Cover-Bild Solange wir lieben

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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 01.11.2019
  • ISBN: 9783732567164
Liv Thomas

Solange wir lieben

Wahre Liebe überwindet alles.

Julia und Konstantin sind seit drei Jahren ein Paar. Doch obwohl sie sich innig lieben, drohen sie sich zu verlieren. Als dann ein Brief ihrer ersten großen Liebe eintrifft, ist Julia zutiefst erschüttert: Tom ist todkrank und wird schon bald sterben. Ein letztes Mal möchte er die Menschen sehen, die ihm in seinem Leben wirklich wichtig waren. Das Wiedersehen berührt Julia in ihrem Innersten und macht sie zugleich tieftraurig. Sie möchte nicht, dass dies ein Abschied für immer war und beschließt, Tom seinen letzten Wunsch zu erfüllen: noch einmal nach Florenz zu reisen.

Gemeinsam mit Tom, seiner Schwester Helke und seiner Exfreundin Elsa begibt sie sich auf eine melancholische, aber auch heitere, letzte Reise. Und je näher sie Italien kommen, desto bewusster wird Julia, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Ein bewegender Roman, der ans Herz geht, zu Tränen rührt und im Gedächtnis bleibt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2019

Wunderschöner Roman, der mich sehr berührt hat!

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Julia ist 37 Jahre alt und besitzt eine eigene Apotheke. Sie ist seit drei Jahren mit Konstatin zusammen. Eigentlich ist sie ja sehr glücklich mit ihm. Doch er ist beruflich die ganze Woche unterwegs und ...

Julia ist 37 Jahre alt und besitzt eine eigene Apotheke. Sie ist seit drei Jahren mit Konstatin zusammen. Eigentlich ist sie ja sehr glücklich mit ihm. Doch er ist beruflich die ganze Woche unterwegs und so müssen sie eine Wochenendbeziehung führen. Eines Tages bekommt Julia einen Brief von einem alten Freund. Sie war im Teenageralter mit Tom befreundet, hat ihn aber im Lauf der Zeit aus den Augen verloren. Er berichtet ihr, dass er an ALS leidet und nicht mehr lange leben wird. Er würde sie gerne vorher noch einmal sehen. Julia trifft sich mit ihm und sie verbringen bald viel Zeit miteinander. Sie beschließt, ihm seinen Traum zu erfüllen und fährt mit ihm, seiner Schwester und seiner ehemaligen großen Liebe nach Florenz.
Das ist schon das zweite Buch von Gabriele Braun, das ich gelesen habe. Diesen Roman hat sie unter dem Pseudonym Liv Thomas veröffentlicht. Auch dieses Mal hat sie mich mit ihrem Buch mitten ins Herz getroffen. Das Buch ist sehr gefühlvoll und berührend geschrieben und hat mir oft die Tränen in die Augen getrieben. Doch es gab auch lustige Stellen, die sehr humorvoll und witzig geschrieben worden sind. Außerdem hat mich das Buch auch zum Nachdenken gebracht und mir gezeigt, wie gut ich es doch habe und dass man das manchmal gar nicht zu schätzen weiß. Insgesamt ein wunderschöner Roman, der mir richtig gut gefallen hat!

  • Cover
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  • Gefühl
Veröffentlicht am 04.12.2019

Ein wunderbares Buch mit viel Emotionen

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Das Buch hat mich auf eine reise mitgenommen, direkt als ich es bekam habe ich es gelesen und war vom ersten Moment an in der Geschichte gefangen. Doch hatte ich ein bisschen einen anderen Verlauf in der ...

Das Buch hat mich auf eine reise mitgenommen, direkt als ich es bekam habe ich es gelesen und war vom ersten Moment an in der Geschichte gefangen. Doch hatte ich ein bisschen einen anderen Verlauf in der Geschichte erwartet muss ich sagen. Trotzdem aber hat mich die Geschichte auf eine Achterbahn meiner Gefühle mitgenommen. Taschentücher waren jedenfalls dabei, die braucht man auch bei dem Buch. Gerade zum Ende hin wurde ich nochmal sehr überrascht von einem Protagonisten im Buch. Doch das war es wert dieses Buch zu lesen, es gibt wendungen die man nicht erwartet. Nur eine Sache hatte ich genau so erwartet wie sie angebrochen ist, leider muss ich hier dazu sagen.


So überraschend wie das buch für mich war so unterschiedlich waren auch die Charaktere in diesem Buch muss ich sagen. Julia ist eine tolle Protagonistin doch ihren Freund Konstantin konnte ich lange nicht leiden. Hat er doch so eine tolle Freundin und er macht mehr oder weniger nur sein Leben. Als dann tom ins spiel kommt blüht Julia auf und das aht mir gut gefallen, wie sie sich das Schicksal zu Herzen genommen hat. Da konnte ich mich sehr gut hineinversetzten. Ich konnte mich in der ganzen Geschichte sehr gut wiederfinden, die Handlungen verstehen und gut verfolgen. Das lag aber an dem wunderbaren Schreibstil der Autorin, diese kann ich wirklich empfehlen.

  • Cover
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Veröffentlicht am 04.12.2019

Unerwartet berührend

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Die Protagonistin Julia hat mir sehr gut gefallen. Sie ist beruflich stark eingesetzt und bemüht, es immer allen recht zu machen. Im Privaten liebt sie ihren Freund Konstantin, leidet aber darunter, dass ...

Die Protagonistin Julia hat mir sehr gut gefallen. Sie ist beruflich stark eingesetzt und bemüht, es immer allen recht zu machen. Im Privaten liebt sie ihren Freund Konstantin, leidet aber darunter, dass sie getrennt wohnen und er viel im Ausland unterwegs ist. Julias Charakterentwicklung hat mir sehr gut gefallen, denn wenn wir uns ehrlich sind, geht es doch jedem so - jeder gibt im Beruf alles und das Privatleben, Familie und Freunde bleiben über kurz oder lang auf der Strecke. Julia konnte im Verlauf des Buches mit sich selbst eine Art Frieden finden und an den richtigen Stellschrauben drehen, um beruflich kürzer zu treten und sich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist im Leben. Das hat mir sehr gefallen.

Ihren Freund Konstantin fand ich am Anfang sehr unsympathisch, denn er ließ komplett durchscheinen, dass Julia die zweite Geige spielt und er in Wahrheit mit seinem Job verheiratet ist. Immer schneller, höher, weiter... Das kann auf Dauer nicht gesund sein. Bei Konstantin bzw. dessen Kollegen war genau das der Auslöser - aber manchmal braucht man so ein einschneidendes Ereignis, um selbst zu Sinnen zu kommen. Ich fand es schön, dass er Julia schlussendlich hinterher gereist ist und sich am Ende für die Zukunft mit ihr entschieden hat.

Oh und Tom... Vom Klappentext her wusste ich noch nicht, was ich von Tom erwarten soll. Entwickelt sich das Ganze vielleicht zu einer Dreiecksbeziehung? Von einem Liebesdreieck war aber keine Spur, auch wenn Tom Julias Jugendliebe war. Toms Schicksal hat mich einfach nur zu Tränen gerührt. Einerseits die schockierende Diagnose ALS und wie er sein Leben damit meistert, andererseits seine Freundin, der das Ganze zu viel wurde und die die Flucht ergriffen hat. Einzig seine Schwester, die noch hinter ihm stand und sich aufopfernd um ihn gekümmert hat. Mein tiefstes Mitgefühl allen Angehörigen, die sich um ein krankes Familienmitglied kümmern.

Eigentlich lese ich nicht so gerne Bücher, in denen es um Krankheiten geht. Dennoch konnte mich Liv Thomas mit ihren einfühlsamen Worten tief berühren und zum Nachdenken anregen. Wir können so dankbar sein, dass es uns gut geht, wir gesund sind und wir und unsere Lieben gut versorgt sind - das sollten wir uns immer wieder bewusst machen. Wir sollten mehr im Hier und Jetzt sein und das Schöne genießen. Diese Message ist unendlich wertvoll.

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Veröffentlicht am 03.12.2019

Herzerwärmend und gefühlvoll

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Tom möchte bevor er stirbt noch einmal Julia treffen. Diese lebt seit geraumer Zeit in einer Wochenendbeziehung mit Konstantin. Aufgrund des Treffens mit Tom beginnt sie ihre Lebensführung und ihre Liebe ...

Tom möchte bevor er stirbt noch einmal Julia treffen. Diese lebt seit geraumer Zeit in einer Wochenendbeziehung mit Konstantin. Aufgrund des Treffens mit Tom beginnt sie ihre Lebensführung und ihre Liebe zu überdenken. Auch die anderen Menschen, die Julia in ihrem Leben begleiten, erleben richtungsweisende Schicksalsschläge.

Das Cover ist sehr schön gestaltet. Es verlockt, das Buch näher zu betrachten.

Das Buch thematisiert ALS und den Umgang damit, aber stellt auch die wichtige Frage, was ist am Ende wirklich wichtig im Leben.

Der Erzählstil ist einfühlsam und schön zu lesen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Dialoge bleiben manchmal etwas an der Oberfläche.

Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen und angestoßen darüber nachzudenken, wo ich gerade bei der Frage stehe: was ist wirklich wichtig im Leben und wie will ich mein Leben führen und mich aus meinem Leben verabschieden.

Daher bekommt es von mir 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.11.2019

Emotionale Geschichte, die veranlasst, das Leben neu zu überdenken

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Zum Inhalt (Klappentext):

Julia und Konstantin sind seit drei Jahren ein Paar. Doch obwohl sie sich innig lieben, drohen sie sich zu verlieren. Als dann ein Brief ihrer ersten großen Liebe eintrifft, ...

Zum Inhalt (Klappentext):

Julia und Konstantin sind seit drei Jahren ein Paar. Doch obwohl sie sich innig lieben, drohen sie sich zu verlieren. Als dann ein Brief ihrer ersten großen Liebe eintrifft, ist Julia zutiefst erschüttert: Tom ist todkrank und wird schon bald sterben. Ein letztes Mal möchte er die Menschen sehen, die ihm in seinem Leben wirklich wichtig waren. Das Wiedersehen berührt Julia in ihrem Innersten und macht sie zugleich tieftraurig. Sie möchte nicht, dass dies ein Abschied für immer war und beschließt, Tom seinen letzten Wunsch zu erfüllen: noch einmal nach Florenz zu reisen.

Gemeinsam mit Tom, seiner Schwester Helke und seiner Exfreundin Elsa begibt sie sich auf eine melancholische, aber auch heitere, letzte Reise. Und je näher sie Italien kommen, desto bewusster wird Julia, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen und ist mir leicht gelungen. Deswegen habe ich mich nach der Lesprobe auch zu der Leserunde beworben gehabt. Die Geschichte wird auch Julias Sicht geschrieben, wodurch der Leser einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt bekommt. Auch wenn mich die Gedankengänge von anderen Charaktere interessiert hätte, fand ich es gut, dass die Geschichte letztendlich nur aus Julias Sicht erzählt wird. So ist es im echten Leben nun mal auch.

Die Geschichte erzählt erst viel von Julias Alltag. Sei es über ihre Beziehung zu Konstatin, über ihre Arbeit als Apothekerin oder auch über ihre engen Freunde. Ich finde es schön, wenn eine Geschichte einen Realitätsbezug hat. Erst an einer späteren Stelle tritt Tim hinzu. Nach und nach übernimmt er immer eine größere Rolle in Julias Leben ein. Sehr zum Misgusten von Konstantin. Während Julia und Tom sich auf freundschaftlicher Ebene wieder näher kommen, distanzieren sich Julia und Konstantin immer weiter. Ich finde, dies wurde gut dargestellt. Julias Sicht auf die Welt und auf ihren Leben hat sich durch Tom geändert, Konstantin ist aber immer noch der alte. Auch das kann ohne weiteres in jeder funktionierende Beziehung passieren.

Neben den Schwierigkeiten, die Toms Krankenheiten mit sich bringt, werden auch andere Probleme eingeführt. Das eine oder andere wirkt ein bisschen gestellt und ich konnte nicht ganz so viel damit anfangen. Unter anderen fand ich es nicht so toll, dass so viele andere Krankheiten, die auch das Leben der betroffenen Personen ändern kann, in diese Geschichte eingeführt wurde. Es war einfach zu viel. Ich fand es grundsätzlich toll, dass die Krankheit ALS hier thematisiert wurde. Tatsächlich weiß ich nur, dass Stephen Hawking auch ALS hat. Aber dann wurde noch weitere Sachen eingeführt. Die Intention der Autorin zu zeigen, dass es jeden treffen kann, ist bei mir angekommen, aber trotzdem hätte ich mir eine Einschränkung gewünscht. Dann hätte man einen noch größeren Fokus auf Tom und seine Krankheit legen können.

Schade fand ich nur, dass der angepriesener Roadtrip nach Italien erst sehr spät in der Geschichte auftaucht und dann auch nur ein sehr kleinen Teil der Geschichte ausmacht. Der Klappentext wurde vom Verlag nicht gut gewählt!
Als Leser verfolgen wir Julia, deshalb muss man sich zwangsläufig mit ihr anfreunde. Ich konnte es nicht richtig gut. Sie ist mir über das ganze Buch nicht super sympatisch geworden. Ich finde sie aber okay. Julia ist mir insgesamt an vielen Stellen, vor allem in Bezug auf Konstantin zu passiv. Ich konnte auf ihre Gedankengänge in der Hinsicht nicht ganz nachvollziehen. Wenn man dann eine Protagonist hat, der in der ersten Person erzählt, sollte man als Leser die Gedankengänge nachvollziehen können, damit es zu 100 % funktioniert.

Es gibt noch einige anderen Charaktere. Einige finde ich sympatisch, andere eher nicht so. Aber das war für mich okay. Bei einigen konnte ich auch die Motivation nicht immer ganz nachvollziehen. Vielleicht fehlt mir einiges an Lebenserfahrung, um bestimmte Grundansichten zu teilen.

Zum Schluss muss ich sagen, dass ich den Epilog nicht gebraucht hätte. Ich bin aber auch kein Mensch, der auf Teufel kommt raus ein Happy End braucht. Andere Leser habe da sicherlich andere Ansichten.
Nichts desto trotz fand ich dieses Buch von der Message sehr schön. Es wird jedem Leser was geben. Vielleicht überdenkt man auch damit sein eigenes Leben. Es ist ein Buch, den man hinterher wegen der Message nicht so schnell vergisst. Wenn ein Buch das schafft, kann ich dafür nur eine klare Leseempfehlung geben. Für alle die Geschichten mit einer Message und Emotionen lesen wollen.

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