Cover-Bild Die 100

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 27.07.2015
  • ISBN: 9783453269491
Kass Morgan

Die 100

Roman
Michael Pfingstl (Übersetzer)

Eine packende Mischung aus »Der Herr der Fliegen« und »Die Tribute von Panem« Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Interessanter Auftakt zu einer neuen Reihe, der jedoch nicht viel mit der bekannten Fernsehserie zu tun hat

1

Worum es geht:
Ein vernichtender Atomkrieg hat die Erde unbewohnbar gemacht.
Seitdem leben die Menschen auf Raumschiffen in den weiten des Alls, wo sie sicher vor der gefährlichen Strahlung sind.
Und genau ...

Worum es geht:
Ein vernichtender Atomkrieg hat die Erde unbewohnbar gemacht.
Seitdem leben die Menschen auf Raumschiffen in den weiten des Alls, wo sie sicher vor der gefährlichen Strahlung sind.
Und genau wegen dieser Strahlung hat seit 300 Jahren kein Mensche die Erde betreten.
Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter genau das tun.
Sie sollen auf die Erde zurückkehren und herausfinden, ob das Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist.
Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten dort vorfinden, ist anders als das was sie erwartet hatten.

Was ich über ... denke:

... die Geschichte und die Welt...:
Dystopien lese ich wirklich gerne, doch vieles hat man einfach schon gelesen. Hier war das nicht so. Ich finde die Idee, dass Menschen in den Weltraum geflüchtet sind, um zu überleben, unglaublich interessant und hier sehr gut umgesetzt.
Besonders faszinierend fand ich, wie die Autorin das Leben der 100 auf der Erde beschrieben hat. Sie haben es alles andere als einfach und das gleich von Beginn an. Und grade das ist realistischer, als würde ihnen einfach alles in den Schoß fallen.

.... die Charaktere...:
Mit Clarke hab ich ehrlich gesagt manchmal so meine Probleme. Sie kümmert sich aufopferungsvoll um die Verletzten und um ihre Freunde, macht aber auch oft genug Sachen, die alle in Gefahr bringen könnten. Manchmal hab ich bei ihr das Gefühl, dass sie nicht so richtig weiß, was sie eigentlich will. Aber im großen und Ganzen ist sie doch ein sehr interessanter Charakter.
Bellamy ist eine meiner Lieblingsfiguren in dieser Reihe. Er würde einfach alles für seine jüngere Schwester Octavia tun und ist sogar dafür bereit sein Leben zu riskieren. Eigentlich vertraut er niemandem so wirklich, doch bei Clarke taut er nach und nach auf.
Wells ist der Sohn des Kanzlers. Auch wenn die anderem ihm zunächst ablehnend gegenüber stehen, merken sie doch schnell, dass er der geborene Anführer ist und sie ihn zum Überleben brauchen.
Glass ist die einzige Person aus deren Sicht erzählt wird, die noch auf dem Schiff ist. Obwohl auch sie dazu bestimmt war mit den 100 auf die Erde zu kommen, hat sie ales daran gesetzt um zu ihrer großen Liebe Luke zurück zu kehren, auch wenn das bedeutet, dass sie sich noch mehr Ärger einhandelt. Sie gehört defenitiv mit zu meinen Lieblingscharakteren, einfach weil ich es bewundere, dass sie bereit ist alles für ihre Liebe zu opfern.

Was mir am meisten gefällt:
Das Setting, ich finde einfach die Grundidee unglaublich interessant.
Außerdem find ich es toll, dass die Story aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, so erhält man nicht nur Einblicke in das Leben der 100 auf der Erde, sondern auch in das Leben auf der Arc.

Was mir nicht gefällt:
Clarke ist mir manchmal ein wenig auf die Nerven gegangen.
Außerdem hab ich die Fernsehserie gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe und die beiden haben eigentlich nicht mehr als die Grundidee und ein paar Charaktere gemeinsam, dass war manchmal unglaublich verwirrend.

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen
Das Buch war wirklich gut, leider haben mich jedoch die doch recht krassen Unterschiede zu der Fernsehserie wirklich verwirrt.


Veröffentlicht am 21.02.2020

Die 100

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Handlung:
Vor 300 Jahren fand auf der Erde ein Atomkrieg statt, der ein weiteres Leben auf dem Planeten unmöglich gemacht hat. Doch die Menschheit hatte vorgesorgt, es wurden Raumschiffe gebaut, die nun ...

Handlung:
Vor 300 Jahren fand auf der Erde ein Atomkrieg statt, der ein weiteres Leben auf dem Planeten unmöglich gemacht hat. Doch die Menschheit hatte vorgesorgt, es wurden Raumschiffe gebaut, die nun den Lebensraum darstellen. Jetzt soll die erste Mission stattfinden, es werden 100 jugendliche Straftäter zurück auf die Erde geschickt. So soll herausgefunden werden, ob dort nach so vielen Jahren das Leben wieder möglich ist. Für die Jugendlichen beginnt ein Abenteuer, doch viele wissen nicht, dass die Zeit langsam auch für die Menschen im All knapp wird...

Meinung:
Auf dem Cover sind verschiedene Personen zu sehen, die in der Serie die Hauptrollen einnehmen, zudem wurde das Logo der Serie eingefügt. Leider gefällt es mir nicht so recht, was vor allem an den Personen liegt. Gut die Hälfte der sechs Personen taucht im Buch gar nicht auf, wird nicht mal namentlich genannt. Wenn man die Serie nicht geschaut hat, fällt dies gar nicht auf, man kann sich so überlegen, welcher Protagonist wer sein könnte. Je mehr Seiten ich gelesen habe, desto weniger Sinn machte das Cover. Leider....

Bei diesem Werk habe ich zuerst die Serie gesehen und bin danach erst auf die Bücher gekommen. Vor ungefähr fünf Jahren habe ich die erste Staffel gesehen, war davon recht begeistert und hatte schon damals überlegt, mir die Bücher zu kaufen. Gemacht hatte ich das dann doch nicht, ich war mir unsicher, ob mir die Literaturvorlage so zusagen wird, zudem hatte ich gelesen, dass es einige Unterschiede geben soll. Die Serie habe ich nach der dritten Staffel nur noch spartanisch geschaut und vor wenigen Wochen zufällig den ersten Band bei Arvelle als Mängelexemplar gefunden. Ich habe nicht lange überlegt, mir das Buch einfach bestellt und wollte es erst mal bei diesem einen belassen, um zu schauen, wie mir der Auftakt zusagt. Kurze Zeit später durfte dann aber doch schon der zweite Teil bei mir einziehen, worüber ich jetzt, nach dem Lesen von Band eins recht froh bin.

Mir hat die Schreibweise durchweg recht gut gefallen. Sie ließ ein schnelles und lockeres Lesen zu, war an ein jugendliches Publikum angepasst und hat somit sehr gut zu der Handlung gepasst, wo fast ausschließlich Personen zwischen 16-18 auftreten. Der Schreibstil hatte ein recht einfaches Niveau, es gibt wenige Fachbegriffe. Trotzdem gibt es einen gewissen Anspruch, dieser entsteht immer bei den Szenen, wo das Raumschiff beschrieben wird, weil man versucht sich vorzustellen, wie dieses wohl aussehen und funktionieren mag.
Auf dem Raumschiff wurde die Gesellschaft in unterschiedliche Gruppen unterteilt. Ich kann mir darunter zwar grob etwas vorstellen, einige, wenige Worte wurden dazu verloren, doch nicht so viele, als das ich darüber einen genauen Überblick habe

Es werden verschiedene Ereignisse von vier Personen beschrieben. Besonders interessant fand ich es, dass es bei jeder Sichtweise auch Rückblicke in die Vergangenheit gibt. Das war wirklich sinnvoll, immerhin gibt es einige Anspielungen auf vergangene Situationen und nur so kann man die Reaktionen und Verhaltensweisen der Protagonisten richtig nachvollziehen.
Zudem hat es mir gefallen, dass nicht alle Sichtweisen der Protagonisten auf der Erde spielen, sondern eine Person im All bleibt und man dort noch einiges von dem Leben kennenlernt.

Es gibt zwei Schauplätze, an denen die Handlung stattfindet. Als erstes spielen alle vier Perspektiven im Weltall auf dem Raumschiff. Mit der Reise von 100 Jugendlichen auf die Erde spalten sich die Erzählperspektiven, eine bleibt auf dem Raumschiff, die anderen drei Jugendlichen landen auf der Erde.
Die Handlungsorte auf der Erde sind recht einfach beschrieben, durchweg spielt die Handlung in der freien Natur und oft habe ich das gerade Beschriebene vor Augen gesehen. Mir gefällt das Bodenständige, welche die Szenen ausstrahlen und es war interessant zu lesen, wie die Jugendlichen die Erde erstmals sehen und welche Faszination von dem Ort ausgeht. Davon kann man sich gerne eine Scheibe abschneiden, man betrachtet die Vielfalt und Schönheit der Natur als viel zu selbstverständlich.
Einerseits empfand ich es als richtig spannend, was von dem Raumschiff wie beschrieben wird, weil eine vollkommen andere Welt und ein besonderer Lebensraum beschrieben wird. Doch leider konnte ich mir vieles nicht bildhaft vorstellen. Dafür sind die Dimensionen nicht greifbar genug. Vielleicht wäre es ganz schön gewesen, wenn es eine kleine Zeichnung gegeben hätte, wo das Raumschiff mit den wichtigsten Orten grob dargestellt wird.

Als Protagonisten dienen fast nur Jugendliche, lediglich auf dem Raumschiff gibt es wenige erwachsene Personen. Ich denke, dass die Zielgruppe vor allem Jugendliche sind, weshalb es ganz sinnvoll ist, vor allem Personen dieser Altersgruppe als Hauptcharaktere zu wählen.
Diese wurden recht authentisch dargestellt, es wurden einige Themen eingebunden, die für Jugendliche interessant sind. Seien es Liebesbeziehungen oder Modethemen, aber auch Streitigkeiten oder Probleme mit den Eltern. Es wird so ein breites Spektrum geboten, jedoch wurden diese Aspekte nicht vollständig analysiert, sondern nur kurz angeschnitten. Für mich persönlich hätte es gerne mehr sein können, doch so wären wohl noch einige Seiten dazugekommen und der Rahmen der Handlung gesprengt worden. Auch liegt der Fokus eindeutig nicht auf den angesprochenen Themen, sondern auf der Verseuchung der Erde, deren Folge und das erneute Beleben des Planeten.

Ich fand die Protagonisten im Grunde ganz in Ordnung, sie waren lebendig dargestellt und hatten eigenwillige Charaktere, die immer wieder durchgeschimmert haben. Mich hat es lediglich gestört, dass sie alle etwas oberflächlich in menschlichen Beziehungen dargestellt wurden. Im Umgang mit der Umwelt sind die Personen vorbildhaft und erfrischend begeistert von der Erde waren. Doch untereinander gab es viele Streitigkeiten oder Kämpfe darum, wer von den 100 das Sagen hat. So entstanden mir zu viele Dramen.
Mit keinem Charakter konnte ich eine Bindung aufbauen und auch nur wenige empfand ich als richtig sympathisch. Vielleicht hängt dies auch mit dem Alter zusammen, ich bin etwas älter und ich würde auch mal behaupten, in einigen Zusammenhängen reifer. Vielleicht bin ich dadurch nicht ganz mit ihnen klargekommen. Ich denke aber auch, dass sie nicht sonderlich tiefgreifend dargestellt wurden und ich in es in dieser Angelegenheit mag, wenn die Protagonisten mehr Facetten von ihrem Charakter zeigen.
Wenn ich mir eine Lieblingsperson aussuchen müsste, würde meine Wahl auf Bellamy fallen. Ich fand ihn schon in der Serie sehr sympathisch und genau das hat sich auch hier durchgesetzt. Ich mochte seine Art und sein Auftreten sehr gerne, er wirkt mysteriös und geheimnisvoll, was ihn aus der Masse herausstechen lassen hat. Zudem merkt man eindeutig, dass er sein Herz an der richtigen Stelle hat und einen großen Beschützerinstinkt besitzt.

Fazit:
Ich hatte ja so meine Befürchtungen, wie mir die Literaturvorlage gefallen wird. Mir war bewusst, dass einiges anders sein wird als in der TV-Serie und genau das war auch so. Einige Unterschiede sind mir aufgefallen, doch diese haben mich nicht so sehr gestört, wie ich anfangs dachte. So konnte ich mich gut auf die Geschichte konzentrieren und bin ihr mit der Zeit immer offener entgegengetreten.
Im Grunde hat mir die Geschichte gut gefallen. Ich mag die Idee der Autorin sehr und zu weiten Teilen fand ich die Umsetzung perfekt. Die Schreibweise war toll, auch die Handlungsorte auf der Erde sind gelungen. Dazu waren die Protagonisten ganz in Ordnung, mir hat lediglich etwas mehr Tiefgang bei ihnen gefehlt, ich hätte mir gewünscht, wenn sie noch mehr Facetten gezeigt hätten.
Dafür, aber auch für die recht vage Beschreibung des Raumschiffs ziehe ich jeweils einen halben Punkt ab, wobei es mich mehr gestört hat, dass ich mir das Raumschiff nicht wirklich vorstellen konnte...
Ansonsten bin ich sehr froh, dem Werk eine Chance gegeben zu haben und auch den zweiten Teil schon hier liegen zu haben. Nachdem der erste Band mit einem Cliffhanger geendet hat, will ich nicht zu lange warten, sondern die Fortsetzung recht zeitnah lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.07.2019

Rezension: The 100

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Vor Info: Ich habe ein paar Folgen von der Serie The 100 gesehen, aber niemals ganz, weil ich erst die Bücher lesen wollte.

Cover: General mag ich das Cover des Buches, doch es verbreitet ein falsches ...

Vor Info: Ich habe ein paar Folgen von der Serie The 100 gesehen, aber niemals ganz, weil ich erst die Bücher lesen wollte.

Cover: General mag ich das Cover des Buches, doch es verbreitet ein falsches Bild von dem Buch. Das Cover basiert auf den Schauspielern in der Serie The 100. Mansche der Personen in der Serie existieren aber gar nicht im Buch. Das Buch wirkt mit diesem Cover so als wäre es das Buch zur Serie und nicht das es anders ist als DAS Buch.

Schreibstil: Ich mag wie das Buch aufgebaut aus. Man wird in jedem Kapitel einer anderen Person zugewiesen (nur den Protagonisten). In den meisten der Kapitel bekommen wir eine Rückblende aus ihren Leben, wie sie vor der Reise zur Erde waren.

Handlung: Das Buch ist aus der Sicht der Personen auf der Erde geschrieben und einem Mädchen. Dieses Mädchen ist auf der Raumstation auf der kurzvorher auch noch die Hundert waren.
Die Handlung ist gut gemacht, es vergeht nicht viel Zeit, wie in den meisten Bücher die sich um Monate und Jahren drehen. Wir verfolgen die Schritte der 100 mit und tauchen immer tiefer in ihre Gedanken, ihre Leben und ihre Gefühle ein. Die Beziehungen der Protagonisten werden klarer und entwickeln sich auch.

Fazit: Das Buch ist ein Muss für jeden Dystopie Fan, man sollte jedoch die Serie nicht vorher geguckt haben, weil sie sich zu dem Original schon sehr unterscheidet.

Veröffentlicht am 31.03.2019

Serie ist besser als das Buch!

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Das Buch war an sich gut, der Schreibstil war gut und flüssig ,allerdings kam die Handlung nicht so richtig in Gang das hat mich echt genervt, vorallem weil ich schon den Start der Serie geschaut habe ...

Das Buch war an sich gut, der Schreibstil war gut und flüssig ,allerdings kam die Handlung nicht so richtig in Gang das hat mich echt genervt, vorallem weil ich schon den Start der Serie geschaut habe und in der ersten drei Folgen fast mehr passiert als im ganzem Buch.

Veröffentlicht am 15.01.2019

Ich habe mich sooo auf das Buch zu meiner Lieblingsserie gefreut...

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War aber sehr enttäuscht, die grobe Haupthandlung ist zwar vorhanden aber die Storys der Personen war leider nicht wirklich wie im Film. Auch schließt das Buch nicht mit der ersten Staffel ab sondern ...

War aber sehr enttäuscht, die grobe Haupthandlung ist zwar vorhanden aber die Storys der Personen war leider nicht wirklich wie im Film. Auch schließt das Buch nicht mit der ersten Staffel ab sondern sehr viel früher.