Cover-Bild ZERO - Sie wissen, was du tust

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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 17.10.2016
  • ISBN: 9783734100932
Marc Elsberg

ZERO - Sie wissen, was du tust

Roman
Hoch aktuell und beängstigend: Für den gläsernen Menschen gibt es kein Entkommen ...

London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …

»Marc Elsbergs ZERO ist kein Science-Fiction, sondern ein Real-Science-Thriller.« www.n-tv.de

»Es ist das Buch zur aktuellen Debatte um Google und das Recht auf Vergessen […] Albtraumhaft, aber, wie Elsberg meint, längst Realität.« FOCUS

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2020

Habe mehr erwartet

1

Zero war mein erster Thriller und hat mir gezeigt warum ich dieses Genre eigentlich nicht so gerne lese.

In Zero wird man in die Zukunft geführt, in ein ziemlich heftige Zukunft finde ich.

Egal was ...

Zero war mein erster Thriller und hat mir gezeigt warum ich dieses Genre eigentlich nicht so gerne lese.

In Zero wird man in die Zukunft geführt, in ein ziemlich heftige Zukunft finde ich.

Egal was man macht, wo man ist oder mit wem man redet, man wird überwacht. Überall sind Kameras und nicht nur durch sie wird man überwacht. Eine App steuert, wenn man ihr vertraut, dein komplettes Leben, alles was du entscheidest, alles was du machen möchtest wird durch diese App gesteuert. Man wird nicht offensichtlich gesteuert sondern so, dass man es nicht merkt.

Ich finde es gruselig wenn man sich vorstellt keine Privatsphäre mehr zu haben.

Das Buch hat sehr lange Kapitel, was ich nicht so doll mag, denn ich höre nicht gerne mitten in einem Kapitel auf. Ich fande den Schreibstil nicht so toll und auch das Buch an sich war nicht gerade spannend. Ich fande, dass es zu viel Statistik war. Eigentlich mache ich wenn ich ein Buch lese keine Pause sondern lese es durchgehen, aber dieses Buch konnte ich nicht durchgehend lesen. Ich habe mitten im Buch aufgehört und musste eine lange Pause machen bevor ich das Buch weiterlesen konnte. Ich habe nur wieder angefangen, weil ich wissen wollte ob sie Zero finden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.10.2019

Ein super spannender Kriminalroman

1

Inhalt:
Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen

London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform ...

Inhalt:
Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen

London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …

Meine Meinung:
"Zero. Sie wissen, was du tust" von Marc Elsberg ist ein super spannender und erschreckend realistischer Kriminalroman, der zum Nachdenken anregt.
Nachdem ich schon "Blackout" von Elsberg gelesen habe, hat mir dieses Buch sogar noch besser gefallen.

Ich war von der ersten Seite an gefesselt, da die Geschichte mich vom Anfang bis zum Ende in ihren Bann gezogen hat. Die Spannung steigert sich kontinuierlich und scheint gar nicht mehr abnehmen zu wollen.

Gemeinsam mit der Journalistin Cynthia bekommt man einen immer besseren Einblick in die Welt der Datensammlung und -analyse.
Für sie ist das alles absolutes Neuland. In den Städten hängen Kameras, so gut wie jeder besitzt ein Smartphone, Smart-Watches und Fitness-Armbänder, die kontinuierlich unsere Werte aufzeichen, sind weit verbreitet.
Es ist ein erschreckendes Bild, dem sie sich dort stellen muss. Und zudem besitzt es auch eine enorme Macht, um Personen zu beeinflussen.

Cynthia ist eine sehr sympathische Protagonistin, in die man sich gut hineinversetzen kann und mit der man regelrecht mitfiebert.
An manchen Stellen, möchte man ihr zuschreien: Pass auf! Tu es nicht!
An anderen ist man stolz, dass sie mit Bedacht handelt. Man ist hin- und hergerissen und bangt, was als Nächstes alles noch passieren könnte. Und je näher sie Freemee auf die Schliche kommt, desto gefährlicher wird es für sie.

