Cover-Bild I'm every woman
(3)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: avant-verlag GmbH
  • Themenbereich: Graphic Novels, Comics, Cartoons - Europäische Graphic Novels
  • Genre: Weitere Themen / Comics
  • Seitenzahl: 112
  • Ersterscheinung: 03.2019
  • ISBN: 9783964450012
Liv Strömquist

I'm every woman

Katharina Erben (Übersetzer)

In „I’m every woman" setzt sich Liv Strömquist mit dem Mythos vom männlichen Genie auseinander, indem sie die Geschichte aus weiblicher Perspektive umschreibt.

Die Leser*innen begegnen darin diversen Frauen, die sich im Schatten ihrer allseits gelobten und bewunderten Männer bewegen mussten. Strömquist nimmt die Figuren von Jenny Marx, Priscilla Presley und Yoko Ono, die trotz ihrer Beiträge zu den Erfolgen ihrer Ehemänner zu Fußnoten in den Geschichtsbüchern reduziert wurden, und unterzieht sie einer wohlverdienten Rehabilitation.

Liv Strömquists Gesellschaftskritik beruht auf Fakten und kombiniert unbändige Freude an Sprachwitz und berechtigter Wut mit ihren ausdrucksstarken Zeichnungen.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.12.2021

Absolut empfehlenswert!

0

Meinung: In dieser Graphic Novel geht es einigen berühmten Männern an den Kragen. Einstein, Sting, Karl Marx, Picasso, Elvis Presley und co. Auf sehr humorvolle Art zeigt die Autorin, dass hinter diesen ...

Meinung: In dieser Graphic Novel geht es einigen berühmten Männern an den Kragen. Einstein, Sting, Karl Marx, Picasso, Elvis Presley und co. Auf sehr humorvolle Art zeigt die Autorin, dass hinter diesen Männern sehr bemerkenswerte Frauen standen, die ihnen teilweise still und heimlich bei ihrem Erfolg geholfen haben und dafür alles andere als gut behandelt wurden. Auch Themen wie Kinder, Rassismus, Homosexualität und die Gesellschaft bekommen einen Platz in dem Buch.
Die Zeichnungen sind großartig gemacht und passen perfekt zu den Texten. Diese sind oft ironisch und lustig, dabei auch sehr gesellschaftskritisch und durchaus provokant. Spätestens bei dem Kapitel „Kinder sind rechtskonservativ“ wäre ich vor lauter Lachen fast vom Bett gekugelt.
Ich bin leicht durch das Buch geflogen, mir hat es definitiv vom Anfang bis zum Ende gefallen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.07.2019

Die Queen der feministischen Comics

0

Was ist eigentlich mit den Frauen berühmter Männer? Jenny Mary, Priscilla Presley und Yoko Ono? In ihrem neusten Comic setzt sich Liv Strömquist genau mit dieser Frage auseinander und begeistert mich wie ...

Was ist eigentlich mit den Frauen berühmter Männer? Jenny Mary, Priscilla Presley und Yoko Ono? In ihrem neusten Comic setzt sich Liv Strömquist genau mit dieser Frage auseinander und begeistert mich wie schon in den Comics zuvor. Ich habe wieder herzlich gelacht, ihr zugestimmt und ihre Scharfsinnigkeit bestaunt. Liv Strömquist schafft es, wichtige feministische Themen unverblümt auf den Tisch zu bringen und zu erklären. Auch wenn ich sagen muss, dass mich der Comic von den drei bisher auf deutsch veröffentlichten am wenigsten angesprochen hat, war er wieder grandios und so gibt es auch von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 24.08.2021

Die unsäglichsten Lover der Zeitgeschichte

0

„Frauen sind nicht für das abstrakte Denken geschaffen. Marie Curie ist die Ausnahme, welche die Regel bestätigt“, das sagt Einstein einst.

Einstein, uns allen als kluger Mann bekannt, hatte da wohl ...

„Frauen sind nicht für das abstrakte Denken geschaffen. Marie Curie ist die Ausnahme, welche die Regel bestätigt“, das sagt Einstein einst.

Einstein, uns allen als kluger Mann bekannt, hatte da wohl viele dümmliche Aussagen vom Stapel gelassen. Einer der bekanntesten Männer der Geschichte kommt in dieser Graphic Novel so gar nicht gut weg. Zu Recht! Hatte doch seine Ehefrau Marič - Physikerin, Mutter - einen hohen Anteil an seinen Forschungsergebnissen, da sie selbst mitgeforscht hat. Doch wie es zu dieser Zeit klassisch war, verschwand diese Information doch in der Versenkung.

Ströquist nimmt in dieser Graphic Novel die unsäglichsten Lover der Zeitgeschichte auf die Schippe. Wie gehabt mit feiner humorvoller, feministischer Klinge seziert sie den Mythos des männlichen Genies berühmter Männer, von denen viele ihre „Karriere“ auf Kosten ihrer Frauen machten. In genialer Umkehr holt sie deren Frauen aus der Versenkung und paart dies mit einem bekannten Song von Chaka Khan „I’m every woman“ (der ja von Whitney Houston gecovert wurde, die wiederum auch zu den Frauen gehört, deren Mann durch sie erfolgreich wuchs). Die Geschichten kommen auf eine Art und Weise daher, wie wir sie in keinem Geschichtsunterricht je gelernt habe, was ich ehrlich gesagt aber sehr bedaure.

Erwähnt werden Männer wie Marx, Picasso, Einstein, Presley, u.v.m., deren Geschichte Strömquist einfach zeitweise unter den Tisch fallen lässt und deren tolle Frauen vor den Vorhang holt: Priscilla Prellen, Yoko Ono, Jenny Marx und weiteren tollen Frauen. Mit Charme und Witz, bunt und in schwarz-weiß, trägt sie in amüsanter Manier und gesellschaftskritisch das Dasein von Frauen in diesen Zeiten und entlarvt die bekannten Muster des männlichen Verhaltens. Mit diesen humorvoll gezeichneten Comics entlarvt Strömquist die Geschlechterstereotypen und zeigt, dass hinter den meisten bekannten Männern, viel tollere Frauen standen, deren Genie einfach ignoriert wurde.

Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere