Band 2 einer neuen, süchtig machenden Reihe über eine Gruppe von Männern, die heimlich Liebesromane lesen ...
Echte Männer lesen Liebesromane. Findet zumindest Geschäftsmann Braden Mack. Er gehört
einem geheimen Buchclub an, in dem Männer über Romances diskutieren, um Frauen und deren Wünsche besser zu verstehen. Theoretisch klappt das bestens, praktisch stellt ihn Liv, die kratzbürstige Schwägerin seines Freundes Gavin, vor ein Rätsel. Für sie sind Liebesromane nichts als Zeitverschwendung. Als sie ihren Job verliert, weil ihr Chef sexuelle Belästigung für ein Berufsrisiko hält, ist das die perfekte Mission für Mack: Er hilft Liv, diesen widerlichen Mistkerl zu ruinieren, und beweist ihr nebenbei, dass es auch im echten Leben Happy Ends gibt …
In diesem Buch dreht sich alles um Olivia und Mack, zwei Charaktere welche zunächst nicht unterschiedlicher sein könnten. Olivia eine selbstbewusste starke Frau, welche sich von keinem Mann aushalten lässt ...
In diesem Buch dreht sich alles um Olivia und Mack, zwei Charaktere welche zunächst nicht unterschiedlicher sein könnten. Olivia eine selbstbewusste starke Frau, welche sich von keinem Mann aushalten lässt oder gar auf materielle Dinge wert legt. Mack ist ein Spezialist in Sachen Liebesromane und damit auch der Gründer des Buchclubs, welcher bereits aus Band 1 bekannt ist. Jedoch lebt Mack förmlich diese Liebesromane, was den Anschein erweckt er macht alles wie aus einem Lehrbuch, ohne eigene wahre Gefühle. Für Mack gilt es sich neu zu entdecken und Olivia muss nun einem so charmanten Mann lernen zu vertrauen.
Klingt ja alles an sich ganz gut oder?! Warum dann nur 4 Sterne?
Leider wurde ich mit beiden Protagonisten nicht so wirklich warm. Zunächst war Mack mir unsympathisch, dann konnte ich Liv (Olivia) nicht leiden.. und so zog sich das leider etwas durch das Buch. Auch die eigentliche Thematik 'Buchclub' ist für mich immer weiter in den Hintergrund gerückt, was ich wirklich schade finde, denn eigentlich unterscheidet diese Idee die Geschichten gerade von anderen vertretenen ähnlichen Geschichten auf dem Buchmarkt.
Fazit:
An sich ist es wieder ein tolles Buch für Zwischendurch, es ist nichts Tiefgründiges oder Berührendes. Was natürlich auch nicht schlecht ist, denn jeder benötigt mal Entspannung vom Alltag, wo dieses Buch gerade das Richtig dann ist.
Der Schreibstil hat mir wieder einmal wirklich gut gefallen - die Seiten sind nur so dahingeflogen und ich konnte/wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Liv und ich sind nicht wirklich ...
Meinung
Der Schreibstil hat mir wieder einmal wirklich gut gefallen - die Seiten sind nur so dahingeflogen und ich konnte/wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Liv und ich sind nicht wirklich miteinander warm geworden. Ich fand sie an vielen Stellen einfach sehr anstrengend und habe bis jetzt nur ansatzweise verstanden, warum sie sich in vielen Dingen so quergestellt hat. Man erfährt ein bisschen über ihre Vergangenheit und warum sie so handelt, aber wie gesagt auch nur im Ansatz. Der Tiefgang hat mir an dieser Stelle einfach ein bisschen gefehlt. Sie durchlebt in dem Buch aber auf jeden Fall eine tolle charakterliche Entwicklung, gerade zum Ende hin wurde sie mir immer sympathischer.
Mack hat mir richtig gut gefallen, vor allem auch, als die "Maske" gefallen ist. Ich fand ihn als Protagonisten unglaublich interessant und habe ihn einfach in mein Herz geschlossen. Er ist sympathisch, liebenswürdig und hat Ecken und Kanten. Man erfährt einiges über ihn und seine Vergangenheit - das hat mir wirklich unglaublich gut gefallen. Auch er entwickelt sich weiter und wächst über sich selber hinaus.
Die Beziehung der beiden fand ich wirklich schön. Es kam nicht zu gestellt und gekünstelt rüber, im Gegenteil: die Liv und Mack haben sich langsam aber sich angenähert und das war einfach nur nervenaufreibend und heiß. Die intimen Szenen fand ich sehr gut geschrieben und die Funken sind quasi übergesprungen.
Ich habe mich wieder einmal in die Nebencharaktere verliebt: Malcolm und der Russe sind auf jeden Fall meine Lieblinge. Aber generell muss ich sagen, dass mir eine Szene des Buchclubs sehr nahe gegangen ist. Man hat einfach gemerkt, dass die Männer so viel mehr verbindet, als nur die Bücher. Ich habe wirklich weinen müssen.
Die Handlung an sich fand ich wirklich gut - ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass es sich gezogen hat, oder dass es zu schnell voranging. Was mir zudem wirklich gut gefallen hat war, dass Lyssa Kay Adams ganz auf gekünsteltes Drama verzichtet hat. Die Geschichte fühlte sich zu jedem Zeitpunkt authentisch und real an. Das Thema der sexuellen Belästigung hat sie unglaublich gut angesprochen. Die Kritik, die Lyssa Kay Adams an der Gesellschaft übt ist mehr als gerechtfertigt und hat auch mich zum Nachdenken angeregt.
Das Ende hat mir ebenfalls wirklich gut gefallen: auf der einen Seite mag es vielleicht etwas überstürzt sein, gerade auch im Anbetracht des Zeitverlaufs, aber auch irgendwie nicht. Die beiden haben dieses Ende mehr als verdient und ich hoffe, dass man auch im nächsten Band noch etwas von ihnen mitbekommen wird.
Was mir ein klitzekleines bisschen gefehlt hat: in diesem Band gab es nicht so viele Szenen des Buchklubs. Ich hätte mir einfach ein paar mehr Treffen und Diskussionen gewünscht.
Der Humor hat das Buch wieder zu etwas ganz Besonderen gemacht - der Russe ist nicht nur einer meiner Lieblingscharaktere, sondern auch der, der das Buch so einzigartig und witzig gemacht hat.
Fazit
Somit komme ich auf 4 von 5 Sterne.
Ich fand den Band wieder wirklich gut und hatte definitiv amüsante Stunden mit den Jungs. Die Bücher machen, zumindest mich, während des Lesens einfach glücklich und man kann nicht anders - man verliebt sich langsam aber sicher in die Mitglieder des Buchclubs.
Ich freue mich schon sehr auf Band 3, da die Protagonisten mich bereits in diesem Band wirklich neugierig gemacht haben.
Den zweiten Teil von Secret Book Club mochte ich sehr gerne. Der erste gefällt mir allerdings trotzdem noch besser.
Es geht um Mack, den man im ersten Teil schon als Macho kennen ...
Tolle Geschichte 🙂
Den zweiten Teil von Secret Book Club mochte ich sehr gerne. Der erste gefällt mir allerdings trotzdem noch besser.
Es geht um Mack, den man im ersten Teil schon als Macho kennen lernte. Und um Liv, die Schwester von Gravins Frau, die ich als mega Zicke im ersten Teil wahrgenommen habe...
Liv verliert ihren Job, weil ihr Chef ein Widerling ist und weibliche Kollegen regelmäßig sexuell belästigt. Bei Mack brennen bei dem Thema sämtliche Sicherungen durch, als er das mitbekommt. Er hasst Gewalt gegenüber Frauen, egal in welcher Hinsicht. Er will Liv helfen ihn bloßzustellen, und es entwickeln sich Gefühle, wogegen beide machtlos sind...
Ich mochte Mack so gerne. Er ist ein typischer Macho, flirtet alles an und ist ein Sprücheklopfer. Hinter all dem ist er aber verletzlich und will insgeheim jemanden, der bleibt.
Liv mochte ich nicht ganz so. Sie hat ihre Gründe Männern misstrauisch zu sein, aber ich fand sie manchmal ganz schön nervig.
Die Männer im Buchclub sind alle witzig und liebenswert, wie sie miteinander umgehen.
Handlung: Die "The Secret Book Club"-Reihe von Lyssa Kay Adams stand ganz lange Zeit auf meiner Wunschliste, da ich die Grundidee einer Männerfreundesgruppe, die Liebesromane lesen, um Frauen und deren ...
Handlung: Die "The Secret Book Club"-Reihe von Lyssa Kay Adams stand ganz lange Zeit auf meiner Wunschliste, da ich die Grundidee einer Männerfreundesgruppe, die Liebesromane lesen, um Frauen und deren Bedürfnisse und Wünsche besser zu verstehen, wirklich vielversprechend fand. Als mich meine liebste Buddyread-Partnerin Sofia (you know, von sofiasworldofbooks) im Sommer besucht hat, hat sie mir vier Bände der Reihe mitgebracht (❤). Letzte Woche habe ich nun endlich Zeit gehabt, mal mit dem ersten Band zu starten und danach direkt mit Band 2 weitergelesen. Die Handlung des zweiten Teils war für mich deutlich schlüssiger als die von Band 1. Zwar waren hier auch viele Konflikte etwas konstruiert und die Erklärungen der Unsicherheiten und Vergangenheit der beiden Figuren stark küchenpsychologisch, mit dem Thema der sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz und dem Kampf gegen diese Ungerechtigkeit war der Plot aber deutlich substanzieller und hat mir deshalb gut gefallen.
Schreibstil: Toll ist auch die Enemies-to-Lovers-Dynamik zwischen Mack und Liv, die durch den humorvollen, lockeren Schreibstil der Autorin wunderbar zur Geltung kommt. Wie schon in Band 1 fand ich außerdem das Erzähltempo sehr gelungen, sodass es keine Längen, aber auch keine überstürzten Entwicklungen gibt und man das Buch gemütlich in wenigen Stunden wegsuchten kann. Obwohl das Hauptthema der Geschichte ein sehr ernstes ist, schafft es Lyssa Kay Adams, die Handlung durch lustige Szenen aufzulockern. Auch wenn einige Witzen ein wenig klischeehaft oder übertrieben sind (z.B. der Russe mit den Verdauungsproblemen), gibt es viele wirklich exzellent platzierte Pointen genauso wie etliche zutreffende Aussagen und feministische Ideen, die Lust auf mehr von der Autorin machen!
Figuren: Auf die beiden Figuren war ich nach dem Lesen von Band 1 besonders gespannt. Während die starrköpfige Liv eher als Antagonistin aufgetreten ist und im ersten Teil in die Beziehung von Gavin und Thea dazwischengefunkt hat, konnte der charmante Frauenheld Mack in "The Secret Book Club - Ein fast perfekter Liebesroman" bereits einige Sympathiepunkte sammeln. Wie die beiden, die erstmal total gegensätzlich erscheinen, als Paar funktionieren werden und dann auch noch zusammen ein Verbrechen aufklären sollen, war ich vorab sehr gespannt. Genau wie gedacht bescherten sie mir mit ihrer interessanten und energiegeladenen Dynamik eine tolle Lesezeit! Auch hier waren für mich nicht alle Feinheiten des Hauptkonflikts (vor allem des Dramas am Ende) ganz stimmig ausgearbeitet, da wir aber abwechselnd aus der Sicht von beiden Figuren in Form eines personalen Erzählers lesen, konnte ich mich aber ausreichend gut in beide hineinversetzen. Gut gefallen haben mir auch wieder die anderen Männer des Buchclub wie Malcolm, Mack, Vlad oder Del, die hier allerdings bis auf einige tolle freundschaftliche Momente oder witzige Szenen wieder recht blass bleiben. Ich hätte noch sehr gerne mehr von ihrer (sehr gesunden, nicht toxischen) Männerfreundschaft gelesen und freue mich schon auf die Geschichten der anderen Mitglieder!
Die Zitate:
"Wie gebannt beobachtete er, wie ihr Blick hart wurde, als sich ihre Angst in Entschlossenheit verwandelte. "Ja, hauchte sie. "Wir werden ihn aufhalten. Egal was es kostet." Er hielt ihr die Faust hin. "Partner?" Liv stieß ihre dagegen. "Partner"
"Sie sah schön aus. Schön wie ein Gewittersturm. Der gleich Blitze auf ihn schleudern würde."
"Lass uns mal nicht übertreiben. Ich bin bloß eine Konditorin, Rosie." "Die Gesellschaft wurde verändert durch Tausende von Frauen, die dachten, sie seien nur eine Hausfrau oder nur eine Sekretärin oder nur eine Näherin, bis sie eines Tages die Nase voll hatten und beschlossen, sich zu wehren." Eine Erinnerung zauberte ein Lächeln auf Livs Gesicht. "Meine Gran Gran hat immer etwas Ähnliches gesagt: Nichts und niemand ist stärker als eine wirklich angepisste Frau." "Deine Großmutter war eine kluge Frau."
"Angst war ein starker Motivator. Aber Liebe auch."
"Du hast wirklich zu viele Liebesromane gelesen." Er zog eine Braue hoch. "Und du wirklich zu wenige."
Das Urteil:
"The Secret Book Club - Die Liebesroman-Mission" überzeugt mit einer originellen Grundidee, einem gelungenen Erzähltempo, exzellent platzierten Pointen sowie wichtigen Botschaften und hat obendrein eine gelungenere Handlung als Band 1! Dennoch störten mich einige Klischees und konstruierte Konflikte zu sehr, um die Enemies-to-Lovers-Dynamik ganz genießen zu können.
Das ist das erste Buch der Reihe, das ich gelesen habe, deshalb kann ich diesen Band nicht mit dem ersten vergleichen. Auch ohne den ersten Band gelesen zu haben habe ich das Buch gut lesen können.
Es ...
Das ist das erste Buch der Reihe, das ich gelesen habe, deshalb kann ich diesen Band nicht mit dem ersten vergleichen. Auch ohne den ersten Band gelesen zu haben habe ich das Buch gut lesen können.
Es ging hier um Mack und Liv, die einander kennenlernen und zu Beginn so gar nicht leiden können - Jedenfalls Liv Mack. Mack mag Liv eigentlich von Anfang an ziemlich gerne. Eine relativ typische Enemys to Lovers Geschichte also.
Und direkt da muss ich einsteigen, denn ich liebe Enemys to Lovers, aber es muss schon einen guten Grund für den Hass geben. Und in diesem Buch war mir das einfach zu schwammig. Ja, Liv hasst halt einfach alle Männer - Nein. Denn man merkt schon ziemlich am Anfang, das Mack relativ anständig und kein "Fuckboy" ist, wie Liv zuerst denkt.
Generell mochte ich Liv nicht ganz so gerne, aber das ist nur mein persönlicher Geschmack. Ihre Schlagfertigkeit und ihr Durchhaltevermögen sind aber wirklich bewundernswert.
Mack hingegen mochte ich sehr, auch wenn es natürlich einige Punkte an seiner Persönlichkeit gibt, die ich nicht mag.
Besonders toll fand ich den Secret Book Club, der ja auch der "Aufhänger" dieser Reihe ist. Er kam zwar nicht so oft vor, aber die Szenen waren immer lustig. Auch habe ich die Mitglieder des Clubs schnell ins Herz geschlossen, vor allem Vlad.
Das Buch ließ sich schnell lesen, was wahrscheinlich vor allem an der schnelllebigen Handlung lag. Hier hat mir die Mischung aus ernsten Themen, dem Kennenlernen der Umgebung und der Beziehung zwischen den Protagonisten gut gefallen. Ab und zu fand ich jedoch, dass Livs Mission zu sehr in den Hintergrund gerückt ist.
Alles in allem mochte ich das Buch aber ganz gerne, es war etwas nettes für zwischendurch. Hat sich während dem Lesen ein bisschen wie Trash TV angefühlt :).