Es kommen einige Personen in dem Buch vor. Dabei sind zum einen die Mitarbeiter des Daily, bei dem Cynthia arbeitet, zum anderen aber auch die Mitarbeiter von Freemee, die Jugendlichen, zu denen Cynthias Tochter und der ermordete Junge gehören, sowie die Regierung bzw. das FBI. Auch wenn es somit sehr viele Charaktere sind, kann man einen guten Überblick behalten, da alle nach und nach in die Geschichte eingebaut werden. Am Ende des Buches befindet sich auch ein Personenverzeichnis, in dem man immer mal wieder nachschauen kann. Zudem ist dort auch ein Glossar vorhanden.

Sehr interessant fand ich, dass im Nachwort preisgegeben wurde, dass alle Technologien, die im Buch beschrieben werden, mittlerweile schon im wahren Leben eingesetzt werden. Da wird einem nochmal bewusst, wie viel Macht manche Leuten mit so etwas in der Hand haben.

Fazit:
Mir hat "Zero. Sie wissen, was du tust" von Marc Elsberg sehr gut gefallen, weil es vom Anfang bis zum Ende spannend bleibt, viele interessante Charaktere bereithält und vor allem, weil es schockierend realistisch ist und sehr zum Nachdenken anregt. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 15.01.2017

Spannend, aber mit kleineren Schwächen

1

Die britische Journalistin Cynthia hat mit der modernen Technik nicht viel am Hut, aber als Onlineaktivisten mit Drohnen den Präsidenten "besuchen", hält die ganze Welt den Atem an. Die Organisation nennt ...

Die britische Journalistin Cynthia hat mit der modernen Technik nicht viel am Hut, aber als Onlineaktivisten mit Drohnen den Präsidenten "besuchen", hält die ganze Welt den Atem an. Die Organisation nennt sich "Zero" und sie werden zu den meistgesuchten Onlineaktivisten der Welt. Die Redaktion des Daily, bei der Cynthia angestellt ist, beteiligt sich bei der Suche nach Zero.
Abgesehen davon sterben in kürzester Zeit zwei Freunde von Cynthias Tochter Vi, beide nutzten die App "Freemee" sehr intensiv. Zusammenhänge zwischen "Freemee" und den Todesfällen werden deutlich und Cynthia wird in ein tödliches Abenteuer verwickelt.

Im Laufe des Buches lernt man immer wieder neue Technologien kennen, die eher utopisch klingen, aber die es in der äußersten Form bereits gibt.

Die Kapitel sind sehr lange, ein Kapitel steht für einen Tag im Buch, geschrieben ist es in der dritten Person, es tauchen sehr viele Personen auf, da die Sichtweise relativ oft gewechselt wird.

Schwer fand ich die Actionszenen - durch den ständigen Sichtwechsel konnte ich sie manchmal nicht so ganz nachvollziehen.

Die Charaktere bleiben teils flach, besondere Sympathien kann ich nicht aufbringen. Ob sie nun getötet werden oder nicht .. Letztlich hat man ein paar Charaktere vorgesetzt bekommen, kann aber nichts wirklich mit ihnen anfangen. Andere Charaktere wie zum Beispiel Cynthia fand ich hervorragend ausgearbeitet.

Ständig tauchen neue Fachbegriffe auf, es ist sehr schwer sich teilweise reinzudenken, vor Allem wenn man kein besonders großes technisches Verständnis hat.

Dennoch habe ich einiges dazugelernt und bereue es keineswegs das Buch gelesen zu haben.

Für diejenigen, die sich so oder so gerne mit diesem Thema auseinander setzen, ist es auf jeden Fall goldwert. Aber alle Anderen sollten sich auch einmal überlegen, das Buch zu lesen.

