Cover-Bild You are (not) safe here

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14,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 24.01.2020
  • ISBN: 9783423740555
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Kyrie McCauley

You are (not) safe here

Roman
Uwe-Michael Gutzschhahn (Übersetzer)

Wenn die größte Bedrohung für dein Leben dort lauert, wo du dich am sichersten fühlen solltest – in deinem Zuhause

Tausende Krähen belagern die Kleinstadt Auburn, Pennsylvania, und es werden immer mehr. Alle Einwohner empfinden dies als Bedrohung – alle außer der 17-jährigen Leighton und ihren beiden jüngeren Schwestern. Denn die größte Gefahr lebt in ihrem Zuhause: ihr Vater, der immer wieder gewalttätig wird – und ihre Mutter, die schweigt und ihn nicht verlässt. Und die Nachbarn, die konsequent wegschauen. Leighton würde nichts lieber tun, als der Stadt den Rücken zu kehren, aber sie kann und will ihre Schwestern nicht zurücklassen. Denn eins ist klar: Irgendwann wird die Situation eskalieren...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2020

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Häusliche Gewalt ist kein einfaches Thema und so findet es nicht oft Platz in Jugendbücher. Umso mehr ist es wichtig über die Thematik zu schreiben, um so ein Bewusstsein zu schaffen und auch um Aufzuklären. ...

Häusliche Gewalt ist kein einfaches Thema und so findet es nicht oft Platz in Jugendbücher. Umso mehr ist es wichtig über die Thematik zu schreiben, um so ein Bewusstsein zu schaffen und auch um Aufzuklären. You are (not) safe here wollte ich genau aus diesem Grund lesen, weil es um häusliche Gewalt geht.

Tausende Krähen belagern die Kleinstadt Auburn, die Menschen sind entsetzt und überlegen, wie sie die Krähen so schnell wie möglich wieder loswerden können. Doch es werden immer mehr. Die 17-jährigen Leighton hat keine Angst vor den Krähen, genauso wenig wie ihre kleine Schwester, beide haben sich mit einer Krähe angefreundet. Die Geschwister haben ganz andere Sorgen. Ihr Vater. Die Situation zu Hause wird immer schlimmer, doch niemand unternimmt etwas und Leighton hat Angst, dass es bald zu spät ist...

Das Buch hat eine bedrückende Atmosphäre, sodass ich immer wieder Pausen einlegen musste. An dieser Stelle eine Trigger Warnung, manche Szenen können einen emotional Aufwühlen im Hinblick auf das Thema häusliche Gewalt / emotionaler Missbrauch. Die Krähen, die auf mysteriöse weise immer mehr werden, verdichten diese Atmosphäre noch mehr. Man merkt als Leser, wie die Situation immer gefährlicher wird und ist hilflos.

Dies ist eines dieser Bücher, wo man als Leser am liebsten reinspringen würde um die Geschwister zu beschützen. Die Geschichte zeigt deutlich, wie Gewalt toleriert wird, Erwachsene wegsehen, weil man sich ja kennt und man mischt sich ja auch nicht in die Angelegenheiten von anderen ein. Wenn es wirklich schlimm wäre, würde die Frau ja Anzeige erstatten, ja bestimmt, beim früheren besten Freund ihres Mannes, der nun Polizist ist. Die Geschichte hat mir da schon etwas abverlangt.

Trotzdem auf jeden Fall lesenswert. Das Buch ist nicht nur bedrückend. Es gibt auch eine süße und zarte Lovestory diese lockert die Thematik auf. Und auch die liebe unter den Geschwistern, wie sie für einander da sind, gibt dem Leser etwas Positives. Durch die Krähen kommt noch ein kleiner mysteriöser Anteil in die Geschichte, diesen hätte ich zwar nicht gebraucht, aber er macht die Story definitiv interessanter.

Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Leighton. Der Schreibstil ist zwar flüssig zu lesen, aber trotzdem habe ich aufgrund der Thematik länger für das Buch gebraucht. Die Charaktere fand ich durchweg gut und realistisch gezeichnet. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, eine authentische Geschichte zu lesen. Wenn man die Mysterie Elemente durch das Haus und die Krähen abzieht, natürlich. Aber alles andere wirkte sehr reell.

Veröffentlicht am 05.03.2020

Ein emotional heftiges, eindringliches, spannendes, richtig, richtig gutes Buch!

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Achtung: Hausliche Gewalt – emotional und physisch!


Leighton lebt in der Hölle. Ihr Leben ist geprägt von seelischem Missbrauch und dem körperlichen Missbrauch ihrer Mutter. Sie weiß nie, wann ihr Vater ...

Achtung: Hausliche Gewalt – emotional und physisch!


Leighton lebt in der Hölle. Ihr Leben ist geprägt von seelischem Missbrauch und dem körperlichen Missbrauch ihrer Mutter. Sie weiß nie, wann ihr Vater das nächste Mal ausrasten wird, sie weiß nur, dass es ein nächstes Mal geben wird. Es gibt immer ein nächstes Mal. Sie weiß auch, dass keine Hilfe kommen wird, egal, wie schlimm es wird. Die Nachbarn wissen Bescheid, die Polizei weiß Bescheid, alle schauen weg.
Leighton versucht so gut sie kann ihre Schwestern zu beschützen, doch ihr ist klar, dass er sie irgendwann alle umbringen wird, es ist nur eine Frage der Zeit, wann er endgültig zu weit geht. Doch ihre Mutter will ihn nicht verlassen. Es tue ihm doch leid. Leightons Leben besteht nur aus Angst. Bis sie Liam kennenlernt. Er wird zu ihrem sicheren Hafen. Doch auch er kann sie nicht beschützen. Leighton versucht alles, ihre Mutter zu überreden, ihn zu verlassen. Aber wird sie das jemals tun? Ihre Töchter über ihren Mann stellen?


Leighton bricht mir das Herz. Sie ist so stark und gibt sich so große Mühe ihre Schwestern zu beschützen. Das Problem ist nur, dass sie nicht gewinnen können. Es gibt immer irgendetwas, dass sie nicht perfekt gemacht haben. Essen brennt an, oder Handtücher sind falsch gefaltet oder es hat gar nichts mit ihnen zu tun, aber seine Wut bekommen sie trotzdem ab.

Leighton beschreibt all das so eindringlich, dass einem mehrmals die Tränen kommen. Ich wäre so gern in das Buch gesprungen und hätte diesen Mistkerl aus dem Haus geworfen. Sätze, wie dieser sagen alles: „Vielleicht ist Angst ja der Preis, den Frauen dafür bezahlen müssen, überhaupt auf der Welt sein zu dürfen.“ (S. 266)

Leighton ist im letzten Jahr auf der Highschool. Eigentlich müsste sie sich Sorgen um College-Bewerbungen machen. Natürlich ist sie gespannt, ob sie es an ein College schaffen wird, aber diese Aufregung wird von Angst und Sorge überschattet. Wenn Leighton an die Uni geht, wer passt dann auf ihre Schwestern auf? Wer lenkt sie ab, wenn ihr Vater die Musik auf Anschlag dreht, um die Schreie ihrer Mutter zu übertönen? Wer versteckt sie, wenn er angreift? Wer lenkt die Wut auf sich, um von ihnen abzulenken?

Ihre Heimatstadt wird zeitgleich von einer Krähen-Plage heimgesucht. Zumindest nennen es die anderen eine Plage, Leighton und ihre Schwestern mögen die Krähen. Vor allem eine: Joe. Er ist ihr Freund. Sie geben ihm Futter und der schenkt ihnen Dinge. Dinge, sie verloren haben oder auch Dinge, die sie brauchen. Joe scheint Bescheid zu wissen, wie schrecklich es bei ihnen Zuhause ist. Er ist immer da, wenn sie ihn brauchen.
Joe ist nicht das einzig merkwürdige in dieser Stadt. Das Haus von Leightons Familie scheint sich nach jedem Wutanfall ihres Vaters selbst zu reparieren. Nichts erinnert am nächsten Morgen noch daran, dass Löcher in die Wände geschlagen, oder Dinge an den Wänden zerschellten, als sie nach den Mädchen geworfen wurden.
Das klingt merkwürdig, ja, aber es passt zur Message des Buches, dass beinahe jeder im Ort wegsieht. Auch das Haus sieht weg. Tut so, als wäre nichts gewesen. Das macht das Ganze in meinen Augen umso eindringlicher.


Fazit: Das Buch ist nicht leicht zu ertragen. Es macht einen emotional echt fertig, aber es ist ein wichtiges Buch. Ein Plädoyer dafür, nicht wegzusehen. 2018 wurden 122 Frauen von ihren Partnern getötet (https://www.zeit.de/2019/51/frauenmorde-gewalt-partnerschaft-bundeskriminalamt), die Dunkelziffer dürfte noch deutlich höher liegen. Wie viele Kinder in Haushalten leben, in denen physische oder psychische Gewalt herrscht, ist nicht ermittelbar. Darüber wird nicht geredet. Wie oft finden sich in Zeitungen Artikel über Kinder, die durch ihre Eltern zu Tode kommen? Zu oft und leider ist auch das nur die Spitze des Eisbergs. Über Kinder und Jugendliche wie Leighton und ihre Schwestern, die in einer Familie aufwachsen, die durch die Gewalt des Vaters geprägt ist, erfährt man nichts.
Dieses Buch fordert einen nicht nur dazu auf hinzusehen, sondern auch wenigstens nicht wegzusehen.

Leighton und Liam waren mir direkt sympathisch, ebenso, wie auch die Jugendlichen Nebencharaktere. Ich muss ehrlich sagen, dass ich Leightons Mutter dafür hasse, dass sie ihre Kinder nicht beschützt. Ich weiß, dass sie es vermutlich einfach nicht kann, sich nicht aus diesem Kreislauf befreien kann, aber dennoch, kann ich diese Gefühle nicht unterdrücken.
Die Verbindung mit den Krähen finde ich super. Der Zusammenhang zwischen der Anzahl der Krähen und der Eskalation ist wirklich toll gemacht!

Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2020

Wenn Dein Zuhause kein sicherer Ort mehr ist

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Das Cover des Buches sieht mit seinen schwarzen Federn bedrohlich aus. Doch von außen betrachtet ist das Leben in Auburn, einer kleinen Stadt in Pennsylvania, ganz normal. Nur wer hinter die Fassade blickt ...


Das Cover des Buches sieht mit seinen schwarzen Federn bedrohlich aus. Doch von außen betrachtet ist das Leben in Auburn, einer kleinen Stadt in Pennsylvania, ganz normal. Nur wer hinter die Fassade blickt erkennt, in welcher Gefahr sich die 17jährige Leighton und ihre Schwestern befinden. Ihr Zuhause, dass doch eigentlich ein sicherer Zufluchtsort sein sollte, müssen sie mit ihrem zu schlimmen Wutausbrüchen neigenden Vater teilen. Regelmäßig verbringen die Schwestern angstvolle Nächte im Schrank, während sich ihre Mutter das Verhalten des Vaters gefallen lässt. Leightons Schulabschluss rückt näher und sie gibt alles, um an ein gutes College gehen zu dürfen. Doch was wird dann aus ihren Schwestern? Und wieso interessiert sich der beliebte Liam plötzlich ausgerechnet für sie?

Die Protagonistin Leighton lernt man kennen, als sie in einer Nacht wieder einmal angstvolle Stunden gemeinsam mit ihren Schwestern durchleben muss. Ihr Vater brüllt herum, wirft Sachen durch den Raum, tut seiner Frau physische und seinen Kinder psychische Gewalt an. Sie können niemanden um Hilfe rufen, denn das Telefonkabel zieht er vor seinen Ausbrüchen aus der Wand und den Besitz von Handys erlaubt er nicht. Außerdem ist da noch die Pistole, die er immer in Griffweite liegen hat. Immer wieder wird man in diesem Buch als Leser Zeuge von häuslicher Gewalt, die dem Leser schmerzlich klar macht, was es heißt, sich in seinem Zuhause nicht sicher fühlen zu können.

Tagsüber versucht Leighton, ihr Abschlussjahr mit guten Noten zu meistern, um auf ein College ihrer Wahl gehen zu können. Sie bleibt lieber am Rand des Geschehens, arbeitet für die Schulzeitung und hat mit Sofia eine gute Freundin. Als der Liam, der Star der Footballmannschaft, beginnt, mit Leighton zu flirten, weist sie ihn zurück. Doch er bleibt auf angenehme Weise hartnäckig und bringt sie ins Grübeln, ob sie sich nicht doch ein bisschen Spaß gönnen darf. Die sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte fand ich süß, und sie steht in starken Kontrast zu den Momenten der Angst, die sie immer wieder durchlebt. Schließlich muss sie sich entscheiden, ob sie sich Liam gegenüber öffnet. Es fällt ihr schwer, denn sie hat lernen müssen, dass die Bewohner von Auburn gut im Wegschauen sind.

Die Geschichte hat auch eine magische Komponente: Zum einen durch das Auftauchen der Krähen, deren Bestand kontinuierlich ansteigt. Zum anderen durch das Haus, in dem Leighton wohnt und das die Spuren der Gewalt Tag für Tag aufs Neue beseitigt. Die Autorin schreibt, dass die dadurch die Surrealität häuslicher Gewalt ausdrücken wollte. Aus der Story rund um die Krähen hätte man meiner Meinung aber noch mehr machen können.

„You are (not) safe here“ ist ein beklemmendes Jugendbuch rund um häusliche Gewalt. Die Highschool-Szenen bieten Gelegenheit zum Durchatmen, ich fand sie genauso wie die Charaktere dort jedoch zu klischeehaft. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und ein Plädoyer gegen das Wegschauen ist.

Veröffentlicht am 05.02.2020

Ein besonderer Werk im Bereich Jugendbuch

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MEINE MEINUNG

In „You are (not) safe here“ geht es um, die 17-jährige Leighton, die die Bedrohung durch, die neuerdings vielen Krähen nicht so wahrnimmt, wie die in ihrem eigenen Zuhause. Ihr eigener ...

MEINE MEINUNG

In „You are (not) safe here“ geht es um, die 17-jährige Leighton, die die Bedrohung durch, die neuerdings vielen Krähen nicht so wahrnimmt, wie die in ihrem eigenen Zuhause. Ihr eigener Vater wird immer wieder gewalttätig und ihre Mutter unternimmt nichts dagegen. Leighton würde am liebsten abhauen, doch sie will ihre Geschwister nicht alleine lassen ….

Leighton ist 17 Jahre alt und lebt zusammen mit ihrer Mutter, Vater und ihren 2 Schwester in Pennsylvania. Sie ist eine authentische Protagonistin, die einiges durchmacht und man ihr am liebsten helfen würde. Für ihre Zukunft will sie Journalismus studieren und als sie eine Chance, durch die einen Wettbewerb entdeckt, will sie es schaffen.

Liam ist ein Mitschüler von Leighton und scheint mit jedem Kapitel mehr wie ein Freund zu werden und es scheint zwischen ihm und Leighton Gefühle zu entstehen.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird aus der Perspektive von Leighton erzählt. Der Leser kann sie so noch näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Nebenfiguren wie ihre Freunde aus, der Highschool sind ebenso authentisch und gestalten, die Geschichte mit.

Die Spannung und Handlung haben mich mit jeder Seite mehr in, die Geschichte von Leighton gezogen. Sie befindet sich in ihrem letzten Highschool Jahr und hat den Traum Journalismus studieren zu können, doch sie will ihre kleinen Schwestern nicht alleine lassen. Warum? Bei ihr zuhause rastet ihr Vater regelmäßig aus und niemand weiß, wann seine Laune wie eine Bombe wieder hochgeht. Diese Gewalt lässt er regelmäßig an Leightons Mutter aus, doch diese unternimmt nichts. Parallel hat die Stadt Auburn mit einer Krähenplage zu kämpfen und diesen scheinen mit jedem Tag noch mehr zu werden. Ich habe noch nicht so oft in Buch mit dem Thema häusliche Gewalt gelesen, doch dieses hier hat mich auf eine besondere Weise berührt und mitgenommen. Man leidet mit Leighton mit und würde ihr am liebsten helfen. Zuerst habe ich vom Klapptext vermutet, dass man viel mehr von der Gewalt, die ihr Vater tut, mitbekommt, doch es geht viel mehr in den psychischen Bereich seiner Kinder und Leightons Mutter. Ein besonderer Anker war für mich Liam, ein Junge aus der Highschool von ihr, der mir sehr gefallen hat. Das hierbei noch Gefühle entstehen hat, die Geschichte noch einen Hauch intensiver gemacht.

Das Ende war für mich ein besonderer Abschluss, der Geschichte und ich bin gespannt was es noch geben wird von der Autorin.

Das Cover sieht einfach toll aus mit den Federn und passt perfekt zusammen.


FAZIT


Mit „You are (not) safe here“ schafft, die Autorin einen bewegenden und zugleich aufwühlenden Jugendbuch Roman. Das Buch regt zum Nachdenken an und ich habe jede Seite verschlungen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.01.2020

Schockierend, emotional und authentisch

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Leighton und ihre beiden jüngeren Schwestern führen ein vorsichtiges & gefährliches Leben. Bedroht von der Aggressivität ihres Vaters leben sie in Angst und richten ihr Leben danach aus, ihren Vater nicht ...

Leighton und ihre beiden jüngeren Schwestern führen ein vorsichtiges & gefährliches Leben. Bedroht von der Aggressivität ihres Vaters leben sie in Angst und richten ihr Leben danach aus, ihren Vater nicht zu provozieren. Ihre Mutter verlässt ihn nicht, glaubt an das Gute in ihm und auch die Nachbarn in der Kleinstadt Auburn gucken konsequent weg. Doch irgendwann wird sie Situation eskalieren…
Das Cover des Buchs finde ich wirklich sehr cool und aus den Federn und der Schnur, die mit im Päckchen war, habe ich mir ein ziemlich cooles Lesezeichen gebastelt! Der Schreibstil im Buch war gut zu lesen. Die Kapitel waren teils sehr kurz, was mich aber hier nicht gestört hat. Krähen spielen in dem Buch eine große Rolle und so werden Abschnitte des Buchs immer mit der aktuellen Zahl vorhandener Krähen eingeleitet. Die Krähen spielen im Buch für viele Dinge eine Rolle, die ihr aber selbst herausfinden müsst. Die ganze Geschichte ist aus der Sicht von Leighton erzählt, man erfährt, wie sie mit allem umgeht und was sie fühlt. Die Konflikte in denen sie steckt, wie z.B. das sie fürs Studium wegziehen möchte, aber ihre jüngeren Schwestern dann alleine wären, werden wirklich gut dargestellt. Für mich war Leighton generell ein sehr authentischer Charakter. Sie hatte ihre mutigen und traurigen Phasen, Glück und Unglück, Skepsis und Vertrauen. Sie und ihre Scchwestern haben mit unglaublich leidgetan und ich fand vor allem natürlich den Vater, aber auch zwischenzeitlich die Mutter wirklich furchtbar. Auch die Bewohner der Stadt hätte ich alle gerne gerüttelt. Die Geschichte hat mich wirklich in ihren Bann gezogen und beim Lesen habe ich wirklich viel mit Leighton mitgefühlt, war aufgeregt, sauer, traurig und auch fröhlich und erleichtert. Die Geschichte zu beschreiben ist wirklich schwer, da es viel zu spoilern gäbe. Ich fand aber alles in allem Charaktere und Handlung sehr authentisch und habe eine ganze Fülle an Gefühlen beim Lesen durchlebt. Ich kann euch das Buch wirklich nur empfhlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere