die anderen Bewohner des Hauses, keine Erinnerungen an sein vorheriges Leben hat. Er ist anders als die Helden. Trotzdem wird er, gleich nach seiner Ankunft, in deren Fluchtpläne verwickelt. Doch kann er ohne Vergangenheit überhaupt eine Zukunft haben?

Meinung: „Fürimmerhaus“ ist der neue Roman des Autors Kai Meyer, der bereits mit vielen anderen Werken überzeugen konnte.
Dieses Mal hat er ein einzigartiges Setting erschaffen, denn das Fürimmerhaus ist mehr als nur ein Haus. Es wächst, es lebt und es ist riesig. Hier leben, neben den Helden, die Herrschenden und ihre Diener. Und jede Menge andere Geschöpfe. Da wäre zum Beispiel der unheimliche Zeigermann, ein Wesen, das den Uhren des Hauses entsprungen ist und Angst und Schrecken verbreitet. Oder die Eulenechse, wegen der niemand es wagt den Keller zu betreten.
Die genauen Hintergründe des Fürimmerhauses und ihrer Bewohner werden erst nach und nach enthüllt, ebenso wie die der Charaktere. Denn mit der Ankunft vergisst man seine Vergangenheit und seine Taten.
Carter, der Hauptcharakter hat mir besonders gut gefallen. Er ist mitfühlend und hilfsbereit. Und er weiß Dinge, die niemand sonst weiß, was ihm teilweise das Misstrauen seiner Gefährten einbringt.
Diese Helden sind schon längere Zeit hier und damit aufeinander eingespielt, was Carter natürlich erst einmal zum Außenseiter macht.
Da wäre einmal die toughe Ambra, eine Einzelkämpferin, zu der sich Carter schnell hingezogen fühlt.
Die besten Freundinnen Hyazinthe und Emmeline, zwei immer fröhliche und herzensgute Mädchen, die in ihrer Erscheinung allerdings mehr als ungewöhnlich sind.
Ebenso wie der mürrische Hengis, den man einfach gernhaben muss.
Und dann wäre da noch Diabondo. Er ist von sich selbst überzeugt und der selbsternannte Anführer der Gruppe. Durch seine Jähzorn eckt er immer wieder bei den anderen an, gehört jedoch eben dazu.
Die Geschichte ist spannend und magisch. Das Fürimmerhaus verändert sich und hinter jeder Ecke warten neue Gefahren und neue Abenteuer.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich habe mich von diesem einzigartigen Haus und seinen Bewohnern gut unterhalten gefühlt. Von daher kann ich hier nur eine klare Leseempfehlung geben.

Fazit: Gut gemachtes Buch mit tollen Charakteren und einem außergewöhnlichen Setting. Sehr zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 14.11.2021

Warum bin ich hier?

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„Im Fürimmerhaus stranden junge Heldinnen und Helden, die ihre Welten vor dem Untergang bewahrt haben. Die Herrschenden fürchten ihre Macht und schicken sie hierher ins Exil. Doch Carter ist kein Held ...

„Im Fürimmerhaus stranden junge Heldinnen und Helden, die ihre Welten vor dem Untergang bewahrt haben. Die Herrschenden fürchten ihre Macht und schicken sie hierher ins Exil. Doch Carter ist kein Held wie die anderen.“

Carter wird im wahrsten Sinne des Wortes ins Fürimmerhaus gespuckt. Doch hat er keinerlei Erinnerungen an sein bisheriges Leben. Nur seinen Namen kennt er. Und er wird auch nicht erwartet.

Er kommt in einem entscheidenden Moment an. Die Helden und Heldinnen planen die Flucht.

Eine verwirrende Geschichte fängt an. Ich fand sie am Anfang etwas zäh. Erst in der letzten Hälfte kommt Spannung auf. Die Personen bleiben blass. Die Schreibweise war wunderbar. Aber mir fehlte noch etwas zu einem tollen Buch. Allerdings ist die Beschreibung des Fürimmerhauses grandios, eine super tolle Idee.

Ich schwanke zwischen drei oder vier Sternen. Da das letzte Drittel aber spannend wurde, runde ich auf vier Sterne auf.

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Veröffentlicht am 10.11.2021

Skurril und speziell

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Wenn eine Heldin oder Held seine Welt vor dem Untergang gerettet hat, dann erwacht er im Fürimmerhaus. Es ist kein gewöhnliches Haus. Das Fürimmerhaus steht zwischen den Welten und besteht auf unzähligen ...

Wenn eine Heldin oder Held seine Welt vor dem Untergang gerettet hat, dann erwacht er im Fürimmerhaus. Es ist kein gewöhnliches Haus. Das Fürimmerhaus steht zwischen den Welten und besteht auf unzähligen Hallen und Sälen. Es wächst und verändert sich fortwährend. Als Carter im Fürimmerhaus erwacht, ist er verwirrt. Er erinnert sich nur an seinen Namen. Gemeinsam mit den anderen Helden begibt er sich auf eine abenteuerliche Reise.

Wie kann man dieses Buch am besten beschreiben? Skurril, düster, bedrohlich. Der Autor Kai Meyer hat mit dem Fürimmerhaus eine Welt erschaffen, die an die Grenze des Vorstellbaren geht. Für mich war es anfangs schwer mich in dieser zurechtzufinden. Trotzdem ist es spannend Carter bei seinem Abenteuer durch das Haus zu begleiten. Man will wissen, was hinter allem steckt und bekommt am Ende auch seine Antworten.

Mein Fazit: Die Geschichte des Fürimmerhauses ist skurril und speziell. Ich würde sie eher erfahrenen Jugend-Fantasy-Lesern empfehlen. Man muss sich auf die Erzählung einlassen können. 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

Detailgetreu aber doch sehr komplex und vielfältig

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Ich wusste tatsächlich lange nicht, wie ich das Buch einordnen soll. Es ist etwas völlig anderes, was ich so noch nicht gelesen hab. Mit dem Klappentext konnte ich von vornherein nicht viel anfangen, jedoch ...

Ich wusste tatsächlich lange nicht, wie ich das Buch einordnen soll. Es ist etwas völlig anderes, was ich so noch nicht gelesen hab. Mit dem Klappentext konnte ich von vornherein nicht viel anfangen, jedoch hat mich das Cover so sehr fasziniert, dass ich dem Roman unbedingt eine Chance geben wollte.
Ich hatte anfänglich Startschwierigkeiten, da dass Buch nicht richtig zu greifen war. Die Geschichte beginnt mit Carter. Carter ist genauso ratlos wie der Leser, sprich wie ich. Er weiß nicht wo er ist, wieso er hier gelandet ist. Auch ich war verwirrt und es langweilte mich daher ein wenig weiterzulesen. Es tauchten immer mehr Fragen auf, vieles blieb ungeklärt. Jedoch bin ich froh, dass ich es nicht aufgegeben habe, ich habe versucht das Buch einzuordnen und ich habe mitgerätselt. Mit der Entwicklung des Hauptcharakters und mit der Einführung weiterer Charaktere hat die Geschichte an Fahrt aufgenommen. Es gab weitere, überraschende Wendungen, viele Fragen wurden nach und nach geklärt, neue aufgworfen. Dennoch bin ich am Ende überfragt gewesen, es war anstrengend sich alles zu behalten und ich musste häufig zurücklesen, damit die Inhalte nicht verloren gehen. Der Autor hatte zwar einen tollen Schreibstil, ich konnte mir das Geschehene bildlich vorstellen, auch die Charaktere waren sehr detailgetreu konzipiert, doch irgendwie war mir die Story selbst zu komplex. Es ist zu viel auf einmal gekommen, zu viele Infos, die sich nicht zuordnen ließen. Es passte an sich zu dem Inhalt des Buches, es passte zu dem "unendlichen" Haus, aber dennoch hätte ich mir häufiger direkt eine Erklärung gewünscht, oder auch Rückblicke.
Mein Fazit: Ein gutes Buch, jedoch nichts zum Nebenherlesen. Man muss sich mit der Geschichte auseinandersetzen und sollte sich darauf einlassen können. Ich würde es dennoch als Jugendbuch weiterempfehlen.

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