Veröffentlicht am 31.08.2020

Nervenaufreibend und beunruhigend realitätsnah

0

Cynthia Bonsant ist Journalistin und nicht besonders technikaffin. Diese neumodischen Sachen sind ihr fremd und sie kennt sich dementsprechend auch nicht aus. Ihr Job verlangt es aber nun doch, sich damit ...

Cynthia Bonsant ist Journalistin und nicht besonders technikaffin. Diese neumodischen Sachen sind ihr fremd und sie kennt sich dementsprechend auch nicht aus. Ihr Job verlangt es aber nun doch, sich damit auseinanderzusetzen. Sie bekommt ein Datenbrille, die, wenn man sie aufhat und jemanden damit anschaut, einen Haufen Daten über diese Person ausspuckt. Der Datensammler und -verwerter ist in diesem Fall die Internetplattform „Freemee“. Die Leute geben dort bereitwillig ihre Daten preis und können in sogenannten ActApps, die den Leuten ein besseres Leben versprechen, Punkte sammeln. Sie können ihre Daten im wahrsten Sinne des Wortes zu Geld machen. Eine Aktivistengruppe namens Zero veröffentlicht regelmäßig Videos, um auf die Gefahren, die von den Datenkraken ausgehen, aufmerksam zu machen und startet, ähnlich wie Anonymous, immer wieder Aktionen. Ein Freund von Cynthias Tochter wird im Zusammenhang mit dieser Datenbrille erschossen, als er einen gesuchten Verbrecher enttarnte und begann diesen zu verfolgen. Cynthia wird auf die Missstände in Freemee aufmerksam. Sie beginnt zu recherchieren und stößt auf immer mehr Ungereimtheiten…

Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm zu lesen, der Einstieg in die Geschichte ist mir entsprechend leichtgefallen.

Wie vom Autor gewohnt, bekommt man mit diesem Buch nicht nur eine nervenaufreibende Geschichte erzählt, sondern zusätzlich interessante und gut recherchierte Informationen.

Die Figuren werden schön eingeführt und man findet sie gleich sympathisch. Die Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Cyn und Vi sind typisch für Mütter und Teenager und dementsprechend realitätsnah. Die Entwicklungen der Charaktere sind auch sehr spannend zu verfolgen und authentisch. Cynthia lernt nach und nach die Möglichkeiten der neuen Technik kennen und probiert sich aus, während ihre Tochter, durch den Unfall ihres Freundes immer kritischer mit der Technik und der Preisgabe ihrer Daten wird. Vorteile und Gefahren von Social Media und Datenschutz etc. werden durch diese beiden Perspektiven wunderbar aufgezeigt, ohne die eigene Meinung aufdringlich in die eine oder andere Richtung zu lenken.

Die Geschichte hat mich sofort gefesselt, denn man wird direkt in die Handlung reingeworfen und hat keine ruhige Minute mehr. Die Ereignisse überschlagen sich förmlich. Die Anspannung beim Lesen lässt fast nie nach. Außerdem hat der Realitätsbezug mich immer wieder erschreckt. Nicht selten habe ich mich oder mein Umkreis in den Erzählungen wiedergefunden.

Auf den letzten Seiten nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf und es wird einfach unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.

Dieser Thriller war mal wieder aufregend und voller interessante Side-Infos. Der Realitätsbezug macht das Ganze besonders beunruhigend. Dieses Buch stimmte mich – wie auch schon sein Roman „Blackout“ – nachdenklich und regte mich dazu an, vieles zu hinterfragen und meine Onlineaktivitäten immer wieder zu neu reflektieren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.04.2020

Lesenswert

0

Obwohl das Buch schon etwas Älter ist, ist es aktueller als je zuvor. Unbedingt lesen. Und mal schauen, ob des einen Einfluss auf ein Smartes Leben nimmt

Obwohl das Buch schon etwas Älter ist, ist es aktueller als je zuvor. Unbedingt lesen. Und mal schauen, ob des einen Einfluss auf ein Smartes Leben nimmt

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere